Kundenrezensionen
Bücherwurm78
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Der zweite Fall für Carla Seidel, die im Wendland ermittelt. Das erste Buch (Die Sehenden und die Toten) hatte mir richtig gut gefallen und ich habe mich auf diesen neuen Fall gefreut.
Mir hat dieses Buch auch gut gefallen, aber nicht ganz so spannend wie der erste Fall. Erst zum Schluss hat es für mich an Fahrt aufgenommen und mich erst dann richtig gefesselt. Es war bis dahin nicht absehbar wer der Täter ist. Es war nichts desto trotz flüssig geschrieben und es gab keine langwierigen Passagen im Buch. Personen- und Ortsbeschreibung waren präzise, ohne zu ausschweifend zu sein. Neben der Hauptstory ist auch in diesem Buch das Privatleben von Carla Seidel und ihrer Tochter Lana wieder ein Thema, dieses ist sehr interessant und auch spannend zu verfolgen.
Das Cover finde ich ansprechend gestaltet.
Fazit: Spannender und empfehlenswerter Kriminalroman.
Rinoa
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
„Der Wolf im dunklen Wald“ ist der zweite Fall für Carla Seidel, den man allerdings auch ohne Kenntnis des ersten lesen könnte. Gerade zu Beginn erhält man diesbezüglich eigentlich alle wichtigen Informationen und die Personen werden noch einmal vorgestellt.
Und dann ist man auch schon mittendrin im Wendland und im Alltag von Carla und ihrer Tochter Lana. Wie so oft bei Krimis mit Ermittlern gibt es auch hier allerlei private Verstrickungen und Nebenschauplätze, das Verhältnis war hier für meinen Geschmack allerdings gut ausgewogen, der Fall des Getöteten sowie die Polizeiarbeit stehen ganz klar im Vordergrund.
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Carla Seidel, ich finde sie manchmal doch recht anstrengend und habe mich auch mehr als einmal gefragt, ob sie wirklich ganz und gar für den Polizeidienst geeignet ist, muss ihr aber schon auch Respekt zollen, denn sie hat ein gutes Gespür und ist trotz allem eine sehr gute Ermittlerin.
Den eigentlichen Fall fand ich wirklich spannend und ich mochte es, wie langsam immer mehr ans Tageslicht kommt, immer neue Hinweise auftauchen und sich so ein immer größeres Gesamtbild ergibt. Am Ende wurde mir zwar ein wenig zu viel plötzlich aus dem Hut gezaubert (ein Umstand, den Carla Seidel witzigerweise sogar selbst bemängelt, dass es so nämlich nicht unbedingt läuft), das tat dem positiven Gesamtgefüge aber zumindest keinen großen Abbruch.
Im Gegenteil, „Der Wolf im dunklen Wald“ hat mir sogar besser gefallen als sein Vorgänger (was selten genug vorkommt), es war wirklich sehr spannend, toll geschrieben und kurzweilig. Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall.
froschman
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Carla Seidel hat sich aus privaten und auch dienstlichen Gründen ins Wendland versetzen lassen. Jetzt wird sie mit der Ermittlung zu einem Mord im Dragahner Forst betraut. Während einer Gesellschaftsjagd von Heiko von Boenning wurde ein Teilnehmer vermisst, später wurde dieser in einem Waldstück brutal erstochen aufgefunden. Obwohl bereits der erste Stich tödlich war, wurde noch sechsmal auf ihn eingestochen.
Carlas Tochter Lana schwärmt von Fabian von Boenning und hat die entsprechende Nacht mit ihm auf einem Hochsitz in der Nähe des Tatortes verbracht. Damit wird wieder einmal dienstliches mit privatem verbunden. Als ein weiterer Mord geschieht, ist für Carla klar, dass sie sich bei den Ermittlungen beeilen muss, denn es könnte jederzeit ein weiteres Opfer geben.
Gefühlt drehte es sich eher um eine kaputte Mutter/Tochter-Beziehung als um einen Krimi. Wie gewohnt hat Sia Piontek jedoch gut verständlich, fesselnd und flüssig geschrieben. Sie konnte einen Spannungsbogen aufbauen und bis zum Ende halten. Auch die kleinen Wendungen überzeugten. Bis zum Schluss konnte man nicht erahnen, um wen es sich beim Täter handeln könnte.
lesespitz
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Der Krimi "Der Wolf im dunklen Wald" geschrieben von Sia Piontek ist der zweite Teil der Krimi-Serie. Bereits der erste Teil ("Die Sehenden und die Toten") hat mich ergriffen und gefesselt.
Piontek schafft es, einen klugen Krimi zu schreiben und die Geschichten geschickt um die Hauptermittlerin Carla Seidel zu stricken. Dabei werden den Figuren interessante Charakterzüge mit viel Fingerspitzengefühl zugeschrieben. Carla Seidel, eine einfühlsame und alleinerziehende Mutter, die mit ihren vergangenen Alkoholproblemen zu kämpfen hat, ihre Tochter, die hochsensibel ist und sich in ihre neue Umgebung einlebt, usw.
