Kundenrezensionen
Danislesestube
empfiehlt:





Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Dieses Buch habe ich bei der „Seitenweise Herzklopfen“ Veranstaltung der Tyrolia nach der Lesung von Julia Dippel gekauft. Optisch sah es interessant aus, der Klappentext versprach in meiner Version nicht viel, aber spätestens bei der Lesung hatte ich Bock bekommen, es lesen zu wollen. Und nun? Hat es sich gelohnt? Mal schauen.
Velvet ist glücklicherweise keine Protagonistin, die einfach so mit göttlicher Macht oder vom Glück gesegnet wurde, sondern ihre Kräfte auf eine andere tragischere Art bekommen hat. Dieses Schlüsselereignis wird uns lange vorbehalten, nur um am Ende mit einem Knall enthüllt zu werden. Sie selbst ist eher bissiger und verschlossener Natur. Wer kann es ihr verübeln? Spätestens als sie sich an ihren Ex wenden muss, um ihren Auftrag zu erfüllen, ist ihre Laune so richtig im Keller. Und ja, diese zieht sich, ähnlich wie ihr Drang nach Essen und Geschlechtsverkehr, durch die gesamte Handlung.
Velvet hatte aber zu meiner Freude noch etwas mehr als nur das zu bieten. Ihr Ex-Freund spielt, wie könnte es anders sein, natürlich auch eine Hauptrolle. Kash ist gut aussehend, mächtig, der Fels in der Brandung (was für ein A…loch eine seltsam positive Eigenschaft ist) und hat sehr viele Mittel, um Velvets Auftrag zu erfüllen. Während der Handlung kommen natürlich auch ein paar Nebencharaktere dazu, die alle ihren Teil zum Fortlaufen der Handlung beitragen. Nicht mehr und nicht weniger. Was gut ist, denn die Welt der Götter und Widersacher braucht Platz, um sich entfalten zu können. Soweit so spannend.
Garniert wird das Ganze noch von den Visionen, die Velvets Geist regelmäßig heimsuchen. Was vielleicht daran liegt, dass in ihr ein böser Dämon sein Unwesen treibt und ihr ihre Kräfte verleiht. Ein Nebencharakter, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist Monty. Ein von einem Dämon besessener Körperteil. Klingt seltsam, ist aber so. Und vor allem eines: Richtig witzig. Das vor sich hin wabernde Geschöpf brachte mich regelmäßig zum Lachen und lockerte die Handlung auf, die sich stellenweise fast zu ernst nahm. Vor allem die Jagd nach Trigger, einer Identität, von der keiner wissen darf, die aber schnell abgefrühstückt wurde. Die Leerläufe wurden durch ihn zum Glück auch recht gut überspielt, denn teilweise passierte nicht wirklich viel in den einzelnen Kapiteln. Gelegentlich gab es ein Liebesdrama, mal wurde mehr und dann noch mehr der Akt der Liebe vollzogen, aber sonst? Ach ja, die Bösewichte hätte ich fast vergessen. Sie waren da, hatten Böses im Sinn und waren nicht so wirklich glaubwürdig. Warum wollten diese noch einmal die Götter auslöschen, wenn die Gefahr bestand, dabei selbst draufzugehen? Keine Ahnung. Zu viele Fragen sollte man da nicht stellen. Der Showdown war schnell und hart, genauso wie ….. nein aus Pfui.
Grundsätzlich mochte ich das Buch. Es hat mich gut unterhalten. Liefert das was es soll. Eventuell schaue ich mir Teil zwei an.
nuean
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Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Seit „Izara“ bin ich begeisterte Leserin von Julia Dippel und lese alles von ihr.
Velvet ist Dämonenreiterin. In einer Welt voller Magie, Götter, Hexen und Dämonen kämpft Sie jeden Tag. Als sie von Zukunftsvisionen heimgesucht wird, die ihr zeigen, dass ein magisches Virus die Welt und die Götter bedroht, soll sie das Blut der Göttersöhne besorgen, um es aufzuhalten. Dabei braucht Velvet die Hilfe eines Göttersohnes, ihres Ex-Freundes Kash, der Grund warum ihr Leben einen anderen Weg genommen hat, als sie es sich vorgestellt hat.
