Kundenrezensionen von gaby2707





Die Insel meiner Schwester
von Sara B. Elfgren
Mirjam und Nia sind beide 14 Jahre alt, als sie von der Existenz der jeweils anderen erfahren. Schon beim ersten Aufeinandertreffen entsteht zwischen den Beiden eine tiefe Bindung, die dann ihr ganzes Leben begleitet. Im Erwachsenenalter verlieren sie sich etwas aus den Augen und treffen sich erst wieder, als Nias 40. Geburtstag ansteht, den sie auf der kleinen Schäreninsel Tallholmen mit wenigen Freunden feiern will. Hier lebt sie mit ihrem äußerst aggressiven Ehemann Konrad, von dem sie sich schon einmal versucht hat zu trennen. Während der Geburtstagsfeier versucht Mirjam ihre Schwester immer wieder dazu zu bringen, nun endlich den Schlussstrich zu ziehen. Doch der Versuch Konrad zu verlassen endet in einem Drama…
Mit ihrem Roman „Die Insel meiner Schwester“ ist es Autorin Sara B. Elfgren gelungen, die toxische Beziehung, die Auswirkungen der häuslichen Gewalt und die Abhängigkeit von Nia zu ihrem Mann Konrad sehr gut vorstellbar darzustellen. Auch das Aufwachsen, die Bindung der Schwestern und wie Mirjam versucht Nia aus dieser Abhängigkeit herauszuholen, kann ich mir sehr gut vorstellen. Dabei helfen mir auch die Rückblicke und Erinnerungen in die Vergangenheit der beiden Mädchen bzw. Frauen und dass Mirjam die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Trotzdem habe ich zu den beiden Frauen keinen richtigen Zugang gefunden, was mich aber bei dieser Geschichte nicht gestört hat.
Diese zum Teil verstörende Geschichte voller Liebe und Zusammenhalt zwischen der beiden Halbgeschwistern, voller Gewalt in einer toxischen Ehe und einem richtig dramatischen Ende hat mich in ihren Bann gezogen und trotz kleiner Kritikpunkte gut unterhalten.





Neustart Ernährung
von Julia Klein
Das neue Jahr hat gerade begonnen und meine Vorsätze für die kommende Zeit soll eine ausgewogenere Ernährung mit neuen Rezepten sein. Da bin ich auf Jule Kleins „Neustart Ernährung“ gestoßen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kochbüchern liefert mir Jule Klein nicht nur über 60 meist vegetarische und vegane Rezepte für Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen. Sie versorgt mich auch mit verständlichem Ernährungswissen über antientzündliche, nährstoffreiche Ernährung, Nährstoffe und deren Einfluss auf meine Energie, meinen Schlaf und mein allgemeines Wohlbefinden. Ich muss auf nichts verzichten, sondern nur kleine Veränderungen in meine Ernährung einbauen, die sich langfristig auf mein Wohlbefinden ausschlagen.
Die Fotos der fertigen Gerichte sehen so lecker aus, dass ich gleich anfangen möchte sie auszuprobieren. Was mir außerdem sehr gut gefällt, dass es keine exotischen Zutaten gibt, die ich erst besorgen muss Das meiste, was ich hier brauche, habe ich eh in meinem Vorratsschrank.
Ganz besonders lachen mich hier der Avoccadotoast mit Kürbiskernen, der Bulgur-Gemüse-Salat mit Granatapfel und die Muffins mit buntem Gemüse an. Das werden die nächsten Rezepte sein, die ich ausprobieren werde.
Nachdem noch 9 Ernährungsmythen aufgedeckt sind, bekomme ich ein Register, wo die Wissensrubriken farbig von den Rezepten abstechen. Da finde ich alles ganz schnell und leicht.
Ein etwas anderes Kochbuch für mehr Energie im Alltag und für neue Inspirationen für meine Kochgewohnheiten.





