Kundenrezensionen
Kokoloreslot
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
Der historische Glasmacher Johannes Kunckel erschaffte eines der begehrtesten Luxusgüter Europas: Rubinglas. Als Magier und Alchemist des 17. Jahrhunderts ließ er ein geheimes Laboratorium auf der Pfaueninsel errichten – eine Insel zwischen Potsdam und Berlin, die ihm der preußische Kurfürst Friedrich Wilhelm geschenkt hat. Florian Illies bringt diese Biografie jetzt auf seine ganz eigene, mitreißende Art zu neuem Leben – voller Stimmung, Tiefe, Charme und einer Prise Augenzwinkern.
Dabei ist trotzdem die Grenze historischer Erzählungen spürbar: es wirkt, aus der Distanz berichtet – wie eine dialogarme Nacherzählung statt einer Erlebnisbeschreibung. Der Schreibstil von Illies ist jedoch ein abwechslungsreiches Erlebnis, das vieles aufwiegt. Er malt Bilder, spielt mit Worten und erweckt die wenigen historischen Figuren zum Leben. So entsteht eine ganz eigene ruhige Atmosphäre mit intensiven Schilderungen der Landschaft. Darüber hinaus erfährt man etwas über Kunckel, den Kurfürsten, die Handwerkskunst der Glasherstellung und das Hofleben. Mit einem erleichterndem Humor versehen, ist es ein kurzes Stück Geschichte der Pfaueninsel, die auch heute noch zum Träumen einlädt. Ein empfehlenswertes literarisches Kleinod.
Philiene
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
Träume aus Feuer ist zwar mit gerade einmal 143 Seiten recht kurz, dafür aber umso intensiver und interessanter.
Das Buch spielt 1685 auf der Pfaueninsel und ehrlich gesagt habe ich vorher noch nie davon gehört. Hier soll der Alchimist Johannes für den Kurfürsten Schätze aus Glas erschaffen.
Das Buch erzählt von der Kunst des Glasblasens und das einmal außerhalb von Murano. So spannend wie Geschichte nur sein kann und gleichzeitig so fesselnd wie ein Roman. Das siebzehnte Jahrhunder wird lebendig und farbenprächtig zum Leben erweckt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich mag es wenn in Büchern Geschichten erzählt werden, die nicht in jedem Geschichtsbuch stehen und die trotzdem die Historie wiedergeben. So ein Buch ist Träume aus Feuer . Florian Illies Schreibstil kann nur als fesselnd beschrieben werden und hat mir einen sehr schönen Ausflug und die Geschichte gebracht.
yellowdog
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
Träume aus Feuer heißt Florian Illies Novelle über einen Mann, der vom Alchemisten zum Wissenschaftler wird. Sie ist im 17.Jahrhundert angesiedelt. Schauplatz ist die Pfaueninsel in Brandenburg.
Es ist ein Porträt des Johannes Kunckel, dessen Gönner der Kurfürst ist.
Verfasst ist das Buch im typischen Florian Illies Stil, der manchmal halbdokumentarisch wirkt. Auf Dauer ist das nicht immer einfach, aber für diesen relativ kurzen Text passt es und gibt dem Buch ein Gefühl für den Barock.
libraryoflaura
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
WORUM GEHT ES?
Brandenburg, Ende des 17. Jahrhunderts.
Johannes Kunckel ist Alchemist, Glasmacher und Visionär.
Ein Mann, der das Unmögliche möglich machen will.
Auf der Pfaueninsel, die ihm der preußische König schenkt, versucht er etwas herzustellen, woran andere gescheitert sind: Glas in leuchtendem Rubinrot.
Doch wer von der Gunst eines Herrschers abhängt, lebt immer auch auf schmalem Grat.
Florian Illies erzählt diese Geschichte mit einer Sprache, die selbst wie Glas wirkt, klar, funkelnd und zerbrechlich zugleich.
WAS MIR GUT GEFIEL:
- Der Schreibstil: Illies schreibt so bildhaft und lebendig, dass man die Hitze der Öfen regelrecht spürt. Jeder Satz sitzt, kein Wort ist verschwendet, das ist handwerkliche Perfektion auf höchstem Niveau!
- Die Landschaftsbeschreibungen: Die Pfaueninsel wird so wunderschön lebendig, dass man meint, selbst durch das Grün zu spazieren und den Frühling erwachen zu fühlen. Illies malt mit Worten wie andere mit Pinseln.
- Die Glasherstellung: Ein Handwerk, über das man kaum etwas weiß, und plötzlich kann man nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Illies macht diese faszinierende Welt greifbar und ich hätte stundenlang mehr davon lesen können.
- Kunckel als Figur: Sympathisch, klug, taktisch und trotzdem irgendwie aufrichtig. Man ist sofort auf seiner Seite und fiebert mit ihm mit.
- Die Entschleunigung: In einer Welt, die ständig hetzt, ist dieses Buch wie ein tiefer Atemzug. Es nimmt sich Zeit, zieht einen rein und lässt einen für ein paar Stunden einfach ankommen. Absolut wohltuend!
WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Die Kürze: Der Stoff hätte locker für einen doppelt so langen Roman gereicht und man merkt es. Kaum hat man sich richtig eingelebt, ist es auch schon vorbei.