Somit steht nicht nur die Ermittlung im Vordergrund sondern auch das teils komplizierte Geflecht an persönlichen/ familiären Beziehungen. Diese Mischung macht es für mich aus um eine tolle Serie zu schreiben!
readpassion9
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
"Der Wolf im dunklen Wald" ist die Fortsetzung der Reihe um die Ermittlerin Carla Seidel, Schauplatz ist das Wendland. Die von Boennings laden zu einer großen Jagd auf ihren Ländereien ein, doch am nächsten Morgen wird ein Toter gefunden. Mit mehreren Messerstichen wurde das Opfer ermordet und die Ermittlungen laufen an. Brisant: Carlas Tochter Lana ist in den Sohn der von Boennings verknallt und hat die Nacht mit ihm im Wald auf einem Ansitz verbracht, wovon Carla nichts ahnt. Dann wird eine weitere Leiche gefunden...
Der erste Teil der Reihe "Die Sehenden und die Toten" hatte mir sehr gut gefallen, der zweite Teil steht dem in nichts nach. Der Schreibstil liest sich super, man lernt Carla und Lana besser kennen, die Figuren gewinnen an Tiefe und machen eine Entwicklung durch. Ich fand die Ermittlungsarbeit gut beschrieben, alles wirkt authentisch. Die Atmosphäre wird von der Autorin sehr gut eingefangen, ich hatte die Schauplätze vor Augen. Die Spannung steigert sich immer mehr bis zum Showdown am Schluss, ich konnte auch bis zum Ende rätseln, wer der Täter ist.
Fazit: Spannender Wendlandkrimi
Tara
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Krimi-Reihe aus dem Wendland mit der Ermittlerin Carla Seidel von der Autorin Sia Piontek.
Carla Seidl hat sich aus privaten und beruflichen Gründen vor zweieinhalb Jahren aus dem Hamburger Morddezernat in das Wendland versetzen lassen, um ihrer Beziehung und den vielen Gewaltverbrechen der Großstadt zu entfliehen.
So ganz entkommt sie den Gewalttaten dann aber doch nicht und auch im privaten Bereich wird es schwierig. Bisher hatte ihre Tochter Lana keinen Kontakt zu ihrem Vater, aber nun wird sie 18 und kann selbst entscheiden, ob sie ihn wieder in ihr Leben lassen möchte.
Heiko von Boenning ist nach 30 Jahren mit seiner Familie ins Wendland zurückgekommen. Um dies zu feiern, veranstaltet er eine Gesellschaftsjagd.
Bei dieser gibt es einen Toten und es handelt sich nicht um einen Jagdunfall. Er wurde brutal durch Messerstiche ermordet. Carla Seidl hat Dienst und übernimmt den Fall.
Ihre Tochter Lana schwärmt für Fabian, den Sohn der Familie Boenning und hat die entsprechende Nacht mit ihm auf dem Hochsitz verbracht. Dadurch sind der Fall und das Privatleben der Ermittlerin eng miteinander verwoben.
Carla ist eine starke Persönlichkeit, die allerdings auch eine sehr verletzliche Seite hat. Beruflich ist sie sehr engagiert und ihre Tochter Lana steht für sie stets an erster Stelle. Ihr Privatleben spielt hier fast eine ebenso große Rolle wie der Fall selbst.
Es bleibt nicht bei einem Mord und die Spannung wächst.
Der Schreibstil ist lebendig und die kurzen Kapitel – 59 auf 448 Seiten – haben mich regelrecht durch die Handlung getrieben.
Das Wendland war für mich ein bisher unbekanntes Gebiet, bietet aber ein tolles Setting. Man merkt, dass die Autorin es gut kennt und es für sie ein Sehnsuchtsort ist. Die Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf einen Besuch in diesem Teil Deutschlands.
Dieser Kriminalfall bietet Spannung, überraschende Wendungen, eine sympathische und sehr menschliche Ermittlerin, ein tolles Setting und ein schlüssiges Ende. Ich freue mich schon auf den dritten Fall mit Carla Seidl.
begine
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Die Schriftstellerin Sia Piontek hat mit dem Krimi, Der Wolf im dunklen Wald, das zweite Buch einer Reihe geschrieben.
Die Protagonisten sind die Kriminalkommissarin Carla Seidel und ihre Tochter Lana.
Der Roman spielt im Wendland, Lüneburg und Dannenberg.
Die Ermittlungen zu einem Mord im Wald nehmen fast den selben Platz ein, wie die persönlichen Empfindungen der Beiden ein.
Die Autorin besitzt einen schwungvollen Schreibstil.
Die Kriminalkommissarin Carla Seideel hat viele eigene Probleme.
Lana wird bald achtzehn Jahre alt.
Das geht vor lauter Ermittlungen fast unter.
Es kommt noch zu einigen Morden und Carla muss sich sputen.. Der Chef fordert Ergebnisse.
Dieser Kriminalroman ist besonders rasant und mitreißend. Ich habe schon lange keinen so spannenden Roman gelesen.
Es wird ja wohl noch ein paar Krimis aus dieser Serie geben.
