Kundenrezensionen
Lilli33
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Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Solider Reihenauftakt
Inhalt:
Helga Jónsdóttir ist recht neu im Dezernat für Gewaltverbrechen in Reykjavík. Dank Personalmangels muss sie trotzdem beim aktuellen Mordfall die Leitung übernehmen. Anfangs zwar noch unsicher, aber dann zunehmend entschlossener begibt sie sich auf die Spuren des Täters, der eine junge allein erziehende Mutter auf dem Gewissen hat. Deren zehnjähriger Sohn ist vor dem Mörder geflohen und irrt in der Wildnis herum. Der Verkehrspolizist Bjarki ist hier der Mann der Stunde, denn keiner kennt sich in der Gegend so gut aus wie er. Gemeinsam suchen Helga und Bjarki den Jungen. Auch bei den weiteren Ermittlungen arbeiten die beiden zusammen. Bald schon wird klar, dass sie es mit einem intelligenten, planvoll vorgehenden Täter zu tun haben, der es nicht bei dem einen Opfer belässt …
Meine Meinung:
Von Michael Hjorth habe ich schon einiges mit Begeisterung gelesen; Bjarni Thorsson war bislang ein Unbekannter für mich. Die Gemeinschaftsarbeit der beiden Autoren hat mir insgesamt gut gefallen. Der Thriller, der im Mai 2026 im Rowohlt Verlag erschien, ist solide ausgearbeitet und bietet Zerstreuung und auch Spannung. Letztere kommt allerdings vor allem in der zweiten Hälfte des Buches zur Geltung. Und leider ist sie der Tatsache zuzuschreiben, dass sowohl Helga als auch Bjarki gravierende, dumme Leichtsinnsfehler machen. Ohne diese würde es nicht zu einer gefährlichen Situation kommen. Aber sei’s drum. Alles andere hat gepasst und ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Vor allem die Protas haben mir gut gefallen. Beide sind mir ziemlich sympathisch, auch wenn viele Kollegen etwas an ihnen auszusetzen haben. Aber einfach dafür, dass sie ihr eigenes Ding durchziehen und sich nicht hinter Paragrafen verstecken, haben sie meinen Respekt.
Auch die Einblicke in Island, die wir in diesem Buch bekommen, fand ich sehr interessant. Landschaftsbeschreibungen, Atmosphäre, Land und Leute eben - da stimmt alles.
Nach einem kleinen Cliffhanger am Ende freue ich mich jetzt schon auf Band 2, der im November 2026 unter dem Titel „Stumme Fjorde“ veröffentlicht werden soll.
ingri
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Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Helga Jónsdóttir junge Ermittlerin im Dezernat für Gewaltverbrechen wird zu ihrem ersten Fall gerufen - eine Frau wurde nackt und tot in der Box eines Pferdestalls in der Nähe von Reykjavik gerufen. Als sie zum Haus der Toten fährt, um nach ihrem Sohn zu sehen, ist dieser nicht auffindbar und Verteidigungs- bzw. Fluchtspuren werden gefunden. Der gewalttätige Vater gerät unter Verdacht und man muss den Jungen in der kalten Vulkanlandschaft rasch finden. Barjki, ein Verkehrspolizist und Mitglied einer Rettungsorganistation, soll bei der Suche helfen. Bald taucht eine weitere Leiche auf, und bald wird klar, dass der Täter sehr akribisch vorgeht.
Neben dem eindrucksvollen Coverbild hat mich bei diesem Buch vor allem die Tatsache angesprochen, dass ich die Reihe von Hjorth & Rosenfeldt sehr genossen habe.
Man taucht hier sehr rasch in die Geschichte ein, lernt nur mit kurzem Vorgeplänkel das Ermittlerduo samt umstehenden Polizeiapparat kennen. Das Tempo ist hoch, natürlich auch weil die Suche nach dem Jungen drängt. Aber auch die kurzen Kapitel mit wechselndem Blickwinkel tragen gut dazu bei.
