Kundenrezensionen
Jonas1704
empfiehlt:





Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Das siebte Mädchen ist ein düsterer Psychothriller über die Tochter eines verurteilten Serienmörders und einem Nachahmungstäter, der 20 Jahre später auftaucht. Chloe Davis ist mittlerweile eine erfolgreiche Psychologin und hat ihr Leben im Griff. Außen heraus zumindest. Denn in ihrem Inneren sturmt es. Sie leidet nämlich unter ihrem schweren Kindheitstrauma. Seit ihr Vater als Serienmörder verurteil wurde und im Gefängnis sitzt. Vor 20 Jahren wurde er für die Ermordung von 6 Teenager-Mädchen in Breaux Bridge, LA, verurteilt. Doch als plötzlich ein Nachahmungstäter auftaucht weiß Chloe nicht mehr wo die Wahrheit liegt. Ein verschwundener Patient macht alles nur noch düsterer und die Ereignisse überschlagen sich.
Die Geschichte wird in abwechselnden Kapiteln in der Gegenwart und in Rückblenden aus ihrer Kindheit erzählt.
Nach der ersten Hälfte des Buches habe ich einen Teil erraten können, aber es gab auch eine Wendung, die ich nicht kommen sah. Chloe als Charakter war mir manchmal etwas unschlüssig und instabil aber nicht unsymphatisch.
Vier Sterne von mir.
froschman
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Chloe Davis war gerade zwölf Jahre alt, als in ihrer unmittelbaren Gegend insgesamt sechs Mädchen spurlos verschwanden, in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Die Angst in den Familien ist groß, da niemand weiß, was geschehen ist, es wurden auch keine Leichen gefunden. Doch Chloe findet im Schlafzimmer der Eltern in einen Kleiderschrank beim Spielen ein Kästchen, in dem Schmuckstücke aufbewahrt sind. Schmuckstücke, die den verschwundenen Teenagern gehört haben. Chloe geht mit ihrer Mutter und der Schatulle zur Polizei, ihr Vater wird verhaftet, gesteht die Morde und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Für Chloe bricht eine Welt zusammen, da ihr Vater immer liebevoll und ein Beschützer der kleinen Chloe war.
Zwanzig Jahre später, Chloe ist inzwischen angesehene Psychologin, verschwindet wieder ein Mädchen und Chloe war die letzte, die sie lebend gesehen hat! Imitiert vielleicht jemand ihren Vater oder war der Vater vielleicht gar nicht der Mörder und daher der wirkliche Mörder noch immer auf freien Fuß? Nur Chloe allein kann das herausfinden.
Stacy Willingham hat einen fesselnden Thriller geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Immer wieder wird man dazu angeregt, eigene Gedanken einzuflechten, man weiß nicht mehr ob das Gelesene Fiktion oder Wahrheit ist. Chloe selbst weiß es manchmal auch nicht, aber sie ermittelt immer weiter und begibt sich natürlich in große Gefahr.
Als Psychologin kann ich mir Chloe nicht gut vorstellen, da sie tablettensüchtig und emotional nicht stabil ist.
Trotz allem ein toller Thriller, den man nur empfehlen kann.
Sorko
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Vielleicht ging es ja nur mir so, aber ich wusste relativ schnell, wie die Geschichte vermutlich ausgehen wird (mit zwei möglichen Optionen). Und so war es auch. Die Geschichte wurde überwiegend in der Gegenwartsform erzählt, dies und die Ich-Form erzeugten eine gewisse Spannung, die mich immer weiterlesen ließ. Die Protagonistin Chloe ist heute Psychologin, sie hat in ihrer Kindheit Schreckliches erlebt. Nach dem Geständnis ihres Vaters, dass er die sechs Mädchen getötet hat, zerbricht ihre Familie. Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen, ihr Vater sitzt im Gefängnis, und Chloe hat eine eigene Praxis. Als nun wieder ein Mädchen verschwindet, gerät ihre Gefühlswelt durcheinander. Nur langsam und mit viel Mühe kommt Chloe der Lösung auf die Spur. Für mich als Leser war das mitunter etwas langatmig, aber das ist sicher Ansichtssache. Die Geschichte ist insgesamt spannend, aber nicht umwerfend. Gute Lektüre für zwischendurch.
Das Echo vom Alpenrand
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Als Chloe, die seit der Verurteilung ihres Vaters als Serienmörder, nur noch schwer Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen kann, den einfühlsamen Daniel kennenlernt, scheint der Bann endlich gebrochen. Aber schon bald kommen ihr erhebliche Zweifel an seiner Integrität. Mit der Unterstützung des Journalisten Aaron begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche, die sie an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt. Doch erst als sie bereit dazu ist, sich ehrlich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen, beginnt sie zu begreifen wie die einzelnen Puzzleteile zusammenpassen. Als diese zu einem Bild werden, dass nur noch eine Lösung zulässt, muss sie endlich der Wahrheit ins Auge sehen.
