Kundenrezensionen
praja
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Also vorweg: Ich fand das Buch super. Der Schreibstil war flüssig und alles wurde magisch und bildhaft beschrieben.
Dadurch ist man quasi durch die Seiten gerauscht.
Man sagte mir, es sei ein Buch für Erwachsene; vom Stil her würde ich es aber eher den Jugendbüchern zuordnen.
Besonders auch, weil es für mich einen Faktor mitbringt, der mir bei Jugendbüchern häufig auffällt: nämlich die nicht ausreichende Ausarbeitung der Nebencharaktere.
Ich konnte mich zwar mit den Protagonisten gut anfreunden, aber eine Geschichte besteht nun mal aus mehr Charakteren, und da hat mir ein wenig Tiefe gefehlt.
Ansonsten wirklich eine schöne Story mit einem etwas zu hastigen Ende, das leider etwas gehetzt wirkte im Vergleich zum sonst so gemächlichen Erzähltempo.
Stellenweise fand ich es im Buch sogar etwas langatmig.
Naja, genug der Kritik.
Die Geschichte war fesselnd, die Protagonist*innen super nahbar und auch die Love Story hat mich definitiv gut unterhalten.
April1985
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Mein erstes Buch von Sara El-Arifi hat mich hat mich direkt abgeholt und mit einer Geschichte über Elfen, Fae, Geheimnisse und Lügen, Geschichten über Götter und Schwesternschaft begeistert.
Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Yeeran und Lettle geschrieben. Zwei Schwestern aus dem Volk der Elfen, das als einziges den großen Krieg zwischen Menschen, Fae und Elfen überdauert hat. Das ist zumindest die Geschwindigkeit wie Yeeran und Lettle sie kennen. Als Yeeran zur Colonel der Elfenarmee ernannt wird, unterläuft ihr gleich bei ihrem ersten Einsatz ein Fehler mir weitreichenden Konsequenzen. Ins Exil verbannt, kämpft Yeeran ums Überleben. An ihrer Seite ihre Schwester Lettle und Kommandant Rayan, welche Yeeran ins Exil gefolt sind. Was die drei Elfen in der Wildnis erwartet, stellt ihr komplettes Weltbild auf den Kopf. Das Volk der Fae, welches als ausgestorben gilt, nimmt Yeeran und ihre Weggefährten gefangen. Den Grund muss jeder selbst herausfinden. Mich hat er jedenfalls total überrascht.
Saara El-Arifi hat mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil direkt eingenommen. Dieser ist sehr bildhaft und atmosphärisch; ich konnte aber auch eine Prise Humor entdecken und musste üher so manchen Dialog schmunzeln. Dazu kommt eine Handlung, welche mich mit ihren unerwarteten Enthüllungen, Geheimnissen und Legenden, einer queeren Liebesgeschichte und zahlreichen Wendungen überrascht und gefesselt hat. Hervorzuheben ist auch das Magiesystem mit Trommeln und die tierischen Gefährten. Vorallem Letztere haben mich richtig begeistert.
Mit Yeeran und Leetle hat die Autorin zwei starke, weibliche Protagonistinnen erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine Kämpferin in der Armee, die andere Wahrsagerin. Durch die wechselnden Perspektiven lernen wir beide Frauen sehr gut kennen. Im Übrigen habe ich Faebound als sehr charakterstarkes Buch wahrgenommen.
Während ich sie Beziehung der beiden Schwestern untereinander sehr tiefgehend empfunden habe, sind die Emotionen in Bezug auf die Liebesgeschichte etwas auf der Strecke geblieben. Diese habe ich nicht ganz so gefühlt. Und auch das Worldbuildung hätte etwas mehr Details und Tiefe vertragen können.
Nichtsdestotrotz habe ich den Auftaktband richtig gerne gelesen und kann ihn definitiv weiter empfehlen.
April1985
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Mein erstes Buch von Sara El-Arifi hat mich hat mich direkt abgeholt und mit einer Geschichte über Elfen, Fae, Geheimnisse und Lügen, Geschichten über Götter und Schwesternschaft begeistert.
Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Yeeran und Lettle geschrieben. Zwei Schwestern aus dem Volk der Elfen, das als einziges den großen Krieg zwischen Menschen, Fae und Elfen überdauert hat. Das ist zumindest die Geschwindigkeit wie Yeeran und Lettle sie kennen. Als Yeeran zur Colonel der Elfenarmee ernannt wird, unterläuft ihr gleich bei ihrem ersten Einsatz ein Fehler mir weitreichenden Konsequenzen. Ins Exil verbannt, kämpft Yeeran ums Überleben. An ihrer Seite ihre Schwester Lettle und Kommandant Rayan, welche Yeeran ins Exil gefolt sind. Was die drei Elfen in der Wildnis erwartet, stellt ihr komplettes Weltbild auf den Kopf. Das Volk der Fae, welches als ausgestorben gilt, nimmt Yeeran und ihre Weggefährten gefangen. Den Grund muss jeder selbst herausfinden. Mich hat er jedenfalls total überrascht.
Saara El-Arifi hat mich mit ihrem wunderbaren Schreibstil direkt eingenommen. Dieser ist sehr bildhaft und atmosphärisch; ich konnte aber auch eine Prise Humor entdecken und musste üher so manchen Dialog schmunzeln. Dazu kommt eine Handlung, welche mich mit ihren unerwarteten Enthüllungen, Geheimnissen und Legenden, einer queeren Liebesgeschichte und zahlreichen Wendungen überrascht und gefesselt hat. Hervorzuheben ist auch das Magiesystem mit Trommeln und die tierischen Gefährten. Vorallem Letztere haben mich richtig begeistert.
Mit Yeeran und Leetle hat die Autorin zwei starke, weibliche Protagonistinnen erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine Kämpferin in der Armee, die andere Wahrsagerin. Durch die wechselnden Perspektiven lernen wir beide Frauen sehr gut kennen. Im Übrigen habe ich Faebound als sehr charakterstarkes Buch wahrgenommen.
Während ich sie Beziehung der beiden Schwestern untereinander sehr tiefgehend empfunden habe, sind die Emotionen in Bezug auf die Liebesgeschichte etwas auf der Strecke geblieben. Diese habe ich nicht ganz so gefühlt. Und auch das Worldbuildung hätte etwas mehr Details und Tiefe vertragen können.
Nichtsdestotrotz habe ich den Auftaktband richtig gerne gelesen und kann ihn definitiv weiter empfehlen.
C.P.
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Ach schade, ich hatte mich auf dieses Buch eigentlich sehr gefreut weil ich doch schon sehr gespannt war auf Romantasy aus dem Atlantik Verlag. Den verbinde ich persönlich nämlich hauptsächlich mit Agatha Christie und war schon neugierig, welche Fantasy Geschichten dann in das Verlagsprogramm passen.
Leider war Faebound für mich kein sonderlich gutes Buch. Dabei gibt es aber eigentlich viele Prämissen, die grundlegend toll sind. Uralte Fehden, Magie, Geheimnisse, die aufgedeckt werden und Verbindungen, die neu gezogen werden. Aber leider ist die Handlung dabei so vorhersehbar, so dass bei mir einfach wenig Spannung beim Lesen aufkam. Im Gegenteil, es war eher eine müde Bestätigung meiner Vermutungen. Ich höre Hörbücher meistens auf Standardgeschwindigkeit aber dieses musste ich echt auf 1,5x hören, um überhaupt am Ball zu bleiben, weil ich die Geschichte ab der Hälfte einfach nur noch hinter mich bringen wollte. Ich breche Rezensionsexemplare eigentlich nie ab, aber hier hätte ich es fast getan.
Die Charaktere blieben leider alle eher flach, die einzige Verbindung, die ich irgendwie emotional gespürt habe war die zwischen den Schwestern Yeeran und Lettle. Ansonsten habe ich keine Gefühle oder Leidenschaft irgendwie rauslesen können, weshalb mir die romantischen Verbindungen auch eher egal waren. Dabei nehmen diese beziehungsweise Monologe darüber einen so großen Teil des Buches ein.
