Kundenrezensionen
Odina
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Mich hat "Komm spielen" von Anfang an mitgerissen. Der Autor, Linwood Barclay, erschafft schon nach wenigen Seiten eine Atmosphäre, in der man spürt, dass unter der ruhigen Oberfläche von Castle Creek etwas Dunkles lauert. Annie zieht nach einem schweren Jahr gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie in den kleinen Ort um dort neu anzufangen und gerade dieser Wunsch nach Sicherheit und Ruhe verleiht der Geschichte eine besondere Intensität. Denn mit jedem seltsamen Unfall verliert die zunächst fast idyllische Stimmung mehr von ihrer Unbeschwertheit und schlägt immer stärker ins Unheimliche um. Der Schreibstil des Autors ist unglaublich flüssig, bildhaft und fesselnd, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Einen großen Teil des Reizes macht für mich auch die Erzählweise mit den zwei Handlungssträngen aus. Beide entwickeln auf ihre eigene Art Spannung, werfen neue Fragen auf und treiben die Geschichte immer weiter voran, bis sie sich am Ende auf packende Weise zusammenfügen. Auch die Horrorelemente sind hervorragend eingebunden und verstärken die düstere Atmosphäre zusätzlich. Gleichzeitig lebt der Roman von seinen Figuren. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und dennoch so gut ausgearbeitet, dass sie lebendig wirken. Jeder Charakter hat seine Eigenarten und trägt auf seine Weise zur Handlung bei, was die Geschichte besonders stimmig macht. Insgesamt ist das Buch ein rundum gelungener Thriller und für mich definitiv ein Highlight in diesem Jahr.
signalhill
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Wer bei Linwood Barcleys "Komm spielen" einen Psychothriller erwartet, muss sich (leider) auf einen etwas anderen Thriller einstellen. In den Ankündigungen liest man bereits etwas von paranormalen Erfahrungen, ich hatte das aber wohl überlesen oder als zweitrangig eingestuft, da der Roman eindeutig als Thriller tituliert ist. Weiterhin glaubte ich auch, Linwood Barcley zu kennen und damit richtig einordnen zu können. Aber dieser Roman ist anders.
Schon im Prolog wird klar, dass Sohn Charlie, der statt der erwünschten Playstation eine gebrauchte Modelleisenbahn bekommt, mit dieser unmöglich geglaubte Mächte besitzt. Er, der erst genervt ist, weil er die Modelleisenbahn gar nicht möchte, ist voll eingenommen von seines Vaters Geschenk, das im quasi Voodookräfte verleiht - und eine Zahl merkwürdiger Unfälle hervorzurufen scheint.
Keine Frage: "Komm spielen" ist spannend, aber nicht so im Sinne eines Psychothrillers, wo man am Ende jedes Kapitels einen Cliffhanger hat. Die Handlung ist düster und unheimlich, aber das Paranormale ist nicht so meins. Die Protagonisten wiederum haben mir gut gefallen, und es steht außer Frage, dass Barcley ein Meister seines Faches ist. Doch so wie auch Stephen Kind bereits auf dem Cover zitiert wird, so wird bald klar: Wer Stephen King mag, ist hier richtig. Ich bin von diesem Genremix leider nicht so angetan und halte mich lieber an andere Romane des Autors.
