Kundenrezensionen
Ryria
empfiehlt:





Weißer Sommer
von Eva Pramschüfer
Kann es den richtigen Menschen zur falschen Zeit geben und wenn ja, wie geht man damit um?
Der Großteil des Buches spielt in der Vergangenheit: Während sich Alma und Théo in der Gegenwart fragen, ob es eine gemeinsame Zukunft für sie gibt, blicken wir zurück auf die Geschichte ihrer Beziehung, vom ersten Treffen über die gemeinsame Wohnung bis hin zur langsamen Entfremdung.
In diesem Sinne mag der Klappentext etwas irreführend sein, da nur wenig in der Gegenwart passiert, allerdings hat mich dies nicht sonderlich gestört, da das Gesamtbild doch sehr stimmig war.
Die Geschichte hat einen merkwürdigen Sog, es kommt keine klassische Spannung auf, trotzdem habe ich eine Seite nach der anderen verschlungen.
Hierzu trägt der Schreibstil nicht unwesentlich bei: Die Sprache ist wunderschön poetisch, immer wieder werden künstlerische Bilder geschaffen, die mich sehr berührt haben.
Regelmäßig wird Kunst in verschiedenen Formen beschrieben und passend dazu wirkt auch dieser Text wie ein kleines Kunstwerk.
Trotz dessen erscheint es nicht unnatürlich oder zu sehr gewollt, eher natürlich und die Lesbarkeit wird nicht beeinträchtigt.
Ebenfalls hervorheben muss ich die Darstellung dieser Beziehung. Behandelt werden Themen wie Klassenunterschiede, der Konflikt zwischen Freiheitsliebe und dem Wunsch nach Geborgenheit, Zukunftswünsche und generelle kleine Herausforderungen des Alltags.
Eva Pramschüfer schafft es hierbei, beide Perspektiven authentisch darzustellen. Man kann beide Seiten verstehen und auch mit beiden Protagonisten mitfühlen und mitleiden. Immer wieder haben mich Textpassagen an Momente in meiner eigenen Beziehung erinnert, manchmal sogar einen neuen Blick darauf ermöglicht.
Dementsprechend hat mich das Buch emotional auch sehr mitnehmen können, mich aber auch regelmäßig reflektieren lassen.
Insgesamt ein berührender Roman über eine besondere Liebe, ruhig, poetisch und teils ungeschönt realistisch.
nessabo
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Homebody
von Theo Parish
Ich habe lange nicht mehr eine äußerlich wie inhaltlich dermaßen schöne Graphic Novel in den Händen gehalten. Theo Parish hat hier eine Own-Voices-Geschichte verfasst, die ich mit einem ganz warmen Gefühl in der Brust gelesen habe. <3
Die Gestaltung ist einfach fantastisch. Die reduzierte Farbpalette lenkt nicht ab, sondern unterstreicht den wichtigen Inhalt einmal mehr. Alle Figuren sind liebevoll gezeichnet, jegliche Mimik wird greifbar transportiert - alles in diesem Werk sprüht einfach vor Authentizität und Zärtlichkeit. Ich habe jede einzelne Seite geliebt.
Theo wünscht sich in der Danksagung, dass sich das Buch anfühlt „wie eine Umarmung in unsicheren Zeiten“ und das Ziel ist mal absolut übererfüllt. Es ist ein Werk voller queer und trans joy, voller Mut und Inspiration sowie Liebe auf jeder Seite. Liebe zu sich selbst, zum eigenen authentischen Ich, aber eben auch zwischen Menschen. Ein Safer Space wie er - pun intended - im Buche steht. Und zwar für absolut alle unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität.
nessabo
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Herzflut
von Charlotte Paradise
Ich möchte dieses Buch in den höchsten Tönen loben, weil ich befürchte, dass es unter dem Radar fliegen wird und eventuell auch sprachlich Hindernisse stellt. Das Werk ist langsam, ungeschönt und so dermaßen ehrlich, dass ich einfach sagen muss: So etwas habe ich noch nie gelesen. Und selten waren TW im Buch so relevant wie hier!