FAZIT
Ein von vielen Wendungen durchzogener Thriller, der Familienzusammenhalt und Loyalität stark infrage stellt.
cosmea
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
In Stacy Willinghams Debütroman “Das siebte Mädchen“ geht es um entführte und ermordete Mädchen 20 Jahre zuvor und in der Gegenwart. Chloe Davis, 32, ist Psychologin in Baton Rouge und ist noch immer schwer traumatisiert durch das, was sie mit 12 Jahren erlebte. Damals verschwanden innerhalb kurzer Zeit sechs junge Mädchen. Ausgerechnet Chloe fand Beweismaterial im Kleiderschrank und übergab es der Polizei und machte belastende Aussagen, die zur Verhaftung und Verurteilung ihres Vaters führten. Ihr Vater gestand die Taten, und die Familie zerbrach. Die Mutter unternahm einen Selbstmordversuch und lebt seitdem als Pflegefall im Heim. Chloe blieb nur der drei Jahre ältere Bruder Cooper. Dann werden wieder zwei Mädchen ermordet. Gibt es einen Nachahmungstäter, oder sitzt der Falsche seit 20 Jahren im Gefängnis? Das zweite Mädchen verschwand nach ihrem ersten Gesprächstermin bei Chloe. Chloe mit ihrer komplizierten Vorgeschichte gerät in den Fokus der Polizei, aber niemand glaubt ihr, wenn sie Verdächtige nennt. Sie ist mit Daniel Briggs verlobt und will in Kürze heiraten. Auch Daniels Schwester Sophie verschwand vor 20 Jahren. Aaron Jansen, ein Reporter, interviewt Chloe und kommt ihr näher. Chloe wird seit der Tragödie in ihrer Kindheit von Ängsten und Albträumen gequält und vertraut eigentlich niemand mehr. Sie überlebt nur mit Hilfe von Medikamenten. Als die Tochter ihrer Freundin verschwindet, greift sie massiv in die Ermittlungen ein und geht verschiedenen Verdachtsmomenten nach.
Der mit einigen Längen erzählte Thriller ist von der Plotidee her nicht neu und hat viele überraschende Wendungen, nicht alle plausibel. Ich habe die Auflösung frühzeitig erraten, die Geschichte dennoch bis zum traurigen Ende verfolgt. Der Roman hat mir weniger gut gefallen, als ich erwartet hatte.
Almuth-Rexer@web.de
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
In dem kleinen Ort Breaux Bridge in Louisiana passiert wenig. Doch im Sommer 1998 verschwinden sechs Mädchen spurlos und ihre Leichen werden nie gefunden. Die 12-jährige Chloë kennt alle diese Mädchen aus der Schule oder war sogar mit ihnen befreundet. Ausgerechnet Chloë findet im Schlafzimmerschrank ihrer Eltern eine Schatulle mit Schmuckstücken der verschwundenen Mädchen und meldet dies der Polizei. Ihr Vater gesteht die Taten und wird als Serienmörder verurteilt. Chloës Leben wird schlagartig auf den Kopf gestellt und ihre Familie bricht auseinander. Nur zu ihrem Bruder Cooper hält sie seit dem damaligen Geschehen noch engeren Kontakt.
Zwanzig Jahre später ist Chloë promovierte Psychologin. Das damalige Geschehen hat sie eher verdrängt als wirklich verarbeitet. Kurz nachdem ein Journalist sie zum Jahrestag der Morde interviewen will, verschwinden wieder junge Mädchen. Eine davon ist ausgerechnet eine von Chloës Patientinnen und offenbar hat Chloë sie als letzte lebend gesehen. Offenbar will jemand die Taten ihres Vaters nachahmen und den 20. Jahrestag der Morde auf diese Weise begehen. Oder, für Chloë eine noch schlimmere Vorstellung, der wahre Täter ist gar nicht ihr Vater, sondern noch immer auf freiem Fuß?
Der Thriller ist spannend und wendungsreich. Man erlebt Chloës Ängste und ihre Verunsicherung spürbar mit, vor allem, da sich mehr und mehr Verdachtsmomente ergeben, dass jemand anders als der verurteilte Vater hinter den Taten steckt. Selbst ihrem Verlobten Daniel misstraut sie, da er sich zunehmend merkwürdig verhält. Doch Chloës Phantasie und ihre Erinnerung scheinen immer wieder zu verschwimmen, sodass man ihrer Wahrnehmung auch nicht vollkommen trauen kann.
Ein packendes Debüt der amerikanischen Autorin Stacy Willingham.
greenpanda
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Zuerst eine Anmerkung zum Buchcover - ich finde es ist ansprechend gestaltet, vor allem die Farbigkeit hat mir gut gefallen. Es lässt zusammen mit dem Titel eine spannende Handlung vermuten und genau darum konnte ich nicht erwarten hineinzulesen.
