Kundenrezensionen
HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer
empfiehlt:





Honey
von Victor Lodato
Die Idee einen Roman über eine außergewöhnliche 82-jährigen Protagonistin - Honey - zu schreiben, ist hervorragend. Aus einer Mafiafamilie kommend, zimmert sich Honey ein Pseudo-Leben im Kunstbetrieb und wird selbst zur Kunstfigur. Im Alter kehrt sie an ihren Ursprung zurück und versucht ihr Leben zu ordnen. Irgendwie bleibt dieser Roman "künstlich" und klingt für mich eher wie das Drehbuch zu einem Film.
HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger
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Honey
von Victor Lodato
Der Plot der Geschichte von Honey, einer dem Mafia-Millieu entflohenen Frau, die im hohen Alter wieder in Ihre Geburtsstadt zurückkommt und dann von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, ist an sich interessant. Nach einem starken Beginn verflacht die Erzählung zunehmend und bleibt enttäuschend oberflächlich und beliebig.
HEYN Leserunde, Ingrid Weilharter
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Honey
von Victor Lodato
Victor Lodato's Buch "Honey" handelt von einer alten Frau, welche sich ihrer Geschichte stellen muss und erkennt, dass sie weder ihrer Herkunft noch ihrer Vergangenheit entfliehen kann......Sehr feinfühlig, emotional berührend und mit Wortwitz geschrieben. Trotz der über 450 Seiten nie langweilig oder mühsam zu lesen. Dieser Roman hat viele interessante Facetten, aber leider keine Höhepunkte. Die ungewöhnliche Liebesgeschichte finde ich persönlich etwas unrealistisch, ansonsten ist die Lebensgeschichte von Honey spannend und gut nachvollziehbar.
HEYN Leserunde, Silvia Grutze
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Honey
von Victor Lodato
Streichst du über den Schriftzug "Honey" am Einband des Buches, fühlt es sich für mich so leicht an daran festzukleben. Ich habe schnell in die Geschichte eintauchen können. Die alte glamouröse, selbstbewusste 82-jährige Grande Dame Honey, so wie sie zu Beginn in der Badewanne sitzt und die Erzählung beginnt, macht einfach neugierig. Was wird dieser Familien-Clan alles in diesem Buch erleben? Leichen im Keller oder im Garten? Wird Honey fündig oder waren es nur Hirngespinste aus der Jugend?
Immer mehr kristallisiert sich für mich heraus, dass es sich um eine verrückte Persönlichkeit handelt. Doch sie gewinnt Seite um Seite mehr an Liebenswürdigkeit und Sympathie. Sie hatte keine leichte Kindheit und deshalb fühlt man als Leser mit ihr. Einige Schicksalsschläge musst sie in ihrem Leben verkraften und die Vergangenheit holt Honey immer wieder gedanklich ein. Eine tolle Frau, die Kunst liebt und nie - ohne zu 100 Prozent zurechtgemacht zu sein - ihr Haus verlässt. Sie ist dem Alkohol, einer Zigarette zwischendurch, gutem Essen und Männern nicht abgeneigt und hat einiges in den wunderbaren Dialogen zu erzählen.
Im zweiten Teil verliert der Roman ein wenig an Spannung. Doch die Erzählung nimmt mit Humor und Skurrilität wieder an Fahrt auf und sorgt dafür, dass man doch weiterlesen möchte. Es werden Themen wie Liebe, Familie, Beziehung, Kinder aber auch das Älterwerden und der Tod thematisiert. Es gibt viele Höhen und Tiefen in diesem Roman und Einiges bleibt für mich bis zum Schluss offen. Eigentlich hätte ich mir die eine oder andere Erläuterungen dazu gewünscht. Aber in Summe lädt der Roman zum Nachdenken ein, zum Nachdenken über Familie, Werte und das Leben an sich. Das Buch ist lesenswert und eine Kaufempfehlung hat es auf alle Fälle verdient.
HEYN Leserunde, Miriam Brandl
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Honey
von Victor Lodato
Die Protagonistin Ilaria, genannt Honey, gehört zu den literarisch vernachlässigten Randgruppen: sie ist eine alte Frau – sorry Honey!... ich meinte natürlich: eine ältere Dame! Denn sie ist immerhin 82 Jahre alt. Außerdem ist sie „kapriziös, überspannt und eitel bis ins Mark“.
Sie kehrt nach einer langen Karriere als Expertin in einem großen Auktionshauses wieder zurück an den Ort ihrer Kindheit und Jugend – und damit in ein Minenfeld an Erinnerungen. Sie muss feststellen, dass man weder Heimat noch Familie abschütteln kann.
Aber ihre Erinnerungen – oft genug alkohol- oder/und valiuminduziert – verwandeln sich langsam in eine grundehrliche Auseinandersetzung mit ihrer Leben, ihrem persönlichen Narrativ davon. Eine radikale Konfrontation mit den Geistern ihrer Vergangenheit. Es geht im Endeffekt um Schein und Sein, um Familie und Freunde, um Bedauern und Freude, um Versöhnung und Vergebung, um das Leben im allgemeinen und Sterben im besonderen.
Große Themen, aber der Autor versteht es mit Wortwitz und Ironie (Honey ist oft großartig selbstironisch) die Schwere abzumildern. Ein Roman, der sich leicht lesen lässt, schnell (zu schnell) fertig gelesen ist... und dann lange nachhallt.
Unbedingt lesenswert!
HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska
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Honey
von Victor Lodato
Victor Lodato erzählt glamourös und provokant, die Geschichte seiner hochaltrigen Heldin Honey. Ein starkes literarisches Werk über weibliche Wut und Rache mit genialen, geistreichen Metaphern und großartigen Dialogen. Professionelle Übersetzung, Hut ab.
Fazit: grosse Leseempfehlung von ganzen Herzen
HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair
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Honey
von Victor Lodato
Der Tod ihres besten Freundes bringt die gutsituierte Honey dazu, über ihr Leben zu reflektieren und sich mit den Themen auseinanderzusetzen, vor denen sie zeitlebens geflohen ist. Sie hadert zwischen Selbstmord und dem Zulassen von Gefühlen für ihre neuen Freunde, am allermeisten aber mit ihrer Herkunft aus einem Mafia Clan. Sie ist anders als die restlichen Mitglieder in ihrer Familie, oder vielleicht doch nicht? Dieses Buch beschreibt grandios den letzten Lebensabschnitt einer alten Lady, ihre Ängste und Sorgen, berührend, witzig und sehr unterhaltend. Dieses Buch muss man lesen!