Ich habe fast ein Viertel des Romans gebraucht, um so richtig reinzukommen. Die Sprache von Charlotte Paradise ist nüchtern und zugleich manchmal poetisch. Ich habe in der Regel ein Problem mit Poesie, wenn sie nur als rein sprachliches Stilmittel eingesetzt wird. Hier dient sie allerdings der Abschwächung des behandelten Traumas und als ich das verstanden hatte, war es für mich auch mehr als in Ordnung.
Sara war mir eine ganze Weile lang recht fremd. Ich fand die Thematisierung von Vaginismus im Kontext einer sich entwickelnden Beziehung so wichtig und spannend. Die Autorin nimmt uns tief mit rein in die Konflikte, Bedürfnisse und Retraumatisierungen ihrer Figuren. So langsam konnte ich dann auch verstehen, dass Sara etwas Schlimmes widerfahren sein muss und sie mir deshalb so verschlossen vorkam - sie ist es für ihre Mit-Figuren ebenso wie für uns Leser*innen. Großartig, wenn auch herausfordernd geschrieben.
Miles ist eher eine Nebenfigur und mit der Wahl bin ich persönlich zufrieden. Wir bekommen dennoch genügend seiner Gedanken mit und ich finde ihn bis zum Schluss fantastisch geschrieben. Er entzieht sich einer klaren Bewertung, hat positive wie negative Seiten, verhält sich mal mehr und mal weniger nachvollziehbar - so wie eben alle Menschen. Vor der Figurenzeichnung kann ich einfach nur meinen Hut ziehen, unglaublich talentiert ist die Autorin an dieser Stelle. Sie weigert sich, einfache und leicht einzuordnende Charaktere zu schreiben. Das ist anstrengend, aber unglaublich lebensnah.
Die Entwicklung der Beziehung, die Therapiearbeit Saras und alles, was sie am Ende noch über ihr Trauma erfährt (und was auch nicht) hat mich bewegt und extrem erschüttert. Ich verweise nochmal auf die TW, die sollten unbedingt ernst genommen werden. Charlotte Paradise ist zwar nicht voyeuristisch unterwegs und schwächt Formulierungen geschickt ab, aber es ist und bleibt markerschütternd.
Ein Werk, das viel mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Es entfaltet seine Kraft auf ganz stille Art und braucht anfangs eine Weile, um Nähe zuzulassen. Damit geht es eine dem zentralen Paar ähnliche Beziehung mit uns Lesenden ein und ich verbleibe absolut begeistert - so unpassend mir diese Formulierung bei einer solchen Geschichte auch erscheint. Wenn ihr ehrliche Bücher über traumatisierte Figuren und deren Beziehungen sucht, ohne dass die Protagonistin dabei auf ihr Trauma reduziert wird, dann gebt dem Buch unbedingt eine Chance.
4,5 Sterne
Natalie
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Die Klippe – Jede Lüge könnte deine letzte sein
von Ulf Kvensler
Marcus hadert gerade mit einer längeren Schreibblockade - sein letzter Bestseller ist schon etwas her - als sich ein frühere Freund aus der Autorenschule bei ihm meldet. Ernst hat ein Manuskript, welches er aber nicht unter seinem Namen veröffentlichen möchte. Stattdessen könnte doch Marcus seine Kontakte spielen lassen… was als kleiner Gefallen beginnt, endet in einem perfiden Spiel, welches bald tödlich wird…
Die vorherigen Thriller des Autors konnten mich alle begeistern und auch „Die Klippe“ hat sich wieder sehr spannend und wendungsreich gelesen. Dazu haben vor allem auch die Hauptcharaktere beigetragen. Jeder von ihnen hütet Geheimnisse und man fragt sich während des Lesens, wie weit sie schlussendlich gehen werden, um aus diesem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel ohne Schaden rauszukommen. Vor allem Marcus hat mich mit seinen Entscheidungen und Handlungen überrascht… zumeist nicht positiv. Aber genau diese Handlungen tragen die Geschichte und der Autor spielt mit den Moralvorstellungen der Protagonisten. Alles in allem wieder ein absolut gelungener Thriller und somit Leseempfehlung von mir dafür.