Ich war sofort mittendrin in dieser Handlung und Velvets Leben. Sie ist so tough, hat so viel durchgemacht, gibt nie auf und hat ihr Herz am richtigen Fleck. Die Welt, in der sie lebt ist eine Herausforderung, aber sie stellt sich ihrem Schicksal und gerät immer wieder in gefährliche Situationen. Das Zusammentreffen mit Kash ist explosiv und ich habe es geliebt. Er ist der typisch mächtige Fiesling, aber da auch aus seiner Perspektive erzählt wird lernt man auch ihn kennen und lieben. Velvet und Kash zusammen sind einfach nur toll, knisternde Spannung und humorvolle Schlagabtausche wechseln sich mit der unglaublichen Anziehungskraft zwischen den beiden ab. Immer mehr kommen sie sich näher, bis das große fiese Finale kommt. Auch die Nebencharaktere sind wieder sehr gut gelungen, von Monty bis hin zu Eddie sind alle perfekt. Der Schreibstil ist gewohnt, locker, mitreißend und voller Humor – ganz nach meinem Geschmack.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und warte nun sehnsüchtig auf Band 2.
Fazit: Spannend, leidenschaftlich, göttlich!
PMelittaM
empfiehlt:





Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Vor einigen Jahren fielen die Sterne vom Himmel, Magie kam in die Welt und neue Götter. Dämonen nutzen Risse zwischen den Welten, und müssen bekämpft werden. Die Gilde der Dämonenreiter entstand, Menschen die von Dämonen besessen wurden, können, wenn sie diese bezwingen, deren Fähigkeiten nutzen. Velvet Rose Devereaux ist eine von ihnen. Eine der Fähigkeiten, die sie von ihrem Dämon erhielt, sind Visionen, die sie vor Gefahr warnen. Doch seit neuestem nehmen diese Visionen überhand und zeigen immer dasselbe, offenbar handelt es sich um den Tod der Götter. Um diese Zukunft zu verhindern, muss Velvet Kontakt mit ihrem Ex Kashmere Sinclaire aufnehmen. Kashmere ist nicht irgendwer, denn er ist einer von sieben Göttersöhnen. Leider war die Trennung vor fünf Jahren für beide traumatisch, und so ist eine Zusammenarbeit nicht einfach.
Schon der Start in den Roman ist heftig, Velvet ist eine toughe Protagonistin, die sie zu wehren weiß, aber auch Emotionen kennt. Bis Seite 139 steht sie im Fokus und erzählt die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive. Danach kommt eine zweite Ich-Perspektive dazu, die Kashmeres, Velvets überwiegt aber weiterhin.
Beide Protagonist.innen haben ihre Geheimnisse, und sind nicht einfach im Umgang mit anderen, wobei Kashmere der Smartere ist. Was genau zwischen ihnen in der Vergangenheit passiert ist, erfährt man nach und nach in Rückblenden, das wahre Ausmaß wird aber erst gegen Ende klar. Überhaupt gibt es einige Fragen, die lange offen bleiben, und einen als Leser:in ins Grübeln bringen. Ich kann aber hier schon sagen, dass man nicht mit allen Fragezeichen in den nächsten Band gehen wird, es handelt sich hier um eine Dilogie. Dennoch gibt es, natürlich, am Ende Cliffhanger, die erst im zweiten Band aufgelöst werden.
Mir persönlich ging vor allem Velvet manchmal auf die Nerven, statt zu reden oder zuzuhören, geht sie lieber in unklare Situationen oder macht unüberlegte Dinge. Wie so oft, könnte ein klärendes Gespräch wirklich helfen, aber dann wäre der Roman vielleicht auch nur halb so lang. Kashmere dagegen mochte ich, auch wenn auch er nicht immer richtig handelt. Dennoch scheint er mir mehr kopf- als bauchgesteuert zu sein, im Gegenteil zu Velvet.
