Kundenrezensionen
Ryria
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Zum ersten Mal die Familie des Verlobten treffen ist ja generell aufregend, aber wenn diese dazu noch extrem reich ist und das Treffen im abgelegenen Familienanwesen über zwei Wochen hinweg stattfindet - keine leichte Situation für Theo.
Während sie noch versucht, die Familienmitglieder von sich zu überzeugen, holt sie plötzlich mehr und mehr ihre Vergangenheit ein...
Zunächst ist der Schreibstil nicht außergewöhnlich, aber dafür doch sehr gut und flüssig zu lesen. Schnell hat man viele Kapitel weggelesen, die dazu auch eine angenehme Länge haben.
Die Atmosphäre wird ebenfalls passend getroffen, auch wenn hier schon alleine das Setting (abgelegenes Anwesen im Wald und Tiefschnee) viel zu beiträgt. In diesem Sinne ist es eine tolle Lektüre für kalte Wintertage.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, von Anfang an kommen immer mehr Fragen über Theos Vergangenheit hinzu, hierbei kann man gut miträtseln. Manche Antworten bekommt man schon in kleinen Häppchen zwischendurch, vieles wird erst am Ende aufgelöst.
Dies fand ich grundsätzlich gut, jedoch hatte die Geschichte doch auch einige Längen im Mittelteil, wo man vielleicht etwas hätte kürzen können.
Ebenso empfand ich manches als etwas sehr konstruiert.
Die Anzahl der Charaktere war aus meiner Sicht genau richtig, man konnte leicht den Überblick behalten, nur ein wenig mehr Tiefe in der Charakterisierung wäre manchmal nicht schlecht gewesen.
Insgesamt ein durchaus unterhaltsames und spannendes Buch, wenn auch mit kleinen Schwächen.
Marie aus E.
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Ich habe die Hörbuch-Variante genossen und kann es absolut weiterempfehlen. Für Thriller-Fans ein Highlight.
Mit 10 Stunden und 9 Minuten (ungekürzt) auch gut unterzubringen, wenn man nicht allzuviel Hörzeit hat.
Die Sprecherin ist hier Heike Warmuth und sie hat einen sehr guten Job gemacht. Ich fand die Stimme passend und habe ihr gerne zugehört.
Es geht um Theodora, genannt Theo und ihren reichen Verlobten Connor.
Theo soll endlich Connors Familie vorgestellt werden, deshalb reisen die Beiden zum luxuriösen Winteranwesen der Daltons, nach Idlewood.
Eigentlich ein Traum, viel Schnee, tolle Hüttchen für Privatsphäre und die ganze Familie ist da.
Nur: ein herzliches Willkommen ist etwas anderes. Theo erfährt ziemlich schnell, dass sie unerwünscht ist. Und nicht nur das. Irgendwie kommt ihr das Anwesen bekannt vor.
Das Hörbuch hat mich hier voll abgeholt. Das beklemmende Gefühl, dass auf Idlewood und mit der Familie irgendetwas nicht stimmt, wurde immer schlimmer und ich konnte nicht einordnen, wer Gut und wer Böse ist und wie alles zusammenhängt.
Ich fand es sehr spannend und kann es nur weiterempfehlen.
Tina
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Ich bin mit großen Erwartungen an Eisnebel herangegangen – und sie wurden größtenteils erfüllt. Der Thriller lebt vor allem von seiner dichten, beklemmenden Atmosphäre und einem stetig wachsenden Gefühl der Unsicherheit. Schon die ersten Seiten haben mich gepackt: Kälte, Schnee, Abgeschiedenheit und das unheilvolle Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ziehen sich wie ein eisiger Schleier durch die gesamte Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Theo, deren Perspektive ich als intensiv und stellenweise verstörend empfunden habe. Ihre innere Zerrissenheit, die angedeutete Vergangenheit und das ständige Misstrauen gegenüber ihrer Umgebung sorgen dafür, dass ich als Leserin nie wirklich zur Ruhe gekommen bin. Genau das macht für mich den Reiz dieses Buches aus: Ich wusste nie, wem ich trauen kann – nicht einmal der Erzählerin selbst.
