Kundenrezensionen von Pearl





Rosen im Asphalt
von Felicitas Fuchs
Es geht um die Lebensgeschichte zweier Frauen, ab 1956 bis zu einem Zeitraum von sechzig Jahren. Irmi fehlt es an nichts, da sie aus reichem Hause kommt, nur die Mutterliebe, da ihre Mutter manische depressiv ist. Belinda dagegen wurde von de Mutter verstoßen, sie lies sie einfach im Krankenlaus nach ihrer Geburt zurück. Sie wächst deswegen im Heim, bei Pflegeeltern und manchmal auch bei ihrer Großmutter auf. Manchmal erscheint sogar ihre Mutter, die als Hure arbeitet und alkoholsüchtig ist und sogar mit dem Messer auf sie zu geht. Danach will LInda nicht mehr von der Mutter wissen. Die beiden Mädchen freunden sich schon in der Schule an und es entwickelt sich eine Freundschaft für Leben.
Fazit:
Der Roman verfolgt über eine lange Zeit das Leben von Irmi und Linda, die aber zum Glück nach einigen Fehlschrägen auch ihr Glück finden. Der Roman ist gut recherchiert man erfährt viel über die politische Lage dieser Zeit, von Attentaten, Mauerfall usw. Auch gut über Köln recherchiert, da die Handlung zwischen Köln und Hamburg hin und her geht. Wie zwei Freuen ihren Weg gehen und auch die unterschiedlichen Lehnsverhältnisse sie nicht auseinander bringen. Ein Roman der einen mitnimmt durch die Zeit.





Brombeerblaue Tage
von Simone Veenstra
Elisa ist Landschafarchitektin und sehr glücklich in ihrem Beruf. Da ihr Vater der auf auf Rügen lebt, plötzlich ins Krankenhaus muss, fährt sie auf die Insel um sich um das Haus ihres Vaters zu kümmern. Sie findet ein altes heruntergekommenes Gebäude vor, welches noch nicht mal richtiges fliesendes Wasser hat, daher auch das Bad kaum zu nutzen ist. Auch gibt es um das Haus einen riesigen verwilderten Garten, dem sie aber mit viel Freude, es ist ja auch ihr Beruf zu Leibe rückt. Das Verhältnis zum Vater ist durch das verworrenen Familienverhältnis sehr angespannt, wird aber im Laufe der Handlung deutlich besser, das Elisa sogar überlegt auf der Insel für immer zu bleiben.
Fazit:
Ein sanfter Roman mit einigen Zeichnungen von Pflanzen die auf der Insel beheimatet sind, nebst Beschreibung, was den Roman sehr auflockert. Das Cover ist passend und schön gestaltet. Leider fand ich die ganze Geschichte trotz des schönen Schreibstils doch sehr langatmig.





Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
von Gabriella Engelmann
Der Duft des Strandhafers ist der letzte Teil einer Familien-Saga die auf verschiedene Nordseeinseln spielt. Endlich werden die Geheimnisse um die Frauen aus verschiedenen Zeitzonen geklärt. Familienbande werden nach vielen Jahren wieder hergestellt und Martje findet ihre Schwester Fenja und ihren Frieden wieder. In der Gegenwart ist Anna mit der Recherche über eine Nordsee-Saga beauftragt und trägt viel dazu bei, das die Geschwister oder eher Halbgeschwister sich wieder finden.
Fazit:
Leider muss man bei einer Trilogie oft auf die Nachfolgerbände warten und sich erst informieren was schon geschrieben wurde. Hier im letzten Teil geht die Autorin gut auf die Geschehnisse der Vorgängerbände ein und Natur der Nordseeinseln Amrum, Föhr und Sylt werden hier sehr bildlich beschrieben. Man spürt dabei sofort den rauhen Wind in den Haaren.





Ein Ort, der bleibt
von Sandra Lüpkes
Dieser Mehrgenerationen-Roman entführt in das Jahr 1933. Die Professorenfamilie Heilbronn verlässt, da der Vater jüdischer Abstammung ist, Deutschland und nimmt eine Stelle in Istanbul an. Er soll eine botanischen Garten in der Stadt anlegen. Mehpare wird dort seine Assistentin. In der Gegenwart reist Imke ebenfalls in die Türkei. Sie soll dort ein Gutachten erstellen über die Arbeiten des Professor Heilbronn, der damals alle möglichen Samen aus Deutschland mitgenommen hat um in Istanbul einen herrlichen botanischen Garten anzulegen.
Fazit:
Es geht in diesem athenischen Roman um drei Frauenschicksale in drei unterschiedlichen Zeiten. Der Roman ist sehr bildlich geschrieben, aber sehr gemächlich ohne viel Spannung. Interessant für Leser die sich für Botanik interessieren. Die Auflistung der Personen die im Roman vorkommen am Schluss des Buches ist sehr hilfreich.





Der Gesang der See
von Trude Teige
Der Gesang der See ist der neue Roman der Bestsellerautorin Trude Teige. Es ist di eahre Geschichte ihrer Familie und spielt an der rauen Westküste Norwegens. Kristinas Vater hat eine feste Lotsenstelle die immer an die Männer der Familie in die nächste Generation weitergegeben wird. Nach dem Tod des Vater und auch dem Tod ihres ersten Mannes droht Kristina die Nummer zu verlieren. Durch einen Schachzug und eine neue Heirat kann sie das verhindern. Sie behauptet sich in der Männerwelt und ist eine starke Frau die ihren Weg geht, obwohl ihr Herz einer verbotenen Liebe nachhängt.
Fazit:
Man bekommt einen guten Einblick in das Leben der Fischer in Norwegen und auch auf die raue und karge Landschaft wo noch nicht mal Obstbäume wachsen können. Der Schreibstil ist sehr lebendig, doch ist der Roman bei weiten nicht so gut wie ihre früheren Romane.





