Kundenrezensionen
Annaja
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Von annaja
Ein wunderschön atmosphärisches Cover ziert diesen Roman.
Mirjam hat ihre Schwester Nia seit langer Zeit nicht mehr gesehen.
Doch nun will diese, dass sie zu ihr auf die Insel kommt, um ihren Geburtstag zu feiern.
Eine Einladung, die überrascht, doch von Trennungsschmerz der zerbrochenen Beziehung zu Juan, ihrem langjährigen Partner jedoch ablenkt, so dass sie auch tatsächlich dem Besuch Folge leistet.
Dort wird sie jedoch nicht alleine mit Nia feiern, das Geburtstagsfest soll im Kreis ihrer engen gemeinsamen Freunde stattfinden. Nur Konrad, Nias gewalttätiger Ehemann fehlt. Doch kurz nach ihrem Eintreffen im Ferienhaus auf der Insel macht Mirjam eine schreckliche Entdeckung, die sie unbedingt vor den Freunden geheim halten muss. Eine ausgelassene Stimmung beherrscht die Party, doch der ganze Abend wird für die beiden Schwestern nun zu einer Zerreißprobe. Wie weit darf man gehen, um sich zu befreien? Mirjam muss Nia helfen, weiß aber, dass sie dabei Grenzen überschreitet, ja schon längst überschritten hat.
Ein schräger, packender Roman, der eher an einen Psychothriller erinnert.
Tolle Lektüre!
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Weitere Rezensionen
Judith Palka
empfiehlt:
Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Mirjam erfährt mit 14 Jahren, dass sie eine Halbschwester hat. Sie lernt Nia kennen und versteht sich auf Anhieb mit ihr.
Sie verbringen den Sommer auf der Schäreninsel Tallholmen, die der Familie gehört. Mit dem Erwachsenwerden ändern sich die Lebensumstände der beiden und sie haben mal mehr, mal weniger Kontakt zueinander. Als sie sich eines Tages wiedertreffen, lebt Mirjam schon seit 3 Jahren mit Juan zusammen und Nia ist seit kurzem mit Konrad, einem ehemaligen Studienkollegen, zusammen. Konrad mochten beide damals nicht. Und Mirjam wird das Gefühl nicht los, das mit ihm etwas nicht stimmt. Erst ein paar Jahre später erfährt Mirjam, was Konrad für ein Mensch ist.
Zu Nias 40. Geburtstag treffen sie auf „Ihrer“ Insel wieder aufeinander und was hier geschieht ist kaum zu fassen.
Wie weit würdest du für deine Schwester gehen?
Die Spannung steigt von Seite zu Seite und es ist kaum möglich das Buch wegzulegen.
Sehr fesselnde Geschichte!
Christine Demetz aus der Athesia-Filiale in Naturns
empfiehlt:
Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Nach einer schmerzhaften Trennung erhält Mirjam eine Einladung von ihrer Schwester Nia zum 40. Geburtstag auf Tallholmen, der Insel ihrer Kindheitserinnerungen. Dort waren die Schwestern einst unzertrennlich, doch Jahre der Distanz haben Spuren hinterlassen. Bei einbrechendem Sturm und untergründiger Spannung offenbart sich ein bedrohliches Geheimnis. Mirjam muss entscheiden, ob sie Nia bedingungslos beisteht. Sara B. Elfgren meistert mit feinem Gespür für Emotionen und Twists ein packendes Familiendrama über Loyalität, Verrat und unzerbrechliche Bande.
Barbara Pernter aus der Athesia-Filiale in Bozen
empfiehlt:
Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Die Schwestern Mirjam und Nia hatten als Jugendliche eine ganz besondere Beziehung zueinander und schienen unzertrennlich zu sein. Doch als Erwachsene haben sie kaum Kontakt zueinander. Vor allem Nia hat sich sehr zurückgezogen. Als Mirjam eine Einladung ihrer Schwester zu deren vierzigsten Geburtstag erhält, fährt sie mit gemischten Gefühlen auf die Schäreninsel, auf der sie zusammen die Sommer verbracht haben.
Diese Geschichte entwickelt sich eher langsam. Ich brauchte einige Zeit, um mich mit den Figuren zurechtzufinden und vor allem um die Dynamik in der Beziehung der beiden Schwestern zu verstehen. Aber gerade dadurch unterscheidet sich dieser Roman von einem Thriller. Sollte es der Autorin vor allem darum gegangen sein, die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Mittelpunkt zu stellen, so ist ihr dies nur zum Teil gelungen, denn im zweiten Teil des Buches überwiegt eindeutig die Spannung.
