Kundenrezensionen von Philiene





Die Meerglas-Schwestern
von Eleanor Buchanan
Die Meerglasschwestern spielt in zwei Zeitebenen.
Es geht einmal um Roz die in der Gegenwart in Australien lebt, nach dem Tod ihrer Mutter macht sie sich auf den Weg nach Europa und dort auf die Suche nach den Spuren der Vergangenheit ihre Familie .
Und es geht um Iris die in den 1930er Jahren mit ihrer Familie in Schottlsnd lebt, als die Familie in Not gerät acht sie sich auf die Suche nach ihrem Onkel, der sie weit hinaus in die Welt trägt.
Beide Geschichten haben mir sehr gut gefallen und beide Frauen haben es mir leicht gemacht in die Geschichte hineinzukommen und mit ihnen zu reisen.
Ein geheimnisvolles Familienanwesen in Schottland, ein alter Ring, zwei Frauen auf der Suche die perfekte Mischung für einen gefühlvollen und emotionalen Roman. Zwei Zeitstränge die fast hunder Jahre auseinander liegen und doch miteinander verbunden sind.
Beide Frauen sind authentisch und lebensecht beschrieben, Beide haben eine interessante Geschichte die mich nicht losgelassen hat.





Galleria Umberto
von John Horne Burns
Galerie Umberto ist ein besonderer Roman, der im zweiten Weltkrieg in Neapel spielt. Das Besondere ist, daß der Autor dieses Buch bereits 1947 geschrieben hat und damals damit einen Jahrhundertroman geschrieben hat.
Jetzt wurde das Buch neu übersetzt und herausgebracht und hat mich somit in das Neapel der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eintauchen lassen. Und diese ist doch sehr authentisch, ist das Buch ja kurz nach dem Krieg erschienen und damit hat der Autor die Zeit in der Galeria Umberto spielt selbst erlebt und hat noch einen ziemlich frischen Blick auf das Geschehen.
In Galeria Umberto geht es natürlich um den Ort in Neapel, aber Fach noch viel mehr um die Menschen die mit ihr irgendwie zu tun haben. Die Galeria trotzt dem Krieg, doch die Stadt ist zerstört. Der Autor erzählt in mehreren Portraits von den unterschiedlichen Menschen. Ob nun Prostituierte oder amerikanischer Soldat, ob nun Besatzer oder Besiegter, sie alle bek8mmen ein Gesicht, eine Geschichte, ein Leben. Sie alle kommen irgendwann in die Galeria Umberto.
Mich hat das Buch fazieniert und in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist so fesselnd das ich gar nicht aufhören k8nnte zu lesen. Zu Recht ein Jahrhundert Roman.
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Prada - Sie träumte von Mode und fand die Liebe
von Susanne von Berg
Mailand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
Die junge Sophia träumt davon in der Stadt der Mode als Schneiderin zu arbeiten. Sie lernt Mario Prada und dessen Bruder kennen und ist von deren Arbeit fazieniert und bald merkt sie das auch Mario ihr immer wichtiger wird....
Der Roman erzählt die Geschichte einer starken jungen Frau die versucht in einer von Männern dominierten Welt Fußstapfen zu fassen. Es geht um Stoffe und Schniite und die Fazination der Mode. Es geht um die Anfängen des Hauses Prada und um die Modestadt Mailand.
Hauptperson des Romans ist Sophia, eine junge Frau mit vielen guten Ideen , die das Herz am rechten Fleck hat und versucht ihren Weg zu gehen. Mit ihr zusammen wird die Geschichte von Prada erzählt und wird mir ihr lebendig. Tiefe Einblicke in die Welt der Mode sind genauso Bestandteil der Geschichte wie große Gefühle. Das macht das Buch zu einer perfekten Mischung und einem großen Lese Vergnügen.





