Kundenrezensionen
signalhill
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Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Der Diogenes-Verlag steht für mich für qualitativ hochwertige Literatur mit Anspruch; leider hat er sich mit Daniel Faßbenders "Heaven's Gate" hier selbst untertroffen oder mittlerweile einfach eine andere Linie eingeschlagen. Das Buch ist kurzweilig, keine Frage; ich habe es in kürzester Zeit gelesen. Auch das Format des Bandes liegt sehr gut in der Hand und gefällt mir ebenso wie das ansprechende Cover. Der Roman selbst hat mich aber immer wieder innerlich den Kopf schütteln lassen, zum Ende hin mehr als am Anfang.
Caruso, ein Surfer und unbedeutender Privatdetektiv auf der wohl fiktiven philippinischen Insel Surogao, bekommt einen heiklen Fall in die Hände, als er den verschwundenen Sohn einer reichen Spanierin finden soll. Die Insel ist ein Drogenhotspot mit bestechlichen Polizeibeamten, mit vielen (Surf-)Touristen und mit einer eher armen Bevölkerung. Wer ehrlich Geld verdient, kommt meist nicht weit.
Caruso selbst ist der typische Antiheld und ein Unsympath genau wie alle anderen Charaktere im Roman. Er konsumiert Unmengen an Alkohol und ein paar Frauen, ist meist betrunken und verletzt und steht meist etwas neben sich. Er leert gern ganze Flaschen Rum (kann dann aber immer noch laufen und etwas denken), hat meist kein Geld und mag auch schnelle Abenteuer mit den Frauen, die gerade zur Verfügung stehen.
Frauen sind im Roman lediglich Objekte, eine Haltung, die längst überholt sein sollte. Faßbender bedient hier alle Klischees, die auch nur möglich sind. Die Sprache wechselt von guten Seiten zu Seiten mit zerrissenem Satzbau und Fäkalsprache. Wer wissen möchte, ob die Sprache ihm/ihr passt, kann ja mal auf Seite 287/288 anfangen.
Was mich aber am meisten gestört hat, ist, dass der Roman kaum Handlung hat, die nicht mit maßloser Gewalt zu tun hat. Ich könnte kurz nach dem Beenden des Romans nicht mehr sagen, wie viele Menschen hier den Tod finden mussten oder brutal verletzt wurden. Die einzige Lösung für jedes Problem scheint hier Gewalt zu sein. Daher ist hier inhaltlich kein durchdachter, cleverer Roman entstanden, sondern ein brutaler Actionkrimi ohne Anspruch. Auch dieser wird sicher seine Zielgruppe finden, aber ich würde Caruso nicht weiter durch sein sinnfreies Leben begleiten wollen.
Trotz aller Kritik lässt sich der Roman flüssig lesen. Ich habe weitergelesen in der Erwartung von überraschenden Wendungen oder einem unerwarteten Ende. Meine Erwartungen wurden aber eher enttäuscht. Dennoch würde ich hier noch 3,5 Sterne geben.
froschman
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit. Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
froschman
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit. Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
froschman
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit. Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
froschman
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit. Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
Odina
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Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Der Krimi "Heaven's Gate“ wurde von Daniel Faßbender verfasst und erschien am 25. Februar 2026 im Diogenes Verlag. Das Buch umfasst 304 Seiten und das Cover ist stimmig zum Setting gestaltet. In der Geschichte geht es um Caruso, einen ehemaligen deutschen Profisurfer, der auf der philippinischen Insel Surogao in Geldnöten steckt. Als eine Spanierin ihn bittet, ihren vermissten Sohn zu suchen, nimmt er den Auftrag an. Schnell merkt er, dass hinter dem Verschwinden mehr steckt: Die paradiesische Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz und Caruso gerät in einen Strudel aus Korruption und Gewalt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, ruhig und sehr bildhaft. Die lebendigen Beschreibungen der Insel und ihrer Atmosphäre lassen die Umgebung förmlich greifbar werden. Die Spannung bleibt dabei von Anfang bis Ende hoch, die Krimihandlung ist gekonnt und fesselnd aufgebaut. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Besonders Caruso wirkt als Hauptfigur authentisch und vielschichtig. Seine Vergangenheit als Surfer und sein jetziges Leben als Privatdetektiv fügen sich zu einer glaubwürdigen und sympathischen Persönlichkeit zusammen, deren Handlungen und Gedanken stets verständlich bleiben. Insgesamt ist das Buch ein gelungener, kurzweiliger Krimi, der nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern auch zum Nachdenken anregt.
ingri
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Auf einer philippinischen Insel – Surogao – genießt Caruso de facto sein Nichtstun. Als ehemaliger Profi-Surfer, frönt der Deutsche nach wie vor seiner Leidenschaft dem Surfen. Um doch ab und an Rechnungen bezahlen zu können ermittelt er dann und wann als Privatdetektiv. Nichtsdestotrotz haben sich Schulden angehäuft und so kommt eine Spanierin, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist, gerade recht. Schnell kratzt der Ermittler an der Oberfläche des Surfparadies und taucht in eine Welt ein in den Drogen, Korruption und Gewalt regieren.