Halber Stein
von Iris Wolff
Dieser etwas melancholische Roman Halber Stein, führt und nach Hermannstadt dem Dorf, wo Sines Großmutter gelebt hat. Jetzt da sie verstorben ist kehrt sie mit ihrem Vater in das Dorf zurück um die Beerdigung und den Nachlass der Großmutter Agneta zu regeln. Zwanzig Jahre ist Sine nicht mehr in der Heimat der Großmutter gewesen, da sie mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert ist. Doch sie hat viel schöne Sommerferien bei der Großmutter verbracht und erinnert sich jetzt wieder an die schönen Sommer. Die Landschaft und die Menschen werden hier sehr schön und bildlich beschrieben, aber auch das nicht leichte Leben der Großmutter.
Fazit:
Ein Roman der sehr einfühlsam und ruhig geschrieben ist, daher enthält er auch sehr wenig Spannung und lässt die Handlung auch etwas blass und langatmig erscheinen. Wer samste und tiefgründige Roman mag, für den ist die Geschichte genau richtig. Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen.





Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
von Alena Schröder
Hier handelt es sich um den dritten Teil einer Familien-Geschichte von der Autorin Alena Schröder.
Eine Geschichte aus dem gestern und heute. Hannah lebt in der Gegenwart in Berlin und hat Probleme mit ihrem Vater mit dem sie lange keinen Kontakt mehr hatte und der plötzlich wieder auftaucht. Die Vergangenheit spielt in Güstow zum Ende des Zweiten Weltkrieges als dort die Russen eintreffen. Dorthin hatte sich Marlen gerade geflüchtet sie sie vierzehn Jahre alt und wäre somit das Beuteschema der Russen. Doch Wilma der sie zufällig begegnet gibt ihr den Tipp sich vor den Russen in der Schublade einer Kommode zu verstecken. Dort findet sie auch eine alte Leinwand die sich durch die ganze Handlung zieht, weil sie verschollen ist.
Fazit:
Dachte hierbei handele es sich um eine dramatische und spannende Geschichte, leider hatte ich mich getäuscht da der Klappentext sehr vielversprechende war. Schade. Dagegen ist der Cover schön und passend zum Titel.





Ein Pakt aus Asche und Blut – Sonderausgabe
von Sabine Riedel
Hinter dem tollen Cover des Romans … Ein Pakt aus Asche und Blut verbirgt sich die spannende Geschichte die im Gestern und Heute spielt. Hauptort der Handlung ist Ratingen. Mark ein Feuerwehrmann hat während in einem großen Waldbrand eine Vision von einer Frau die mitten in den Flammen steht und die er unbedingt retten will, die aber scheinbar nur er sieht.In der Gegenwart reist der Leser dann fünfhundert Jahre zurück und hier geht es um Helene eine Heilerin, deren Schwestern als Ketzerin verbrannt werden soll, aber der es gelingt sie noch schwer verletzt zu befreien.
Fazit:
Der Roman enthält schon so einige grausame wie heftige Passagen, die man erwarten muss nach dem Klappentext, aber auch schon beim Buchtitel. Die Handlung kommt sehr facettenreich von mythisch bis geheimnisvoll und mit viel Fantasie daher. Für Fans dieses Genres ein Muss.





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Hinter dem wunderschönen Cover verbirgt sich eine Geschichte in der es um zwei Halbschwestern geht, die sich aber erst als Teenager kennenlernen, da bis dahin der Vater die gegenseitige Existenz verheimlicht hat. Daraufhin lässt sich Mirjams Mutter scheiden, doch die Mädels schaffen es zu einer guten Beziehung untereinander, die sich aber im Laufe der Jahre auseinander gelebt haben. Gerade als sich Mirjams Lebensgefährte Juan nach vielen Jahren von ihr getrennt hat und sie noch sehr unter dem Verlust leidet, kommt die Einladung ihrer Schwester auf die Shäreninsel gerade richtig. Doch was sich dann dort abspielt, davon erzählt die etwas psychologisch angehauchte Handlung um den gewalttätigen Ehemann der Halbschwester Nina.
Fazit:
Mich konnte der Roman nicht begeistern, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil und die seitenlangen Monologe ziehen die Geschichte total in die Länge und konnten nicht fesseln.





Was vor uns liegt
von Alba de Céspedes
Der Roman bringt den Leser die Zeit um 1934 in Italien näher. Es geht um acht Frauen die in einem Wohnheim unter strengen Nonnen leben um zu Studien und zu sich dabei auch selbst zu finden. Sie kommen auch unterschiedlichen Lebensverhältnisse aus armen und reichen Familien und haben nur ein Ziel, ein Studium zu absolvieren, ihre Freiheit auszuleben auch in der Sexualität, das sie über sich selbst bestimmen und unabhängig sein können. Zu der damaligen Zeit wo der Roman spielt keine einfachen Ziele, besonders im streng gläubigen Italien und das auch noch unter Nonnen Die jungen Frauen haben alle ihre Geheimnisse und Träume die sie in Freundschaft miteinander verbinden,wohl wissend, das sie sich nach dem Studium nie mehr sehen werden.
Fazit.
Leider konnte ich mit der Handlung nicht warm werden, der Schreibstil war altmodisch und alles langatmig.