ekiam
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Bad Publicity
von Bianca Gillam
Bad Publicity hat mich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits habe ich das Buch wirklich gerne gelesen, andererseits gab es einige Punkte, die mich immer wieder ausgebremst haben. Am Ende überwiegt für mich aber eindeutig das Positive.
Allen voran der Schreibstil. Bianca Gillam schreibt angenehm flüssig und kurzweilig, besonders die Schlagabtausche zwischen Andie und Jack haben mir richtig gut gefallen. Sie sind schlagfertig, witzig und sorgen dafür, dass die Chemie zwischen den beiden trotz aller Konflikte spürbar bleibt.
Ein echtes Highlight war für mich außerdem das Setting. Als PR-Managerin begleitet Andie die Lesereise eines Bestsellerautors quer durch Europa, und ich habe den Blick hinter die Kulissen der Buchbranche unglaublich gerne verfolgt. Die Beschreibungen der Buchhandlungen und Veranstaltungen haben bei mir sofort Fernweh ausgelöst und machen das Setting zu etwas Besonderem.
Mit Andie hatte ich dagegen leider zunehmend Schwierigkeiten. Zu Beginn konnte ich ihre Gefühle gut nachvollziehen, schließlich wird niemand begeistert sein, ausgerechnet mit dem Ex zusammenzuarbeiten, der einen tief verletzt hat. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto weniger konnte ich ihr Verhalten verstehen. Immer wieder wirkte sie auf mich erstaunlich stur und teilweise eher wie ein Teenager als wie eine junge Frau. Selbst ihre Mutter und ihre beste Freundin schaffen es kaum, zu ihr durchzudringen, und irgendwann begann mich diese Verbissenheit eher zu frustrieren als mitfühlen zu lassen.
Was der Klappentext außerdem verschweigt: Ein großer Teil der Geschichte beschäftigt sich mit der Trauer um einen verstorbenen Elternteil. Hier hätte ich mir zumindest eine Triggerwarnung gewünscht, die im Buch leider fehlt. Andies Weigerung, sich ihrer Trauer zu stellen, beeinflusst viele ihrer Entscheidungen und macht das Zusammenleben mit ihr nicht nur für Jack, sondern auch für ihr Umfeld schwierig.
An einigen Stellen habe ich mich außerdem gefragt, warum Jack sich so vieles gefallen lässt. Natürlich hat er Andie in der Vergangenheit verletzt und trägt seinen Anteil an ihrer gemeinsamen Geschichte. Gleichzeitig weiß man als Leserin von Anfang an, dass es immer zwei Seiten einer Geschichte gibt. Umso frustrierender war es, dass Andie ihm über weite Strecken überhaupt keine Gelegenheit gibt, seine Sicht zu erklären.
Genau darin liegt für mich auch das größte Problem des Buches. Die Auflösung dessen, was damals wirklich passiert ist, wird bis kurz vor Schluss hinausgezögert. Dadurch zieht sich insbesondere der Mittelteil spürbar, weil sich Andies festgefahrene Haltung immer wieder wiederholt. Als die Wahrheit schließlich ans Licht kommt, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich, sodass das Ende auf mich etwas zu schnell wirkte.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich Bad Publicity gerne gelesen. Der Schreibstil, die humorvollen Dialoge und das außergewöhnliche Setting konnten mich über weite Strecken überzeugen. Wer Lust auf eine Romance mit Verlagssetting, einer gemeinsamen Lesereise und viel Wortwitz hat, sollte sich das Buch trotzdem einmal ansehen, aber gleichzeitig wissen, dass die Geschichte sich Zeit lässt, ihre Karten auf den Tisch zu legen.
