Kundenrezensionen
Nele33
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Ivan Sciapeconi´s Roman "Die Kinder des Don Arrigo" beruht auf wahren Begebenheiten und macht noch einmal auf bewegende Weise die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus lebendig.
Nathan glaub er begibt sich auf Reise, die sich jedoch als flucht vor den braunen Schergen herausstellt. Zurücklassen muss er nachdem schon der Vater abgeholt wurde seine Mutter und seinen kleinen Bruder. Der Weg soll sie nach Israel führen, nach Kroation stranden sie in einem kleinen Dorf in Italien. Die Villa Emma wird zu einer hoffnungsvollen Zufluchtsstätte, in der die Flüchtlingskinder eine ruhige Zeit verbringen können. Dies alles ist durch den Dorfpfarrer Don Arrigo und den Dorfbewohnern möglich. Die Bewohner setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel um in dieser grausamen Zeit eine Hoffnungsfunke für die Kinder zu sein.
Mich hat der Roman sehr berührt, die Gedanken von Nathan, der versucht jeden Dorfbewohner im Gedächnis zu halten aus Dankbarkeit. Dadurch wurden die Charaktere sehr gut dargestellt.
Das Buch stellt ein bewegendes Zeitzeugnis einer unvorstellbaren Grausamkeit des Nationalsozialmus dar.
Euphoric
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Der Roman "Die Kinder des Don Arrigo" von Ivan Sciapeco erzählt die wahre Geschichte von Nathan, einem elfjährigen Jungen, der die Flucht vor den Nazis aus Berlin bis zur Villa Emma in einem italienischen Dorf beschreibt. Dort werden 40 traumatisierte Kinder von der Dorfgemeinschaft und Don Arrigo beschützt.
Die Geschichte, aus Nathans Ich-Perspektive erzählt, zeigt die Gedanken und Ängste der Kinder. Als die Nazis dem Dorf näherkommen, organisiert Don Arrigo eine gefährliche Flucht in die neutrale Schweiz. Das Buch ist gut recherchiert und zeigt die Dramatik ungeschönt. Der flüssige Schreibstil macht es jedoch nicht leicht zu lesen, aber es ist eine Geschichte, die lange nachhallt.
Sie zeigt das selbst in den dunkelsten Stunden der Menschheit die Hoffnung auf Menschlichkeit und Rettung nicht verloren geht.
Danke
Katharina Grassmugg
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Dieser Roman über den 11 Jährigen Nathan der durch die Hilfe von Don Arrigo und den anderen Bewohnern der Villa Emma eine Chance auf ein neues Leben erhält hat mich sowohl beeindruckt als auch tief berührt. Die Bewohner der Villa Emma haben sich zum Ziel gesetzt so viele Kinder wie möglich vor den Fängen der Nationalsozialisten zu retten und ihnen eine Zukunft ohne Angst und verfolgung zu schaffen.
Immer wieder wird das Leid, die Angst aber auch die Hoffnung der Kinder auf eine Zukunft in Israel, in Sicherheit vor den Nazis geschildert.
Ich finde es immer wieder sowohl beängstigend als auch sehr spannend Geschichten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu lesen.
Besonders interessant finde ich hierbei immer wieder wie Kinder, die durch den Krieg ihrer Kindheit und Unschuld beraubt wurden die Geschehnisse wahrgenommen haben, versuchen das unbegreifliche für sich zu begreifen und einzuordnen. Das scheitern am Begreifen all des Hasses und der Gefahr derer sie ausgesetzt sind macht in meinen Augen die Schilderungen noch um einiges Intensiver.
Für mich war dieses Buch wirklich sehr interessant und gelungen.
Furbaby_Mom
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
"Wir würden uns trennen müssen. Und sie sprach von »Reise« statt von »Flucht«. Gesegnet sind die Menschen, die ihre Worte sorgsam wählen."
Ich lese sehr häufig Romane, die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges angesiedelt sind. Insbesondere Geschichten, die nur wenig fiktive Elemente enthalten, ansonsten aber (wie das vorliegende Werk) auf wahren Begebenheiten basieren, faszinieren mich ungemein.
