Kundenrezensionen von Tara





Das Leben des Max
von Caroline Stern
„Das Leben des Max“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin und Journalistin Caroline Stern.
Der 30-jährige Max ist pleite, da er gerade in einem Provinzkasino alles beim Spielen verzockt hat. Das Einzige, was er noch hat, ist sein Traum, ein Buch zu schreiben und eine zu Freundin zu finden. Dazu zieht zu Beginn der 2010er Jahre nach Berlin, wo er sich zunächst in einer Kreuzberger Herberge einmietet.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Max erzählt und zwischendurch von E-Mails unterbrochen. Dadurch wirkt alles sehr lebendig. Zudem ist es Caroline Stern gut gelungen, die Atmosphäre und das Flair von Berlin einzufangen. Ihr Protagonist war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig, da mir seine Art fremd war. Mal war er enthusiastisch und dann wieder total geknickt. Dennoch fand ich es spannend sein Leben und seine Entwicklung zu verfolgen.
Es ist eine Mut machende Geschichte, die zeigt, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen und die einfach Lust darauf macht, mal wieder nach Berlin zu fahren.





Das große Buch der Allgemeinbildung. Grundwissen von A bis Z. Standardwerk von Geschichte und Wirtschaft bis Mathematik und Technik
von Caroline Stern
„Das große Buch der Allgemeinbildung“ ist ein umfassendes Buch aus dem Duden Verlag, in dem jede Menge Wissen zu finden ist.
Es ist in fünf Wissensgebiete unterteilt:
- Geschichte und Gesellschaft
- Kultur und Sprache
- Glauben und Denken
- Mensch und Leben
- Erde, Naturwissenschaft und Technik
Jedes dieser Gebiete ist in weitere Kapitel unterteilt, sodass ein umfassendes Allgemeinwissen aus allen möglichen Wissensbereichen vom Basisschulwissen bis zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen abgedeckt wird.
Schnell könnte einem auch hier der Gedanke kommen, dass über 600 Seiten Informationen und Fakten zu viel sind und diese kein Leser aufnehmen kann. Aber allein die Einleitung in die Wissensgebiete macht neugierig, so dass man beginnt, nach Einzelheiten zu schauen, an denen man interessiert ist. Diese werden durch kurze Abschnitte und faktenbasierte Sätze vermittelt. Durch zusätzliche Infografiken, Fotos und Bilder werden komplexe Zusammenhänge gelungen dargestellt.
Das Nachschlagewerk ist perfekt für die ganze Familie und es macht Spaß, sich damit neues Wissen anzueignen.





Weißer Rausch
von Anu Ojala
„Weißer Rausch“ ist der erste Band der Lappland-Trilogie der finnischen Autorin Anu Ojala.
Kommissarin Ronja Jentzsch gehört zu der grenzübergreifenden Ermittlungseinheit der finnischen Polizei. Abgesehen davon, dass sie gerade privat durch ihre demente Mutter sehr gefordert ist, muss sie grausame Verbrechen bearbeiten, deren Brutalität kaum vorstellbar ist. Außerdem ist eine neue Droge im Umlauf, deren Verbreitung schnellstens gestoppt werden muss, dann ist da noch eine neue Klinik, die nach außen hin ausgesprochen gut abgeschottet wird und der junge Familienvater Kristian, der immer wieder auftaucht.
Ich denke, es ist schon zu merken, dass hier einiges zusammenkommt, was zunächst nicht zusammenpasst oder keinen Zusammenhang hat. So ging es mir beim Lesen sehr lange. Es ereignet sich unglaublich viel, die Spannung steigt dabei stetig an und auch mein Entsetzen wurde immer größer. Das hat es mir fast unmöglich gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Ich wollte unbedingt, dass Ronja, ihr Partner Janne und ihre Kollegen den Fall lösen. Gleichzeitig sind die Charaktere so interessant, dass ich auch über sie gerne mehr erfahren wollte.
Ronja und Janne sind zwei sehr engagierte Ermittler, denen ich gerne bei ihrer Arbeit gefolgt bin.
Neben ihrem Fall ist da noch das Schicksal des Familienvaters Kristian, der unter häuslicher Gewalt seiner Frau leidet und dessen Schicksal mir sehr zu Herzen ging.
Da die Schilderungen zum Teil recht brutal sind, sich hier menschliche Abgründe auftun, ist das Buch nichts für schwache Nerven, aber für alle, die den Nervenkitzel lieben.
Ich habe bis zum Schluss gerätselt und war erleichtert als der vordergründige Fall gelöst war. Im Hintergrund brodelt es weiter und es bleiben Fragen offen, die mich nun gespannt auf den zweiten Band warten lassen, der allerdings leider erst für den Oktober 2027 angekündigt ist.