Murksy
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Die Geschichte, die so langsam und fast schon gemütlich beginnt, entpuppt sich bald als Horrorroman in der klassischen Stephen-King-Art. Dieser Autor wird im Buch nicht nur zitiert, sondern er durfte auch die Vorabversion des Romans begutachten, wie Linwood Barclay in seiner Danksagung erwähnt. In Teilen erinnert die Handlung und Machart tatsächlich an Needful things. Die Schockmomente des Buches sind perfekt gesetzt, verzichten auf blutige Höhepunkte, treffen durch ihre Platzierung aber perfekt den Nerv des Horrorfans. Alle, die das Buch gelesen haben und einen Thriller oder Krimi erwartet haben, hätten sich vielleicht vorher schlau machen sollen. Der Autor beschreibt genau wie sein Vorbild präzise die kleine, amerikanische Stadt und das schleichende Grauen, das sie befällt. Geschickt und klug wird ein Netz gesponnen, aus dem es weder für den Leser noch die Figuren des Buches ein Entrinnen gibt. So muss ein Horrorroman aufgebaut sein. Sich langsam steigernd, raffiniert geschrieben und immer mit dem Grundrauschen des Bösen, das man erwartet, das einen dann aber doch eiskalt erwischt. Übersetzung und Machart des Buches sind einwandfrei, es gibt keinerlei Druckfehler oder Logiklücken. Einzig mit der Umwandlung des Titels von whistle in Komm spielen muss man sich etwas anfreunden, doch beide passen letztendlich zum Konzept und der Hauptidee des Buches. Wer King und Co. liebt, findet hier neues Lesefutter. Wer dazu noch Fan von Modelleisenbahnen ist, hat doppelt so viel Vergnügen, versprochen.
Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen unterliegt dem Urheberrecht.
brauneye29
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Zum Inhalt:
Die Schriftstellerin Annie und ihr Sohn Charlie haben eine schreckliche Zeit durchlitten und so nimmt Annie das Angebot ihres Lektors an, sich für eine Weile aus New York aufs Land zurück zu ziehen. Doch irgendwas stimmt dort nicht, mehrere merkwürdige Unfälle passieren. Erst glaubt Annie noch an Zufälle, doch dann gerät ihr Sohn in Gefahr.
Meine Meinung:
Ich glaube, nach der Lektüre wird man Spielzeugeisenbahnen mit anderen Augen sehen ;-), denn sie spielen schon ein bemerkenswerte Rolle. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Horror und Thriller, die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielt, die erst zum Ende hin eine Verbindung finden und einen irgendwie auch aufs Glatteis führen, denn man gewinnt schon zwischendurch den Eindruck, man wüsste, wohin die Reise geht. Ganz am Anfang hatte ich das mit den unterschiedlichen Zeiten gar nicht richtig bemerkt, aber irgendwann merkt man es schon. Das Buch war durchgängig spannend erzählt, eben schon typisch für den Autor. Die Story war erfrischend anders und hat mich gut unterhalten.
Fazit:
Unerwartete Geschichte
Paul Kretzschmar
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Dies war mein erstes Buch, das ich von Linwood Barclay gelesen habe, aber es wird garantiert nicht mein letztes sein.
Ich habe es soeben beendet und bin immer noch völlig überwältigt!
Der Einschätzung des Horrorkönigs Stephen King, der es als "Grandios" bezeichnete, kann ich nur aus vollster Überzeugung zustimmen.
Es ist so viel mehr als ein beliebiger Thriller. Es ist ein übernatürlicher, paranormaler Mystery-Psycho-Thriller mit einer gehörigen Portion Horror, und ein wenig Fantasie. Er erinnert mich sehr an die Werke von Stephen King.
Der Schreibstil ist genial, authentisch sowie angenehm lesbar. Von Beginn an entwickelt sich eine komplexe, bedrückende Atmosphäre und wie in einem Sog, wird die Handlung zunehmend packender.
Alle, immerhin 61 relativ kurzen Kapitel, enden mit einem Cliffhanger, der meist nur aus einem nüchternen Satz besteht und keine Möglichkeit bietet, das Buch einfach zur Seite zu legen, sondern förmlich zum weiterlesen zwingt.
Fünf Teile (Akte) sind jeweils einem Hauptprotagonisten gewidmet. Die Orte und Charaktere sind filmreif beschrieben. Es gibt keinerlei unnötige Längen, im Gegenteil, jeder Satz trifft punktgenau. Selbst wenn sich die Handlung zwischenzeitlich schon erahnen lässt, gibt es ständig unvorhergesehene Überraschungen, die zeigen, dass der Buchtitel perfekt passend gewählt wurde. Ich muss ehrlich gestehen, dass meine hohen Erwartungen an dieses Buch noch übertroffen wurden, und ich mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt habe. Für alle Thriller-Fans, denen fesselnde Spannung wichtig ist, ist meine unbedingte Leseempfehlung ein Muss für diesen Pageturner!