Besonders gelungen fand ich das Setting. Das abgeschiedene Anwesen im winterlichen Wald ist nicht nur Kulisse, sondern fast eine eigene Figur. Die Stille, der Schnee und die Isolation verstärken die psychologische Spannung enorm. Die Handlung entwickelt sich eher schleichend als rasant, was mir persönlich sehr gefallen hat, da sich der Nervenkitzel langsam, aber konsequent aufbaut.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich einige Passagen etwas gezogen haben und nicht jede Wendung völlig überraschend kam. Dennoch bleibt die Geschichte insgesamt fesselnd, düster und psychologisch tiefgehend. Das Ende empfand ich als stimmig, wenn auch nicht vollkommen schockierend.
Rinoa
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Closed-Setting-Thriller sind mittlerweile ja nichts Seltenes, wenn auch die Rahmenbedingungen immer ein wenig variieren. Dass es dann auch noch eine Protagonistin gibt, die in ihrer Vergangenheit Schlimmes, teilweise Verdrängtes erlebt hat, das nun langsam an die Oberfläche kommt, kennt man als Thriller-Leser auch.
Das soll jetzt gar nicht negativ klingen, denn natürlich sind gerade auch in diesem Genre die Möglichkeiten und Grundideen nicht unbedingt unerschöpflich.
„Eisnebel“ konnte für mich auf jeden Fall mit dem Schreibstil der Autorin punkten und dass es von Anfang an wirklich spannend war. Außerdem fand ich Theo und auch Connor sehr sympathisch und habe ihnen insgeheim die Daumen gedrückt, dass alles gut für sie ausgeht.
Auch das Setting, die schneebedeckten Wälder mit den verschiedenen kleinen Hütten und die Abgeschiedenheit werden toll beschrieben und ich konnte mir alles bildhaft vorstellen.
Nach und nach tut sich Theos Vergangenheit und deren Wirkung bis in die Gegenwart vor ihr und den Lesern auf, wenn es natürlich auch einige falsche Fährten gibt. Wie die Geschichte hier aufgerollt wird, hat mir wirklich gut gefallen. Am Ende war es mir dann aber fast ein wenig zu viel des Guten und sehr actionreich, dafür saß aber jedes Puzzleteil und die Auflösung war durchaus stimmig.
Zur vollen Punktzahl hat mir zwar irgendetwas gefehlt, das ich nicht so recht benennen kann, der letzte Funke wollte wohl einfach nicht überspringen. Trotzdem kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, es war spannend, rasant und unterhaltsam.
La Calavera Catrina
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Es war nicht nur die schneebedeckte Berglandschaft und das luxuriöse und vor allem abgelegene Winterdomizil, was mir atmosphärisch gut gefallen hat. Theodora hat mich als starke Figur überrascht, nachdem ich sie anders eingeschätzt hätte. Ihr Verlobter Connor ist für sie unerlässlich wie Sauerstoff, sagt sie. „Erschreckend, wie rasch wir uns ineinander verflochten.“ Liebe, die nach wenigen Monaten mit einer Verlobung gefeiert wird, was bei der reichen Familie für Skepsis sorgt. Das Zusammentreffen bleibt nicht ohne Hürden, aber was sich dann auftut ist düster und gefährlich. Doch Theodora wurde gewarnt. Irgendjemand aus der Familie will sie nicht dort haben und bald ist sie überzeugt, dass sie wohlmöglich gezielt an diesen Ort geführt wurde. Es ist eine einfache Erzählweise, denn fast ausschließlich Theodoras Sichtweise wird erzählt. Dass macht es teilweise besonders spannend, aber an der ein oder anderen Stelle hätte ich eine neue Perspektive gebraucht.
Es geht um dunkle Geheimnisse und eine Wahrheit, die nur mithilfe der Vergangenheit aufgedeckt werden kann. Familiäre Verstrickungen, Reichtum und Gehorsam. Wendungsreich, sprunghafte Verdächtigungen und ein Kern, der berühren kann. So ganz ohne Konstruktionen und verschenktes Potenzial geht es aber leider nicht. Insgesamt zwar spannend, aber nicht so packend, wie gehofft. In jedem Fall war es ein Thriller, der unter den Nägel brennt und sich gut zusammen (Buddyread, Lesezirkel etc.) lesen lässt.
