Kundenrezensionen
gerlisch
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
Schon die ersten Seiten von „Der Kuckucksjunge“ haben mich in eine düstere, beklemmende Atmosphäre hineingezogen. Der Thriller lebt von seiner unheilvollen Grundstimmung, die sich Seite für Seite hält. Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig, mit Ecken, Kanten und Geheimnissen. Besonders spannend ist, wie Sveistrup die privaten Probleme von Thulin und Hess im Hintergrund gut in die Handlungen einwebt. Sie wirken nie aufgesetzt, sondern verstärken die emotionale Tiefe und die Spannung zwischen den Ermittlern.
Brutale Morde, Stalking-Elemente und mehrere gelungene Plot Twists sorgen dafür, dass man immer wieder überrascht wird. Sveistrup versteht es, falsche Fährten zu legen und die LeserInnen in ihrer Wahrnehmung zu manipulieren.
Der Schreibstil ist fesselnd und intensiv, man merkt dem Autor seine Drehbuch-Erfahrung an. Allerdings gibt es ein paar Längen, die mich immer mal wieder aus dem Lesefluss herausgebracht haben. Doch insgesamt bleibt der Sog stark genug, um einen durch die Seiten zu treiben.
Streiflicht
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
Da ich das Vorgängerbuch "Der Kastanienmann" mit großer Begeisterung gelesen habe und nordische Krimis und Thriller sowieso insgesamt sehr gerne mag, war ich natürlich sehr neugierig auf das neue Werk des Autors Soren Sveistrup. Ich mag es, Fortsetzungen zu lesen, wenn man die Figuren schon kennt und mag.
Auch hier präsentiert sich wieder eine interessante Geschichte, die die Leser mitnimmt nach Dänemark. Leider war das Buch nicht ganz so spannend wie sein Vorgänger und hatte einige Längen. Da habe ich mich gefragt, ob man nicht ein paar Seiten kürzen hätte können, wenn ein Buch sowieso schon fast 700 Seiten hat. Aber abgesehen davon habe ich auch diese Fortsetzung gerne gelesen.
Neben dem schrecklichen Fall kämpfen die beiden Ermittler auch mit jeder Menge privater Probleme. Das mag ich an sich schon, weil es die Protagonisten menschlicher macht, hier hätte es an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen weniger sein können.
Insgesamt eine gute Fortsetzung.
Ulgu1978
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
Eine Frau ist verschwunden, was das Ermittlerduo Thulin und Hess zunächst nicht aus der Ruhe bringt. Dann aber wird festgestellt, dass Silje Thomsen gestalkt und mit einem bedrohlichen Abzählreim konfrontiert wurde. Parallelen zu einem alten Fall lassen die beiden Ermittler aufhorchen und ihre Ermittlertätigkeit erhöhen.
"Der Kuckucksjunge" ist der Nachfolgeband von dem "Kastanienmann", den ich vorher nicht gelesen habe. Das ist auch meiner Meinung nach nicht notwendig, da nur wenige Ereignisse auf den ersten Band aufbauen.
Die erste Hälfte des Buches zieht sich ein bisschen in die Länge, vermutlich um die Spannung zu erhöhen. Für meinen Geschmack werden die privaten Probleme der beiden Ermittler etwas zu ausführlich beschrieben.
Dafür entwickelt sich die zweite Hälfte zu einem echten Pageturner mit einem lange nicht vorhersehbaren Ende.
Søren Sveistrup hat auf über 600 Seiten einen spannenden Thriller geschrieben, den ich trotz anfänglicher Längen allen Krimifans empfehlen kann.
