Kundenrezensionen
gerlisch
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Noch fünf Tage startet mit einer starken, temporeichen Grundidee: Eine Protagonistin, die vergiftet wurde und nur noch fünf Tage zu leben hat, verspricht eigentlich Spannung, Druck und einen nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit. Doch statt eines packenden Thrillers rückt die Autorin die Vergangenheit der Protagonistin in den Mittelpunkt. Die Handlung verliert dadurch spürbar an Tempo. Für mich wirkte das enttäuschend.
Auch die Figuren bleiben blass. Ich konnte mich zu keiner Zeit in sie hineinversetzen, da es ihnen an Tiefe und Emotionen fehlte.
Der Schreibstil hingegen liest sich angenehm und flüssig. Besonders auffällig ist die große Aufmerksamkeit, die die Autorin den kulinarischen Details widmet. Die extravaganten Kochkünste nehmen überraschend viel Raum ein, was beim Lesen zwar den Appetit anregt, aber die eigentliche Spannung zusätzlich ausbremst.
Schade, am Ende bleibt das Gefühl, dass die Autorin aus der starken Idee, Lis als Opfer, das verzweifelt nach dem Giftmischer sucht, deutlich mehr hätte machen können.
Annabell95
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
In der Silvesternacht wird das Fest der einflussreichen Familie Harmans zum tödlichen Schauplatz: Ein Giftanschlag löscht die gesamte Familie aus. Nur die Spitzenköchin Lis Castrop überlebt selbst vergiftet und als einzige Zeugin. Sie hat fünf Tage, um den Mord aufzuklären. Während der Countdown läuft, wird klar, dass Lis tiefer im Netz aus Macht, Intrigen und Verrat steckt, als sie ahnt.
Die Grundidee ein Opfer mit begrenzter Zeit selbst ermitteln zu lassen, ist wirklich spannend und etwas ungewöhnlich. Doch die Umsetzung war leider nicht gut gemacht. Die auf fünf Tage begrenzte Zeit hätte Tempo, Druck und Spannung erzeugen müssen, doch dieser Effekt verpufft komplett. Obwohl die Uhr tickt, entsteht keine Dringlichkeit, kein Sog, kein Gefühl von „es wird knapp“. Das erwartete hohe Tempo bleibt aus.
Die Spannung wird zusätzlich von Erinnerungen und Rückblenden der Protagonistin Lis ausgebremst. Statt einer fokussierten Mördersuche wirkt vieles wie eine Aufarbeitung ihres Lebens, wodurch der Plot immer wieder ins Stocken gerät.
Auch die Charaktere konnten mich nicht erreichen. Sie wirken klischeehaft und ohne Tiefe, und selbst die Ich‑Perspektive aus Sicht von Lis schafft es nicht, eine emotionale Bindung aufzubauen.
Der Schreibstil ist zwar flüssig und gut lesbar, bleibt aber durchschnittlich und ohne besondere Note. Es bleibt alles irgendwie sehr oberflächlich.
Mein Fazit:
Eine wirklich interessante Idee, aber die nicht gut umgesetzt ist. Es hätte durchaus Potenzial gehabt, aber leider wurde daraus nicht wirklich etwas gemacht. Dadurch konnte ich keinen Zugang zur Handlung finden, sodass mich dieses Buch enttäuscht hat. Ich kann leider dafür auch keine Leseempfehlung aussprechen.
Petra Sch.
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Eigentlich sollte es ein unvergesslicher Silvesterabend für die schwerreiche Familie Harman am Davoser Familiensitz werden. Immerhin hat die Privatköchin Lis Castrop, die mit ihrer 12-jährigen Tochter Cosima bei den Familie lebt, ein perfektes Menü kreiert.
Doch es kommt zur Katastrophe: das Ehepaar Harmann und die beiden Kinder sterben in der Nacht - es befand sich Gift im Menü. Lis, die einzige andere Person im Haus zur Tatzeit, ist auch vergiftet, hat aber noch fünf Tage zu leben. Somit ist sie Opfer und Zeugin zugleich. Und wird logischerweise zur Verdächtigen, immerhin ist sie die einzige (noch) Überlebende.