Die Covergestaltung (inklusive Innencover) gefällt mir hervorragend, das Motiv passt perfekt zur Handlung und lässt auf den ersten Blick das Genre der Lektüre erahnen.
In puncto Inhalt verweise ich an dieser Stelle auf den mitreißend formulierten Klappentext, der enorm vielversprechend klang und meine Neugier auf dieses Buch geweckt hatte.
Dass meine Erwartungen in Bezug auf die angekündigte Emotionalität nur bedingt erfüllt werden konnten, lag einzig am teilweise recht nüchternen, sachlich gehaltenen Schreibstil, der von eher kurzen Sätzen dominiert wird. Gerade zu Beginn der Handlung fehlten mir Gefühl und Tiefe; die dramatische Flucht der Kinder wurde in meinen Augen viel zu schnell abgehandelt, sodass ich kaum eine Bindung zu denFiguren und deren Schicksal aufbauen konnte. Beispielsweise gab es einige Formulierungen, die große Zeitabschnitte mal eben so zusammenfassten, wie "So ging das Leben jahrelang dahin" oder "So gingen die Monate, die Jahre dahin. Mindestens zwei, vielleicht sogar drei". Hier hätte ich mir die gleiche Intensität gewünscht, mit welcher der Autor sich z.B. der Zeichnung des warmherzigen Charakters von Natans Vater gewidmet hatte.
Trotzdem verfolgte ich das Schicksal der Figuren mit angehaltenem Atem; die Auflistung der Kindernamen (inklusive Namen ihrer Begleiter sowie Herkunftsort) am Ende des Werkes machte das Gelesene noch viel realer.
Im Anschluss an den Read möchte ich nun unbedingt mehr über die Villa Emma erfahren und bin im Nachwort auf zwei interessante Quellenangaben gestoßen, die ich mir definitiv näher anschauen werde.
Ich könnte mir vorstellen, dass …
a) einige der stilistischen Eigenheiten, die dem Ganzen einen sachlichen Ton verliehen haben, der Übersetzung aus dem Italienischen geschuldet sein könnten; gut möglich dass die Geschichte in der Originalsprache weitaus emotionaler zur Geltung kommt, und
b) in einer Verfilmung gerade die kurzen Sätze (begleitet von der ausdrucksstarken Mimik der jeweiligen Schauspieler:innen oder entsprechenden Szenenbildern) sehr eindringlich wirken könnten.
Fazit:
Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen, das mich emotional zwar nicht ganz so gefesselt hat, wie ich es im Vorfeld erwartet hatte, dafür jedoch eine immens bedeutsame Thematik näher beleuchtet und uns daran erinnert, uns auch in den dunkelsten Zeiten unsere Menschlichkeit zu bewahren.
brig
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Der Schriftsteller Ivan Sciapeconi hat hier den Roman "Die Kinder des Don Arrigo" geschrieben, welcher ein tatsachen-Roman ist und über die unglaubliche Flucht einer Gruppe von jüdischen Kindern handelt.
Das Buuchcover passt zum Inhalt des Buuches. Ein kleiner Junge sitzt auf seinen kleinen Koffer mit den wenigen habseligkeiten.
Erzählt wird aus den Augen des damals elfjährigen Jungen , Namens Natan.
Eine Gruppe jüdischer Kinder wird auf Umwegen von berlin und anderen orten nach Italien in die Villa Emma gebracht um den nazis zu entkommen.
Dank des Einsatzes vieler heldenhaften personen und vor allen den Dorfbewohnern des kleinen Dorfes in Italien, können die kinder überleben. natan überlebt als Einziger aus seiner Familie.
Es ist nich der erste historische Roman den ich über den zweiten Weltkrieg gelesen habe, und es berührt mich immer wieder sehr.
Es ist ein Stück geschichte , die niemals vergessen werden darf.