Honey
von Victor Lodato
Eines langen Buches kurzes Resümee: Victor Lodato bringt der Titelfigur
Honey viel Sympathie entgegen, schildert sie teilweise durchaus
pointiert und sprachlich gelungen. Einige Passagen wirken allerdings
konstruiert und unglaubwürdig, letztlich bleibt die Geschichte
inhaltsleer. In einem an Höhepunkten reichen Leserunden-Jahr ist das
für mich ieines der schwächsten Bücher.
HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner
empfiehlt:





Honey
von Victor Lodato
Schon nach den ersten Seiten entpuppt sich Honey als außergewöhnliche alte Dame, die ihre Aufmerksamkeit vor allem darauf richtet, ihre Lebensgewohnheiten und ihren Stil so gut wie möglich beizubehalten. Mit Schönheit, Reichtum und Charme gelingt es ihr, auch das Alter zu überlisten. Doch unter dieser glanzvollen Oberfläche verbergen sich nicht nur die unvermeidlichen Auswirkungen des Alterns, sondern auch die Tragödien ihres Lebens.
Mit Leichtigkeit, Witz und erstaunlicher Kraft stattet Victor Lodato seine Hauptfigur aus. Durch amüsante, berührende, skurrile Situationen begleiten wir Honey in ihren letzten Lebensjahren, wobei sie auf viele Probleme der modernen Gesellschaft reagieren muss und letztendlich auch ihrer gewaltbereiten Mafiafamilie vergeben kann.
Liebenswert und originell, das ist Honey auf jeden Fall und doch ist ihre Geschichte zu ausufernd und manchmal redundant, so dass ich das Buch auch etwas anstrengend fand. Deshalb: Ein bißchen zu viel honey.
HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber
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Honey
von Victor Lodato
Honey hat genug von ihrem Leben und will dieses beenden. Vorher versucht sie sich aber ihrer Vergangenheit zu stellen, was sie bisher mit Tabletten und Alkohol verhindern konnte.
Im Laufe dieses Prozesses muss Honey jedoch erkennen, dass sie die Verhaltensmuster ihrer Familie in sich trägt und nicht das Opfer ist, sondern auch Täterin.
Die Geschichte wird mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Witz, Leichtigkeit und auch mit viel Tiefgang erzählt.
Zusätzlich werden künstlerische Betrachtungen in die Handlungen eingeflochten, die erst gegen Ende des Romans an Bedeutung gewinnen.
Eine absolute Leseempfehlung!