Island
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Bei diesem Roman hat mich das zum Schauplatz, einer schwedischen Schäreninsel, passende Cover in Kombination mit dem Titel direkt angesprochen.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Halbschwestern, Mirjam und Nia. Kunstlehrerin Mirjam hat erst im Jugendalter von der Existenz einer weiteren Tochter ihres Vaters, die etwa gleichalt wie sie selbst ist, erfahren. Dennoch freundeten die beiden Mädchen sich schnell an, anstatt aufeinander eifersüchtig zu sein, wobei es im Erwachsenenalter dann immer wieder Phasen gab, in denen Nia sich distanzierte. Insbesondere, wenn sie einen neuen Partner hatte. Nun steht Nias 40. Geburtstag an und sie lädt die frisch verlassene Mirjam auf die Schäreninsel ihrer Kindheit ein, die Nias Ehemann dem Vater der beiden Frauen, der chronisch Pleite ist, abgekauft hat. Bis zur Einladung herrschte mal wieder eine längere Phase ohne Kontakt zwischen den Halbschwestern, da Mirjam nicht verstehen kann, dass Nia doch wieder zu ihrem aggressiven und kontrollierendem Ehemann zurückgekehrt ist. Dennoch reist sie zur Feier auf der kleinen privaten Insel. Diese verläuft, fast erwartungsgemäß, nicht besonders idyllisch.
Ich fand die Geschichte sehr eindrucksvoll. Durch die Erzählweise mit den Rückblicken in die Jugend- und Studentenzeit der Halbschwestern und den Abschnitten aus der Gegenwart gewinnt man einerseits einen recht guten Eindruck vom Verhältnis der beiden Schwestern zueinander und andererseits wird die Spannung bis zum großen Finale immer mehr gesteigert. Was die Handlung angeht, kommt es auch zu überraschenden Wendungen. Vielleicht ist manches, was passiert, nicht zu 100 Prozent realistisch, aber auf jeden Fall wird sehr deutlich, wie eine toxische Beziehung sich immer weiter zum Negativen entwickelt und es dennoch schwer ist, sich daraus zu lösen, auch wenn es für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar ist. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch so anschaulich, dass man sich die Gegebenheiten auf der Insel bildlich vorstellen konnte.
Lilli33
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Hat mich absolut gefesselt
Im Alter von vierzehn Jahren erfährt Mirjam, dass sie eine fast gleichaltrige Halbschwester hat. Die beiden lernen sich heimlich kennen und werden beste Freundinnen, bis sie sich wieder aus den Augen verlieren. Als Nia dann nach längerer Zeit sich wieder meldet und Mirjam zu ihrem vierzigsten Geburtstag auf die Familieninsel einlädt, hat diese schon ein ungutes Gefühl …
Sara Bergmark Elfgren packt hier schwierige Themen an, meistert die Gratwanderung zwischen bedrückenden Situationen und leichter Erzählung einfach klasse. Mirjams Lebensgefährte hat sich nach zehn Jahren gerade von ihr getrennt; sie ist am Boden zerstört. Doch noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Schwester Nia, die seit Jahren in einer toxischen Beziehung feststeckt und es einfach nicht schafft, sich von ihrem Mann zu lösen.
Behutsam erzählt die Autorin die Geschichte der beiden Frauen aus der Ich-Perspektive von Mirjam. Dadurch bekommt man alle Gedanken und Gefühle aus erster Hand mit und kann leicht nachvollziehen, warum sie so handelt, wie sie handelt. Aber auch an Nia fühlte ich mich ganz nah dran und konnte sehr gut verstehen, wie sie an diesen Mann geraten ist und warum sie ihn nicht einfach verlassen kann, obwohl vielleicht sogar ihr Leben in Gefahr ist. Dies wird sehr schön durch Rückblenden/Erinnerungsfragmente gelöst.
Die Atmosphäre ist dabei von Anfang an untergründig spannend. Man hat den Eindruck, dass jeden Augenblick etwas passieren muss, doch hier spannt Sara B. Elfgren uns etwas auf die Folter. Der große Knall kommt erst später, dann aber mit aller Wucht! Ich war total erstaunt über die Wendungen, die die Handlung nimmt. Dieser Roman weist mehr Spannung auf als so mancher Thriller.
Bücherwurm78
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Mirjam und Nia sind Halbschwestern und treffen sich im Alter von 14 Jahren das erste Mal. Sie verbringen viel Zeit miteinander. Mit den Jahren hat sich aber ihre Beziehung verloren und als Nia 40 Jahre alt wird lädt sie Mirjam zu ihrem Geburtstag ein und sie haben so seit langer Zeit mal wieder Kontakt.
Die Inhaltsbeschreibung zu diesem Roman hat mir angesprochen und mich neugierig auf das Buch gemacht.
Leider konnte mich das Buch aber überhaupt nicht überzeugen, ich fand es doch recht durchschnittlich. Die Story selbst vom Thema her hätte meines Erachtens viel mehr Potential gehabt. Als erstes fand ich schon die beiden Schwestern nicht sympathisch, ich bin mit beiden nicht warm geworden, fand sie eher oberflächlich. Dann hat mich auch der Schreibstil überhaupt nicht überzeugt, es gab meines Erachtens auch viele Erzählungen neben der eigentlichen Hauptstory, die einfach zu lang und überflüssig waren. Ich hatte das Buch dann trotzdem recht schnell durchgelesen, war zumindest neugierig wie es enden wird und wollte es nicht abbrechen.
Die Covergestaltung des Romanes finde ich sehr schön und ansprechend.