Ich vergebe 5 Sterne.
cosmea
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
In seinem Roman “Die Kinder des Don Arrigo“ erzählt Ivan Sciapeconi die Geschichte von jüdischen Kindern, die im Zweiten Weltkrieg von der Organisation DELASEM vor den Nazis in Sicherheit gebracht werden. Der fiktive Ich-Erzähler Natan wird 1942 von Recha Freier aus Berlin weggebracht, nachdem die Nazis schon seinen Vater abgeholt haben und genauso wie zahlreiche andere Kinder und Jugendliche nach einer langen Odyssee im Ort Nonantola in der Emilia Romagna versteckt. In der Villa Emma wird die kleine Gemeinschaft vom Pfarrer Don Arrigo mit Unterstützung des Bürgermeisters und eines Arztes geschützt. Auch die Dorfgemeinschaft hält zusammen und hilft, wo es nötig ist. Die Dorfbewohner riskieren dabei ihr Leben, denn die Bedrohung durch die Braunhemden wird immer größer, die deutschen Soldaten rücken näher, sodass sie am Ende kaum noch das Haus verlassen können. Schließlich muss erneut eine abenteuerliche Flucht organisiert werden, die beim ersten Versuch scheitert, denn die Schweizer Grenzposten lassen keine Juden ins Land. Ihr eigentliches Ziel - Palästina - werden sie so bald nicht erreichen.
Der Autor erzählt eine berührende Geschichte, die nicht nur verdeutlicht, dass in dieser furchtbaren Zeit nicht alle Faschisten und Mörder waren, sondern dass gerade dann mitmenschliches Verhalten und christliche Nächstenliebe vonnöten ist. Die Überlebenden haben dem Tod und dem Schmerz Zeit abgetrotzt. Ihr Sieg besteht darin, dass sie überlebt haben und die Chance auf ein neues Leben bekommen (S. 187). Ein wichtiges, lohnendes Buch.
Anndlich
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Der elfjährige Natan muss seine Familie zurücklassen und macht sich auf den Weg auf eine ungewisse Reise. Das Ziel seiner Gruppe ist Israel, doch in einem kleinen Dorf in Italien finden sie einige Zeit ein Dorf, das ihnen Sicherheit bietet. Die Villa Emma gibt ihnen das Gefühl eines Zuhauses und etwas von ihrer Kindheit zurück, doch bald müssen sie wieder fliehen. Doch nun steht ihnen Don Arrigo zur Seite.
Ivan Sciapeconi schreibt die fiktive Geschichte des elfjährigen Natans, die auf geschickte Weise in die wahre Geschichte rund um die Kinder in der Villa Emma geschrieben wurde. Aus Natans Perspektive lernen wir einige Kinder und Helfer/Helden aus dieser Zeit besser kennen. Eine beeindruckende Weise, um Namen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Die Geschichte um Natan ist herzzerreißend und obwohl sie fiktiv ist, ist sie dennoch unglaublich nah an Dingen, die den Kindern von damals passiert ist. Gefühle die sie durchleben mussten, Hürden die sie nehmen mussten, Verluste die sie erfahren haben,… Leid, das unvorstellbar ist!
Ich hätte gerne mehr von den anderen Kindern, aber auch von Don Arrigo gelesen und hab die Tiefgründigkeit der Nebenfiguren etwas vermisst. Umso besser gefiel mir dann die Liste am Ende der Geschichte, auf der wir mehr über die wahren Personen erfahren. Namen, die nicht vergessen werden dürfen!
Die Kinder des Don Arrigo ist eine berührende Geschichte, die einmal mehr das Leid zeigt, dass zu viele Menschen unnötigerweise erleiden mussten (und weiterhin erleiden).
Petra
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Es ist nur eine Reise, du fährst voraus, wir kommen nach und treffen uns dann in Erez Israel, sagte die Mutter gab ihm einen Kuss und schloss die Tür. In diesem Satz steckt ein ganzes schreckliches Schicksal. Ein Kind, das älteste der Familie bekommt eine kleine Chance zu überleben. Natan der Junge hat schon erlebt wie es ist als Jude in Berlin zu leben. Nun lebt er als Jude in Italien in einem kleinen Ort. Seine Gruppe ist hier gestrandet. Die Anführer und die Dorfältesten versuchen den Kindern ein Stück Geborgenheit zu vermitteln, etwas normalen Alltag bei aller Gefahr.
Natan ist sprachbegabt er kann sich schnell mit allen Kindern in deren Muttersprache unterhalten und er lernt schnell Italienisch und hilft als Dolmetscher in allen Bereichen des täglichen Lebens. Gleichzeitig ist er für uns Leser der Chronist dieser Reise, dieser Station in dem Dorf.