Mehr als die beiden mochte ich jedoch andere Charaktere. Da ist zum Beispiel Eddie, der Velvet von der Gilde als Lehrling regelrecht aufgezwungen wird, sich dann aber doch als nicht nur störend und vor allem sehr sympathisch entpuppt. Auch Kashmere hat einen Sidekick, in seinem Fall zwar eher dämonischer Art, man muss ihn aber auf seine Art trotzdem gernhaben, zudem bringt er Humor ins Spiel. Interessant fand ich die anderen sechs Göttersöhne, die alle sehr unterschiedlich sind, ich hätte mir über sie mehr Hintergrundinformationen gewünscht, und hoffe, sie bekommen im zweiten Band auch noch eine Rolle.
Die Antagonisten sind im Grunde durchweg böse, ihre Motivation habe ich noch nicht wirklich durchschauen können. Es gibt weitere Charaktere, die man noch nicht gänzlich einordnen kann.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist unsere, aber eben nach dem oben erwähnten Fall der Sterne und den Folgen daraus. Der Roman spielt größtenteils in den USA, es gibt nur wenige kurze Ausflüge in andere Länder, diese lernt man dadurch nicht näher kennen. Im Anhang gibt es ein paar Erklärungen zur Welt, für mich waren diese nicht nötig, um die Geschichte verstehen zu können.
Natürlich gibt es auch hier einige unerwartete Wendungen, die man nicht alle vorhersehen konnte. Wer nicht so gerne spicy Szenen liest, davon gibt es mehrere im Roman, kann sie gut überspringen, denn sie sind extra gekennzeichnet. Ich finde aber, dass einem dann auch ein Teil Hintergrundwissen fehlt.
Ich persönlich finde den Roman sehr spannend, er hat mich gut unterhalten, so dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue. Man muss sich ein bisschen auf die Geschichte einlassen, die man erst nach und nach durchschaut, und man sollte sich auf Blut, Gewalt und Spice einstellen. Für mich war es der erste Roman von Julia Dippel, hat mich aber neugierig auf ihre anderen Werke gemacht.
Petra
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Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Das Thema klingt spannend: Eine Dämonenreiterin soll die Götterwelt retten. Velvet hat Visionen in denen die Götter zu Tode kommen, anscheinend ist sie die Einzige die das verhindern kann. Dafür braucht sie das Blut von sieben Göttersöhnen, einer davon ist ihr Exfreund. Obwohl sie sich nicht im Guten getrennt haben, wendet sie sich als Erstes an ihn um mit ihm zusammen seine Brüder aufzusuchen.
Die Umsetzung war in meinen Augen grottig. Es fehlte zu Beginn an einer Erklärung wie die Hauptperson zu ihren herausragenden Fähigkeiten gekommen ist, wie es zu diesem schrecklichen Bruch der Beziehung kam und wer die anderen Personen sind.
Dazu kam das der Roman eher um die 7 Todsünden handelte als die Welt zu retten. Völlerei, Sex. Verrat und Mord sind an der Tagesordnung.
Es war ein ungeheures Tempo in der Spannung bis zu einem ungeheurem Cliffhanger am Ende. Nur für mich fehlte es an einer Entwicklung der Charaktere und der Handlung, es mangelte an Tiefe, die Story sprang manchmal ohne Zusammenhang von einer Szene zur nächsten. Es war eher Dark Romance als Fantasy.
anonym011
empfiehlt:





Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Ich liebe dieses Buch und konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Ein grossartiges Worldbuilding im Urban Fantasy-Stil. Bis zum Ende hin hervorragend durchdacht! Fesselnd und wunderbar bildlich beschrieben, mit sehr starken Charakteren.
Vor allem Vel ist ein Charakter, der ein neues Level für Stärke setzt. Das merkt man schon sehr früh im Buch, aber das wahre Ausmass ihrer Stärke wurde mir erst gegen Ende des Buches bewusst, als sich einige Geheimnisse offenbaren und ich konnte hier nur staunend lesen und sagen, die Autorin kann wirklich Stolz darauf sein, mit Velvet einen weiblichen Charakter geschaffen zu haben, der auch bis zum Schluss stark bleibt und nicht "gerettet" werden muss.
Die Geschichte zwischen Vel und Kash ist gewaltig und emotionsgeladen. Anfangs Slow Burn aber zum Ende hin hat sie mich beim Lesen förmlich zerissen, wieder zusammengesetzt und wieder zerissen. Die Wahrheit am Ende hat mir den Rest gegeben und doch so vieles geklärt. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und ich bin wirklich gespannt, wie es in Band 2 weitergeht. Esha hat die Karten ganz neu gemischt und mich fassungslos zurückgelassen und ich kann es kaum erwarten, mit Band 2 noch einmal in diese Welt zu reisen!