Da freue ich mich schon drauf.
Ecinev
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Der erste Teil um Carla Seidel im Wendland hat mich überzeugt. Daher war klar, den zweiten Teil will ich auch lesen.
In einem Forst im Wendland wird bei einer Treibjagd ein Toter gefunden. Brisanterweise war Lana, Carlas hochsensible Tochter, an diesem Morgen ebenso im Wald auf einem Hochsitz mit dem Sohn des Jagdveranstalters. Der Tote, ein Teilnehmer der Jagd hatte nicht nur Freunde doch die Ermittlungen ziehen sich. Dieses Mal übernimmt Carla die Führung bei den Ermittlungen und so spielt ihr Privatleben ebenfalls eine große Rolle. Man erfährt was Auslöser zu Carlas Flucht ins Wendland und ihrer Tochter die jetzt 18 Jahre wird.
Eigentlich sollte Carla wissen, wie sensibel Lana reagiert und ihr Flipchart mit Ermittlungs Gedanken nicht offen zugänglich deponieren. Dann kommt es zu einem zweiten Toten und einem packenden Showdown.
Im Vergleich zum ersten Teil hatte die Fortsetzung schon einige Längen, die Ermittlungen drehen sich im Kreis, Carlas bewegtes Privatleben spielt eine sehr große Rolle und läßt ihren Zwispalt deutlich werden der Annäherung zu ihrer Tochter und deren rebellisches Aufbegehrens zur Entnabelung von der Mutter.
Der Schreibstil ist angenehm, man kommt gut in die Geschichte rein, die Personen werden gut beschrieben und eine Grundspannung ist gegeben. Ich bin schon gespannt auf einen dritten Teil.
Lena
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
Carla Seidel, Kommissarin im Wendland wird während eines Bereitschaftsdienstes zu einem Leichenfund im Dragahner Forst gerufen. Bei einer Treibjagd wird ein Mann mit mehreren Messerstichen umgebracht. Carla vermutet aufgrund der Todesursache, dass der Täter und das Opfer einander bekannt waren. Als kurz darauf im nahen Bekanntenkreis des Opfers eine weitere Leiche auftaucht vermutet Carla dass ein Serienmörder am Werk ist. Aber die Kommissarin hat nicht nur in ihrem Job alle Hände voll zu tun, sie wird auch in ihrem Privatleben sehr gefordert, allen voran von ihrer Tochter Lana.
Schon der erste Teil der Reihe um Carla Seidel hat mich begeistert und auch der zweite Teil hat mich überzeugt. Die Spannung wird ab Seite eins aufgebaut und hat durch überraschende Wendungen immer wieder aufs neue Fahrt aufgenommen. Pia Siantek hat es geschafft, dass mir keine Sekunde langweilig wurde und ich auch fleißig mit gerätselt habe wer wohl der/die TäterIn sein wird. Ich würde auf jeden Fall empfehlen den ersten Teil der Reihe zuerst zu lesen, auch um die Hintergründe zu Claras Handeln zu verstehen und die Dynamik zwischen Lana und Clara zu begreifen, aber es sollte auch möglich sein direkt mit dem zweiten zu starten.
Eine tolle Fortsetzung und ich hoffe, dass es bald einen dritten Teil geben wird.
gerlisch
empfiehlt:





Der Wolf im dunklen Wald
von Sia Piontek
In ihrem zweiten Fall ermittelt Carla Seidel in einem Mordfall im Dragener Forst. Bei einer Gesellschaftsjagd wird ein Teilnehmer grausam getötet aufgefunden. Der Täter hat sein Opfer brutal mit mehreren Messerstichen geradezu hingerichtet. Es bleibt nicht bei dem einen Mord.
Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und hat in ihrem zweiten Carla-Seidel-Krimi eine düstere geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen. Ein komplexer Fall, bei dem das Motiv lange Zeit im Dunkeln bleibt und das ganze Können der Ermittler gefragt ist.
Die Hauptprotagonistin Carla ist eine spannende Figur. Im Beruf eine starke und kompetente Ermittlerin, doch im privaten Bereich sehr verletzlich. Durch ihre schwere Vergangenheit, flüchtet sie sich manchmal ins alkoholumnebelte Vergessen. Dadurch ist das Verhältnis zu ihrer Tochter Lana, die als Reflektorin sehr in sich gekehrt und sensibel ist, sehr angespannt. Um die Hintergründe etwas besser zu verstehen, empfehle ich den ersten Teil vorab zu lesen.
Ich mag es bei Krimis, wenn die Ermittlungen und das Private der Protagonisten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, dies ist in diesem Fall auf jeden Fall gut gelungen. Leider fehlte mir bei der Handlung das gewisse Etwas, gefühlt passierte ab dem letzten Drittel nicht mehr viel, dadurch hat mich die Geschichte im Endeffekt verloren.
Zum Schluss kommt es noch zu einem interessanten Showdown und alle offenen Fragen wurden stimmig gelöst, trotzdem kann ich leider nur 3,5 Sterne vergeben.