Lies_ein_Buch
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mochte die ruhige, ausgeglichene Erzählstimme der Sprecherin, die für mein Empfinden gut zur Protagonistin Theo gepasst hat.
Die Spannung ist vor allem anfangs eher subtil, getrieben davon, dass Theo in Connors Familie nicht willkommen zu sein scheint und eigentlich auch nicht wirklich dazugehören will. Es blitzt immer wieder durch, dass sie Connor braucht, er ihr gleichzeitig aber nicht egaler sein könnte. Sie ist einfach stets bemüht ihn zufrieden zu stellen.
Es scheint in der Familie viele Geheimnisse zu geben, aber auch Theo hütet einige und nicht zuletzt stellt ihre eigene Herkunft eine zentrale Frage in dieser Geschichte dar. Das erzeugt durchweg eine Atmosphäre des Misstrauen und unterschwelliger Feindseligkeit, die ist sehr gelungen fand. Vor allem weil auch innerhalb der Familie selbst nicht alles eitel Sonnenschein ist und unterschwellige Konflikte schwelen.
Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse ja dann völlig und da war es mir dann auch etwas zu viel des Zufalls/Schicksals. Das wirkte dann doch recht an den Haaren herbeigezogen. Bis dahin wirklich gut, aber das war dann ein Schuss über das Ziel hinaus.
Insgesamt war das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam. Es gibt viele Überraschungen und Wendungen, sodass ich für einen Thriller übermäßig viele Emotionen durchlebt habe- von Mitleid für Theos Kindheit, über Entsetzen bezüglich des extravagant privilegierten Lebens von Connors Familie, bis zu schierer Wut über all die Lügen. Kann man machen, hat was.
Cellissima
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Theodora und Connor sind noch nicht lange zusammen, aber schon verlobt. Seine Familie ist skeptisch, da sie steinreich ist und vermutet, dass Theodora nur hinter dem Geld her ist. Also wollen sie sie genau unter die Lupe nehmen.
Sie ist eingeladen, eine ganze Weile mit der Familie auf Idlewood, einem Berg, der der Familie gehört, mit ihnen zu verbringen.
Doch sie bekommt schon bald anonyme Nachrichten auf ihr Handy, die sagen, dass sie sich von Connor fernhalten soll und besser nicht nach Idlewood gekommen wäre. Und es geschehen noch mehr mysteriöse Dinge.
Theodora hat das Gefühl, schon mal an diesem Ort gewesen zu sein, doch zunächst kann sie sich die Sache nicht erklären. Nach und nach kehren ihre Erinnerungen zurück - und es sind keine guten ...
Bald wird klar, dass sowohl Theodora als auch die Familie viel zu verbergen haben und dunkle Geheimnisse hüten. Geheimnisse, die besser nie ans Licht kämen.
Theodora stellt heimlich Nachforschungen an - und macht eine Entdeckung, die ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt und ihr sagt, dass sie schnellstmöglich verschwinden sollte. Doch das ist wegen des Wetters nicht möglich. Wird Idlewood zur tödlichen Falle werden?
******
Es klang nach einem Thriller, der perfekt in die Jahreszeit passt. Die Leseprobe hatte mir gut gefallen, und so waren die Erwartungen hoch.
Rückblickend muss ich leider sagen, dass sie nicht erfüllt wurden.
Der Schreibstil ist in Ordnung, wenn auch nichts Besonderes, lässt sich immerhin angenehm flüssig lesen.
Die Figuren blieben mir zu blass und distanziert. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und dadurch nicht glaubwürdig.
Und es war auch längst nicht so spannend und fesselnd wie erhofft, auf die versprochenen schwindelerregenden Wendungen musste man lange warten. Erst auf den letzten 100 Seiten kam Tempo in die Sache, wurde es spannend und nervenaufreibend.