Kalle und Elsa lieben die Nacht
von Jenny Westin Verona
Kalle übernachtet heute bei Elsa und sie wollen die ganze Nacht wach bleiben um Eulen und den Mond zu beobachten. Dann kommen sie auf die Idee eine Rakete zu bauen und den Weltraum zu erforschen.
Jenny Westin Verona zeigt uns mit diesem wunderschönen Bilderbuch, dass man vor Nacht und Dunkelheit keine Angst haben muss. Dass Elsa nicht gerettet werden muss. Dass sie selbst die Kapitänin und Ingenieurin ist – eine richtige Supernova. Und es ist fantastisch, was die beiden Kinder bei ihrer Reise in den Weltraum alles erleben. Uns gefällt auch der Wäsche waschende Vater im Hintergrund sehr gut, der wohl ein Auge auf die beiden Nachtwandler hat.
Auf den ganzseitigen farbenfrohen Bilder, mit denen Jesus Verona die Geschichte bereichert, gibt es so viel zu entdecken. Uns macht es auch großen Spaß, uns nur die Bilder anzuschauen, denn wir entdeckt immer wieder etwas Neues. Das regt auch die Fantasie unserer beiden Jungs an und wir schmieden eigene Abenteuer im Weltraum.
Ein wundervolles Buch, das den Kindern das Thema Raumfahrt näher bringt, Geschlechterrollen thematisiert, die Fantasie anregt und uns immer wieder sehr gut unterhält.





Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings' mutiger Kampf um ihr Glück
von Inès Keerl
Nachdem mir der erste Teil von Catharina Usting´s Geschichte so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch Bd. 2 unbedingt lesen. Und es hat sich absolut gelohnt.
Seit Catharina´s Ankunft am Kap der Guten Hoffnung sind nun sieben Jahre vergangen und sie und ihr Mann Hans leben mit ihren Kindern Nicolaas und Maria ein karges aber von Liebe getragenes Leben. Bis zu einem verhängnisvollen Tag, an dem Catharina ihren geliebten Mann verliert und sogar ihr Grund und Boden und ihre Tiere auf dem Spiel stehen. Damit beginnt für sie wieder ein ganz neuer Lebensabschnitt.
Die Handlung der Geschichte schließt nahtlos an den ersten Band an. Und ich fand es gut, dass ich den schon gelesen hatte. Da waren mir viele Begebenheiten aus den vergangenen Jahren, die erwähnt werden schon bekannt. Und auch die Figuren konnte ich mir in ihrer Entwicklung besser vorstellen. Sehr gut finde ich auch jetzt noch das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Denn es sind doch sehr viele Menschen mit denen ich es hier zu tun bekomme. Und ich kann immer mal wieder spicken, wer wer ist oder wer zu wem gehört.
Mit ihrer bildhaften und sehr lebendigen Sprache hat mich Autorin Ines Keerl auch diesmal sehr schnell in den Fortgang der Geschichte hinein gezogen. Und sie hat es geschafft, dass ich das Buch, das durch die kurzen Kapitel sehr schnell wird, nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Catharina ist auch weiterhin eine Frau, die ich aufrichtig bewundere. Obwohl sie große Verluste verkraften muss und das Schicksal immer wieder erbarmungslos zuschlägt, gibt sie nicht auf. Sie holt immer wieder ihre innere Löwin aus sich heraus und meistert ihr Leben trotz all dieser Widrigkeiten. Habe ich sie in Bd. 1 schon liebt gewonnen, hat sie sich mein Herz nun zur Gänze erobert. Ich werde noch lange an diese stolze, mutige und sich nicht unterkriegen lassendes Frau denken.
Ein Großteil der Menschen von denen ich hier lese ist historisch belegt. Was ich auch im Personenverzeichnis nachsehen kann. Zusammen mit den fiktiven Figuren, die sich sehr gut in die Geschichte einfügen, ergibt das eine gute Mischung, die die Geschichte für mich noch interessanter macht. Die geschichtlichen und auch gesellschaftlichen Hintergründe der Zeit kommen dadurch noch stärker heraus.
Sowohl durch „Die die Löwin vom Tafelberg“ als auch durch Bd. 2 „Die Frauen vom Tafelberg“ bin ich tief in die Geschichte Südafrikas und speziell dort am Cap der Guten Hoffnung eingetaucht. Eine sehr unterhaltsame Geschichte, bei der ich aber auch viel über das Land, das Leben und die Menschen zu dieser Zeit gelernt habe. Die Geschichte einer Frau, die ich noch lange im Gedächtnis behalten werde und die ich nur empfehlen kann.