DoraLupin
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Die Leseprobe dieses Buches und vorallem der Prolog haben mich absolut begeistert zurückgelassen und ich war total gespannt darauf, was mich in diesem Buch so erwartet. Leider muss ich nun aber sagen, dass der Prolog eigentlich das Spannenste am ganzen Buch gewesen ist und die Story nur sehr gemächlich Fahrt aufgenommen hat.
Das Buch ist in verschiedene Akte eingeteilt. In einem Akt erfahren wir mehr über Annie. Das schlimmste Jahr ihres Lebens liegt hinter der erfolgreichen Autorin, also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie für eine Weile weg aus New York ins gemütliche Castle Creek. Doch mit dem Ort und dem Haus in dem sie jetzt wohnen scheint etwas nicht zu stimmen und unheimliche Ereignisse häufen sich.
Im anderen Erzählakt begleitet man den Polizisten Harry, der in dem beschaulichen Städtchen Lucktown, nicht weit von Castle Creek entfernt lebt. Er ermittelt in einer Serie seltsamer Mord-Vermisstenfälle und eigenartiger Unfälle. Hat der kleine Laden für Modeleisenbahnen etwas damit zu tun, der ganz plötzlich in der Stadt aufgetaucht ist?
Der Schreibstil ist einerseits einfach zu lesen und man kommt recht gut vorran, aber leider muss ich auch sagen, dass es immer wieder sehr langatmige Passagen gegeben hat. Das Buch hat einige wirklich tolle und gruselige Momente, aber dann wird diese beängstigende Stimmung wieder durch die zähen Passagen und die zu vielen Details gestört. Ich musste mich immer wieder dazu animieren weiterzulesen, da mich die Idee des Buches zwar durchaus abgeholt hat, aber ich hatte das Gefühl ich würde immer wieder das Gleiche, nur in etwas anderer Ausführung, lesen.
Die Idee rund um die Modeleisenbahnen ist wirklich cool und mal was anderes und es gab zwei- drei Momente der Gänsehaut aber insgesamt war leider nur wenig Spannung in der Geschichte und die Story braucht insgesamt zu lange um Fahrt aufzunehmen und verliert sich etwas in Nebensächlichkeiten was schade ist. Was mich ausserdem gestört hat ist, ist das es keine richtige Auflösung für die einzelnen Situationen gibt und es einfach fantasymäßig "gegeben" scheint. Ich bin immer auf der Suche nach einem "Warum" und das habe ich hier nicht bekommen.
Fazit: Wer einen Roman mit Horror- und Fantasyelementen sucht und der sich nicht von zähen Passagen im Buch abhalten lässt, der wird hier sicher Spaß haben. Ich hätte das Buch wenn es um 1/3 gekürtzt gewesen wäre, sicher besser gefunden. Coole Idee, aber die Umsetzung war leider nicht so meins.
Pusteblümchen
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Ich habe schon einige Bücher von Linwood Barclay gelesen und musste feststellen, dass dieses anders ist als seine bisherigen Werke. Seine Thriller waren spannend, aber realistisch. Mit seinem neusten Plot begibt er sich nun in den Bereich des Übernatürlichen mit einem Touch Horror. Da die Handlung in einer idyllischen Kleinstadt angesiedelt ist, kommt dabei unweigerlich die Assoziation zu Stephen King auf. Ich denke, dass diese Parallele sogar gewollt ist, da dies durch die Lektüre der Protagonistin Annie angedeutet wird.
Die erfolgreiche Kinderbuchautorin Annie Blunt flieht nach dem Tod ihres Mannes aus dem hektischen New York in das beschauliche Castle Creek. Ihr Sohn Charlie langweilt sich dort bis er in einem Schuppen eine Modeleistenbahn findet. Diese entwickelt im Verlauf der Handlung eine gruselige Eisendynamik.
Das Buch besteht aus zwei Handlungsstränge. Es gibt Rückblicke in die Vergangenheit, in der man einiges über die Hintergründe der Modelleisenbahn erfährt.
Wer Mystery-Horror mag und Gänsehautfeeling liebt, dem wird das Buch sicherlich gefallen.