"Heute.
Damals.
Die ganze Zeit."
Katharina
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Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Julia Dippel begeistert wie immer. Auch wenn das Cover mich nicht völlig vom Hocker haut, tut es die Geschichte umso mehr. Am besten ist wie immer der Schreibstil, keine Autorin schafft es, mich so sehr in ihren Bann zu ziehen wie Julia. Fesselnd, bildhaft und einfach nur schön, keine Autorin schreibt so gut. Auch inhaltlich überzeugt die Geschichte, es gibt Hexen, Götter und Dämonen, was will man mehr. Velvet und Kashmere, die Hauptprotagonisten, hatten eine unglaubliche Chemie und es gab so viel Tension und unterdrückte Gefühle, ich hab es absolut geliebt. Besonders Velvet hat es mir durch ihre sympathische und schlagfertige Art angetan, aber auch alle anderen Charaktere waren wieder super ausgearbeitet. Das Ende ist wie üblich super fies und ich brauche ganz schnell den zweiten Teil.
Buchchecker
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Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Wow, wo soll ich nur anfangen? Julia Dippel hat mit „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“, dem ersten Band der Velvet-Dilogie, ein echtes Highlight geschaffen! Man taucht ein in eine fantastische Welt mit modernen Göttern, Dämonen und Hexen. Die Geschichte konnte mich mit jeder Menge Spannung, Humor und tiefen Emotionen begeistern.
Die Protagonistin Velvet hat mich von der ersten Sekunde an überzeugt! Sie ist tough, sarkastisch und lässt sich von niemandem etwas sagen. Ihre komplexe Persönlichkeit, die sowohl Schwächen als auch Stärken umfasst, macht sie authentisch und nachvollziehbar. Die Chemie zwischen Velvet und Kash hat mir gut gefallen. Sie ist elektrisierend und die knackigen Dialoge haben einfach Spaß gemacht. Auch die skurrilen Nebencharaktere, insbesondere Eddie und Monty, konnten mein Herz im Sturm erobern und bringen zusätzlich frischen Wind in die Handlung.
Der humorvolle, flüssige Schreibstil machte es nahezu unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und bietet eine bedrohliche Mission, verwobene Schicksale, emotionalen Konflikte und eine Vielzahl an überraschenden Wendungen. Sie bleibt bis zum Schluss spannend und ist alles andere als vorhersehbar. Der kreative Ansatz, Dämonen als Machtquelle zu nutzen, hat es mir besonders angetan und bringt interessante Fragen über Preis und Konsequenzen mit sich, die für einige Schmunzler und Spice sorgten.
Fazit: „Velvet Falls, but the Gods forgot to die“ ist ein absolutes Must-Read für Urban-Fantasy-Fans! Ein magisches Abenteuer, das einen von Anfang bis Ende fesselt und auf die Fortsetzung hinfiebern lässt. Ich bin hin und weg und zähle die Tage, bis der nächste Band erscheint!
Julia
empfiehlt:





Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Dank Julia Dippel tauchen wir beim Lesen dieses Buches in eine Welt voller Götter und Dämonen ein. Und mittendrin ist Vel – ein hervorragend ausgearbeiteter Charakter, den ich schon von der ersten Seite an ins Herz geschlossen habe. Immer wieder, vor allem zwischen den Zeilen, wird deutlich, wie stark sie tatsächlich ist. Doch ausgerechnet sie muss erneut mit ihrem Ex in Kontakt treten, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Dabei merkt man ziemlich schnell, dass damals einiges passiert ist, was zur Trennung geführt hat – und dieses Puzzle fügt sich für die Lesenden nur langsam zu einem Gesamtbild zusammen.
Der Schreibstil ist fesselnd, und die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Vel und Kash erzählt. Das Ende kam für mich völlig unerwartet, und der Weg dorthin war Spannung pur – auch wenn es zwischendurch immer wieder auflockernde Szenen gab. Einige Nebencharaktere sorgten zudem für unterhaltsame Momente inmitten der Düsternis des drohenden Weltuntergangs.