Die Schatten der Schuld
von Michael Jensen
Es gibt unzählige Bücher die sich mit dem zweiten Weltkrieg und dem Schrecken der Naziezeit befassen. Allerdings enden die Meisten davon auch mit dem Ende von Beiden.
Die Schatten der Schuld beschäftigt sich mit der Generation die nicht mehr direkt damit verbunden war und trotzdem bis heute mit den Folgen beschäftigt ist.
Das Buch beginnt mit dem Anschlag auf die Patriachin Marlene, sie wird von einem alten Mann niedergestochen und vergibt ihn erstaunlich schnell. Ihre Enkelin Katharina kann das nicht und beginnt Nachforschungen. Dabei gerät sie tief in die Vergangenheit und lernt auch die Tochter des Attentäters kennen. Dessen Geschichte bis in die Naziezeit zurück führt.
Im Roman wechselt der Autor zwischen den Zeiten und hat so einen vielschichtigen Roman über Schuld aber auch über Erinnerungen die über Generationen weitergegeben werden. Die Geschichte ist packend wie ein Thriller und gleichzeitig historisch sehr interessant. Die Frage nach der Schuld ist hier nicht einfach zu beantworten und so vielschichtig das ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte.
Ein so wichtiges Buch das unbedingt gelesen werden sollte.





Die tote Tante
von Anke Petersen
Eigentlich ist es ja ganz beschaulich auf Amrum. Aber als eine Reedertochter einen englischen Adeligen ausgerechnet auf der Insel heiraten will ist die Aufregung groß. Der Bräutigam soll ja auch um viele Ecken mit dem Prince of Wales verwandt sein. Als dann die Tante der Braut tot aufgefunden wird ist es vorbei mit der Ruhe.
Der örtliche Polizist scheint überfordert, also nehmen die drei Freundinnen Göntje, Antje und Ricke die Sache in die Hand. Schließlich sind die drei große Fans von Sherlock Holmes, das reicht doch wohl an Fachwissen...
Die drei, nicht mehr ganz jungen, Damen sind herrlich. Sie ermitteln, haben viele gute und auch weniger gute Ideen. Durchleuchten das Hochzeitspaar und versuchen den Mörder oder auch die Mörderin zu finden.
Gleichzeitig sind da die herrlich norddeutschen Charaktere die gerne mal auf einen Rum zusammensetzen und so so manches Geheimnis zu lüften.
Dieser Krimi hat mich immer wieder Schmunzeln lassen und gleichzeitig war der Fall um die Toten Tante sehr spannend. Ein gelungener Cozy Crime.





Mord in der Pension Möwennest
von Jess Kidd
Die Nonne Nora verlässt ihr Kloster um in der Pension Möwennest nach ihrer verschwundenen ehemaligen Mitschwester zu suchen.
In der Pension angekommen trifft sie dort auf ihre Bewohner und versucht sich ein Bild von allem zu machen, kurz nach ihrer Ankunft geschieht ein Mord. Der junge Teddy stirbt durch einen vergifteten Kaffee, seine Witwe hat schnell einen Verdacht, der Inspektor scheint nicht sonderlich interessiert, also nimmt Nora die Ermittlungen auf...
Nora ist eine gewitzte Ermittlerin die schnell die richtigen Fragen stellt und damit auf Mißtrauen bei den Bewohnern der Pension. Sie stellt sich die Frage, wer von ihnen mit Teddy nicht zu Recht kam und einen Grund hatte ihn zu töten. Außerdem ist da ja immer noch die Frage nach dem Verschwinden von Frieda.
Der Krimi ist ein schöner Cozy Crime der in den fünfziger Jahren in Groß Britannien spielt . Nora ist ganz klar fie Hauptperson, aber auch die Bewohner der Pension haben ihre Geschichte und ihre Persönlichkeit. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Menschen. Das macht den Roman zu einem wahren Lesevergnügen, dazu kommt die Frage nach dem Mord die spannend und überraschend ist.
Für alle Fans von charmanten Ermittlerinen in ihrem Element.





Das Mandelblütengeheimnis
von Eva-Maria Bast
Das Mandelblütengeheimnis ist ein absoluter Sommerwohlfühlroman.
Anna findet bei ihrer Großmutter Letizia ein altes Rezept, außerdem nennt die dezente Großmutter sie immer wieder Sagrada. Anna weiß weder mit dem ei en noch mit dem Anderen etwas anzufangen und beginnt Nachforschungen. Diese führen Sie nach Spanien zu einem alten Familienunternehmen. Wird die hier Antworten finden? Wird hier ein altes Geheimnis gelüftet? Und hat das alle vielleicht sogar Einfluss auf ihr eigenes Leben?
Der Roman ist in zwei Zeitebenen gegliedert und erzählt einmal Sagradas Geschichte in d3n 1930er Jahren und dann Annas Reise in der Gegenwart. Beide Zeitebenen sind sowohl gefühlvoll, als auch spannend erzählt. Die große Frage was Annas Familie mit dem allen zu tun hat zieht sich durch das Buch. In beiden Zeiten spielen große Gefühle eine Rolle. Und durch das ganze Buch weht der Geruch nach wunderbaren Süßigkeiten aus Mandeln. Diese sind mit soviel Liebe beschrieben das ich am liebsten sofort davon genascht hätte.
Eva-Maria Bast versteht es einfach die Zeiten miteinander zu vergeben und daraus großartige Geschichten zu machen.