Man merkt Helga an, dass sie der schwedische Neuling im Ermittlerteam ist und teilweise noch etwas unsicher wirkt. Nichtsdestotrotz ist sie sehr engagiert und hängt sich voll in die Ermittlungen. Wer tauscht schon einfach so Kleidung mit einem Streifenpolizisten, um gleich einsatzbereit zu sein. Barijki ist dagegen schon ein alter Hase in seinem Milieu, der beruflich etwas hinter seinem Können eingesetzt ist und vor allem Islands Landschaft kennt und liebt. Jeder der beiden trägt sein so genanntes Päckchen und irgendwie schafft sich das Duo trotz Skepsis zusammenzuraufen – methodisches Arbeiten trifft Bauchgefühl.
Man erkennt auch wie schwer es Neulinge manchmal im Team haben und es auch ab und an Personen gibt, die sich etwas querstellen. So unsympathisch das manchmal ist, ist es dennoch sehr realistisch. Genauso auch die im Hintergrund ablaufenden Themen wie Kompetenzen, Hierarchie, Budget und Befehlsketten.
Island und die Besonderheiten in Landschaft und in der Struktur der Abläufe in diesem Land finden Eingang in das Buch. Vulkanlandschaft, Natur und Wildnis werden gut und atmosphärisch geschildert. Für mich trägt all das zur düsteren Stimmung im Buch bei, wobei ich zugeben muss, dass das bei jedem Krimi bzw. Thriller der Fall ist, der im Norden spielt.
Für mich ein solider Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe. Ich freue mich definitiv schon auf die Fortsetzung.
Petra
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Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Eine junge Frau wurde auf grausame Weise ermordet,ihr Kind ist verschwunden. Helga eine junge Ermittlerin wird mit d, er Leitung des Teams beauftragt, denn es ist für alle ein neues Thema in island wo es wenige verstörende Verbrechen gibt. Bjarni ein Verkehrspolizist mit sehr viel Ortskenntnis unterstützt sie erst bei der Suche nach dem Jungen und dann auch bei dem Fall der immer größere Deimensiionen bekommt.
Indasdieser neuen Serie von einem bekannten Schriftsteller mit einem neuen Partner, erfährt man mehr von den Interna hinter den Verbrechen. Es geht um Kompetenzen, Hierachien und natürlich auch ums Budget. Das Privatleben ist mehr im Hintergrund aber nicht weniger dramatisch. Da ist auffällig das die beteiligten Frauen anscheinend sehr kontrollierende oder fürsorgliche Männer haben bzw. Ex-Männer.
Der Fall ist spannend und grausam, der Täter ist zwar immer Sekunden schneller als die Ermittler aber die sind ihm erstaunlich schnell auf der Spur. Viel Instinkt und Beobachtungsgabe sind die Hilfsmittel dafür.
Fehler verzeiht der Fall nicht, das bekommt Helga am eigenen Leib zu spüren. Damit ist gut dargestellt das manche Vorschriften ihren Sinn und Verstand haben und auf eigene Faust zu arbeiten nicht immer ideal ist.
Ein gelungener Serienauftakt.
saskia13120
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Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Schlafende Vulkane war für mich ein Highlight in diesem Jahr. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, welches von Anfang bis Ende so durchgehend spannend war.
In einem Reitstall auf Island wird eine tote und nackte Frau gefunden. Helga, welche neu in der Abteilung für Gewaltverbrechen bei der isländischen Polizei ist, bekommt die Ermittlungen zugewiesen. Da der Sohn der verstorbenen mutmaßlich vor dem Täter ins Hochland geflüchtet ist und sich jetzt dort versteckt, wird Bjarki hinzugezogen, der eigentlich bei der Verkehrspolizei ist. Da er sich aber auch im Hochland auskennt wie kein anderer müssen er und Helga sich zusammentun, um den Jungen möglichst schnell zu finden.