Die Zeit-Agenten 4. Ägypten in Gefahr
von S. J. King
Alex ist gerade in der Küche seiner Mutter mit Eischnee zugange, als sich die Zeiger seiner Agentenuhr rückwärts drehen und so den Beginn eines neuen Abenteuers anzeigen. Alle Zeitagenten versammeln sich im Hauptquartier und der kleine Vogel Tempo schickt Alex und Jasmin auf die Reise. Sie landen im Jahr 1333 v. Chr. in Theben im alten Ägypten. Hier hat der Zeitdieb Mora eine wichtige Papyrusrolle entwendet, die benötigt wird, um die kranke Königin Nofretete zu heilen und einen Krieg zu verhindern. Werden die Zeitagenten es schaffen Mora aufzuspüren und Schlimmeres zu verhindern?
Nach „Der Erfinder-Schwindler“ ist dies das zweite actionreiche und spannende Abenteuer der Zeitagenten bei dem wir dabei sind. Und auch diese Geschichte hat mir und unseren beiden Jungs so gut gefallen, dass es bestimmt weitere Abenteuer mit den Zeitagenten geben wird.
Ein tolles Buch mit einer Story, die Geschichte lebendig vermittelt und richtig greifbar macht. Der perfekter Schmöker für Kinder ab 7 Jahren, die nicht nur lesen, sondern dabei auch noch etwas lernen wollen. Hier kann man geschichtliche Fakten nicht nur lesen, sondern sie richtig erleben.
Dazu kommen die vielen kleinen und größeren Illustrationen, die das Gelesene noch greifbarer machen. Auf je einer Doppelseite bekommen wir interessante Informationen zu Königin Nofretete, zu Thot, dem altägyptischen Gott der Wissenschaft und lernen einiges über das Leben im alten Ägypten.
Bei einem Quiz können wir testen, ob wir auch alles, was wir gelesen haben, noch wissen und auch richtig verstanden haben. Und in einem Glossar werden Begriffe aus dem Buch noch eingehender erklärt.
Ein packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, gespickt mir ganz viel geschichtlichem Wissen. Uns hat dieser Band der fesselnden Kinderbuchreihe sehr gut gefallen. Wir freuen uns schon, wenn wir auch die anderen Zeitagenten kennenlernen und mit ihnen auf Reisen gehen werden.





Wahrscheinlich nichts
von Christina Stroot
Mit ihrem Psychothrillerdebüt „Wahrscheinlich Nichts“ schafft es Autorin Christina Stroot sehr schnell ein diffuses Gefühl der Unbehaglichkeit auf mich zu übertragen. Sie zieht mich sofort in die Geschichte mit Selma und ihrem kleinen Sohn Elias hinein. Wobei ich nie weiß, ob das was sie sieht Wirklichkeit oder Einbildung ist. Ist es wirklich Nichts? Oder sollte man nur etwas genauer hinsehen um zu verstehen…
Die Spannung baut sich langsam auf, hält sich dann weit oben und durch die kurzen Kapitel schreitet die Geschichte sehr schnell voran. Selma kann ich mir mit ihren Sorgen und Ängsten, die sie wegen Elias umtreiben, sehr gut vorstellen. Und auch der seltsame Mann, der sich Egon nennt, hat etwas an sich, das mich für ihn einnimmt. Doch die Gewalt, die er dann ausübt, ist mit nichts zu rechtfertigen.
Eine starke Geschichte gegen Gewalt in jeglicher Art. Ein Buch, das ich bis zum bitteren Ende nicht aus der Hand legen konnte. Ein Psychothriller, den ich gerne weiter empfehle.





Schneeflöckchen, Weißpfötchen
von Petra Schier
Es weihnachtet sehr und Santa Claus ist ganz schön im Stress. Er hat nämlich einen Weihnachtswunsch gefunden, den er im vergangenen Jahr nicht erfüllt hat. Er hat ihn schlichtweg vergessen. Daher tut er alles damit Xanders Gefühle für seine langjährige Freundin Ellie auch von ihr erwidert werden. Es scheint auch zu klappen. Aber dann taucht der smarte Anwalt Patrice auf und wirbelt alles wieder durcheinander. Da greift Santa ein und schickt die weiße Schäferhündin Amara als Liebesbotin zu den Beiden. Ob sie es schafft, dass es diesmal ein Fest der großen Liebe wird?
Die Weihnachtsbücher mit Hund von Petra Schier gehören für mich schon seit Jahren zu Weihnachten dazu. Da die Geschichte aus 25 Kapitel besteht, kann man sie auch sehr gut als Adventskalender lesen. Ich selbst habe es allerdings noch nie geschafft, das Buch so lange liegen zu lassen. Dazu sind die Geschichten einfach zu zauberhaft.
Auch diesmal habe ich mit Fotograf und Reiseblogger Xander gehofft und gebangt, ob seine große Liebe Ellie endlich merkt, dass auch sie ohne ihren besten Freund nicht mehr sein will und die Liebe zwischen den Beiden endlich aufblüht. Dabei helfen soll die weiße Schäferhündin Amara. Nur, dass Ellie als Kind von einem Hund angefallen und schwer verletzt wurde. Ob Amara trotzdem helfen kann und dabei auch wieder eine neue Familie findet? Auch hier werden die Gedanken des Hundes in kursiv dargestellt und ich finde es so schön zu lesen, wie sie über ihre beiden neuen „Besitzer“ denkt und ihr bestes tut um sie zueinander zu bringen.
Natürlich sind neben Santa Claus und seiner Frau auch die verschiedenen Elfen und Rentiere wieder am Start. Die sorgen immer wieder für humorvolle Dialoge und versuchen, alles in die richtige Richtung zu lenken.
Auch die vorweihnachtliche Stimmung wird durch einen Besuch am Weihnachtsmarkt mit dem alten romantischen Karussell und den verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten sehr gut wiedergegeben. Da habe ich mich trotz der Kälte richtig wohl gefühlt.
Auch der diesjährige weihnachtliche Roman mit Hund hat mir wieder sehr gut gefallen. Xander, Ellie und ihre Freunde sind aber auch alle so liebenswerte Menschen, dass man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. Vor allem gibt es auch diesmal wieder ein richtig schönes Happy End.