Philiene
empfiehlt:





Die Anatomie einer neuen Zeit
von Leon Morell
Verena entgeht nur knapp der Verbrennung als Hexe. Ihre Flucht führt sie nach Padua. Sie gibt sich inzwischen als Mann aus . Ihr Weg führt sie in eine Vorlesung des Arztes Vesal, der eine Obduktion vor Publikum durchführt. Während der Vorlesung bricht auf der Straße ein Student zusammen und stirbt. Schnell stellen Verena und Vesal fest das er vergiftet worden ist. Die Beiden machen sich auf der Suche nach dem Mörder... Der Roman führt uns mitten in das Pedua des sechzehnten Jahrhunderts. Er erzählt von der damaligen Medizin und dem Leben damal. Der Fall um den ermordeten Studenten ist spannend und ich habe sehr gerne mitgerätselt was es für einen Grund gab den jungen Mann zu ermorden. Aber auch Verenas Geschichte hat mir sehr gefallen. Wird es ihr gelingen ihre Verkleidung aufrecht zu erhalten? Und verstrickt sie sich zu sehr in den Fall? Eine sehr gelungene Mischung aus Krimi und medizinischer Geschichte mit großartigen und authentischen Figuren. Neben Verena und Versal ist unbedingt auch die Haushaltshilfe des Arztes zu erwähnen. Sie hat den Roman wirklich bereichert.
Lilli33
empfiehlt:





Bretonischer Glanz
von Jean-Luc Bannalec
Ein typischer Band der Reihe
„Bretonischer Glanz“ ist bereits der 15. Band dieser amüsanten Krimi-Reihe, die auch verfilmt wurde. Man kann das Buch aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen; der Kriminalfall ist abgeschlossen.
Commissaire Georges Dupin, der eigentlich im Kommissariat Concarneau arbeitet, verschlägt es diesmal in den Norden der Bretagne, nach Roscoff. Das berühmte Krimifestival ist gerade voll im Gang und das Zwiebelfest steht kurz bevor, als eine junge Zwiebelbäuerin ermordet aufgefunden wird. Vieles liegt im Argen in Roscoff, und so gibt es etliche Verdächtige im Mordfall Annic Philouze. Dupin, Kadeg und Riwal werden von Nolwenn am Telefon sowie von zwei Roscoffer Polizistinnen unterstützt. Alle zusammen bilden ein gutes Team, obwohl sie lange im Dunkeln tappen.
Wie bei dieser Reihe üblich werden die Landschaft, die Örtlichkeiten und vor allem regionale Speisen und Getränke aufs Ausführlichste beschrieben. Zuweilen war mir das hier etwas zu viel, weil der Kriminalfall dahinter fast zu kurz kommt. Allerdings sorgt dies alles auch dafür, dass man trotz brutaler Morde in Urlaubsstimmung kommt und am liebsten sofort in die Bretagne reisen möchte.
Der lockere Schreibstil, der Kommissar mit ganz persönlichen Eigenheiten, seine Mitarbeiter, deren Schrullen man als langjähriger Fan der Reihe gut kennt, sind Garanten für einige Stunden unterhaltsamen Lesevergnügens. Ein solider Bretagne-Krimi, wenn auch nicht der beste dieser Reihe.
