Das siebte Mädchen

Das siebte Mädchen

von Stacy Willingham

€ 14,00

Taschenbuch

Herstellung bei Anforderung

2022 Rowohlt TB.; Rowohlt Taschenbuch Verlag
446 Seiten
29 mm x 128 mm
Sprache: Deutsch
978-3-499-00660-9

Hauptbeschreibung

In Breaux Bridge, im ländlichen Louisiana, passiert eigentlich nichts. Bis im Sommer 1998 sechs Teenager spurlos verschwinden. Mädchen, die die 12-jährige Chloe aus der Schule kennt. Ihre Leichen werden nicht gefunden. Doch im Schlafzimmer von Chloes Eltern findet man eine Schatulle mit Schmuckstücken der Mädchen. Als ihr Vater, ein liebevoller, bis dahin unbescholtener Mann, die Taten gesteht und als Serienmörder verurteilt wird, zerbrechen Chloes Welt und ihre Familie.Zwanzig Jahre später ist Chloe promovierte Psychologin. Als plötzlich eine ihrer Patientinnen verschwindet, ahnt sie, dass jemand die Taten ihres Vaters imitiert und den 20. Jahrestag der Morde auf seine Weise begehen will. Oder ist der wahre Täter noch immer auf freiem Fuß?


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Taschenbuch
2022 Rowohlt TB.; Rowohlt Taschenbuch Verlag
446 Seiten
29 mm x 128 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Alice Jakubeit
978-3-499-00660-9


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

STACY WILLINGHAM arbeitete als Werbetexterin und Markenstrategin für verschiedene Agenturen, bevor sie sich entschied, hauptberuflich zu schreiben. Sie erwarb ihren Bachelor in Journalismus an der University of Georgia und einen Master of Fine Arts am Savannah College für Kunst und Design. Derzeit lebt sie in Charleston, South Carolina, mit ihrem Ehemann Britt und ihrem Labradoodle Mako. «Das siebte Mädchen» ist ihr Debüt. Alice Jakubeit übersetzt Romane, Sachbücher und Reportagen aus dem Englischen und Spanischen, u.a. Alexander McCall Smith, Greer Hendricks & Sarah Pekkanen, Brian McGilloway und Eva García Sáenz. Sie lebt in Düsseldorf.

Hersteller: Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19, 20099 Hamburg DE
E-Mail: produktsicherheit@rowohlt.de

Düsterer Psychothriller mit einigen Highlights 2022-11-23 12:32:00
Das siebte Mädchen ist ein düsterer Psychothriller über die Tochter eines verurteilten Serienmörders und einem Nachahmungstäter, der 20 Jahre später auftaucht. Chloe Davis ist mittlerweile eine erfolgreiche Psychologin und hat ihr Leben im Griff. Außen heraus zumindest. Denn in ihrem Inneren sturmt es. Sie leidet nämlich unter ihrem schweren Kindheitstrauma. Seit ihr Vater als Serienmörder verurteil wurde und im Gefängnis sitzt. Vor 20 Jahren wurde er für die Ermordung von 6 Teenager-Mädchen in Breaux Bridge, LA, verurteilt. Doch als plötzlich ein Nachahmungstäter auftaucht weiß Chloe nicht mehr wo die Wahrheit liegt. Ein verschwundener Patient macht alles nur noch düsterer und die Ereignisse überschlagen sich.
Die Geschichte wird in abwechselnden Kapiteln in der Gegenwart und in Rückblenden aus ihrer Kindheit erzählt.
Nach der ersten Hälfte des Buches habe ich einen Teil erraten können, aber es gab auch eine Wendung, die ich nicht kommen sah. Chloe als Charakter war mir manchmal etwas unschlüssig und instabil aber nicht unsymphatisch.
Vier Sterne von mir.
Leben mit Ängsten 2022-10-25 22:41:00
Chloe Davis war gerade zwölf Jahre alt, als in ihrer unmittelbaren Gegend insgesamt sechs Mädchen spurlos verschwanden, in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Die Angst in den Familien ist groß, da niemand weiß, was geschehen ist, es wurden auch keine Leichen gefunden. Doch Chloe findet im Schlafzimmer der Eltern in einen Kleiderschrank beim Spielen ein Kästchen, in dem Schmuckstücke aufbewahrt sind. Schmuckstücke, die den verschwundenen Teenagern gehört haben. Chloe geht mit ihrer Mutter und der Schatulle zur Polizei, ihr Vater wird verhaftet, gesteht die Morde und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Für Chloe bricht eine Welt zusammen, da ihr Vater immer liebevoll und ein Beschützer der kleinen Chloe war.
Zwanzig Jahre später, Chloe ist inzwischen angesehene Psychologin, verschwindet wieder ein Mädchen und Chloe war die letzte, die sie lebend gesehen hat! Imitiert vielleicht jemand ihren Vater oder war der Vater vielleicht gar nicht der Mörder und daher der wirkliche Mörder noch immer auf freien Fuß? Nur Chloe allein kann das herausfinden.
Stacy Willingham hat einen fesselnden Thriller geschrieben, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Immer wieder wird man dazu angeregt, eigene Gedanken einzuflechten, man weiß nicht mehr ob das Gelesene Fiktion oder Wahrheit ist. Chloe selbst weiß es manchmal auch nicht, aber sie ermittelt immer weiter und begibt sich natürlich in große Gefahr.
Als Psychologin kann ich mir Chloe nicht gut vorstellen, da sie tablettensüchtig und emotional nicht stabil ist.
Trotz allem ein toller Thriller, den man nur empfehlen kann.
Leichte Spannung 2022-10-23 19:15:00
von Sorko
Vielleicht ging es ja nur mir so, aber ich wusste relativ schnell, wie die Geschichte vermutlich ausgehen wird (mit zwei möglichen Optionen). Und so war es auch. Die Geschichte wurde überwiegend in der Gegenwartsform erzählt, dies und die Ich-Form erzeugten eine gewisse Spannung, die mich immer weiterlesen ließ. Die Protagonistin Chloe ist heute Psychologin, sie hat in ihrer Kindheit Schreckliches erlebt. Nach dem Geständnis ihres Vaters, dass er die sechs Mädchen getötet hat, zerbricht ihre Familie. Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen, ihr Vater sitzt im Gefängnis, und Chloe hat eine eigene Praxis. Als nun wieder ein Mädchen verschwindet, gerät ihre Gefühlswelt durcheinander. Nur langsam und mit viel Mühe kommt Chloe der Lösung auf die Spur. Für mich als Leser war das mitunter etwas langatmig, aber das ist sicher Ansichtssache. Die Geschichte ist insgesamt spannend, aber nicht umwerfend. Gute Lektüre für zwischendurch.