Kundenrezensionen von Immenhof





Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar
von Anja Kiel
Im selben Format des Buches gibt es diverse Ausgaben zu bekannten Persönlichkeiten. Mir sind bisher besonders die Fussballer aufgefallen. Ich finde es jedoch gut, dass auch andere Interessensgruppen angesprochen werden und die Reihe dadurch vielfältiger aufgestellt ist.
Der Aufbau aller Bücher ist recht ähnlich. Es gibt Informationen zur Kindheit, zur Karriere und zu eher unbekannteren Themen. Die Sätze sind kurz gehalten und graphisch untermalt, was auch Lesemuffel anspricht, da man nur sehr kurze Texte lesen muss. Ich bemerke, dass die Bücher im schulischen Bereich sehr beliebt sind und die Kinder diese gerne lesen. Insofern bin ich mit der graphischen Aufmachung und dem Textaufbau zufrieden.
Mir persönlich sind die Kapitel teilweise etwas zu kurz und es ist nicht mein bevorzugter Stil, aber dies darf natürlich auch so sein. Gerade für die Zielgruppe ist die Gestaltung sicherlich passend.
Es gab viele interessante Fakten zu Taylor Swift, die ich nicht kannte, wie ihre Lieblingszahl, ihr erstes Album oder ihre Lieblingstiere. Da ich mich in diesem Bereich jedoch auch nicht besonders gut auskenne, waren neue Fakten für mich keine grosse Überraschung. Gelungen finde ich auch das Quiz am Ende, das gut zur kleinen „Überprüfung“ dienen kann, auch wenn die Fragen eher einfach gehalten sind.
Insgesamt ein ansprechend gestaltetes Buch mit einem klaren Konzept, das vor allem Kinder durch die kurzen Texte, die graphische Gestaltung und die spannenden Fakten anspricht und sich auch für weniger lesebegeisterte Kinder gut eignet.





Conni-Bilderbücher: Conni und das Abenteuer mit Kranich Klaus
von Liane Schneider
Ich bin selbst mit Conni aufgewachsen und habe neben der ursprünglichen Reihe auch die Conni & Co Bücher, die Conni 15 Bücher sowie die Kurzgeschichten für jüngere Kinder gelesen. Das Konzept dieses Buches war mir jedoch neu.
Das Buch enthält viele grosse Bilder und für Kinder ab 3 Jahren auch relativ viel Text. Dies finde ich einen schönen Kontrast zu vielen anderen Vorlesebüchern. Durch die grossen Illustrationen wird die Handlung zusätzlich gut unterstrichen und aufgelockert.
Allerdings finde ich Teile des Buches für die angegebene Altersklasse nur bedingt geeignet. Das Übernachten ohne Eltern empfinde ich zwar als zeitgemäss, dass jedoch zusätzlich noch Freunde dabei sind, finde ich eher ungeeignet. Gerade in dieser Altersspanne fände ich es schön, wenn die Handlung stärker alltagsnah bleiben würde. Für mich würde das Thema deshalb eher in die klassische „Meine Freundin Conni“ Reihe für das Grundschulalter passen.
Insgesamt ist das Buch schön gestaltet und bietet durch die grossen Bilder sowie die längeren Texte ein etwas anderes Vorleseerlebnis. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass das Buch eher für etwas ältere Kinder geeignet ist als für die empfohlene Altersgruppe ab 3 Jahren





Wenn liebe Waschbären wütend sind
von Sandra Grimm
Das Bilderbuch überzeugt, wie die anderen Bücher der Reihe, durch eine gute Thematik zu Gefühlen. Das Format ist ideal für kleine Kinderhände und durch den stabilen Karton muss man auch nicht direkt befürchten, dass die Seiten kaputt gehen.
Der Waschbär wird wütend und sucht bei anderen Tieren nach verschiedenen Lösungsstrategien. Diese sind vielfältig und zeigen gute Möglichkeiten auf. Die Übersichtsseite am Schluss fasst die Strategien schön zusammen und hilft auch, wenn man diese wieder besprechen möchte. Ich fand es bei „Igel, welcher mutig sein möchte“ jedoch besser gelöst, da er zum Schluss kam, dass nicht alles gleich gut zu ihm passt. Der Waschbär hingegen fand alles etwas hilfreich. Ich persönlich finde die Botschaft, dass individuell ist, was einem hilft, gelungener. Im Buch kommen neben dem Waschbär auch Bär, Eule, Adler, Streifenhörnchen und Puma vor.
Insgesamt ist es ein ansprechend gestaltetes Bilderbuch mit einem wichtigen Thema rund um Gefühle und Emotionsregulation, das sich gut zum gemeinsamen Anschauen und Gespräch eignet und Kindern verschiedene Wege im Umgang mit Wut zeigt.





Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe
von Nicole Roling-Brügging; Nadine Schreiber
Im Buch „Die Märchenponys“ sind sieben Märchenfiguren ihres Lebens überdrüssig und wollen die richtige Welt kennenlernen. Verzaubert als Ponys auf einem Bauernhof verbringen sie, ausgestattet mit magischen Fähigkeiten, ihr neues Leben. Die Idee dahinter ist äusserst amüsant.
Alle handelnden Personen/Tiere werden auf den ersten Seiten grafisch aufgegriffen. Dabei steht jeweils ein „Märchenpony“ im Fokus des Buches. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Kapitellänge altersentsprechend kurz. Die Geschichten bieten trotz magischer Elemente viele alltagsnahe Aspekte, in die sich Kinder hineinversetzen können. Im Buch selbst kommen zwar immer wieder Anspielungen auf die Märchen vor, diese müssen jedoch nicht unbedingt bekannt sein.
Für Unterrichtszwecke finde ich das Buch weniger geeignet, da mir zu wenig Bezüge zwischen Märchen und den Ponys bzw. deren Charakteren bestehen. Dies dürfte für die meisten jedoch weniger relevant sein. Als Kinderbuch kann ich das Buch jedoch uneingeschränkt empfehlen.





Wenn kleine Igel mutig sind
von Sandra Grimm
„Wenn kleine Igel mutig sind“ ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch mit überraschend viel Inhalt und mehr als zwölf Doppelseiten. Die dicken Pappseiten sind besonders praktisch und eignen sich gut für unvorsichtigere Kinderhände.
Das Thema Mut steht klar im Mittelpunkt und wird auf eine Weise aufgegriffen, die man in Kinderbüchern nicht allzu häufig findet. Die Geschichte ist ruhig erzählt und vermittelt eine wichtige Botschaft. Besonders schön finde ich die Tierwahl. Igel stehen selten im Fokus, was für Abwechslung sorgt. Ergänzt wird die Geschichte durch weitere Tiere wie Hund, Kaninchen, Glühwürmchen, Katze, Frosch, Maus und Eichhörnchen. Alle fragt der Igel, wie sie mutig sind und erhält unterschiedliche Tipps.
Sehr gelungen ist auch die Übersichtsseite am Ende, die alles noch einmal zusammenfasst und das Kind direkt anspricht, indem es gefragt wird, was ihm hilft, mutig zu sein. Insgesamt ein durchdachtes, stabiles Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft für Kinder.





Du musst mich vergessen
von Rosie Walsh
„Du musst mich vergessen“ überzeugt durch einen sehr angenehmen Schreibstil und gut gewählte Kapitellängen. Gerade dadurch lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und man bleibt schnell in der Geschichte.
Der Einstieg ist zunächst etwas verwirrend, da nicht sofort alle Zusammenhänge klar sind. Mit der Zeit wird die Vergangenheit jedoch schrittweise aufgearbeitet, sodass sich das Gesamtbild nach und nach erschliesst. Auch wenn die Handlung nicht unbedingt alltagsnah ist, bleibt sie dennoch nachvollziehbar.
Besonders gelungen ist die durchgehende Spannung. Immer wieder sorgen neue Wendungen dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Auch die Darstellung der Familienkonstellationen ist spannend und gibt zusätzliche Einblicke in die Hintergründe der Figuren. Die Charaktere wirken dabei authentisch und vielschichtig, sodass man ihre Entscheidungen gut nachvollziehen kann.
Insgesamt ein spannender Roman mit guter Struktur, der durch seinen Schreibstil und die dynamische Handlung überzeugt.