Der Don im Titel erscheint erst spät in der Geschichte und steht stellvertretend für alle Namen die nie vergessen werden. Namen von Personen die ohne Rücksicht auf ihr eigenes Schicksal diesen jüdischen Kindern geholfen haben. Sei es der ungarische Polizist, der Grenzbeamte, die Bauern und Handwerker, alte Frauen und junge Mädchen. Der Roman ist nach einer wahren Geschichte geschrieben, die Beweggründe für das Handeln in diesem Dorf sind nicht so leicht nach zu vollziehen. Die Aussage des Priesters: die Menschen haben euch kennengelernt, euch akzeptiert und wollen darum helfen, steht im Gegensatz zu den Erfahrungen die die Kinder in ihrer alten Heimat gemacht haben.
Die Gedanken des jungen Natan zum Zeitgeschehen zwingen zum Nachdenken, "man kann ein Rädchen im Getriebe sein oder ein Sandkorn". Was wäre ich gewesen?
Eindringlich werden die Gefühle beschrieben, Angst vor Briefen aus der Heimat, Angst vor den Soldaten, Glücksgefühle bei einem Theaterbesuch, Oper für Kinder nur deshalb schön weil ein Betreuer diesen berauschenden Eindruck vermitteln kann wenn man sich der Musik überlässt.
Mit wenigen Worten lässt der Autor eine ganze Zeit, ein Ausschnitt aus einem Leben erstehen, keine großen Abenteuer, keine beschriebene Gewalt, keine wilden Emotionen, dafür die Sichtweise eines Kindes das die Eindrücke mit den Worten seines Vaters und den seines Onkels beschreibt.
Ein dünnes Buch mit einem gewaltigen Inhalt.
Peachy_Bookdreams
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Inhalt: In die Kinder des Don Arrigo geht es um Natan der von einer Hilfsorganisation, auch bekannt als DELASEM von seinem Zuhause mitgenommen wird, die Organisation rettet jüdische Kinder in der Kriegszeit. Gemeinsam mit anderen Kindern zieht er in die Villa Emma, dort können die Kinder endlich wieder ihre Kindheit ausleben. Doch die deutschen rücken nach und schon bald ist es auch in Modena nicht mehr sicher. Don Arrigo und die anderen Dorfbewohner schmieden einen Plan, um die Kinder zu retten und sie in Sicherheit zu bringen.
Fazit: Ein sehr bewegender Roman, ich war äußerst emotional und bewegt, besonders die Hilfsbereitschaft in diesem Roman hat mich berührt. Ich habe vorher noch nie etwas von der Villa Emma gehört. Deshalb fand ich diesen Roman sehr interessant. Ich hätte mir etwas mehr Information oder Text bezüglich Don Arrigo gewünscht. Dennoch hat mir das Buch sehr gefallen und ich werde es auch weiterempfehlen. Von mir 4,5 Sterne.
Pearl
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Die Kinder des Don Arrigo
von Ivan Sciapeconi
Es geht hier in der Handlung um Judenkinder im Zweiten Weltkrieg. Helfer versuchen so viele Kinder wie möglich auf verschiedenen Wegen vor der SS und den Lagern zu retten. Wie schlimm es für Eltern war sich von ihren Kindern zu trennen und in fremde Hände zu geben, damit sie eine Chance zum überleben haben. Wie auch Natans Mutter. Der Junge flieht mit einer Gruppe Kinder über Italien bis in die Schweiz bei Nacht und Nebel. In einem kleinen italianischen Dorf kommen sie Erstmal auf ihrer Flucht unter und die Menschen dort helfen wo sie können mit Essen und Unterkunft. Don Arrigo der Dorfpfarrer hat als sich die Lage in Italien verschärft eine gute Idee um die Kinder über die Grenze in die Schweiz zu schaffen. Ein toller Plan wobei alle Frauen des Dorfes helfen.
Fazit:
Die Geschichte ist nach einer wahren Begebenheit und macht nachdenklich, aber auch ein gutes Gefühl am Ende als die Liste auftaucht, wo alle Namen der geretteten Kinder aufgeführt sind und nicht nur die im Roman vorkommen.
