Kundenrezensionen von begine





Ozean
von Katharina Höftmann
Katharina Höftman“ n hat mit ihrem Roman „Ozean“ ein großartiges Werk geschaffen.
1932 lernen sich Friedlichen und Paula in einem kleinen Ort in Brandenburg kennen.
Über diese Zeit zu lesen, ist für mich immer wieder schwierig. Man weiß ja von den Grausamkeit gegen die jüdische Bevölkerung .
Die Autorin versteht es gut, die Schicksale kennen zu lernen.
Die einzelnen Personen werden genau beschrieben, wie die Juden über die Politik dachten und hofften, das sich die Lage entert. Später war es dann zu spät.
Die Freundschaft zwischen Paula und Friedchen beginnt mit der Schwangerschaft Friedchens. Paula ist Ärztin und Jüdin.
Paula gelingt die Flucht nach Israel.
Als Ärztin erlebt sie die Anfänge dort.
1961 besucht Paula ihre Freundin Friedchen.
Dann geht es plötzlich 2023 in Israel weiter.
Da begleiten wir zwei Freundinnen zu dem Festival, das am 7. Oktober zu einem furchtbaren Erlebnis wird.
Katharina Höftmann hat diese Geschichte gut recherchiert und in einen perfekten Roman verpackt.
Dieser Roman hat mich ordentlich gefesselt.





Ein guter Charakter
von Julie Orringer
Das Cover des Buches „Ein guter Charakter“ von Julie Orringer hat mich angesprochen.
Auch die Leseprobe, die mit dem Protagonisten, Bar Professor für kreatives Schreiben war interessant.
Leider nahm sein Charakter beim näher kennenlernen, doch ganz schön ab.
Seine Frau Dava Professorin an der Universität ist schon ziemlich früh an Alzheimer erkrankt. Das hat sie Autorin richtig gut beschrieben. Das ist für Angehörige ganz schön anstrengend. Als seine Assistentin meint, er wäre oft ruppig mit ihr umgegangen, muss ich sagen, das ist auch eine Herausforderung, immer ruhig zu bleiben.
Dann ist da noch Ava lesbische Liebe zu ihrer Freundin., aber sie will sich nicht von Bar trennen.
Dann gibt es noch die Geschichte um den Hund aus dem Tierheim.
Bar geht ein paarmal mit ihm spazieren und bildet sich ein, der antwortet ihm.
Das Buch liest sich gut.
Vielleicht gibt es ein paar zu viel an tragischem Geschehen, aber es ist unterhaltend.





Die letzten zehn Sekunden
von Bruce Holsinger
Die letzten zehn Sekunden, von Bruce Holsinger, ist ein Roman der neuen Generation.
Das Thema ist das KI Problem. Ich persönlich traue der KI nicht. In neuester Zeit gab es ja schon Defekte die Angst machen, wenn sich die KI selbstständig macht.
Das Auto der fünfköpfigen Familie Cassidy ist mit einem Autodrive ausgerüstet.
Erschreckend wie unbekümmert alle so sicher sind. Der siebzehnjährige Charly sitzt an Steuer, sein Vater sitzt daneben, aber der ist mit seinem Memorandum beschäftigt.
Als seine Schwester schreit, zerreißt Charly das Steuer und es kommt zu einem Unfall. Die fünf überleben, aber das ältere Ehepaar aus dem anderen Auto stirbt.
Da geht es jetzt um die Schuldfrage.
Der Roman ist spannend bis zur letzten Zeile.





Die Regenschwimmerin
von Romy Fölck
Romy Fölck schreibt gefühlvolle Romane. So ist der Neue auch schön geworden.
„Die Regenschwimmerin“ spielt in Schweden und zeigt das Schicksal dreier Frauen.
Die schwedische Natur und die Mentalität der Bewohner ist so perfekt geschildert, das ich Lust bekomme, da auch mal Urlaub zu machen.
Die Regenschwimmerin ist die fünfundsiebzig Marga, die vor dreißig Jahren, ihren Mann und die Tochter, bei einem Fährunglück verloren hat. Seit dem hat sie sich in einer Hütte im Wald vergraben.
Judith und Evie waren als Teenager an dem See mit ihren Eltern in Urlaub. Die Beide n freunden sich an, bis es zu einem Zerwürfnis kam.
Judith wurde plötzlich von ihrem Mann verlassen und kommt hierher zurück.
Und Evi ist erkrankt, das sie ihre Kunst als Malerin nicht mehr ausüben kann.
Die drei Frauen treffen wieder zusammen und wir erfahren von ihrem Leben.
Am meisten war ich von Margas Schicksal gefangen.
Die Autorin versteht es gut, die Emotionen zu erfassen.
Es hat Spaß gemacht diesen -roman zu lesen.





Ein Tagebuch, das nichts mit mir zu tun hat
von Kholoud Charaf
Der Roman „Ein Tagebuch, das nichts mit mir zu tun hat“ von der druisisch syrischen Autorin Kholoud Charaf ist ein ein interessantes Werk.
Es geht um Flucht, Mord und Traumata.
Es zeigt die Gretel, die die Bevölkerung erleiden muss.
Mit der Erzählerin hatte ich erst Schwierigkeiten. Es ging hin und her. Ich habe nie gewusst, was sie gerade denkt und macht. Da redet sie von verschiedenen Tode und dann gab es Türen, die mir ein Rätsel waren. Hatte sie jetzt ein Kind oder nicht.
Am Ende erklären sich die verwirrten Träume.
Ich habe mich immer gefragt, wie man mit diesen Schicksalen zurechtkommt. So habe ich es mir auch vorgestellt. Aber was ist das für ein grausiges Leben.
Die Autorin hat das erschreckend gut dargestellt.
Es ist ein lesenswertes Buch.