Um ihre Tochter Cosima zu schützen, will sie den Mord unbedingt aufklären, bevor die fünf Tage um sind: ein tödlicher Countdown.
Die Geschichte wird aus Sicht von Lis in ich-Form erzählt, somit kann man sich gut in sie hineinversetzen.
Man lernt auch ihre Vergangenheit kennen und wie sie zur Starköchin aufgestiegen ist und wie sie zur Familie Harmann gekommen ist.
Manchmal fragt man sich, wie diese Dinge mit den aktuellen Ereignissen zusammenhängen, doch nach und nach klärt sich alles auf. Lis Überlegungen und Ermittlungen hab ich mit Spannung verfolgt, und man bekommt einige Täter serviert.
Ich war über die Auflösung, auch wenn mir bald klar wurde, wer es war, doch über das warum sehr überrascht. Und habe tief in die Abgründe menschlich-charakterlichen Abschaums geblickt.
Und die Art, wie das Gift ins Essen gekommen ist, war richtig perfide.
Dieser Teil hat mir gut gefallen, weniger gut, weil unglaubwürdig, fand ich Lis' persönlichen Countdown - sie hat die Minuten bis zu ihrem Tod gezählt. Sooo genau kann man das doch gar nicht vorhersagen!?
Und ihr Verhalten ihrer Tochter gegenüber fand ich nicht gut. Bzw. nicht fair, indem sie ihr den Tod verschwiegen hat.
Fazit:
"Noch fünf Tage" ist mal ein ganz anderer Thriller: Lis, die ein sterbendes Opfer ist, hilft, ihren Mord aufzuklären. Leider konnte mich der Charakter der Protagonistin nicht mitreißen.
PMelittaM
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Die Nobelköchin Liselotte Castrop arbeitet bereits seit einigen Jahren für die Milliardärsfamilie Harman, als das Silvesterdinner tödlich endet. Während die vier Familienmitglieder sofort sterben, geben die Ärzte der Köchin noch fünf Tage, in denen sie versucht, dahinter zu kommen, wer das Essen vergiftet hat.
Der Plot klingt originell, ein Opfer, das selbst in Sachen seines eigenen Todes ermittelt, und ich versprach mir spannende Lesestunden. Leider habe ich diese nicht bekommen. Liselotte, von den meisten Lis genannt, ermittelt vom Krankenbett aus, was bedeutet, dass sie in ihren Erinnerungen nach Anhaltspunkten sucht, die jemanden dazu motiviert haben könnten, die Tat zu begehen. Dabei findet sie auch einige mögliche Täter:innen, die sich dann aber nach und nach als unschuldig herausstellen.
Mit Spannung kann der Roman also schon einmal nicht dienen, im Gegenteil, ich empfand ihn, trotz des Zeitdrucks, unter dem Lis steht, als eher langatmig und teilweise sogar langweilig. Was ich dagegen interessant fand, waren die kulinarischen Details. Lis kocht in ihren Erinnerungen sehr viel, und sogar im Krankenhaus kann sie ihr entsprechendes Wissen einbringen. Neben Essen ist, aus gegebenem Anlass, auch der Tod ein Thema, über das viel gesprochen wird, was nachdenklich machen kann.
Womit der Roman leider auch nicht dienen kann, sind Charaktere mit Tiefgang oder wenigsten einer Protagonistin, mit der ich mitfühlen kann, die mir nahe kommt. Obwohl die Autorin Lis selbst in Ich-Form erzählen lässt, blieb diese mir bis zum Schluss ziemlich egal, und das ist wahrscheinlich das schlimmste, was man über ein:en Protagonist:in sagen kann. In Lis‘ Fall drängte zwar die Zeit, es werden Stunden und Tage gezählt, ich kann aber nicht sagen, dass das die Sache spannender machte, zumal Lis selbst wenig Emotionen aufbringt.
Und schließlich die Auflösung, auch sie eher eine Enttäuschung, denn hier ist eher Zufall im Spiel als Lis‘ Ermittlungsarbeit.