Chimaira: Malin & Maira
von Sabine Giebken
„Chimaira: Malin & Maira“ ist ein fantastisches Wendebuch der in Bayern lebenden Autorin Sabine Giebken.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Schülerinnen Malin und Maira. Je nachdem von welcher Seite man das Buch beginnt, erfährt man die Ereignisse aus Malins oder aus Mairas Perspektive.
Malin lebt in einer chaotischen Familie, die ihr höchst unangenehm ist. Sie träumt davon wahrgenommen zu werden, endlich einmal im Mittelpunkt zu stehen.
Maira ist neu an der Schule, umgeben von einer geheimnisvollen Aura. Sie soll angeblich die tiefsten Wünsche anderer wahr machen können. Das klingt verlockend, besonders für die unsichere Malin.
Der Erzählstil von Sabine Giebken ist lebendig und atmosphärisch. Es ist ausgesprochen spannend die Handlung erst aus der einen und dann aus der anderen Perspektive mitzuerleben. Durch die unterschiedliche Sichtweise gibt das Buch einen guten Einblick in die Thematik Selbst- und Fremdwahrnehmung. Eigene Schwächen und Unsicherheiten, die bestimmt vielen Leser*innen der Zielgruppe nicht fremd sind, werden von außen ganz anders wahrgenommen, wodurch übergroße Selbstzweifel oftmals vollkommen unnötig sind.
Ich mochte die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre und fand die Charaktere jeden für sich gelungen ausgearbeitet.
Die Buchidee sowie die Umsetzung sind hier wirklich rundum gelungen und auch optisch macht das Buch einfach Spaß!





Deutsches Kind
von Melanie Levensohn
Die Handlung beginnt im April 1945 in Herxheim bei Landau und wir lernen die sechzehnjährige Liese, ihre Mutter und ihre zwei Jahre jüngere Schwester Katrin kennen. Die Region liegt in der französischen Besatzungszone und die Familie muss einen französischen Soldaten - Michel - beherbergen.
Zwischen ihm und Liese entwickelt sich eine Beziehung. Liese wird schwanger und wenig später geht es für Michel zurück nach Frankreich. Seine Spur verliert sich und Liese steht alleine mit einem unehelichen Kind da. Dieses wird ihr weggenommen, im Rahmen eines Kindertransfers nach Frankreich geschickt und dort zur Adoption freigegeben.
Melanie Levensohn wechselt im Verlauf der Handlung zwischen den Zeiten. Neben dem Erzählstrang in der Vergangenheit, gibt es Ereignisse im Jahr 1963 im Burgund und in der Gegenwart in Herxheim und Kalifornien. Lieses Sohn Johannes ist inzwischen 80 Jahre und lebt als Weinbauer in den USA. Mit Hilfe seiner Enkelin Maya begibt er sich auf Spurensuche in seine Vergangenheit.
Ich habe schon viele Bücher über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und seine Folgen gelesen und bin jedes Mal wieder erstaunt, dass es unzählige berührende und bewegende Schicksale gibt, die bis weit in die Gegenwart hineinragen und die dennoch vollkommen in Vergessenheit geraten sind.
Mit ihrem Buch hat die Autorin ein weiteres Stück Zeitgeschichte lebendig gemacht, das die Grausamkeiten des Krieges und seine Folgen aufzeigt.
Es geht dabei um Verlust, Identität, Herkunft, Sprachlosigkeit, aber auch um Hoffnung und Heilung.
Mich hat dieser gut recherchierte Roman berührt und erschüttert und ich kann ihn Leser*innen, die mehr über die deutsch-französische Zeitgeschichte erfahren wollen nur empfehlen.
Mit ihrem Nachwort hat Melanie Levensohn ihr Werk gelungen abgerundet.