Natalie
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
„Hab dich.“ Diese Nachricht ist das letze, was eine geschiedene Mutter auf ihr Handy geschickt bekommt, bevor sie spurlos verschwindet. Kommissarin Naja Thulin entdeckt rasch, dass die Nachricht schon mal im Rahmen eines Mordes an das Opfer versendet wurde. Als sie und Mark Hess tiefer zu graben beginnen, wird schnell klar, dass sie es mit einem komplexen Fall zu tun haben und der Täter ein rasantes Tempo vorlegt…
Der Thriller umfasst über 600 Seiten und schafft es, mit jeder Seite davon, Spannung zu erzeugen. Der Fall ist raffiniert und klug aufgebaut und bringt einen großen Spannungsbogen mit sich. Jedes Mal, wenn jemand die Nachricht „Hab dich“ erhält, weiß man als Leser, dass die Uhr tickt…
Thulin und Hess ergeben, wie auch schon im ersten Band ein interessantes Ermittler-Duo mit Ecken und Kanten. Darüber hinaus sind auch die weiteren Protagonisten gut ausgearbeitet und auch das Setting trägt zum spannenden Verlauf bei.
Ein rundum gelungener Thriller.
Ecinev
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
1992 eine Gruppe eines Kinderheims macht einen Ausflug in ein Naturreservat. Der Biologielehrer freut sich darauf, den Kindern die Natur näher zu bringen. Doch das endet recht bald als die Kinder beim Versteckspiel die Leiche eines Jungen finden.
In der Gegenwart wird eine junge Mutter vermisst. Die letzte Nachricht hat sie von ihrem neuen Handy an ihre Tochter geschickt. Schnell wird klar, sie wurde schon länger gestalkt und hat nach jeder neuen Nachricht auf ihr Handy die Prepaidkarte gewechselt. Die Abzählreime die sie erhält sind verstörend. Dazu gerät ein nicht aufgeklärter Fall, der Tot einer Schülerin wieder in die Schlagzeilen. Auch sie wurde gestalkt und erhielt gruselige Nachrichten.
Die Ermittlerin Naja Thujen muss wieder mit Mark Hess zusammenzuarbeiten obwohl sie inzwischen getrennt sind. Auf diesen knapp 700 Seiten kommt auch viel privates zur Sprache und Mark ist sehr durch einen Unfall seines Bruders neben der Spur. Dadurch hat das Buch einige Längen und die Spannung konnte nicht durchgehend gehalten werden. Gerade zum Ende hin wird es wild und es sind jede Menge Personen im Spiel was einem einiges an Konzentration abverlangt.
Alles in allem aber wieder ein sehr spannendes Buch.
Nele33
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
"Der Kuckucksjunge" von Søren Sveistrup wurde von mir mit Spannung erwartet, da mich er Kastanienmann vor Jahren absolut begeistert hat.
Das Ermittlerteam Naia Thulin und Mark Hess, welches im ersten Band nicht nur mit einigen privaten Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, werden in diesem Band ungewollt wieder zu Partnern gemacht.
Übers Smartphone werden Menschen gestalkt, verschwinden kurz darauf und werden anschließend bestialisch ermordet aufgefunden.
Bezeichnend bei allen Personen ist der abgewandelte Kinderreim vom Verstecken spielen, der immer während des stalkings auftaucht "Hab Dich". Dem Mörder scheint das Geschlecht seiner Opfer völlig egal zu sein, mordet er doch sowohl Männer als auch Frauen.
Als ich den Thriller bekam und sah, dass er 670 Seiten hat, stellte ich mir einige langatmige Passagen vor, aber weit gefehlt, ich konnte kaum mit dem Lesen aufhören. Der Autor hat es hervorragend verstanden, die Spannung beinahe unerträglich hochzuhalten.
Das Warten auf den Thriller hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt und ich wünsche mir, auf das nächste Buch von Søren Sveistrup nicht 6 Jahre warten zu müssen.
Eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans.
Buster
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
Die Geschichte beginnt mit einem Mord von vor 30 Jahren dann springt sie in die Jetzt-Zeit. Dort gibt es auch bald einen Mord aber ganz anders und ich war verwundert wie das zusammen hängen sollte. Oder sind es gar 2 oder noch mehr Fälle???
Der Autor spielt mit der Spannung und meiner Erwartung ob es Zusammenhänge gibt oder ob es parallel läuft. Hinzu kommt das es unglaublich viele Wendungen und Geheimnisse gibt. Die Ermittlerin hat zudem einen Kollegen der sehr verschlossen ist und durch seinen Bruder, der in Lebensgefahr im Krankenhaus liegt, sehr abgelenkt und mitgenommen ist.
