Kundenrezensionen
La Calavera Catrina
empfiehlt:





Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Nur Menschen, mit großen Sorgen, die ihr Leben in ein gefährliches Ungleichgewicht bringen, können das Jenseits betreten und den Weg zur Mondlichtgasse überhaupt sehen. Dort befindet sich die Confiserie Kohaku, die handgefertigte Süßigkeiten mit Zauberkräften verkauft. Der kauzige Inhaber ist der Fuchsgeist Kohaku, der Menschen für amüsante Kreaturen hält, die er studieren möchte.
Erst dachte ich, es würde sich nur um Kurzgeschichten handeln, aber das letzte Kapitel erzählt, wie es zur der „Confiserie Kohaku – lassen Sie sich von uns verzaubern!“ eigentlich kam und diese Geschichte mochte ich am liebsten, weil sie alles miteinander verbindet und ich gleich mehr über Kohaku wissen wollte. Fünf ganz unterschiedliche Menschen besuchen die Confiserie Kohaku und erzählen aus der Ich-Perspektive von ihren Erfahrungen. Dort kaufen sie sonderbares Naschwerk namens Wechselglück-Karamell, Offenherz-Kastanienmonaka oder einen Zauberschein-Liebesapfel, weil sie sich nach Liebe, Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit oder Klarheit sehnen. So auch Chika, die gerade Mutter geworden ist und die Liebe ihres Mannes Itsuki vermisst, weil sich seit der Elternschaft vieles verändert hat. Alles Figuren mit glaubhaften Problemen, mit denen man sich identifizieren könnte. Umso wichtiger, dass klar wird, dass es nicht unbedingt Magie braucht, um Erkenntnis zu erlangen. Ein schönes Buch für zwischendurch, bei der mir die Idee mit Potenzial und die angenehme Erzählweise gefallen haben. Am liebsten mochte ich den Fuchsgeist Kohaku oder die Geschichte um den Zauberschein-Liebesapfel und Chikas wunderschönes Leuchten.
Furbaby_Mom
empfiehlt:





Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Als Japan-Interessierte (über meinen Japanischkurs sprechen wir an dieser Stelle nicht - das Vokabular gehört sich dringend mal aufgefrischt!) war ich natürlich davon überzeugt, dass ich diesen so zauberhaft klingenden Read unbedingt lesen muss … zumal der wirklich ansprechend formulierte Klappentext ein weiteres Plus war. Mit Fabeln und Märchen hab ich es zwar eher nicht so (- oft sind sie mir einfach zu düster oder überladen mit moralischen Lektionen -), aber schließlich lese ich hin und wieder auch Fantasywerke - und wenn Drachen kein Problem darstellen, dann geht natürlich auch ein Fuchsgeist (… erst recht, wenn er Süßigkeiten verteilt, hehe).
Leider konnte mich das Werk, dessen wunderschöne Idee mich sofort in ihren Bann gezogen hatte, nicht so begeistern wie erhofft. Statt Poesie und Zauber zu versprühen, wirkte alles eher matt, distanziert, bestenfalls neutral erzählt. Zu den Figuren konnte ich keine Nähe aufbauen.
Die einzelnen, lose miteinander verwobenen, stets "lehrreichen" Geschichten hatten zwar oft auch schöne Gedanken über Einsamkeit, Scham und Selbstakzeptanz, aber der Ton blieb mir zu sachlich, zu monoton … einfach nicht mitreißend.
Was mir hingegen gefallen hat:
❏ das traumhafte Cover,
❏ die kreative, mystische Grundidee
❏ die ganz eigene japanische, von Zurückhaltung, Respekt und Ehrgefühl geprägte Mentalität, und
❏ das kleine Glossar am Ende, das viele Begriffe erklärt - ein schönes Detail.
Fazit:
Wundervolle Idee, aber leider zu wenig Gefühl bzw. zu viel Distanz. Die Geschichten sind lesen sich zwar irgendwie melancholisch, wirken jedoch zu belehrend, um richtig unter die Haut zu gehen. Für mich war es ein Ganz-Okay-Level-Read für zwischendurch, nichtsdestotrotz spreche ich gerne eine Empfehlung aus für alle Fabel-Leser:innen und Fans der japanischen Kultur.