Rauhnachttage
von Bhatter Ina
„Rauhnachttage“ ist nach „Drei Tage im Schnee“ das zweite Buch der in Berlin lebenden Autorin Ina Bhatter.
Die Protagonistin Luise musste mit ansehen, wie ihr Freund Felix bei einem Fahrradsturz tödlich verunglückt. Trotz ihrer frisch bestandenen Facharztprüfung kann sie nichts mehr für ihn tun. Jede Nacht sieht sie das Unglück wieder vor sich. Um zur Ruhe zu kommen, hat sie sich zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag eine Auszeit am Meer genommen. Dort packt sie ein Geschenk ihrer Freundin Linh aus:
Ein Buch über Rauhnächte und Linhs ultimativen Rauhnächte-Ablaufplan.
Zunächst glaubt Luise, dass sie damit nichts anfangen kann, aber dann lässt sie sich darauf ein.
Genau wie Luise ist mir der Begriff Rauhnächte früher nie begegnet, aber in den letzten Jahren immer häufiger aufgetaucht. Wirklich beschäftigt hatte ich mich mit ihnen bisher allerdings noch nicht - also genau wie Luise.
Es geht um die zwölf Tage und Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, die die Schwelle zwischen dem Gewohnten und dem Ungewissen bilden. Es ist die Zeit, in der man Altes verabschiedet und Neues beginnt. Durch diese Tage begleiten wir Luise, wie sie innehält, zurückblickt und nach vorne schaut. Sie beginnt damit, Wünsche aufzuschreiben, Tee zu trinken, spazieren zu gehen und lässt sich auf die Rituale und Bräuche ein, die mit den Rauhnachttagen zusammenhängen.
Ich habe Luise gerne durch diese magische und atmosphärische Zeit begleitet und fand die Informationen über die Rauhnächte sowie die Veränderung von Luise ausgesprochen interessant.
Es ist kein spannendes Buch, in dem viel passiert, sondern ein ruhiger Roman, der nachdenklich stimmt und auf die Tage zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag einstimmt.
Sicherlich eignet es sich auch gut, um an jedem Tag in genau diesem Zeitraum eines der Kapitel zu lesen.
Wer passenden Lesestoff für die Weihnachtszeit sucht oder einfach mal zur Ruhe kommen möchte, der liegt mit diesem Buch genau richtig.





Wolkenberührpunkt
von Christoph Kramer
„Wolkenberührpunkt“ ist nach „Das Leben fing im Sommer an“ das zweite Buch des Autors und Fußballweltmeisters Christoph Kramer.
Am Tag der Veröffentlichung seines ersten Buches begibt sich Christoph Kramer in die Buchhandlung und beobachtet dort den ersten Käufer seines Buches. Es ist Roman, er spricht ihn an und es entwickelt sich ein Gespräch, in dem Roman dem Autor seine Lebensgeschichte erzählt.
Während Roman auf der Suche nach seiner Identität ist und dabei berichtet, wie sein Leben aus den Fugen gerät, gibt es zwischendurch immer wieder persönliche Einschübe aus dem Leben des Autors. Diese regen sehr zum Nachdenken an. Es geht um Identität, Familie, Herkunft, Glück und das Leben.
Der titelgebende Wolkenberührpunkt spielt auch immer wieder eine Rolle.
Durch die eingeschobenen Kapitel des Autors wird der Kontrast zwischen ihm und seinem Protagonisten gelungen eingefangen. Während Roman unfreiwillig haltlos wird, hinterfragt der Autor kritisch seine eigene Karriere sowie sein behütetes Umfeld. Es wird deutlich wie befreiend es sein kann, diesen Status loszulassen.
Abschließend kommt die Erzählung wieder in der Gegenwart an und der Kreis schließt sich, so dass die Handlung gelungen abgerundet wird. Durch seine Nachsätze zeigt der Autor nochmals deutlich, dass in ihm viel mehr steckt als das Bild, das man von außen auf den Fußballweltmeister hatte.
Mich hat das Buch berührt und zum Nachdenken angeregt. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr von Christoph Kramer zu lesen bekommen.





Dirty Money
von Amran Gowani
„Dirty Money“ ist das Debüt des in Chicago lebenden Autors Amran Gowani.
Der 27-jährige, bisher überaus erfolgreiche Hedgefonds-Analyst Ali Jafar - genannt Al - verliert ausgerechnet an seinem Geburtstag auf einen Schlag dreihundert Millionen Dollar des Firmenkapitals. Der Schock ist groß, doch der darauffolgende Albtraum ist noch weitaus größer.
Da er bisher äußerst erfolgreich war, will sein Chef Paul ihn keineswegs direkt feuern, sondern gibt ihm die Chance das Geld innerhalb von drei Monaten wieder zu beschaffen. Es ist allerdings keine reale Chance, sondern pure Berechnung, da im Fall des Versagens, als als Sündenbock für die Firma herhalten soll. Dadurch gerät Al schnell immer tiefer in eine gnadenlose Welt, die aus Insiderhandel, Erpressung und eiskalten Machtspielen besteht.
Der Schreibstil des Autors hat mich überrascht. Thematisch ist die Handlung eiskalt und trocken, aber die Dialoge sind zynisch, humorvoll und pointiert. Dadurch wird die dunkle Seite der Welt der Finanzen lebendig und zugänglich.
Ali ist ein durchaus sympathischer Protagonist. Mit seinen pakistanischen Wurzeln wird er in der Finanzwelt immer wieder mit Rassismus konfrontiert. Durch seine Erfahrungen und seinen anfänglichen Erfolg weiß er, wie es in der Finanzwelt aussieht – brutal, skrupel- und rücksichtslos. Alles was zählt ist Geld, hier ist kein Platz für Befindlichkeiten, wer überleben will, spielt mit.
Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet, wenn auch der abgebrühte Chef, samt ebensolchem Sohn und die gutaussehende Kollegin ein wenig klischeehaft sind.
Die Spannung wird durchgehend hoch gehalten. Während Alis Verzweiflung wächst, stürzt er sich in immer riskantere Aktionen und es wird immer gefährlicher.
Man merkt, dass der Autor als Analyst an der Wall Street tätig war und sich in der Materie auskennt, da er die Atmosphäre der Finanzszene gekonnt vermittelt.
Mich hat der Thriller durchgehend gefesselt, da ich bisher kein vergleichbares Buch gelesen habe und dem Insiderhandel noch nie so nahe gewesen bin.
Wer Spannung mag und sich gerne einmal in die Welt des Geldes begeben möchte, der liegt mit diesem Buch genau richtig.