All das führt dazu daß sich manches verzögert oder teilweise nicht weitergeleitet wird. Die beiden viele Einzelgänge machen und trotzdem versuchen alles zu tun um den Täter zu finden.
Ich war sehr vom Schreibstil und der Art des erzählens begeistert. Immer wenn ich dachte das ich die Lösung habe kam wieder alles anders!! Toll. Die Spannung zog sich wie ein roter Faden durch das Buch und der Schluss hatte es nochmal in sich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen!!
readpassion9
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
“Der Kuckucksjunge” ist der zweite Teil der Reihe um Kommissarin Naia Thulin und Mark Hess und hat mich genauso begeistert wie der erste Teil “Der Kastanienmann”. Worum geht es diesmal?
Schauplatz Kopenhagen: Ein Stalker geht in der Stadt um. Er folgt seinen Opfern, fotografiert sie und schickt ihnen die Bilder aufs Handy mit dem Text: Hab dich. Die Frequenz steigert sich und gegen Ende fügt er einen makabren Abzählreim hinzu, bis er sie ermordet. Naia Thulin, die inzwischen für das NC3 arbeitet, wird ihrem alten Team zugeordnet, um an der Tastforce mitzuarbeiten. Die Ermittlungen zeigen Parallelen zu einem Mordfall von vor zwei Jahren, der nie aufgeklärt werden konnte. Hängen die aktuellen Fälle damit zusammen?
Ich konnte super in die Handlung einsteigen, beim lesen kam die Erinnerung an den ersten Teil hoch. Ich fand es toll, dass Mark Hess wieder mit an Bord ist und die beiden als “Dreamteam” in den aktuellen Fällen ermitteln. Man erfährt nach und nach was zwischen den beiden vorgefallen ist und wieso Naia nicht gut auf Hess zu sprechen ist. Naias familiärer Hintergrund wird thematisiert, da auch dieser eine wichtige Rolle bei der Aufklärung spielt.
Die Handlung ist spannend, wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und bietet einige Twists. Ich konnte bis fast zum Schluss rätseln, wer der Täter ist. Ein lockerer Schreibstil, viel Atmosphäre und Spannung machen den Thriller zu einem Pageturner.
Fazit: Spannende Fortsetzung, ich freue mich schon auf den nächsten Fall.
Ameland
empfiehlt:





Der Kuckucksjunge
von Søren Sveistrup
Der Prolog hat mich schon mitgenommen und Schauer über den Rücken laufen lassen. Der Ausflug mit Kindern aus einem Kinderheim, der voller Vorfreude begann endet in einer schrecklichen Katastrophe. Ich kann es nicht so gut ab, wenn Kindern etwas angetan wird und konnte mit den Kindern und Betreuern gut mitfühlen.
Nach dem Sprung in die Gegenwart bleibt bei mir ein gewisses Unbehagen. In der Luft schwebt ständig eine gewisse Bedrohung mit, die ich genau wie die Angst der Betroffenen fühlen kann. Ich stehe permanent unter Spannung und schaffe es kaum, das Buch aus der Hand zu legen. Mit den Ermittlern Neia Thulin und Mark Hess hetze ich durch Kopenhagen und Umgebung in der Hoffnung, das Opfer rechtzeitig befreien zu können. Bei jedem Gedankenblitz von ihnen hoffe ich auf den Durchbruch.
Beeinträchtigt wird die Ermittlungsarbeit nicht nur dadurch, dass der Täter keine Spuren hinterlässt, sondern auch von den privaten Problemen der Ermittler, die den Fokus zwischendurch verschieben. Ich mag es, wenn auch das Privatleben mit einbezogen wird, denn auch Kommissare sind nur Menschen.
Der Autor schafft es den früh aufgebauten Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Ständige Perspektivwechsel tragen auch dazu bei und lenken meine Vermutungen wiederholt in eine andere Richtung. Seine Charaktere fand ich sehr glaubwürdig in ihren Handlungen dargestellt.
Ein rasanter Thriller mit einer stets düsteren und bedrohlichen Atmosphäre, der mir sehr gut gefallen hat. Und ich möchte unbedingt mehr von Sören Sveistrup lesen.