Lies_ein_Buch
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Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Ich lese diese Art Bücher super gerne in denen ein magisch anmutender Laden seinen Gästen nicht nur eine klassische Ware verkauft, sondern auch ein Gefühl, eine Reflexion, eine Erkenntnis oder was immer diese Menschen gerade brauchen. Die Fähigkeiten der hier verkauften Süßwaren fand ich tatsächlich ziemlich cool, wie kleine Hilfsmittel sich dem zustellen, was sowieso bereits vorhanden ist und in den Menschen schlummert.
Das Buch ist wie für derartige japanische Romane üblich, in einzelne Kurzgeschichten unterteilt. Die Geschichten sind in der Ich-Perspektive erzählt, die Themen tatsächlich alle sehr alltäglich/ banal. Dadurch sind sie aber auch sehr nahbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren. Nach jeder Geschichte gibt es ein kurzes Resümee durch Kogetsu.
Mir hat vor allem auch Kogetsus eigene Geschichte richtig gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr über das Halbwesen erfahren und mehr Einblicke in die Mondlichtgasse bekommen. Vor allem das Thema, dass nur Leute, deren Leben ins Wanken geraten ist, die Mondscheingasse überhaupt betreten können, hätte gerne intensiver werden dürfen, denn eigentlich macht gerade das die Geschichte so intertessant. Ich hoffe hier so ein bisschen auf einen weiteren Band, in dem das vllt nochmal vertieft wird.
Den Schreibstil fand ich angenehm einfach gehalten, von der Kultur selbst, bekommt man überraschend wenig mit und wären die Süßwaren nicht so exotisch und würde der Weg nicht immer über einen Schreib führen, könnte die Geschichte beinahe überall angesiedelt sein. Aber auch hier wieder: das trägt natürlich dazu bei, dass man sich ziemlich gut damit identifizieren kann und nicht groß drüber nachdenken muss.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hätte wirklich gerne ein Fortsetzung.
C. P.
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Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Mit diesem Roman hält man einen asiatischen Wohlfühlroman in Händen, ein Buch, in dem es um emotionale Themen geht in Verbindung mit kleinen Naschereien. Letztere erhält man in der Confiserie Kohaku, einem Laden voller ausgefallener Süßigkeiten. Gelegen in der Mondlichtgasse, welche sich nur verlorenen Wesen und Menschen zeigt, die etwas auf dem Herzen haben.
Gestaltet ist das Buch als Episodenroman. In jeder der sechs Episoden geht es um eine Person, die innerlich mit einer Unsicherheit ringt und die neben einem Schrein gelegen den Weg in die Mondlichtgasse und somit zur Confiserie entdeckt. Wobei die sechste Episode ein wenig mehr zum Besitzer der Confiserie verrät, Kogetso, der sich gleich zu Beginn kurz vorstellt und ein halber Fuchsgeist ist.
Über die Süßigkeiten entwickeln sich die Geschehnisse jeweils dahingehend, dass Missverständnisse und Unsicherheiten ausgeräumt werden und die Personen anschließend glücklicher sind. Die Episoden sind leicht verständlich gehaltene und locker aufeinander aufbauende Erzählungen, der Stil ist ebenso sympathisch wie empathisch und es gibt ein wenig Informationen zu den verschiedenen Süßigkeiten. Die Themen der meist jungen Personen sind so gewählt, dass diese bestimmt auch ohne Kogetsos Süßigkeiten hätten gelöst werden können, wodurch offen bleibt, inwiefern in den Süßigkeiten nun Magie stecken könnte oder nicht. Ein Glossar am Ende gibt zudem ein paar hilfreiche Informationen.
Ein sympathisches kleines Wohlfühlbuch mit japanisches Süßigkeiten, die auf magische Weise den Anstoß geben, Missverständnisse und Unsicherheiten zu klären.