Rauhnachttage
von Ina Bhatter
Ina Bhatter schreibt über „Rauhnachttage“
Ich kann mich erinnern, das früher tatsächlich zwischen Weihnachten und Heilige drei Könige nicht Wäsche gewaschen werden sollte, da es da Geister gab, die uns aufsuchen sollten.
Das sind so Geschichten von früher, allerdings war Wäsche waschen früher eine Heidenarbeit. Es gab keine Waschmaschine und die W#sche wurde auf einer Leine gehängt und getrocknet.
Und Fegen und weben darf man auch nicht. Das die Tage Rauhnächte heißen, wusste ich nicht.
Die junge Ärztin Louise konnte einem Freund bei einem Fahrradunfall nicht retten. Das setzte ihr sehr zu.
Ihre Freundin lässt sie ihr Haus hüten, da sie in Urlaub ist.
Sie bringt sie dazu, dreizehn Wünsche aufzuschreiben und es gibt jeden Tag eine Aufgabe zu erfüllen. Das ist witzig.
Die Autorin hat diese besonders einfühlsam geschildert. Es ist ein wunderbares Werk.





Der Buchclub der eigensinnigen Frauen
von Marie Bostwick
Die amerikanische Schriftstellerin hat mit dem Roman „Marie BostwickDer Buchclub der eigensinnigen Frauen“ ein interessantes Werk geschaffen.
Sonja Hagemann hat den Roman ins Deutsche übersetzt.
Der Roman spielt 1963 in Virginia.
Das ist eine Zeit, in denen Frauen nicht selber entscheiden konnte. Da sieht man mal wieder das Amerika nicht fortschrittlicher waren, wie in Deutschland.
Wenn eine Frau schon sechs Kinder hat und die Antibabypille vom Arzt aufgeschrieben haben wollte, musste der Mann das erlauben.
Ein eigenes Konto durfte auch nur mit Erlaubnis eingerichtet werden. Was für Zeiten.
Margaret Ryan gründet mit ein paar Frauen einen Buchclub.
So lernen wir bei den Treffen die Schicksale von Margaret, Charlotte, Bitsy und Viv kennen. Es ist interessant, wie sie sich weiter entwickeln.
Dann gibt es einen ziemlich großen Sprung bis Margaret mit siebzig Jahren eine Auszeichnung bekommt.
Der Roman hat mich total gefesselt.





Die Brüder, die wir waren
von Andreas Wunn
Die Brüder, die wir waren, ist eine interessante Geschichte von Andreas Wunn.
Der Autor besticht durch gute Dialoge und Wortgewandtheit.
Die Brüder sind Julius und Max.
Als Kinder hat Julius oft seinen Bruder verteidigt. Dafür bekam er immer wieder Prügel von seinem Vater und Max wurde der Kopf getätschelt.
Diese ungleiche Behandlung hat wohl auch Julius Zukunft geschadet.
Dann lieben beide die gleiche Frau.
Max wurde Arzt und Julius ein verhinderter Journalist. Jeder lebt sein Leben, aber sie treffen immer wieder aufeinander.
Die Beziehung der Brüder wird von dem Autor bildhaft interpretiert..
Ich habe die beiden Liebeswege mit Hoffnung verfolgt.
Es ist ein gut geschriebener Roman, der unbedingt fesselt und lesenswert ist.





Klassenfoto 1937
von Kristina Milz; Julia Schneidawind
Kristina Milz und Julia Schneidawind haben gemeinsam das Buch Klassenfoto 1937 gestaltet.
Sie haben nach den Schicksalen der jüdischen Schulklasse geforscht.
Sie haben ein Foto gefunden und ein er der Schüler hat ein Tagebuch geführt.
Durch Interviews Überlebender wird alles so intensiv dargestellt.
Es waren die Kinder die das alles nicht überlebt haben.
Familien denen die Flucht gelang, hatten in den Ländern auch ziemliche Probleme.
Das Buch ist gut gemacht.
Allerdings konnte ich es nur in kurzen Dosen lesen.





Landleute
von Daniel Mason
Der amerikanische Schriftsteller Daniel Mason Versteht es, seinen Personen besondere Charaktere zu zu Ordnen. Sogar der Hund ist ein Exemplar für sich.
Der Roman „Landleute“ ist in einem intensivem Stil geschrieben.
Es gibt wunderbare Gedankengänge und Dialoge.
Miles und Kate ziehen mit ihren beiden Kindern aufs Land, weil Kate eime
Gastprofessur angeboten wurde.
Miles soll in der Zeit seine Diplomarbeit endlich zu Ende schreiben und als Hausmann fungieren.
Kate hat auch gleich Anschluss gefunden aber Miles tut sich schwer.
Dann lernt er ein paar skurrile Typen kennen.
Es gibt unterirdische Gänge und die meinen, da gibt es eine Unterwelt. So wird der Roman noch ziemlich fantasievoll.
Das hat der Autor alles mit viel hin und her zu einer witzigen Geschichte entwickelt.
Erst hatte ich nicht so hineingefunden, aber dann war ich gefesselt.
Es ist ein Roman, den ich gerne empfehlen kann.