Im Buch treffen wir Chloe Davis, die eine renommierte und erfahrene Psychologin ist. Sie arbeitet mit traumatisierten Jugendlichen, die sie im Grunde an sich selbst erinnern - denn 20 Jahre zuvor war sie ein Mädchen, dessen Vater als Serienmörder verdächtigt und deswegen festgenommen wurde. Als es dann erneut zu Morden an Mädchen kommt, fühlt sie sich bedrohlich an die damalige Situation erinnert. Ist es dieses Mal ein Nachahmungstäter, der ihrem Vater nacheifert oder kommt sogar ihr Verlobter in Frage, der ständig auf Dienstreisen unterwegs ist? Und was ist mit einem verschwundenen Patienten, wie passt er in dieses Puzzle?
Viele Fragezeichen, auf die Chloe schnellstmöglich eine Antwort finden möchte.
Die Geschichte ist unterhaltsam geschrieben, man springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und erlebt so Chloes Spurensuche mit. Chloe selbst ist immer wieder ziemlich überfordert und auch ihr Drogen- und Medikamentenkonsum helfen nicht unbedingt dabei, psychisch stabil zu bleiben.
Die Aufklärung am Schluss war prinzipiell gut gemacht, wenn auch nicht komplett überraschend - trotzdem habe ich mich über die mehr als 400 Seiten hinweg gut unterhalten gefühlt.
Gaby 2707
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Im Juli 1999 ist Chloe Davis 12 Jahre alt, als eine Serie von vermissten jungen Mädchen die Kleinstadt Breaux Bridge in Louisiana, USA, erschüttert. Die sechs Teenager werden nie gefunden. Als Täter wird Chloes Vater Richard festgenommen und nach seinem Geständnis zu lebenslanger Haft verurteilt. Da zerbricht nicht nur ihre Welt sondern auch ihre Familie.
Heute ist Chloe 32, hilft anderen Menschen durch ihren Beruf als Psychologin in Baton Rouge und steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Daniel Briggs, als erneut ein Mädchen verschwindet und kurz darauf in der Nähe von Chloes Praxis tot aufgefunden wird. Bei Chloe reißen alte Wunden auf und sie hat sogar den Verdacht, dass das alles mit ihr zusammenhängt. Ahmt hier jemand die alten Taten nach oder wurde mit ihrem Vater der Falsche verurteilt?
Mir ist der Einstieg in dieses Buch dessen Cover mich schon fasziniert hat, sehr gut gelungen. Chloe ist eine junge Frau mitten aus dem Leben. Das allein macht sie mir schon sympathisch. Um sie dreht sich im Grunde auch die ganze Geschichte, die sie aus ihrer Sicht in der Ich-Form erzählt. Sie berichtet aus dem Hier und Jetzt genau so wie aus der Vergangenheit. Auch ihre Träume werden Teil ihres Berichtes, was es mir manchmal schwer macht, zu wissen, wo ich gerade stehe. Dadurch sitze ich nur in ihrem Kopf, bekomme ihre Gefühle und Beklemmungen richtig gut mit, komme aber leider den anderen Mitwirkenden nicht so nahe, wie ich es mir gewünscht hätte.
Stacy Willinghams Erzählstil ist leicht und flüssig, sehr bildhaft und gut vorstellbar. Mir hat jedoch die durchgehende Spannung gefehlt. Ich hatte schon sehr früh einen Verdacht auf den Täter, der sich trotz verschiedener Wendungen und Zweifel, die immer wieder gestreut werden, dann auch bewahrheitet hat. Schade, da hätte man mehr draus machen können.
Trotz dieser Kritikpunkte fühle ich mich gut unterhalten und würde mich freuen bald neuen Lesestoff von Stacy Willingham zu bekommen.
brauneye29
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Das siebte Mädchen
von Stacy Willingham
Zum Inhalt:
Im Sommer 1998 verschwanden 6 Mädchen spurlos, die Chloe alle kannte. Ihre Leichen wurden nie gefunden, wohl aber Schmuckstücke der Mädchen im Schlafzimmer der Eltern. Chloes Vater gesteht die Taten und Chloes Welt ist nicht mehr wie zuvor. Zwanzig Jahre später scheinen sich die Ereignisse zu wiederholen, doch der Vater kann nicht der Täter sein, sitzt er doch immer noch in Haft
Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich so hin und her gerissen. Einerseits war die Geschichte nicht schlecht, auch die Auflösung nicht, aber so richtig gepackt hat mich der Plott nicht. Vielleicht hätte das Buch en wenig gestrafft werden müssen, denn zeitweise fand ich das Buch schon etwas zäh, was dem Spannungsbogen natürlich nicht gut tut. Chloe hat mir als Figur zwar gut gefallen, aber irgendwie war mir die Figur manchmal fasst noch ein wenig zu blass. Da hätte ich mir ein wenig mehr Bumms gewünscht.
Fazit:
Nicht komplett überzeugend