Leider hat der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen können, lediglich die kulinarischen Momente konnten mich erreichen. Die Protagonistin kam mir nicht nahe und so konnte ich auch nicht mit ihr mitfühlen, außerdem empfand ich den Roman nicht spannend, sondern eher langatmig. Von mir gibt es hier leider keine Empfehlung.
froschman
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Die Spitzenköchin Lis Castrop wurde von der Milliardärsfamilie Harmans engagiert, um für die Familie und ihre Gäste zu kochen. Sie kehrte dafür dem Londoner Haubenlokal Catch mit ihrem Betreiber Quirin den Rücken und zog mit ihrer Tochter Cosima nach Davos. Doch beim Silvester-Dinner für die Familie kam es zur Katastrophe. Die Harmans wurden samt ihrer Kinder vergiftet, die einzige Zeuge ist Lis, allerdings wurde auch sie vergiftet und hat nur mehr fünf Tage zu leben. Sie wird in einer Privatklinik behandelt, bezahlt wird alles von der Familie Harman. Für die Polizei ist sie allerdings die einzige Tatverdächtige, daher muss sie mit Hilfe der Palliativkrankenschwester Esma versuchen, die Tat bzw. die Hintergründe aufzuklären.
Helena Falke ist das Pseudonym einer deutschen Bestseller-Autorin, dies ist ihr erster Thriller. Sie beschreibt die letzten fünf Tage der Haubenköchin, die vom Krankenbett aus auf der Suche nach dem Täter ist. Die Zeit verläuft im Flug, sie ist nicht sicher, ob sie den Täter rechtzeitig finden kann. Spannend geschrieben, aber für mich kein Thriller, sondern eher ein Krimi im Milieu der Superreichen.
froschman
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Die Spitzenköchin Lis Castrop wurde von der Milliardärsfamilie Harmans engagiert, um für die Familie und ihre Gäste zu kochen. Sie kehrte dafür dem Londoner Haubenlokal Catch mit ihrem Betreiber Quirin den Rücken und zog mit ihrer Tochter Cosima nach Davos. Doch beim Silvester-Dinner für die Familie kam es zur Katastrophe. Die Harmans wurden samt ihrer Kinder vergiftet, die einzige Zeuge ist Lis, allerdings wurde auch sie vergiftet und hat nur mehr fünf Tage zu leben. Sie wird in einer Privatklinik behandelt, bezahlt wird alles von der Familie Harman. Für die Polizei ist sie allerdings die einzige Tatverdächtige, daher muss sie mit Hilfe der Palliativkrankenschwester Esma versuchen, die Tat bzw. die Hintergründe aufzuklären.
Helena Falke ist das Pseudonym einer deutschen Bestseller-Autorin, dies ist ihr erster Thriller. Sie beschreibt die letzten fünf Tage der Haubenköchin, die vom Krankenbett aus auf der Suche nach dem Täter ist. Die Zeit verläuft im Flug, sie ist nicht sicher, ob sie den Täter rechtzeitig finden kann. Spannend geschrieben, aber für mich kein Thriller, sondern eher ein Krimi im Milieu der Superreichen.
froschman
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Die Spitzenköchin Lis Castrop wurde von der Milliardärsfamilie Harmans engagiert, um für die Familie und ihre Gäste zu kochen. Sie kehrte dafür dem Londoner Haubenlokal Catch mit ihrem Betreiber Quirin den Rücken und zog mit ihrer Tochter Cosima nach Davos. Doch beim Silvester-Dinner für die Familie kam es zur Katastrophe. Die Harmans wurden samt ihrer Kinder vergiftet, die einzige Zeuge ist Lis, allerdings wurde auch sie vergiftet und hat nur mehr fünf Tage zu leben. Sie wird in einer Privatklinik behandelt, bezahlt wird alles von der Familie Harman. Für die Polizei ist sie allerdings die einzige Tatverdächtige, daher muss sie mit Hilfe der Palliativkrankenschwester Esma versuchen, die Tat bzw. die Hintergründe aufzuklären.