Die Charaktere sind Ende 20, führen sich aber so häufig auf wie pubertierende Teenager. Irgendwie wirkt es wie ein YA Buch, das aber zu sehr NA/erwachsen sein möchte.
Auch das World Building fand ich enttäuschend. Das war mehr oder Wenger überhaupt nicht vorhanden. Was vorhanden war, war Magie. Aber die ist wirklich einfach da, ohne Erklärung, ohne vernünftiges Magiesystem. Mir ist World Building und NAchvollziehbarkeit sehr wichtig, bin ich doch auch einfach verwöhnt von durchdachten Welten von Sanderson & Co.
Und auch der Plot ist jetzt nicht gerade originell. Irgendwie sind alle irgendwas unglaublich besonderes was sie ihr Leben lang' nicht wussten, was aber in den praktischsten Momenten aufgedeckt wird. Aber was ist dann noch besonders, wenn alle besonders sind?
Das, was mir an dem Buch am besten gefallen hat, ist die diverse Repräsentation und Bandbreite an Charakteren. Ansonsten ist es aber leider eine absolute Enttäuschung.
Sago
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
"Verflucht, auszuharren, verflucht, zu überleben. Alle werden vergehen, wenn nicht alle drei gedeihen..."
Menschen, Elfen und Fae: drei Geschlechter, Kinder unterschiedlicher Gottwesen, verfeindet und doch miteinander verwoben. Darum spinnt die Autorin das Garn ihrer Geschichte, angesiedelt in einer afrikanisch inspirierten Fantasywelt. Ich hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten, da ich weder mit der vielfältigen Queerness noch mit den sperrigen, im Englischen belassenen Neopronomen gerechnet hatte. Ich lese eben gern Liebesgeschichten, mit denen ich mich persönlich identifizieren kann.
Zudem bin ich mit der Elfenkommandantin Yeeran bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden. Zum Glück spielen auch ihre Schwester Lettle und Oberst Rayan eine bedeutende Rolle.
Yeeran wird aus den Elfenlanden verbannt, nachdem sie gleich bei ihrem ersten Einsatz als Kommandantin in einen Hinterhalt geraten ist. Lettle und Rayan, der unter Yeerans Kommando stand, folgen Yeeran unabhängig voneinander und kommen sich dabei immer näher. Schließlich werden alle drei gefangen genommen und zwar ausgerechnet von Fae, die als ausgestorben galten...
Gut gefallen haben mir manche eher düstere Elemente und die Obeah, Wesen, die in geheimnisvoller Verbindung zum Titel des Buches stehen. Lettle und vor allem der sympathische Rayan haben für mich im Grunde das Buch gerettet, denn die Frauen, in die Yeeran sich verliebt, waren mir regelrecht unsympathisch. Manchmal verliert sich die Autorin ein wenig in der Beschreibung ihrer Figuren, ohne allen echte Tiefe zu geben. Vor allem aus der Stadt der Fae hätten man erzählerisch so viel mehr machen können. Dennoch war das Buch ungewöhnlich genug, dass ich erfahren möchte, wie die Story weitergeht.
PMelittaM
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Die drei Gottheiten der Welt schufen jeweils eigene „Kinder“ die Menschen, die Fae und die Elfen. Tausend Jahre später sind die Menschen und die Fae verschwunden, und die Elfen kämpfen untereinander im Ewigen Krieg.
Yeeran ist gerade zur Kommandantin einer Elfen-Armee ernannt worden, als sie sich einen Fehler erlaubt und verbannt wird. Ihre Schwester Lettle und ihr Oberst, Rayan, folgen ihr. Lettle ist im Gegensatz zu ihrer Schwester nie in die Armee eingetreten, hat im Gegenteil ihr Talent für die Wahrsagerei entdeckt, und eigentlich gehofft, eines Tages die Schamanin ihres Heimatortes zu werden. Doch dann werden die Drei gefangengenommen und erleben eine ziemliche Überraschung, die ihr Leben erheblich verändern wird.