Tara
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
„Die Insel meiner Schwester“ ist ein spannender und mitreißender Roman der in Stockholm lebenden Autorin Sara B. Elfgren.
Die Handlung beginnt im August aus der Ich-Perspektive von Mirjam, die sich nach der Trennung von ihrem Freund Juan an einem ziemlichen Tiefpunkt befindet. Nach 10 Jahren Beziehung verlässt er sie ausgerechnet an ihrem 40. Geburtstag wegen einer anderen Frau. Gerne hätte sie mit ihrer Schwester Nia gesprochen, aber von dieser hat sie seit über einem Jahr nichts mehr gehört, obwohl sie einmal ein sehr starke Bindung zueinander hatten. Die beiden sind Halbschwestern, haben sich erst mit 14 Jahren kennengelernt und trotz der innigen Beziehung aus den Augen verloren. Für Mirjam kommt es vollkommen überraschend, dass Nia sie zu ihrem 40. Geburtstag auf die Insel einlädt, auf der sie einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht haben.
Die Ereignisse werden nicht chronologisch erzählt. Die Autorin springt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, so dass ich erst nach und nach ein runderes Bild der Charaktere bekommen habe.
Während Mirjams Beziehung beendet ist, ist Nia mit Konrad verheiratet. Das Verhältnis zwischen den beiden ist toxisch und nur schwer zu ertragen.
Ohne zu viele Einzelheiten zu verraten, es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, deren Veränderungen im Laufe des Lebens, Freundschaft, Liebe, Gefühle, Verlust, Abhängigkeiten, Gewalt, Verrat und wie diese Emotionen aus der Kindheit das weitere Leben beeinflussen.
Die Atmosphäre ist beklemmend und die Ereignissen sind dramatisch. Das Setting, die Schäreninsel ist dazu passend gewählt, da ein aufziehendes Unwetter die Stimmung unterstreicht.
Ich habe diesen dichten und intensiven Roman gerne gelesen. Wer gute Nerven hat und psychologische Spannungsromane, Dramen und Familiengeschichten mag, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.
Gaby 2707
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Mirjam und Nia sind beide 14 Jahre alt, als sie von der Existenz der jeweils anderen erfahren. Schon beim ersten Aufeinandertreffen entsteht zwischen den Beiden eine tiefe Bindung, die dann ihr ganzes Leben begleitet. Im Erwachsenenalter verlieren sie sich etwas aus den Augen und treffen sich erst wieder, als Nias 40. Geburtstag ansteht, den sie auf der kleinen Schäreninsel Tallholmen mit wenigen Freunden feiern will. Hier lebt sie mit ihrem äußerst aggressiven Ehemann Konrad, von dem sie sich schon einmal versucht hat zu trennen. Während der Geburtstagsfeier versucht Mirjam ihre Schwester immer wieder dazu zu bringen, nun endlich den Schlussstrich zu ziehen. Doch der Versuch Konrad zu verlassen endet in einem Drama…
Mit ihrem Roman „Die Insel meiner Schwester“ ist es Autorin Sara B. Elfgren gelungen, die toxische Beziehung, die Auswirkungen der häuslichen Gewalt und die Abhängigkeit von Nia zu ihrem Mann Konrad sehr gut vorstellbar darzustellen. Auch das Aufwachsen, die Bindung der Schwestern und wie Mirjam versucht Nia aus dieser Abhängigkeit herauszuholen, kann ich mir sehr gut vorstellen. Dabei helfen mir auch die Rückblicke und Erinnerungen in die Vergangenheit der beiden Mädchen bzw. Frauen und dass Mirjam die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Trotzdem habe ich zu den beiden Frauen keinen richtigen Zugang gefunden, was mich aber bei dieser Geschichte nicht gestört hat.
Diese zum Teil verstörende Geschichte voller Liebe und Zusammenhalt zwischen der beiden Halbgeschwistern, voller Gewalt in einer toxischen Ehe und einem richtig dramatischen Ende hat mich in ihren Bann gezogen und trotz kleiner Kritikpunkte gut unterhalten.
Pearl
empfiehlt:





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Hinter dem wunderschönen Cover verbirgt sich eine Geschichte in der es um zwei Halbschwestern geht, die sich aber erst als Teenager kennenlernen, da bis dahin der Vater die gegenseitige Existenz verheimlicht hat. Daraufhin lässt sich Mirjams Mutter scheiden, doch die Mädels schaffen es zu einer guten Beziehung untereinander, die sich aber im Laufe der Jahre auseinander gelebt haben. Gerade als sich Mirjams Lebensgefährte Juan nach vielen Jahren von ihr getrennt hat und sie noch sehr unter dem Verlust leidet, kommt die Einladung ihrer Schwester auf die Shäreninsel gerade richtig. Doch was sich dann dort abspielt, davon erzählt die etwas psychologisch angehauchte Handlung um den gewalttätigen Ehemann der Halbschwester Nina.
Fazit:
Mich konnte der Roman nicht begeistern, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil und die seitenlangen Monologe ziehen die Geschichte total in die Länge und konnten nicht fesseln.