Helga und Bjarki sind also das Ermittlerteam in dieser neuen Island-Thriller-Reihe. Ich konnte zu Bjarki bis jetzt irgendwie besser eine Verbindung aufbauen, da ich das Gefühl hatte ihn besser einschätzen zu können. Helga ist mir irgendwie noch etwas fremd geblieben, aber ich hoffe dass die Hintergrundgeschichten der Beiden in den kommenden Bänden noch etwas näher ausgeführt werden.
Mir haben bei diesem Buch die kurzen Kapitel und die vielen verschiedenen Erzählperspektiven aus Sicht der verschiedenen Ermittler sehr gut gefallen. Da auch ein paar Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind hat man oft das Gefühl dass die Ermittler dem Täter super dicht auf der Spur sind aber ihm dennoch nicht zu fassen bekommen was den Spannungsbogen nochmal sehr intensiviert.
Am Ende gab es einen gelungenen Showdown der die Spannung bis zur letzte Seite aufrecht erhalten hat und diese eine letzte Szene, die einen, was die persönliche Entwicklung gewisser Charaktere angeht, neugierig zurücklässt.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band def Reihe und kann dieses Buch allen Thrillerfans empfehlen, die gerne hinter menschliche Abgründe blicken und einen hochgehaltenen Spannungsbogen zu schätzen wissen!
Harakiri
empfiehlt:





Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Ich muss sagen, ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so gefesselt hat. Bereits die Bergmann-Reihe von Michael Hjorth habe ich verschlungen.
Helga und Bjarki sind ein starkes Team. Den beiden Autoren ist es sehr gut gelungen, dass man gleich eine Bindung zu den Protagonisten aufbaut. Kursiv geschriebene Kapitel lassen Einblicke in die „Arbeit“ des Täters zu und sorgen für den gewissen Gänsehauteffekt. Denn hier darf man nicht zart besaitet sein.
Zu dem Nervenkitzel sorgt zudem noch die neblige Stimmung im Hochland von Island.
Bereits die ersten Seiten ziehen voll in den Bann des Buches und der endet erst mit dem Ende. Was nicht ganz stimmt: denn das Buch wirkt nach und auch der letzte Satz macht süchtig auf den nächsten Band.
Die Schreibweise der Autoren ist anschaulich, mitreißend und sehr flüssig. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
Fazit: ein weiteres Highlight im Bereich des Scandi-Crimes
Sonne89
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Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
„Schlafende Vulkane“ ist Band 1 rund um die beiden Hauptcharaktere Helga und Bjarki, beide Polizisten.
Helga ermittelt in einem Mordfall auf Island, der sich relativ schnell zu einem Serienmordfall entwickelt. Bjarki, ein Mann mit vielen Geheimnissen unterstützt sie bei der Jagd nach dem Killer. Beide sind sehr unterschiedlich, finden sich aber interessant.
Die Handlung an sich bietet im Thriller/Krimi-Genre nichts neues. Der Leser verfolgt die Ermittlungsarbeit, lernt das Polizei-Team kennen und auch der Täter schildert kapitelweise selbst seine Perspektive, was die Spannung erhöht.
Der Erzählstil ist angenehm, die meisten Charaktere sind sympathisch mit Ecken und Kanten und Bjarki selbst wirkt sehr geheimnisvoll.
Dazu kommt die Natur und die Kultur rund um Island – wobei diese nicht ausgeschlachtet wird.
Ich fand den Thriller unterhaltsam und habe ihn gerne gelesen, dennoch konnte er mich nicht komplett abholen, vermutlich fehlt mir der Überraschungseffekt. Auch die Geschichte die sich da zwischen Helga und Bjarki zu entwickeln scheint, ist nichts Neues und konnte mich nicht überzeugen den zweiten Band unbedingt lesen zu wollen.
Ulgu1978
empfiehlt:





Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Schlafende Vulkane" - ein Krimi, den man auf keinen Fall verschlafen sollte.