Caruso ist als Charakter ein klassischer Antiheld, eine Person, die seine beste Zeit schon hinter sich hat. Gefeiert als Surfer, strandet er nach seiner Karriere auf dieser traumhaften Surferinsel. Doch es ist eben nicht alles so großartig wie es scheint, und auch er muss – wie auch der Leser erkennen – dass der Schein trügt. Noch dazu ist eben auch das Leben im Paradies nicht kostenlos und arbeiten notwendig. So gerät er eher widerwillig zu diesem Auftrag und stolpert eher unbeholfen in diesen Fall. Durch seinen trockenen Humor und den Ecken und Kanten, und eben der Tatsache, dass er eher ungewollt in einen Strudel gelangt, wirkt er authentisch. Auch die Nebencharaktere wie Carmelita, seine Vermieterin und Restaurantbesitzerin sind interessant, geben sie Caruso doch einen guten Gegenpart. Teilweise vielleicht etwas überzeichnet, allerdings bleiben sie einem dadurch gut in Gedanken.
Der Schreibstil ist atmosphärisch, bildhaft und schafft es den Leser an das entschleunigte Tempo einer Ferieninsel anzupassen. Kapitel sind in angenehmer Länge, so dass man leicht am Ball bleibt. Die Beschreibung des Insellebens und das Surfen werden in einer weise mit dem Roman verknüpft, dass es als authentische Betrachtung wahrgenommen wird. Und während man zu Beginn noch bei einem leichten Krimi an einem Urlaubsort ist, landet man schließlich in einer doch viel spannenderen Geschichte.
Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung vor allem auf Grund des Settings und des eigenwilligen Ermittlers wider willens.
Immenhof
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
„Heaven’s Gate“ hat mich direkt zu Beginn gefesselt. Die ausführliche Beschreibung der Surfszene zieht sich glücklicherweise nicht durch das ganze Buch, sodass es nicht langatmig, sondern sehr schnell spannend wird. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten. Nach ungefähr einem Sechstel wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt, wobei Caruso der Haupterzähler bleibt. Die Personen an sich sind authentisch, abwechslungsreich und faszinierend. Auch wenn ich mich auf den Philippinen nicht auskenne, wirken die Probleme und das Verhalten der Personen vor Ort auf mich sehr authentisch. Etwas überflüssig finde ich die immer wieder aufkeimende Vorgeschichte Carusos, welche gegen Ende relativ kurz abgehandelt wird und für mich nur begrenzt nachvollziehbar war. Aus meiner Sicht hätte man dies problemlos weglassen können. Andererseits ist es auch positiv, dass sie so kurz abgehandelt wurde, da die Haupterzählung dadurch mehr Raum erhalten hat. Die Hauptgeschichte ist einer der spannendsten Krimis, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Er regt zum Miträtseln an und enthält spannende Wendungen.
robertp
empfiehlt:





Heaven's Gate
von Daniel Faßbender
Die Hauptperson Caruso ist ein etwas heruntergekommener deutscher Surfer und einziger Privatermittler auf der philippinischen Insel Surogao. Er erhält den Auftrag Juan, einen jungen Surfer, zu finden. Seine Mutter macht sich Sorgen. Caruso denkt zuerst, dass er in einer Welle gestorben sein könnte und macht sich auf die Suche. Wir lernen auch noch Dietmar „Diego“ Miehle ehemals „Kokskönig“ kennen. Nach dem Gefängnis plant er sich mit seiner Biographie zur Ruhe zu setzen. Wird leider nichts mit einem Vertrag, aber dafür tritt sein Sohn in sein Leben, der entführte Surfer nämlich.
Die Insel birgt nicht nur ein Geheimnis. Wellenreiter und Touristen, Drogenhändler und bestechliche Polizisten und Politiker beherrschen das Paradies. Das dieses Eden für Caruso plötzlich zur Hölle wird hat er nicht erwartet. Denn während er das Surfen einer Welle wie ein Projekt angeht, jede Nuance bedenkt, Risiken im Vorfeld ausschließt, stolpert er im Vermisstenfall von einem Minenfeld ins Nächste.
Die ersten hundert Seiten lese ich in einem Zug. Der Detektiv ist ein sympathischer Aussteiger mit jeder Menge Geheimnisse. Manche lüften sich, andere bleiben verschlossen. Die Suche wird bald international, als Caruso die Verbindung zwischen Juan und Diego entdeckt. Schon sind alle Wahrheiten auf den Kopf gestellt. Caruso kann niemand mehr trauen und muss, um sich selbst zu schützen einen Kampf ums Überleben führen.
Für alle die Surfer Romantik mit Verbrechen gewürzt schmecken wollen. Ein rasanter Aussteigerroman, der zu einem Thriller mit tödlichem Ausgang und dem Untergang eines Paradieses wird. Auch als Einstieg in die Wellenreiterthematik geeignet, denn als Erstes lernt man im Weißwasser eine Welle zu stehen. Der Autor Daniel Faßbender ist selbst Surfer uns kennt die Szene aus eigner Erfahrung, das merkt man sobald die Handlung im Surfer Milieu spielt.