Auch ich erlebte eine kleine Überraschung, denn mir hat der Roman von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Ich war ein bisschen skeptisch, ob er nicht zu kitschig werden könnte, das „Fae“ im Namen hat mir zunächst nicht so ganz behagt, aber die Leseprobe sprach mich an, und so habe ich es, zum Glück, gewagt. Auch sonst hat die Geschichte eine ganze Reihe Überraschungen auf Lager, und alle finde ich interessant, auch wenn ich die eine oder andere schon vorausgeahnt habe, was aber eher ein zusätzliche Reiz war. Und kitschig finde ich persönlich tatsächlich nichts an ihr, lediglich auf die recht expliziten Liebesszenen hätte ich verzichten können, aber die sind sowieso eher rar gesät.
Besonders gut haben mir die Obeah, magische Kreaturen, gefallen, und die Beziehungen, die manche Charaktere zu ihnen aufbauten. Zunächst sind diese im Roman nur Jagdbeute, das ändert sich aber bald. Die Welt, die Saara El-Arifi erschaffen hat, ist interessant, und hat sicher noch einiges mehr zu bieten. Auch die Charaktere sind ihr gut gelungen, sie haben eine gewisse Tiefe, man kann mit ihnen mitfühlen, und auch mancher Nebencharakter, wie zum Beispiel der Stylist Golan, hat mein Interesse und meine Sympathien und Emotionen wecken können.
Erzählt wird abwechselnd aus Yeerans und Lettles Perspektiven, nur ganz am Ende erhält auch Rayan kurz das Wort. Die Autorin hat einen sehr ansprechenden Erzählstil, eingängig, bildhaft, atmosphärisch. Ich habe große Lust, mehr von ihr zu lesen, zunächst einmal natürlich den Nachfolgeband „Cursebound“, auf den ich mich schon sehr freue. Zum Glück endet „Faebound“ nicht mit einem schlimmen Cliffhanger, gibt aber natürlich schon den Weg für den nächsten Band vor, man darf gespannt sein. Am Ende des Romans findet sich ein Personenverzeichnis und ein Glossar, zu Beginn auch eine Karte.
„Faebound“ war für mich eine sehr angenehme Überraschung, ich wurde von Anfang an gefesselt, ich mag Schreibstil, Charaktere und Geschichte und bin gespannt darauf, wie es weitergeht. Genrefans sollten zugreifen.
Ryria
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Zunächst muss ich hier echt die absolut geniale Gestaltung der deutschen Ausgabe loben, Cover, Farbschnitt, Einband, hier passt einfach alles.
Auch innen ist eine tolle bunte Weltkarte abgedruckt, die zwischendurch immer wieder ganz nützlich war.
Die Autorin erschafft generell eine spannende Welt: Geschichten über Gottheiten, verschiedene Völker, Magie und Kriege. Immer wieder werden kleine Details eingebaut, die mehr über diese Welt erzählen und sie so lebendiger erscheinen lassen. Viele Beschreibungen fand ich echt toll gemacht und richtig fantasievoll. Jedoch liegt hierin auch ein kleiner Kritikpunkt, vieles wurde für meinen Geschmack dann doch nicht genug beschrieben. Man erhält kleine Einblicke in die Welt, die auch gut überzeugen, aber vieles wird auch nicht richtig ausgebaut - vielleicht bessert sich das ja im nächsten Band.
Besonders spannend fand ich hierbei die Beschreibung der Magie bzw. ihre Herkunft, das Konzept von Trommeln als Waffen und die vielen LGBTQ+ Elemente. Diese haben im Kontext der Handlung total natürlich und nicht gezwungen gewirkt, auch hat das Setting mit Elfen und Fae hier einen schönen Rahmen dafür geliefert.
Ein wenig befremdlich als deutscher Leser war jedoch die Verwendung der Pronomen they/them - während es im englischen Text nicht auffällt, bin ich hier öfters mal dran hängengeblieben.
Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Yeeran und ihrer Schwester Lettle. Zwei Perspektiven fand ich grundsätzlich nicht schlecht, besonders wenn die Handlungen etwas auseinandergingen. Ich bin nur leider noch nicht so richtig warm mit beiden Protagonisten geworden, immer wieder mal fand ich ihr Verhalten oder ihre Denkweisen ein wenig nervig oder manchmal auch unsympathisch, auch wenn es sich im Verlauf etwas gebessert hat. Auch hatte die Handlung zwischendurch doch auch ein paar Längen.
Insgesamt ein netter Auftakt mit einer interessanten Welt, jedoch gibt es noch Luft nach oben für den nächsten Band.
Schkob
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Faebound von Saara El-Arifi ist ein toller Auftakt ihrer neuen High Fantasy Trilogie.
Die Welt, in die uns die Autorin entführt, ist ausdrucksstark gestaltet und lädt zum verweilen ein. Obwohl in Faebound ein tausendjähriger Krieg herrscht möchte ich als Leserin in die Seiten abtauchen. Stundenlang könnte ich von den unterschiedlichen Orten lesen, die die Charaktere im Rahmen des Buches durchreisen. Nicht nur die Welt von El-Arifi wirkt einladend, sondern auch ihr Schreibstil. Toll geführte Dialoge, spannende Kämpfe, atemanhaltende kritische Situationen und einen guten Funken Romantik. Dies führt zum letzten Punkt der Geschichte: die Charaktere. Ich mochte die Dynamik der Schwestern Lettle und Yeeran unglaublich gerne. Zwei ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Geschehen. Auch die Nebencharaktere gefielen mir gut in ihrer Komplexität und Beschreibung.
Zuletzt muss ich die Druckausgabe loben, so ein schönes Schmuckstück an Buch hatte ich lange nicht mehr in den Händen. Eine absolute Empfehlung.
Carolin
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Die Geschichte war in großen Teilen durchaus spannend und konnte mich mit den unerwarteten Wendungen und Twists packen. Jedoch blieben die Charaktere sowie ein Teil der Beziehungen der Charaktere miteinander für mich unnahbar und wenig tiefgründig. Insbesondere in Bezug auf die Hauptcharaktere ging es mir so, nahbar und tiefgründig war für mich nur Lettle. Dies empfand ich als sehr schade, da ich dadurch trotz Spannung nicht wirklich mit der Geschichte und den Charakteren mitfühlen konnte. Dies hat mir die Freude an der Geschichte etwas genommen. Trotzdem ließ sich das Buch flüssig lesen, auch wenn es zeitweise einige Längen, insbesondere im Mittelteil des Buches, gab. Hier habe ich gemerkt, dass ich gedanklich beim Hören der Geschichte etwas abgeschweift bin. Der Stimme des Sprechers konnte ich insgesamt sehr gut zuhören, ich empfand sie als sehr angenehm. Insgesamt hat mich das Ende durchaus neugierig gemacht, sodass ich wissen möchte, wie es in Band 2 weitergeht. Ich hoffe im zweiten Teil auf mehr Tiefgründigkeit der Charaktere.
Katharina
empfiehlt:





Faebound
von Saara El-Arifi
Mir hat Faebound insgesamt ganz gut gefallen, das Buch hatte aber auch ein paar Schwächen. Richtig klasse finde ich das Cover, es ist wirklich wunderschön gestaltet und auch der Farbschnitt passt perfekt. Die Hintergrundgeschichte und Startidee finde ich interessant, es gibt verschiedene Wesen, verfeindete Völker und Krieg. Trotzdem geht das Worldbuilding nicht so sehr in die Tiefe, sodass man sich schnell zurecht findet. Ich mochte die Charaktere und die jeweiligen Stories ganz gerne, fand sie aber manchmal etwas wankelmütig und habe die ein oder andere Entscheidung nicht ganz verstanden. Mein größtes Problem an dem Buch war, dass es sich zwischendurch schon recht gezogen hat und ich die Geschichte stellenweise echt langweilig fand. Vor allem das Ende konnte mich aber nochmal so richtig packen und ich freue mich auf die Fortsetzung.