Am Schluss bleibt man natürlich mit einem fiesen Cliffhanger zurück – was man aber auch erwarten konnte, da es sich um einen Zweiteiler handelt. Ich selbst kannte bisher noch kein Buch von Julia Dippel, bin aber von diesem hier restlos begeistert. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans!
manu63
empfiehlt:





Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
Velvet Falls But the gods forget to die ist der erste Band der Velvet Falls Dilogie geschrieben von der Autorin Julia Dippel.
Velvet wurde gegen ihren Willen zur Dämonenreiterin und muss täglich gegen den Dämon in ihr bestehen, Nun erhält sie, vermittelt durch Visionen, einen fast unmöglichen Auftrag, sie muss für ein Gegenmittel gegen einen Virus, welcher die Götter sterben lässt, das Blut der sieben Göttersöhne sammeln. Helfen kann ihr nur Kash einer der Göttersöhne mit dem sie schon in ihrem früheren Leben zu tun hatte.
Die Autorin wirft die Leser mitten in die Geschichte hinein und erst nach und nach wird aufgeklärt mit welchen Problemen Velvet zu kämpfen hat. Auch ihre Vergangenheit mit Kash wird nach und nach aufgerollt.
Dabei gibt es viele innere Monologe der beiden Hauptcharaktere und durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt man gute Einblicke in die Gefühlswelt der beiden sowie Informationen welche die Geschichte voranbringen.
Wer bei dieser Geschichte dramatische Kämpfe erwartet wird eher enttäuscht sein. Vielmehr geht es viel um die Gefühle der beiden Charaktere und die Anziehungskraft zwischen ihnen, der sie sich nicht entziehen können. Außerdem wird im Laufe der Geschichte auch aufgeklärt warum sich beide Missverstanden haben.
Explizite Stellen sind vorhanden und auch die Wortwahl ist teilweise sehr deutlich.
Den Schreibstil finde ich flüssig lesbar und es gibt einige wenige Spannungsbögen, die schnell aufgelöst werden.
Das Buch endet mit einem Showdown und mit einem heftigen Cliffhanger der neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht.
Mir persönlich gefallen Bücher mit vielen Kampfhandlungen nicht so gut, ich mag es eher wenn sich die Charaktere miteinander auseinander setzen müssen und wenn dies durch stimmige Nebencharaktere ergänzt wird. Dies ist in diesem Buch der Fall und bei den Nebencharakteren hatte ich schnell meine Lieblinge und zwar Eddie und die Dämonenzehe. Beide stolpern schon mal zur falschen Zeit an den falschen Ort und lösen mit ihrem Gerede einiges aus.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Teil den ich sicherlich lesen werde.
gerlisch
empfiehlt:





Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
von Julia Dippel
In „Velvet Falls“ begleiten wir die Dämonenreiterin Velvet auf ihren Kampf gegen die Dämonen. Die Geschichte ist actionreich und mit einem fesselnden Schreibstil wurde von den Autorinnen eine düstere Atmosphäre geschaffen, die aber auch mit leichtem Humor und witzigen Sprüchen aufgelockert wird. Vor den Augen des Lesers entsteht eine magische Welt der Hexen, Götter und Dämonen.
Velvet ist eine starke Protagonistin, mit ihrer rauhen Schale und ihrer Wut wirkt sie knallhart, jedoch konnte ich beim Lesen ihren Mut, ihre Unsicherheit und ihre Empathie immer wieder spüren.
Ihre Beziehung zu ihrem Ex Kashmere (Kash) Sinclair baut sich langsam wieder auf und die Rückblenden in die Vergangenheit gingen mir sehr zu Herzen. Die romantischen und intensiven Momente zwischen den beiden habe ich geliebt.
Auch die Nebencharaktere sind bildlich, jeder auf seine Art gut gezeichnet. Ein großes Thema ist Vertrauen, welches von den Autorinnen perfekt in der Story verarbeitet wurde. Aufgrund vielen spannenden Handlungen, Dialogen und Wendungen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Ein echtes Highlight, eine fesselnde Urban-Fantasy-Geschichte von einer Autorin, von der ich unbedingt noch mehr Bücher lesen muss.