- Die Distanz: Durch den leicht retrospektiven Erzählton bleibt man als Leserin manchmal einen kleinen Schritt außerhalb des Geschehens. Emotional packt es einen nie ganz so, wie es mit mehr Unmittelbarkeit könnte.
FAZIT:
Klein im Format, groß im Eindruck.
Dieses Buch ist ein absolutes Lesevergnügen für alle, die atmosphärische, sprachlich brillante Literatur lieben und sich für Geschichte begeistern können, ohne dabei einen klassischen Wälzer lesen zu wollen.
Wer Freude an historischen Stoffen hat, die lebendig und zugänglich erzählt werden, ist hier genau richtig.
Florian Illies landet für mich mit diesem Büchlein einen echten Treffer und ich werde definitiv mehr von ihm lesen.
Tara
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
„Träume aus Feuer: Der Alchemist von der Pfaueninsel“ ist ein faszinierendes Buch über den Glasmacher und Alchemisten Johannes Kunckel des in Berlin lebenden Autors, Journalisten, Kunsthistorikers und Kurators Florian Illies.
Die Handlung beschränkt sich auf einen Ausschnitt des Lebens von Johannes Kunckel. Der Protagonist ist Glasmacher und steht hoch in der Gunst des Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Dieser schenkt ihm aufgrund seiner Begeisterung für die Werke Kunckels die Pfaueninsel, damit er dort in aller Ruhe mit seinen Arbeitern experimentieren kann .
Der Schreibstil von Florian Illies ist ruhig, dicht und intensiv. Er vermittelt die Atmosphäre der Zeit, thematisiert neben der Arbeit des Glasmachers, das Leben der Menschen, politische Intrigen, die hohe Kindersterblichkeit und malt gleichzeitig mit seinen Worten die Landschaft der Pfaueninsel vor den Augen seiner Leser.
Die Handlung baut sich immer weiter auf, bis sie zu einem dramatischen und emotionalen Ende kommt. Im Anschluss gibt es in dem Kapitel „Nachglühen“ nochmals gesammelte Fakten, die einiges aus der Handlung wieder aufgreifen.
Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig hat es mir interessante Einblicke in vergangene Zeiten und die Glasbrennerei vermittelt.
Insgesamt ein kleines, aber feines Buch, das trotz seiner Kürze durch eine faszinierende Thematik und eine hohe Informationsdichte überzeugt.
Tara
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
„Träume aus Feuer: Der Alchemist von der Pfaueninsel“ ist ein faszinierendes Buch über den Glasmacher und Alchemisten Johannes Kunckel des in Berlin lebenden Autors, Journalisten, Kunsthistorikers und Kurators Florian Illies.
Die Handlung beschränkt sich auf einen Ausschnitt des Lebens von Johannes Kunckel. Der Protagonist ist Glasmacher und steht hoch in der Gunst des Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Dieser schenkt ihm aufgrund seiner Begeisterung für die Werke Kunckels die Pfaueninsel, damit er dort in aller Ruhe mit seinen Arbeitern experimentieren kann .
Der Schreibstil von Florian Illies ist ruhig, dicht und intensiv. Er vermittelt die Atmosphäre der Zeit, thematisiert neben der Arbeit des Glasmachers, das Leben der Menschen, politische Intrigen, die hohe Kindersterblichkeit und malt gleichzeitig mit seinen Worten die Landschaft der Pfaueninsel vor den Augen seiner Leser.
Die Handlung baut sich immer weiter auf, bis sie zu einem dramatischen und emotionalen Ende kommt. Im Anschluss gibt es in dem Kapitel „Nachglühen“ nochmals gesammelte Fakten, die einiges aus der Handlung wieder aufgreifen.
Mich hat das Buch gut unterhalten und gleichzeitig hat es mir interessante Einblicke in vergangene Zeiten und die Glasbrennerei vermittelt.
Insgesamt ein kleines, aber feines Buch, das trotz seiner Kürze durch eine faszinierende Thematik und eine hohe Informationsdichte überzeugt.
LeserinLu
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Träume aus Feuer
von Florian Illies
„Träume aus Feuer“ ist wieder genau das, was ich an Illies’ Büchern so schätze: eine ungewöhnliche historische Geschichte, erzählt mit großer Leichtigkeit, viel Atmosphäre und dieser ganz eigenen Mischung aus Poesie, kluger Beobachtung auf Basis umfangreicher Recherche und humorvollen Kommentaren. Dieses Mal geht es um den Glasmacher Johannes Kunckel und seine Pfaueninsel.
Ehrlich gesagt hätte mich das Thema ohne Illies als Autoren kaum angesprochen. Glasmacherei, Alchemie, Feindschaften am brandenburgischen Hof sind eigentlich keine Stoffe, nach denen ich normalerweise greifen würde. Aber ich liebe einfach Illies Sprache, die verspielt und immer wieder herrlich kommentierend ist, ohne belehrend zu wirken. Für mich bestätigt dieses Buch wieder, dass ich vermutlich alles von Florian Illies lesen würde, selbst über Themen, die mich eigentlich überhaupt nicht interessieren. Denn wenn Geschichte so lebendig, poetisch und zugleich augenzwinkernd erzählt wird, macht die Lektüre einfach Spaß. Für Illies-Fans!