Lili-Marie
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Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Auf "Der Laden in der Mondlichtgasse" war ich sehr gespannt, da mich das Konzept sowie die Thematik interessiert hat. In der Mondlichtgasse führt Kogetsu, ein Fuchsgeist, seine einzigartige Confiserie in der er magische Süßigkeiten verkauft. Allerdings zeigt sich der Laden nicht jedem, sondern nur denen, die zu einer bestimmten Zeit Hilfe benötigen, ohne dies zu wissen. Sie sind meist unzufrieden mit sich selbst oder ihrem Leben. Damit will Kogetsu nicht nur den Menschen helfen, er möchte sie dadurch auch etwas besser verstehen und versuchen herauszufinden, wie sie ticken.
Der Schreibstil ist flüssig und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Das Konzept aus mehreren Kurzgeschichten, die alle ihren roten Faden in der Confiserie finden, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings waren die einzelnen Geschichten sehr ähnlich und dadurch etwas weniger spannend als es hätte sein können. Doch jede dieser Geschichten beinhaltet eine Botschaft und regt zum Nachdenken über die eigenen Gedanken und das eigene Handeln an.
Insgesamt konnte mich das Buch trotz des interessanten Themas und Konzepts nicht ganz überzeugen.
FogandBooks
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Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Der Laden in der Mondlichtgasse hat mich mit seiner besonderen Idee sofort neugierig gemacht. Schon das Cover und die äußere Gestaltung wirken magisch – unscheinbar auf den ersten Blick, aber voller Zauber, sobald man es in den Händen hält.
Die Sammlung von Kurzgeschichten steckt voller inspirierender Gedanken. Jede einzelne Geschichte regt zum Nachdenken an und transportiert eine Botschaft, die sich nach und nach entfaltet. Es braucht ein bisschen Offenheit, um die Bedeutung dahinter zu greifen, doch wenn man sich darauf einlässt, versteht man nicht nur die Geschichten, sondern auch die Botschaft des Buches im Ganzen.
Natürlich werden die Charaktere nur leicht angerissen – aber das ist für Kurzgeschichten völlig normal. Vielmehr geht es um die Stimmung, die Atmosphäre und die Botschaften zwischen den Zeilen. Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn er für mich nicht herausragend war. Insgesamt ist es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, und das dennoch kleine Denkanstöße hinterlässt.
Ein schönes, magisches Werk, das zeigt, dass auch die leisen Bücher eine große Wirkung entfalten können.
ingri
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Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Der Laden in der Mondlichtgasse wird von Menschen gefunden, die auf der Suche sind und zweifeln, ja aus dem Gleichgewicht geraten sind. So unterschiedlich die Probleme sind, wie z.B. Beziehungszweifel, der Wunsch zu sehen wer einen Liebt, so ähnlich ist die Lösung- es gibt für all diese Probleme eine traditionelle japanische Süßigkeit.
Das Buch ist eine Aneinanderreihung von sechs verschiedenen Episoden, in denen Personen den Laden aufsuchen, und entsprechende Hilfe durch eine Süßigkeit erfahren. Jede Anekdote ist in der Ich-Form geschrieben, eigenständig, und greift ein persönliches Problem auf. Ein bisschen sind die philosophischen Geschichten wie ein Selbsthilfebuch bzw. als Suche der Person zu einem Selbst zu sehen. Viel aktiv sich entwickelnde Handlung gibt es nicht.
Man kann den Geschichten leicht folgen und taucht in die Fabel- und Märchenwelt Japans ein. Die Charaktere und ihre Probleme sind sehr ehrlich und glaubhaft geschildert. Man wird, so kurz die Anekdoten auch sind, gut mitgenommen, so dass man auch aus den kurzen Geschichten viel mitnehmen kann- und sei es nur den Wunsch auch so eine Süßigkeit probieren zu können.
Generell ist es ein sehr magisch gestaltetes Buch. Ich fand die Gestaltung des Romans sehr gelungen- vom wunderschön passenden Cover, bis zur Darstellung der jeweiligen Süßigkeit und schließlich das hilfreiche Glossar.