Obwohl ich beim Lesen gefesselt war, muss ich für mich feststellen, dass mir der frühere Stil des Autors besser gefallen hat. Ich mag es eben gerne realistisch.
leseratte1604
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Auf dem Buchcover steht schon "Grandios" (von Stephen King) und ich muss sagen, das ist es wirklich....man muss allerdings ein bisschen zumindest für Grusel/Horror zugänglich sein oder zumindest für das Übernatürliche. Ich habe früher schon gerne Stephen King gelesen und muss sagen, dass Linwood Barclay wirklich toll schreibt und in das Genre passt. Das Buch hat mich aber vermutlich auch deshalb so in seinen Bann gezogen (nach nur 2 Tagen durchgelesen), da es mich an eines meiner liebsten Jugendbücher ("Miesel und der Kakerlakenzauber" von Ian Ogilvy) erinnert hat. Barclay hat es natürlich aus dem Jugendbuch auf eine höhere Ebene gehoben und den Ansprüchen für Erwachsene angepasst, aber es gibt doch ein paar Parallelen, wenn auch die Bücher sehr verschieden sind. Beide haben als Hauptmotiv Modelleisenbahnen, bei Miesel gibt es Basil Trampelbone, bei Barclays Buch gibt es Edwin Nabler. Beide Bücher sind großartig!
Igela
empfiehlt:





Komm spielen
von Linwood Barclay
Autorin Annie Blunt, die mit ihren Kinderbüchern bekannt geworden ist, benötigt dringend ein Tapetenwechsel. Nach dem Tod ihres Mannes John ist sie alleinerziehend und möchte mit ihrem Sohn Charlie eine Weile weg aus New York.
Ihr Lektor mietet für Mutter und Sohn ein Haus in Castle Creek, einem Städtchen auf dem Land. Kaum angekommen, gehen merkwürdige Dinge in dem Haus vor. Zudem wird ein toter Mann in einem Strassengraben in Lucknow, unweit von Annies neuem Zuhause, gefunden. Als sich noch ein weiterer Unfall ereignet, weiss Annie nur eines: Sie muss so schnell wie möglich mit Charlie weg ...
Die Geschichte beginnt 2011 aus der Sicht von einem kleinen Jungen, der eine elektrische Eisenbahn bekommt. Er ist mit einer bösartigen, älteren Schwester geschlagen. Die drei Jahre ältere Glynis quält ihren kleinen Bruder Jeremy, wo sie kann und ich hatte Mitleid mit ihm.
Das Leben der Familie verwandelt sich schon bald zur Katastrophe und ist federführend für die folgende Handlung, die sich in der Gegenwart abspielt. Hier benötigte ich erst einmal Durchhaltewillen. Denn scheinbar endlos lange führt der Autor seine Leser in das Leben von Annie Blunt und ihrem Sohn Charlie ein. Es geht oft um die Annies Arbeit an ihren Kinderbüchern mit einem Pinguin als Protagonisten, der Arbeit von Annies verstorbenem Mann und dem Plot gebenden Thema Modelleisenbahnen und rund um deren Bau und Faszination.
Es dauert und dauert bis wieder Thrill in die Story fliesst. Das geschieht ab der Ankunft von Mutter und Sohn in dem seltsamen Haus, das sie gemietet haben. Ab da geht es Richtung Horror und spielt mit übernatürlichen Elementen. Splitterwelten lassen grüssen. Eine Richtung, die ich nicht erwartet habe und bei der ich zweigeteilt bin. Einerseits hat mir die unterschwellige gruselige Atmosphäre dort in dem Spukhaus gefallen. Andererseits ahnte ich, dass der Grund dafür mystische, übernatürliche Energien sind. Ich habe es nicht so mit Geschichten, die einen Fantasy ähnlichen Touch haben. "Komm spielen" gehört bedauerlicherweise dazu, auch wenn man das aus dem Klappentext nicht heraus lesen konnte.
Linwood Barclay hat einen Horror-Fantasy-Thriller geschrieben, der mich leider aus den obengenannten Gründen nicht ganz erreichen konnte.