Insgesamt leider nur ein absolut durchschnittlicher Thriller; es gibt wesentlich bessere. Das erwartete Highlight war es nicht. Aber immerhin passt er gut in die Jahreszeit.
gerlisch
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Theo und Connor wollen heiraten und reisen nach Idlewood in das luxuriöse Winterdomizil der Daltons damit Theo seine Familie kennenlernt. Doch sie merkt schnell, dass sie nicht willkommen ist. Alpträume, Drohnachrichten und das Gefühl bereits schonmal auf Idlewood gewesen zu sein, verfolgen sie.
Kate Alice Marshall entführt uns mit ihrem Thriller in tiefe dunkle Wälder und eine eigentlich idyllische Schneelandschaft. Allein schon durch die Beschreibung des düsteren Settings entsteht eine bedrohliche Stimmung.
Die verschiedenen vielschichtigen Figuren sorgen für eine interessante Handlung und ihre jeweiligen Geheimnisse versprechen noch zusätzliche Dynamik.
Theos verschüttete Erinnerungen kommen nach und nach wieder bei ihr hoch und ihre Nachforschungen nach der Wahrheit sorgen dafür, dass die Spannung permanent hochgehalten wird.
Eine absolut mitreißende und fesselnde Story mit überraschenden Wendungen und Gänsehautmomenten. Ein tolles Thriller-Debüt, welches auch ohne blutige Szenen auskommt.
Mabla59
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
"Eisnebel" ist das erste Buch von Kate Alice Marshall das ich gelesen habe.
Und war gleich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Geheimnisse, Lügen, unerwartete Wendungen und eine Enthüllung, mit der ich nicht gerechnet hatte
Connor Dalton und Theodora Scott verliebten sich Hals über Kopf, als sie sich vor sechs Monaten kennenlernten. Connor hat Theo nach Idlewood mitgenommen, um sie seiner Familie vorzustellen. Dort wird sie kühl und skeptisch empfangen.
Theo hat das Gefühl, schon einmal dort gewesen zu sein .
Dann erhält sie bedrohliche Nachrichten, die ihr raten, sich von Connor fernzuhalten.
In einer verlassenen Hütte findet ein Foto dann ein Foto von sich als Kind in Idlewood
Da Theo hatte kaum Erinnerungen an ihre frühe Kindheit hat, beginnt sie nun die Bruchstücke ihrer Erinnerungen zusammenzusetzen.
Dieser Thriller ist raffiniert, spannend, temporeich und durchdacht
Unbedingte Leseempfehlung für Fans dieses Genres
Julchentim
empfiehlt:





Eisnebel
von Kate Alice Marshall
Eisnebel hat mich schnell gepackt, vor allem wegen der abgeschiedenen Winterkulisse, die sich von Anfang an bedrohlich anfühlt und mit jeder Seite enger wird, während Theodora mit einer Familie konfrontiert ist, bei der Reichtum vor allem eines bedeutet, nämlich Macht und das gnadenlose Bewahren von Geheimnissen.
Ich mochte Theo sehr, weil sie verletzlich wirkt, ohne naiv zu sein, und weil ihre Suche nach der eigenen Vergangenheit sich langsam, aber stetig zuspitzt, sodass man als Leserin ständig mit ihr zweifelt, misstraut und versucht, kleine Hinweise richtig einzuordnen. Ich lag bei vielen Wendungen daneben, auch wenn mir manche Entwicklungen im letzten Drittel einen Tick zu glatt aufgelöst wurden.
Besonders stark fand ich die Dynamik innerhalb der Familie, da fast jede Begegnung von unterschwelliger Feindseligkeit geprägt ist und ich bis zum Schluss nicht sicher war, wer hier welche Rolle spielt und wie viel Wahrheit überhaupt ausgesprochen wird. Die Schneestürme, die Abgeschiedenheit und das Gefühl, nirgendwohin fliehen zu können, verstärken diese Stimmung spürbar und machen das Buch für mich zu einem echten Winterthriller, den man am besten an einem kalten Wochenende liest.
Ein Stern Abzug bleibt, weil mir einzelne Erklärungen etwas konstruiert vorkamen und ich mir an ein oder zwei Stellen mehr Raum für Zwischentöne gewünscht hätte, trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen und werde die Geschichte noch eine Weile im Kopf behalten.