Ich fand die Idee hinter dem Buch sehr schön und vielversprechend, ein bisschen mehr weiterführende Handlung über den Fuchsgeist Kogetsu hätte mir gefallen. Man lernt im letzten Kapitel von seiner Vergangenheit, ja das stimmt, aber ich fände das Thema hätte durchwegs Potential für mehr Handlung und Entwicklung. Aber vielleicht ergibt sich das ja auch noch mit weitern Büchern.
Zusammenfassend, ein schönes Buch für Zwischendurch, aber dennoch zum Nachdenken, da mit philosophischen Inhalten. Ideal wenn man auch noch gerne in die fantastische japanische Fabelwelt eintauchen möchte, bzw. generell Japan Fan ist.
Claudia R.
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Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Klappentext / Inhalt:
Willkommen in der magischen Confiserie, wo du genau das findest, was du brauchst!
Der heilsame Roman aus Japan erzählt in sechs herzerwärmenden zusammenhängenden Geschichten von Gefühlen, die uns verwundbar und gleichzeitig stark machen.
Die Mondlichtgasse ist ein geheimnisvoller Ort: Zwischen Vollmond und Neumond ist sie geöffnet und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten sind, können sie betreten.
Wie die Schülerin Kana, die sich einsam fühlt und an ihrer Beziehung zweifelt, oder der Immobilienmakler Koguma, der glaubt, wegen seines Äußeren nicht ernst genommen zu werden. In der Confiserie verkauft ihnen der rätselhafte Kogetsu eine traditionelle japanische Süßigkeit, die scheinbar ihre Probleme löst. Anschließend beobachtet Kogetsu ungesehen, wie sich das Leben seiner Kunden zum Besseren verändert. Denn Kogetsu ist ein Fuchsgeist, der verstehen will, was es bedeutet, ein Mensch zu sein …
Der japanische Wohlfühlroman mit fantastischen Elementen und dem Zauber Japans
Hiyoko Kurisus heilsamer Feel-Good-Roman "Der Laden in der Mondlichtgasse" ist durchwoben von japanischen Mythen und Märchen. Der Fuchsgeist Kogetsu führt uns auf seine ganz eigene Weise durch Geschichten, die beim Lesen glücklich machen. Ein lebensweiser Roman für alle, die Satoshi Yagisawas Romane und die renommierten Filme des Studio Ghibli lieben.
Cover:
Das Cover ist stilvoll und passend umgesetzt. Ein kleiner Laden ist durch einfache Striche und einer sehr schönen Skizze angedeutet und auch einige andere Elemente sind hier skizzenhaft mit aufgenommen und eingebaut. Der Hintergrund gleicht dem Himmelblau und setzt so die weiten des Himmels sehr schön um. Optisch und farblich passend zur Thematik des Buches ist es sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Eine niedliche und liebevolle Aneinanderreihung verschiedener Fabeln und Kurzgeschichten, dessen Gemeinsamkeit der Besuch der Confiserie ist. Eine Mischung aus kleinen Weisheiten mit märchenhaften Flair und japanischem Backround.
Die Idee dahinter finde ich sehr niedlich und auch toll. Die Geschichten sind jede für sich liebevoll umgesetzt. Einige Ansätze und Impulse wiederholen sich jedoch durchaus. Der Grundgedanke ist toll und um dem alltäglichen zu entfliehen und einfach etwas kurzweiliges zu genießen, ist dieses Büchlein genau richtig.
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten, ein Blick hinein lohnt sich.
Die Aufmachung ist sehr schön gemacht. Der Schreibstil ist einfach und teils auch recht simpel. Schnell findet man sich in die einzelnen Geschehnisse hinein. Im gesamten ist es schön umgesetzt. Für Zwischendurch auf jeden Fall ein kurzweiliger und angenehmer Genuss.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind gut erkennbar und die kleinen Illustrationen zu Beginn toll gewählt. Auch die Überschriften sind interessant, nach verschiedenen Speisen und Süßigkeiten gewählt und verraten dabei nicht zu viel.
Die Umsetzung ist niedlich gemacht, gespickt mit einigen tollen Impulsen und Weisheiten.