Sommerwind in der Toskana
von Karin Seemayer
Bei „Sommerwind in der Toskana“ handelt es sich um einen klassischen Wohlfühlroman. Nach einem klassisch klischeehaften Einstieg erhält man alles, was man von einem Wohlfühlroman erwartet: eine tolle Landschaft und eine Liebesgeschichte.
Was diesen Roman jedoch von anderen des Genres unterscheidet, ist der prägnante Schreibstil, der es schafft, ein klares Bild zu vermitteln, ohne sich in Unmengen an Beschreibungen zu verlieren. Man hat trotzdem das Gefühl, in der Toskana zu sein, und erlebt die Gerüche, das Essen und die Alltagsgeräusche hautnah mit.
Die Protagonistin überzeugt, weil sie nicht blauäugig handelt. Insgesamt sind die Schilderungen im Buch alltagsnah und realistisch, sodass man sich gut darin wiederfinden kann. Die Kapitellänge ist sehr angenehm, sodass man auch zwischendurch immer wieder gut in die Toskana eintauchen kann.
Ein rundum gelungener Roman, der klassische Elemente des Genres enthält, Schwachstellen jedoch deutlich eleganter und sympathischer löst. Für Fans der Toskana oder von Wohlfühlromanen eine klare Empfehlung.





Sachen suchen: Besuch im Zoo
von Susanne Gernhäuser
„Sachen suchen: Besuch im Zoo“ ist ein klassisches Buch aus der Reihe „Sachen suchen“. Auf jeder Doppelseite gibt es einen kurzen Text sowie kleine Bilder am Rand mit Beschriftungen, die im grossen Bild gesucht werden sollen. Das Konzept ist bewährt und funktioniert auch hier sehr gut.
Das Buch umfasst 12 Doppelseiten und ist aus dickem Karton gefertigt, was es besonders robust und gut für jüngere Kinder geeignet macht. Thematisch werden typische Bereiche eines Zoos gezeigt, wie das Aquarium oder der Streichelzoo. Ein konkreter Zoo wird dabei nicht dargestellt, sondern es bleibt allgemein gehalten.
Etwas schade finde ich, dass ich keine australischen Tiere entdecken konnte. Zudem gibt es inzwischen viele Bücher zu spezifischen Zoos, wodurch dieses hier weniger besonders wirkt. Insgesamt ist es aber ein gelungenes Suchbuch, das Kinder gut beschäftigt und für das Alter sehr passend ist.





Hilf den Fahrzeugen
von Nico Sternbaum
„Hilf den Fahrzeugen“ ist ein tolles Mitmachbuch für Kleinkinder. Besonders gut gefällt mir diese Ausgabe mit den Fahrzeugen. Es gibt auch eine Tiervariante, die vom Prinzip her sehr ähnlich aufgebaut ist. Da ich persönlich kein grosser Katzenfan bin, gefällt mir die Fahrzeugausgabe besser. Umso schöner finde ich es, dass es zwei verschiedene Varianten gibt, sodass man je nach Interesse auswählen kann.
Das Mitmachkonzept spricht Kinder sehr stark an. Die Aufforderungen sind lustig und abwechslungsreich, zum Beispiel laut rufen. Dadurch werden Kinder aktiv einbezogen und das Buch wird zu einem kleinen Erlebnis.
Ich finde das Buch auch eine tolle Ergänzung im Bücherregal, da es ein anderes Element bietet als klassische Bilderbücher, Wimmelbücher oder Bücher mit viel Text. Wir verschenken bei uns im Team gerne verschiedene Bücher zur Geburt und dafür eignet es sich seht gut, so kann man einen schönen Mix aus verschiedenen Bucharten zusammenstellen und etwas Abwechslung ins Bücherregal bringen.





Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box
von Nico Sternbaum
Die Leserabe Sonderausgaben bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Box erhält man viele verschiedene Elemente, darunter Bücher, Spielzeug und Schulmaterial wie zum Beispiel ein Lineal. Zusätzlich gibt es Extras wie Sticker. Preislich ist die Box so gestaltet, dass sie sich auch sehr gut als Geschenk zum Schulanfang eignet.
Besonders toll finde ich die enthaltenen Spiele, etwa ein Memory oder ein Quartett. Damit kann der Lernstoff spielerisch gefestigt werden, was Kindern meist besonders viel Freude bereitet. Gleichzeitig wird das Gelernte wiederholt, ohne dass es sich wie Üben anfühlt.
Auch die Bücher gefallen mir sehr gut, da sie direkt die Lust auf das Lesenlernen wecken und Kindern ein klares Ziel vor Augen führen.
Die kleinen Extras sind ebenfalls eine schöne Ergänzung. Dadurch können Kinder schon etwas mit dem Inhalt anfangen, selbst wenn sie noch nicht lesen können. Insgesamt ist die Box eine abwechslungsreiche und durchdachte Zusammenstellung für den Einstieg ins Lesen.