Helena Falke ist das Pseudonym einer deutschen Bestseller-Autorin, dies ist ihr erster Thriller. Sie beschreibt die letzten fünf Tage der Haubenköchin, die vom Krankenbett aus auf der Suche nach dem Täter ist. Die Zeit verläuft im Flug, sie ist nicht sicher, ob sie den Täter rechtzeitig finden kann. Spannend geschrieben, aber für mich kein Thriller, sondern eher ein Krimi im Milieu der Superreichen.
froschman
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Die Spitzenköchin Lis Castrop wurde von der Milliardärsfamilie Harmans engagiert, um für die Familie und ihre Gäste zu kochen. Sie kehrte dafür dem Londoner Haubenlokal Catch mit ihrem Betreiber Quirin den Rücken und zog mit ihrer Tochter Cosima nach Davos. Doch beim Silvester-Dinner für die Familie kam es zur Katastrophe. Die Harmans wurden samt ihrer Kinder vergiftet, die einzige Zeuge ist Lis, allerdings wurde auch sie vergiftet und hat nur mehr fünf Tage zu leben. Sie wird in einer Privatklinik behandelt, bezahlt wird alles von der Familie Harman. Für die Polizei ist sie allerdings die einzige Tatverdächtige, daher muss sie mit Hilfe der Palliativkrankenschwester Esma versuchen, die Tat bzw. die Hintergründe aufzuklären.
Helena Falke ist das Pseudonym einer deutschen Bestseller-Autorin, dies ist ihr erster Thriller. Sie beschreibt die letzten fünf Tage der Haubenköchin, die vom Krankenbett aus auf der Suche nach dem Täter ist. Die Zeit verläuft im Flug, sie ist nicht sicher, ob sie den Täter rechtzeitig finden kann. Spannend geschrieben, aber für mich kein Thriller, sondern eher ein Krimi im Milieu der Superreichen.
Ulgu1978
empfiehlt:





Noch fünf Tage
von Helena Falke
Lis ist Köchin bei der Familie Harmann, die in der Silvesternacht nach der Zubereitung ihres Menüs durch Vergiftung verstirbt. Allerdings hat auch Lis das Gift zu sich genommen, hat allerdings noch fünf Tage Zeit bis zu ihrem unausweichlichen Tod. Dadurch gerät sie in den Verdacht, an der Ermordung der Familie Harmann zumindest beteiligt gewesen zu sein. Um ihre Tochter Cosima zu schützen, versucht sie in diesen fünf verbliebenen Tagen vom Kranken-/Sterbebett aus den wahren Mörder zu finden.
Ich hatte Mühe, mich in die Protagonistin und ihre Gedankenwelt hineinzuversetzen. Die vergangenen Jahre von Lis werden in Rückblicken erzählt, wobei die Leser/innen Einblick in Welt der Reichen und Schönen erhalten. All dies bleibt aber eine klischeebehaftete Erzählung und hat nicht zur Spannung beigetragen.
Trotzdem war ich neugierig, wie die Geschichte ausgeht und habe das Buch bis zum Ende durchgelesen.
Florian Lechner aus der Tyrolia-Filiale in Innsbruck
empfiehlt:
Noch fünf Tage
von Helena Falke
Lis ist Sterneköchin. Lis liegt in einer noblen Sterbeklinik in Davos. Sie hat noch fünf Tage zu leben. Beim letzten Dinner, das sie für die Milliardärsfamilie Harmann zubereitet hat, ist die gesamte Familie vergiftet worden. Da sie von den Gerichten gekostet hat, geht es auch mit ihr zu Ende. Für die Polizei ist sie die Hauptverdächtige, und so bleiben ihr fünf Tage, um den wahren Mörder zu finden und ihre Angelegenheiten zu regeln. Im Wettlauf gegen die Zeit hilft ihr eine Pflegerin, der sie alle Details über die Harmanns, deren Freunde und Bedienstete erzählt. Gemeinsam analysieren sie die vielfältigen Verflechtungen und die Rolle, die Lis in der komplexen Geschichte spielt. Bis zum finalen Paukenschlag tauchen wir ein in die Welt von Superreich und Schön und erfreuen uns an der bissig-nüchternen Perspektive der Köchin mit einer sehr speziellen Stellung - spannend, witzig, berührend - beste Unterhaltung garantiert!