In Zeiten des blauen Lichts
von Paula McLain
Dieser Roman erzählt uns zwei Geschichten in einem Buch. Zum eine geht es um Alouette die im siebzehnten Jahrhundert in Paris lebt und erkennen muss das sie als Frau nicht anerkannt wird und das es keine gute Idee ist sich mit der Zunft der Färber anzulegen.
Der zweite Teil des Romans spielt auch in Paris aber zur Zeit des zweiten Weltkrieges in der sich der Arzt Kristof Fragen muss wem er trauen kann und dessen jüdischen Nachbarn zunehmend unter den Nazies leiden müssen.
Eigentlich haben die Beiden Geschichten nicht viel miteinander zu tun, außer das beide in Paris spielen und trotzdem ergänzen sie sich zu einem spannenden und interessanten Roman. Die Autorin wechselt immer wieder zwischen beiden Erzählsträngen und so drängt sich keine Geschichte in den Vordergrund. Mir haben beide Erzählstränge gut gefallen. Alouette war eine starke junge Frau der viel Ungerechtes widerfahren ist und die trotzdem nicht aufgibt.
In der Zeit um 1940 hat mich vor allem Sascha die Nachbarin von Kristopf sehr berührt.
Ein sehr emotionaler und nachhallender Roman.





Die Richterin und die Tote im Kloster
von Liliane Fontaine
Die Tote im Kloster ist bereits der neunte Fall für Untersuchungsrichtetin Mathilde und wie schon die vorhergegangenen ist auch dieser wieder sehr spannend.
Allerdings ist Mathilde diesesmal nicht in ihrer Heimatstadt Nimes unterwegs sondern in einem Kloster, eigentlich ist sie privat hier und soll einer Nonne die eine Heiligenerscheinung hatte auf den Zahn fühlen. Doch dann erfährt die von einem Leichenfund und ihr Spürsinn ist geweckt. Als dann auch noch in Nimes eine Jornalistin Tod aufgefunden wird, die kurz zuvor in dem Kloster recherchiert hat, stellt sich schnell die Frage, hat das miteinander zu tun. Wer ist das Skelett. Im Kloster.?
Wie immer vermischt Liliane Fontaine Südfrankreich feeling mit spannenden Krimi. Der Fall ist spannend und überrascht immer wieder. Genauso interessant ist aber die Geschichte der Nonne und deren Mitschwestern die ein Leben leben das heute fast aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Und natürlich darf auch die französische Küche nicht zu kurz kommen die mir wieder einmal das Wasser im Mund zusammen laufen lassen hat.
Ich war wieder begeistert und hoffe auf einen zehnten Fall.





Tod auf Hohenzollern
von Yvette Eckstein
Ich lese gerne Bücher die an Orten spielen, die ich schon einmal besucht habe. So ist es auch hier. Ich kenne die Burg Hohenzollern und war daher gespannt auf diesen Krimi.
Es geht um den Tod von Basti der auf der Burg arbeitet. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch sein Freund Wolfgang, dem Schlossmeister der Burg, hat daran Zweifel und beginnt zusammen mit seiner Tochter Hanna zu ermitteln. Er gräbt in Bastis Leben und vor allem im gemeinsamen Freundeskreis.
Yvette Eckstein hat einen spannenden und überraschenden Krimi geschrieben, der vor allem durch seine teilweise lCharaktere glänzt. Die Menschen hier haben eigentlich alle ihre Fehler, keiner ist perfekt, jeder hat so seine Eigenarten. Dadurch wirkt das ganze sehr realistisch. Der Fall ist spannend erzählt und hat mich am Ende sehr überrascht. Dazu der tolle Handlungsplatz auf der Burg Hohenzollern. Mir hat es sehr gefallen, das hier die Menschen die dort arbeiten im Vordergrund stehen.
Insgesamt ein gelungener und unterhaltsamer Cozy Crime.