Die Rückkehr zur Hütte
von William Paul Young
„Die Rückkehr zur Hütte“ ist die Fortsetzung des Buches „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ des in Oregon lebenden, kanadischen Autors William Paul Young. Das Buch lässt sich unabhängig von dem ersten lesen, da die grundlegenden Ereignisse erneut aufgegriffen werden.
Inzwischen ist Missys Tod zehn Jahre her, aber ihr Vater Mack und ihre Mutter Nan haben die Vergangenheit noch nicht losgelassen. Wie auch? Der gewaltsame Tod eines Kindes ist sicherlich mit das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Die tiefe Trauer hat dazu geführt, dass sie Abstand voneinander benötigen.
Nun wird Mack gebeten, den Mann, der für den Tod seiner Tochter verantwortlich ist, im Todestrakt zu besuchen.
Thematisch ähnelt das Buch stark dem ersten. Es geht wieder um Trauer, Schmerz, Liebe, Heilung, Glauben, Vergebung und Herausforderungen.
Der Schreibstil von William Paul Young ist ruhig und die Sätze sehr gehaltvoll. Das Geschriebene hat hier sehr viel in mir ausgelöst, sodass ich mehr Zeit zum Nachdenken über das, was im Leben wirklich wichtig ist, benötigt habe als für das Buch selbst.
Ich bin kein religiöser Mensch, aber ich denke, dass das auch nicht Voraussetzung ist, da die schwierige Situation nicht religiöse Menschen genauso fordert wie jene, die Macks Gottvertrauen haben, aber trotzdem im entscheidenden Moment auf sich gestellt sind.
Heilung braucht Zeit, ist aber nur möglich, wenn man sich der Situation stellt. Das erfordert Mut und Stärke, ruft Emotionen hervor, die kaum auszuhalten sind und vor denen man sich am liebsten verstecken möchte. Mich hat das beim Lesen sehr berührt und ich war froh, dass die Kapitel recht kurz sind, um diese Stück für Stück verarbeiten zu können.
Die den Kapiteln vorangestellten Zitate sind eine gute Einleitung und haben eine enorme Aussagekraft.
Mich hat das Buch emotional bewegt und berührt. Es vermittelt eine neue Sichtweise auf das Leben und den Umgang mit dem eigenen Schmerz.





Das habe ich wegen dir getan
von John Lanchester
„Das habe ich wegen dir getan“ ist ein unterhaltsamer, aber auch überaus bösartiger Roman des Autors John Lanchester.
Handlungsort ist London. Das gut situierte Ehepaar Jack und Kate ist glücklich verheiratet. Intern machen sie sich gerne über ihre Freunde lustig, geben sich aber nach außen gut verträglich und genießen das gesellschaftliche Leben. Nach Jacks plötzlichem Tod kommt eine neue Netflix-Serie - „Betrug“ - heraus und Kate muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es in ihr um ihr Eheleben geht. Diese Details kann niemand außer ihr und Jack wissen. Hatte Jack eine Affäre mit der Drehbuchautorin?
Das Grundthema ist hier Rache und die wird hier in den unterschiedlichsten Formen verübt. Teils vorhersehbar, aber ich wurde auch immer wieder dermaßen überrascht, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
Die Charaktere sind gut angelegt. Allerdings fiel es mir schwer Sympathien zu entwickeln. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Buch mit so vielen unsympathischen Personen gelesen habe. Aber auch das hat gut gepasst.
Dieser Roman ist bitterböse und humorvoll, so dass ich von Beginn an gefesselt und gleichzeitig auch immer wieder entsetzt war. Der Autor beschreibt vieles sehr detailliert, wodurch mir einige Stellen ein wenig langatmig erschienen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass jedes Detail wichtig war.
Wer britischen Humor, ein wenig Gesellschaftskritik, richtig bösartige Racheaktionen und lebendige Dialoge mag, dem kann ich diesen Roman empfehlen.