Die Reihe:
1. Bretonische Verhältnisse
2. Bretonische Brandung
3. Bretonisches Gold
4. Bretonischer Stolz
5. Bretonische Flut
6. Bretonisches Leuchten
7. Bretonische Geheimnisse
8. Bretonisches Vermächtnis
9. Bretonische Spezialitäten
10. Bretonische Idylle
11. Bretonische Nächte
12. Bretonischer Ruhm
13. Bretonische Sehnsucht
14. Bretonische Versuchungen
15. Bretonischer Glanz
PC69
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Milla Gorilla
von Lotte Schweizer
Das Kinderbuch "Milla Gorilla" von Lotte Schweizer, liebevoll illustriert von Anke Verena Klug, ist ein fröhliches und fantasievolles Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren. Schon das bunte Cover mit der schaukelnden Milla macht neugierig und lädt zum Lesen ein.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Milla, eine aufgeweckte und lebensfrohe Gorilla - Dame, die die Welt mit viel Neugier entdeckt. Im Buch sind fünf spannende und lustige Geschichten, die nicht nur zum lachen anregen, es werden auch Werte wie Freundschaft, Mut, Selbstvertrauen und Freude vermittelt. Die Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, die jedes Kindergarten Kind auch schon so erlebt hat.
Die Illustrationen sind sehr farbenfroh und kindgerecht, und es gibt jede Menge zu entdecken für die Kleinen. Das Buch eignet sich auch für Erstleser, da die Texte leicht verständlich und schön groß geschrieben sind.
Philiene
empfiehlt:





Mord ohne Vorwort
von Freya Sampson
Eigentlich ist der kleine englische Küstenort in dem Nova einen Buchclub führt, ein beschaulichen Ort. Skurril ist höchstens Phyllis, eine ältere Dame, mit einer Vorliebe für Agatha Christi Romane.
Doch dann verschwinden plötzlich 10000 Pfund aus dem Büro des Gemeindehauses und kurze Zeit später gibt es eine Tote, klar das Phyllis da ein Verbrechen wittert und kurzerhand den Buchclub in einen Detektiv Klub umwandelt.
So beginnt ein Cosy Crime rund um einen ganz besonderen Buchclub , der zwar nicht viele Mitglieder hat, diese aber alle mit einer besonderen Persönlichkeit ausgestattet sind. Im Mittelpunkt steht zum ei en Nova, die neu im Ort ist und kurz vor der Hochzeit mit einem Einheimischen steht. Dazu Phyllis die ihre ganz eigenen Methoden hat.
Der Krimi ist ein typischer Wohlfühlkrimi, ohne blutige Ereignisse und trotzdem spannend. Die Kulisse ist ein typischer englischer Küstenort und seine Einwohner mal sympathisch und mal eben nicht. Der Schreibstil ist gut zu lesen und lässt uns gleichzeitig Mißtrauen und mitfiebern.
Ein gelungener Krimi rund um einen Buchclub.
Philiene
empfiehlt:





Vor dem großen Tag
von Eva Ibbotson
Anna wächst als Tochter russischer Aristokraten in St Petersburg auf, doch dann kommt die Revolution und sie flieht mit Mutter, Bruder und der englischen Gouvernante in deren Heimat. Da Anna nicht auf Kosten Anderer leben will nimmt sie eine Stelle als Dienstmädchen in einem englischen Landhausan.
Hier tut sie alles um ihre wahre Herkunft zu verstecken, dem jungen Besitzer nicht zu nahe zu kommen und mit dessen Verlobten zurechtkommen. Doch wird ihr das gelingen?
Der Roman blickt hinter die Kulissen der englischen Landhäuser, zeigtdas die adeligen Familien an Geldsorgen leiden und erzähltwie sich die russischenAristokraten in ihrem neuem Leben zurechtfinden. Neben Anna lernen wir viele interessantePersonenkennen. Da ist zum Beispiel Olli ein wunderbares Mädchen, die von fast allen geli5wird. Oder Muriel die Verlobte des Hausbesitzer die zunächst sehr freundlich tut. Und natürlich die vielen guten Seelen des Hauses.
Die Geschichte ist leicht erzählt, die Figuren gut vorstellbar und die Zeit und deren Sitten authentisch dargestellt.
Ein absolutes Wohlfühlbuch.