Fazit:
Eine Mischung aus kleinen Weisheiten und Impulsen mit märchenhaften und fabelähnlichem Flair.
kuhasi
empfiehlt:





Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Mir gefiel das Buch vom Cover her so gut und auch der Titel hat mich sehr angesprochen. Nachdem es sich um Geschichten inspiriert von Romanen von Satoshi Yagisawa handelt, dessen Bücher ich gerne gelesen habe, dachte ich mir dass das etwas sein könnte.
Nun ja, nach der ersten Geschichte war ich hin und hergerissen. Die japanischen Namen gepaart mit einer Story rund um einen Fuchs(halb)geist namens Kogetsu wusste ich zuerst nichts damit anzufangen. Zum Glück habe ich dann mit dem zweiten Kapitel begonnen. Die ersten 5 Kapitel sind in sich geschlossene Geschichten, deren komplette Schlüssigkeit sich dann aber mit dem letzten Teil (6) ergibt.
Es steckt sehr viel Wahrheit hinter den Fabeln und für die japanischen Ausdrücke gibt es am Ende des Buches auch ein Glossar.
Der rätselhafte Kogetsu betreibt eine Confiserie in der Mondlichtgasse. Das Besondere daran ist, dass diese nur von Menschen betreten werden kann, die große Probleme haben. Man findet die Gasse hinter einem japanischen Schrein, wo gläubige Shintoisten hingehen um Opfergaben zu machen und zu beten. Er verkauft dort Zaubersüßware, die bei richtiger Dosis den Käufern hilft.
In der ersten Geschichte geht es um die Schülerin Kana, deren Freund sich von ihr distanziert und die sich extrem einsam fühlt.
Kapitel zwei handelt von dem Makler Koguma Ayuma, dessen Name übersetzt kleiner laufender Bär heißt. Da er auch etwas rundlich ist, fühlt er sich oft verspottet, weil die Menschen bei Erwähnung seines Namens meist lachen.
Geschichte drei ist zum Thema Freundschaft. Yui ist eher ruhig und erzählt nicht so viel, weil sie denkt, dass sie für ihre Freundinnen uninteressant ist, doch was ist, wenn das plötzlich umgekehrt ist und man offenherzig durchs Leben geht?
In Kapitel vier dreht sich alles um Risa und Ayaka, die beide Trompetenspielerinnen sind und in der Schule in Konkurrenz stehen.
Story fünf bringt uns in eine junge Familie, bei der im Alltag die Liebe verloren gegangen ist. Im Laden verkauft Kogetsu einen Zauberschein-Liebesapfel um zu helfen.
Wie schon oben erwähnt führt uns der Schluss an den Anfang der Geschichte, wie es zu dem Laden in der Mondlichtgasse kam. Eine Geschichte über Freundschaft.
Rückblickend schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen für das Buch. Es ist wirklich wunderschön und wen japanische Erzählungen nicht abschrecken, sollte sich wirklich überlegen, den „Roman“ zu lesen.
bine525
empfiehlt:





Der Laden in der Mondlichtgasse
von Hiyoko Kurisu
Der Fuchsgeist ist in der japanischen Mythologie ein mächtiges und übernatürliches Wesen. Intelligent, gerissen und mit der Fähigkeit, die Menschen täuschen zu können nimmt er in diesem Wohlfühlroman die menschliche Gestalt des Süssigkeitsladen Besitzers Kogetsu an. Sein Laden in der Mondlichtgasse hat nur von Vollmond bis Neumond geöffnet und ist nur für Menschen mit Problemen erkennbar.
Das zauberhafte Buch liest sich herrlich leicht und ist unwiderstehlich wie Schokolade: süss, manchmal zartherb und hinterlässt ein angenehmes Gefühl nach Glück.
Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Buch war für mich wie Medizin für die Seele.
Das Buch ist perfekt aus dem japanischen übersetzt worden und gekoppelt mit einem 100% stimmigen und beeindruckenden schönem Cover ein perfektes Geschenk für alle die von Zweifeln geplagt sind.