Die wilden Jahre
von Susanne Goga
Rheinland 1919: Der Krieg ist vorbei und die Menschen arrangieren sich mit der belgischen Besatzung, die einen Teil von Düsseldorf im Griff hat. Viktoria „Thora“ Benrath verfolgt in Düsseldorf ihren Traum von einer Karriere als Schauspielerin. Ihr Bruder Hannes, mit dem sie ein sehr inniges Verhältnis hat, kehrt von der Front zurück und weiß noch nicht, wie es mit seinem Leben weiter gehen soll. Eines Tages verschwindet er spurlos und lässt die Familie in großer Sorge zurück. Bis sich die Polizei meldet und sie die Nachricht erhalten, dass er wegen Mordes an einem Offizier festgenommen worden ist. Thora ist fassungslos und versucht mit eigenen Mitteln dem Unglaublichen auf die Spur zu kommen. Hat das alles etwas mit einem Eisenring zu tun, den sie in Hannes Unterlagen findet? Sie findet einige Antworten auf ihre Fragen. Es tun sich aber auch immer mehr davon auf.
Sehr einfühlsam und mit einem tollen Gespür für die damalige Zeit beschreibt Autorin Susanne Goga die Geschichte der Geschwister Thora und Hannes Benrath. Die Zusammengehörigkeit der beiden ist durch nichts zu erschüttern, was mich sehr berührt hat. Einerseits begleite ich die Familie durch den Alltag der erste Nachkriegszeit in München-Gladbach. Ich erfahre, wen Thora während ihrer Ausbildung in Düsseldorf alles kennenlernt und wie sie dort gelebt hat. Andererseits erfahre ich von Hannes ungeschönt einiges, was er während seiner Zeit im Krieg erlebt hat, was ihn nach dieser Zeit umtreibt und warum er zu seiner Verhaftung keine Aussage machen kann. Durch die Gespräche und die Gedanken bin ich noch näher an den Personen dran, was mir sehr gut gefallen hat.
Wieder mal ein Buch, bei dem ich einiges Neues aus einer Zeit erfahren habe, die nun schon so weit weg scheint. Ich wusste z.B. nicht, dass Düsseldorf in dieser Zeit eine geteilte Stadt war. Solche kleinen Einblicke machen für mich eine Lektüre immer besonders lesenswert. So wie hier.
Eine Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Mit Menschen, die ich mir sehr gut vorstellen konnte. Und Problemen, die heute zum großen Teil keine mehr sind. Was das ganze für mich um so interessanter gemacht hat.
Ein Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle.