Helga aus Schweden, noch neu in ihrer Position bei der isländischen Polizei, wird die Leitung bei der Ermittlung eines Mordfalls übertragen, der bald unvorstellbare Maße annimmt.
Michael Hjorth und Bjarni Thorsson, zwei bereits bekannte Schriftsteller und Regisseure, haben gemeinsam diese neue Krimireihe mit den sympathischen Ermittlern Helga, Bjarki und Yvette gestartet. Ich freue mich heute schon auf weitere Folgen mit diesem Ermittle -Trio, die ich auf keinen Fall verpassen möchte.
"Schlafende Vulkane" ist ein echter Pageturner für mich geworden. Nachdem die ersten Seiten relativ ruhig begannen, nahm die Geschichte bald an Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Für Krimifans ein Muss und von mir uneingeschränkt 5 Sterne.
Annaja
empfiehlt:





Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Ein passendes Cover für den aufregenden Thriller.
Der erste Band der Island-Thriller Reihe von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson. hat mich vollkommen in seinen Bann genommen.
Das Buch wurde aus den verschiedenen Perspektiven der Ermittler geschrieben.
Diese suchen nach dem Mörder einer jungen Frau, die tot in einem Pferdestall aufgefunden wurde. Kurz darauf gibt es einen weiteren Todesfall und es besteht kein Zweifel, dass es der gleiche, wahsinnige Täter ist, also ein Serienmord aufzuklären ist.
Für Helga, eine junge schwedische Ermittlerin ist dies der erst Fall, bei dem sie mit der Leitung beauftragt wird. Man traut ihr eigentlich noch nicht viel zu. Ihr zur Seite wird ein Verkehrspolizist, ein Hüne namens Bjarki zur Seite gestellt, der bekannt dafür ist, dass er sehr unkonventionelle Ermittlungsmethoden bevorzugt. Mit sehr viel Mut und Engagement können die beiden zuerst ein 10jähriges Kind mit Hilfe von Bjarkis Hündin Salka in letzter Sekunde vor dem Tod retten, doch die Suche nach dem Mörder der Frauen, dessen Identität sie bald kennen, stellt sie vor große Herausforderungen.
Der Thriller ist ein spannungsgeladener Auftakt rund um das neue Ermittlerduo mit eindrucksvollen Charakteren, wie die von Helga und Bjarki. Ganz reizvoll finde ich die gute Beschreibung von Islands rauer und eindrucksvoller Landschaft und der tollen Atmosphäre.
Der aufregende, gute Schreibstil erlauben einem nicht, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man zu Ende gelesen hat.
Tolle Lektüre!
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Weitere Rezensionen
Bücherwurm78
empfiehlt:





Schlafende Vulkane
von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Helga Jónsdóttir ist für ihre erste Mordermittlung zuständig. Eine junge Frau wurde ermordet und vergewaltigt in einem Pferdestall aufgefunden. Ihr 10jähriger Sohn verschwunden. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, Unterstützung bekommt sie von Bjarki, einem Polizisten.
Ein Island-Thriller von Hjorth & Thorsson. Nachdem ich die Bücher von Hjorth & Rosenfeldt immer sehr gut fand, war ich gespannt und neugierig auf dieses Buch. Auch die Inhaltsbeschreibung klang sehr interessant. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein richtig guter Thriller. Ich fand es ab der ersten Seite an spannend und bin auch bis zum Schluss neugierig geblieben wie es wohl ausgehen wird. Es war flüssig geschrieben, für mich gab es keine langweiligen Passagen im Text. Die Story war gut durchdacht und umgesetzt. Mir hat auch gut gefallen, dass die einzelnen Kapitel immer recht kurz gehalten waren, außerdem waren sie immer mit Namen überschrieben, aus welcher Sicht gerade erzählt wird. Die beiden Hauptermittler Helga und Bjarki kamen bei mir als Leser sehr sympathisch an und haben gut miteinander harmoniert. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.
Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend und schön gestaltet.
Fazit: Sehr empfehlenswerter spannender Island-Thriller.
