Kundenrezensionen von begine





Das Mosaik der Frauen
von Rafik Schami
Rafik Schami hat mit dem Roman „Das Mosaik der Frauen“ wieder ein grandioses Werk geschaffen.
Ich war wieder total begeistert.
Seit ich mein erstes Buch vor über zwanzig Jahren gelesen habe, muss ich ihn immer wieder lesen.
Er schreibt mit einfühlsamen Stil über die Syrische Kultur und die Frauen.
Nadim Sumi, erzählt nach langem Leben und todkrank von den Lieben seines Lebens. Jeder Frau wird ein eigenes Mosaik eingerichtet. Zwischendurch erzählt er auch über befreundete Männer und ihre Lieben.
Die Frauen sind immer wichtig, damit es den Männern gut geht.
Nadim Suri war in Damaskus in Lebensgefahr, deshalb wurde er in Damaskus beerdigt, in Wirklichkeit flieht er nach Heidelberg. Seine erste Frau wird dort ermordet.
Mit faszinierendem Flair erfahren wir von den späteren Frauen, die sein Leben teilten, mal gut, mal nicht so gut.
Er braucht lange um endlich, die Frau, die am besten zu ihm passte zu erkennen.
Rafik Schami hat diese Geschichte wieder wunderbar erzählt.
Es war ein tolles Leseerlebnis.





Fliegt, Wilde Schwäne
von Jung Chang
Durch diesen Roman „Fliegt, wilde Schwäne“ erfahren wir von der Schriftstellerin Jung Chang, wie die Chinesen leben.
Vor vierzig Jahren hat sie den ersten Teil dieses Romans geschrieben, den kenne ich allerdings nicht.
Ich habe schon viel von Mao und seinen Machenschaften gehört. Mao war der Gott, was er anordnete , musste befolgt werden.
Jung Changs Eltern waren Kommunisten. Erst ging es ja ganz gut, aber wenn jemand anderer Meinung war , gab es Strafen.
Wir begleiten sie über ihre Kindheit, ihre Jugend, bis sie mit 26Jahren zum Studium nach London durfte.
Es ist erschreckend, wie die Schulkinder gedrillt waren, sie wurden eingesetzt, wenn Erwachsene misshandelt und drangsaliert wurden.
Die Autorin beschreibt ihre Erlebnisse, um ihre Mutter besuchen zu dürfen. Die Mutter machte sich Sorgen, ob ihre Tochter wieder ausreisen durfte, erst wenn sie im Flugzeug saß, war sie beruhigt.
Dann durfte sie nicht mal zu der sterbenden Mutter, traurig.
Jung Chang erzählt mit diesem Roman, die Geschichte Chinas.
Er ist unbedingt zu empfehlen.





Die Straße
von Robert Seethaler
Robert Seethaler ist ein begnadeter Schriftsteller. Seine Darstellung des Romans §Die Straße“ ist ein besonderes Werk.
Er führt uns für ein Jahr in eine versteckte Straße. Wir hören verschiedene Personen miteinander sprechen. Man ist in die Zeit von früher, als die Nachbarn immer alles von den anderen wussten. In dieser Stra0e ist das noch so. Da sind die Gespräche beim Bäcker, beim Metzger und beim Arzt.
Das Hörbuch wird von dem Schauspiel Matthias Brand gelesen. Das hat er ganz gut hinbekommen, obwohl ich im Anfang nicht gleich <auf dem Laufenden war.
Es ist manchmal schwierig den Wechsel der Erzählenden mit zu bekommen.
Der Autor lässt einen Brand geschehen. Die Geschichte mit der Katze ist etwas traurig. Witzig war die Invasion der Kanarienvögel, als sie überall als kleine gelbe Kugeln auftauchten.
Robert Seethaler konnte mich da wieder mit seiner Kunst begeistern.





Unser Sommer endet nie
von Virginie Grimaldi
Unser Sommer endet nie, ist der erste Roman, den ich von der #Schriftstellerin Virginie Grimaldi gelesen habe.
Er hat mich gleich total gefangen genommen.
Die Autorin schreibt gefühlvoll, mal humorvoll und dann voller Trauer.
Es geht um zwei Schwestern, Emma und Agathe, die wahrlich keine schöne Kindheit hatten. Blo0 gut, das es die Großmutter in den Ferien versteht sie zu verwöhnen.
Die Geschichte wechselt von dem Gestern, seit 1985 bis zu dem Heute, das ist die Woche, in der die Schwestern sich nach dem Tod der Großmutter noch einmal allein Treffen. Außerdem wechselt es auch von Emma und Agathe, so das man die jeweiligen Empfindungen mitbekommt.
Das ist einfach gut gemacht. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen.
Es war ein großartiges Lesevergnügen.