Das Disney Buch
von Jim Fanning; Tracey Miller-Zarneke
In dem sehr umfangreichen Inhaltsverzeichnis kann ich schon erahnen, was in diesem wundervollen Buch so alles auf mich als großen Disney-Fan zukommen wird. Nach einer Einleitung von Jim Fanning und Tracey Miller-Zarneke, die die Texte zu dieser Neuauflage beigesteuert haben, geht es gleich los mit einer Zeitleiste ab 1924, wobei immer zwei Jahrzehnte auf einer Doppelseite dargestellt werden.
Das Buch beginnt mit einem Einblick in die Anfänge des Disney-Imperiums, von den Anfängen von Walt Disney und seinem Bruder Roy O. Disney in den 1920er Jahren bis zur Gründung des Unternehmens. Mit dem Erfolg von Mickey Mouse und dem ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ im Jahr 1937 beginnt die aufregende Reise von Disney, mit denen das Unternehmen auch heute noch große Erfolge feiert. Seit nun schon 100 Jahren lassen sich Disney Fans aus aller Welt von den Animationsfilmen und den später so großartig angelegten Themenparks verzaubern. Angefangen bei der Mickey-Magie, die diese kleine Maus von damals bis heute in ihren Comic-Heften versprüht, über Schneewittchen, Pinocchio, den kleinen Elefanten Dumbo, Bambi, Peter Pan, Tinkerbell und vielen anderen Zeichentrickfiguren hat auch mich Walt Disney bis heute begleitet und absolut begeistert. Aber auch die Realfilme, die später dazu kamen, tragen die Handschrift dieser kreativen Disney-Welt und sind absolut sehenswert.
Besonders gut gefallen mir in diesem Buch auch die Poster der verschiedensten Attraktionen, die Berichte über die verschiedenen Themenparks, die wundervolle Erinnerungen wecken, und die Sammlerstücke und Anstecker, von denen man nie genug haben kann. Und natürlich die vielen farbigen Bilder und Fotografien, die dieses Buch zu einem außergewöhnlichen Buch-Schatz machen.
„Das Disney Buch: Die magische Welt von Disney“ ist eine visuelle Zeitreise von den Anfängen bis heute, erinnert an die unvergängliche Magie von Disney und sollte bei keinem Disney-Fan im Bücherregal fehlen. Ich jedenfalls liebe es.





Schuld Aussee
von Katja Reiland
Bei einer Wanderung zur Tressensteinwarte stoßen Bezirksinspektor Andi Berner und seine Freundin Marie Haslinger auf einen Toten. Wurde Pfarrer Johannes Seewald über die Brüstung gestoßen oder war es Selbstmord? Dieser Frage gehen Andi und seine neue Kollegin Felicitas Gruber vom LKA in Graz nach als sich heraus stellt, dass der Herr Pfarrer nicht so unschuldig war, wie er seine Schäfchen glauben lassen wollte.
Marie versucht ihrerseits einen neuen Auftrag als Illustratorin an Land zu ziehen. Und sie versucht ihrer neuen Freundin Jenny zu helfen, die sich in eine brenzlige Lage gebracht hat. Als Andi beginnt ihre neue Auftraggeberin und deren Mann als Beschuldigte zu sehen, kann sie sich natürlich nicht aus dem Fall heraus halten und so beginnt sie wieder mit ihren eigenen Ermittlungen.
Es ist nun schon das dritte mal, dass ich in Bad Aussee im schönen Salzkammergut zusammen mit Andi und Marie, die ich schon bei meinen ersten beiden Aufenthalten ins Herz geschlossen habe, ermittle. Auch, dass ich Maries Wiener Nachbarin Paula, die immer ihr Sackerl mit Tarotkarten bei sich hat, hier wieder getroffen habe, hat mich sehr gefreut und ich habe mich gleich wieder heimisch gefühlt. Aber auch bei den anderen Menschen, die ich hier neu kennengelernt habe, habe ich meine Sympathien und Antipathien durch die bildhaften und detaillierten Beschreibungen sehr schnell vergeben können.
Autorin Katja Reiland hat mich auch diesmal mit ihrem leichten, unterhaltsamen und trotzdem spannenden Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Sie nimmt mich wieder mit auf Spaziergänge zusammen mit Marie, bei denen ich die Natur und einiges Sehenswerte rund um Bad Aussee noch besser kennenlerne. Auch wird wieder manches Regionale gegessen und getrunken. Ich habe richtig Appetit auf die ein oder andere Köstlichkeit bekommen, mit der die neue Sekretärin der Polizeistation Andi verwöhnt.
Der Fall an sich ist ganz schön knifflig, da es nicht gerade wenige Menschen gibt, denen Andi und seine Kollegen diese Tat, die sich schnell als Mord herausstellt, zutrauen. Aber Kommissar Zufall hat hier seine Finger im Spiel und ich war erstaunt, als sich der Mörder quasi selbst entlarvt. Ihn hatte ich absolut nicht auf meiner Täterliste.
Mehr wird aber jetzt nicht verraten.
Für diejenigen, die der österreichischen Sprache nicht ganz so mächtig sind, gibt es nach der Auflösung des Falles ein Glossar mit den wichtigsten Worten, die hier immer wieder vorkommen.
Mir hat auch dieser Ausflug ins Salzkammergut mit dem romantischen Cosy-Wohlfühl-Krimi sehr gut gefallen. Und ich komme sehr gerne wieder um zu lesen, wie es mit Marie und Andi weitergeht. Denn eine kurze Vorschau lässt auf ganz viel Unvorhergesehenes schließen.