Tata
von Valérie Perrin
Die Schriftstellerin Valérie Perrin hat mit dem Buch, ,Tata, ein wundervolles Buch geschrieben.
Im Anfang dachte ich noch, naja, geht so, aber als die Audikassetten anfingen, wurde es richtig spannend.
Agnes war während der Ferien bei ihrer Tante Colette, die war nicht schlecht zu ihr, aber ziemlich ernst.
Mit Colettes Tod gab es ein unerwartetes Ergebnis. Ihre Beerdigung war schon vor drei Jahren. Aber die Kassetten lösen fast alles auf.
Da erfährt man, wie Colette gelebt hat. Die Familie war arm und als das dritte Kind kam, musste Colette die Schule verlassen.
Dann kam es noch zu einem kleinen Krimi. Das Alles hat die Autorin super zusammengefügt.
Das Buch war ein besonders gutes Leseerlebnis.





So, in etwa, ist es geschehen
von Sharon Dodua Otoo
Ich durfte wieder einen Roman von Sharon Dodua Otoo, genießen.
„So, in etwa, ist es geschehen“ ist ein besonders gelungenes Werk geworden.
Der Roman beginnt mit einem Brief der Amata Haller an ihre Herausgeberin.
Es wird zu einem Geständnis.
Sie hat ihren Kollegen Heinz Brockhaus erdrosselt.
Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt.
Den Heinz hat sie , als eine Labertüte dargestellt. Wenn man so jemanden von der Fahrt von Berlin bis zum Timmerdorfer Strand mitmachen muss, kann man leicht durchdrehen.
Das Alles ist mit einem besonderen Sound gestaltet.
Diesen Roman habe ich gerne gelesen und kann ihn weiter empfehlen.





Nicht
von Dror Mishani
Dror Mishani hat wieder einen interessanten Roman geschrieben.
Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen und habe mich über, Nicht, gefreut. Der Titel ist ja etwas nichtssagend, aber die Geschichte wird doch spannend.
Der Autor hat einen guten Schreibstil, der den Roman interessant werden lässt.
Der Protagonist hat in seinen 50er Jahren seine geliebte Frau verloren.
Jetzt lernt er bei Freunden eine Frau kennen, in die er sich verliebt.
Die Frau hat einen Hund, an den er sich gewöhnen muss.
Als er mal eine Weile auf den Hund aufpassen soll, geschieht ein Unfall. Was denn geschieht ist etwas ungewöhnlich.
Er benimmt sich manchmal etwas trottelig, aber das macht ihn liebenswert.
Der Roman ist eine wunderbar lesenswerte Lektüre.
Genau so, wie ich es von dem Autor erwartet habe.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Er bekommt von mir 5 Sterne.





Das letzte Buch von Marceau Miller
von Marceau Miller
Der Roman „Das letzte Buch von Marceau Miller“ ist geschrieben von Marceau Miller.
Das der Schriftsteller unter dem gleichen Namen führt, den er auch sein Protagonist gibt, ist mir ein Rätsel.
Eigentlich ist Marceau Millers Frau Sarah am kämpfen. Denn sein Tod gilt als Unfall. Sarah glaubt das nicht.
Leider haben die meisten Freunde Dreck am Stecken, also kann sie sich auf keinen verlassen.
Vor zwanzig Jahren ist Marceaus Schwester verschwunden. Der damalige Ermittler versucht Marceaus Tod aufzuklären.
Das geht sogar so weit, das er selber von der Polizei in Verdacht gerät.
Der Roman ist außerordentlich aufregend und spannend gestaltet.
Genau wie Sarah rätselt der Leser an allem, was ist da wirklich geschehen.
Dann ist Marcaus Manuskript, in dem er von seiner Schwester Erkenntnisse erzählt haben will . Da gibt es viele Geheimnisse.
Ich kann den Roman gerne empfehlen.





Reisen
von Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe schreibt in ihrem Roman Reisen über das Reisen allgemein. Ich hatte mir vorgestellt, das ich sie auf einer ihrer Reisen begleiten könnte.
Trotzdem wurde es dann noch zu einer humorvollen kurzweiligen Lesevergnügen.
Sie inszeniert verschiedene Szenen.
Da kommen auch mal Gedichte ,oder Hinweise zu Märchen von Hans Christian Andersen über Koffer.
Allerdings wäre ich doch lieber auf Reisen gegangen.
Die Autorin schreibt locker, hintergründig und mit Humor.





Weißer Sommer
von Eva Pramschüfer
Das Buch „Weißer Sommer“ ist ein ganz ordentlicher Liebesroman von Eva Pramschüfer.
Sie hat einen angenehmen lockeren Schreibstil.
Die beiden Protagonisten Theo und Alma hat sie zu einem interessanten Paar gemacht. Sie sind grundverschieden. Alma ist Journalistin und Malerin, sie stammt aus einem begüterten Elternhaus.
Theo ist bei seinem Vater aufgewachsen, die Mutter hat sich früh aus dem Staub gemacht.
Das hat ihn geprägt. Er hat Steinskulpturen hergestellt.
Er zieht zu Alma nach München, aber das er von Alma abhängig ist belastet die Beziehung.
Die Autorin hat die verschiedenen Emotionen perfekt gestaltet.
Die Reibereien und Missverständnisse sind durchaus nachvollziehbar. Ich habe die Beiden gerne beobachtet, manchmal waren sie ichbezogen, aber ich konnte das gut verstehen.
Eva Pramschüfer kann gut schreiben und ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.









