Kundenrezensionen
yellowdog
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Bücher, die in Trinidad handeln, liest man auf dem dfeutschen Buchmarkt nicht so oft, aber der Debütroman der Autorin Ayanna Lloyd Banwo nutzt diese Umgebung detailliert und auf poetische Art.
Das Buch ist aus dem trinidad-kreolischen Englisch von Michaela Grabinger übersetzt.
Der bestechende, manchmal auch beklemmende Schauplatz ist die fiktive Stadt Port Angeles. Ein mystischer Einschlag bestimmt das Buch, in dem es neben der Liebe auch um den Tod und um Geister geht.
Zu den Hauptfiguren; Da ist Yeyide, die, wie die Frauen aus ihrer Familie, Tote sehen kann.
Und dann Emmanuel Darwin, ein Rastafari, der aus Not den Job eines Totenmgräbers auf einem Friedhof annehmen muss, obwohl Rastafari nichts mit dem Tod zu tun haben wollen.
Erst Mitte des Buches begegnen sie sich wirklich.
Darwin und Yeyide sind lebendige Charaktere. Sie sind beide jung. Beide sind sie gefangen von den Traditionen und spezifischen Glauben ihrer Familien und Vorfahren und sie schwanken zwischen Widerstand und Annehmen eines vorgegebenen Schicksals.
gerlisch
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Die Autorin Ayanna Lloyd Banwo erzählt in ihrem ersten Roman eine ergreifende Liebesgeschichte in Trinidad. Diese in zwei verschiedenen Perspektiven aufgebaut. Emmanuel geht in die Stadt Port Angeles um einen Job als Totengräber anzunehmen. Seine Mutter ist strikt dagegen, denn sich mit den Toten zu beschäftigen verstößt gegen sein Gelübde als Rastafari. Im anderen Handlungsstrang lernen wir Yejide kennen, die beim Tod ihrer Mutter von ihr eine besondere Gabe übernimmt. Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich. Emmanuel empfand ich als sehr behütet und zurückhaltend. Yejide dagegen fühlte sich von ihrer Mutter abgelehnt und trotz des wortgewaltigen, teilweise poetischen und ausschmückenden Schreibstils gerade bei ihrem Part wurde ich mit diesem Charakter nicht recht warm.
Als die beiden das erste Mal aufeinandertreffen, entsteht eine magische Beziehung. Der Plot hat von mehreren Genres etwas in sich, er wechselt zwischen Krimi, Liebesgeschichte und Mystik. Das Ganze ist doch sehr speziell und der Leser muss sich darauf einlassen. Das wunderschön gestaltete Cover fiel mir sofort ins Auge und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Mir war die Geschichte aber dann ein bisschen zu mystisch.
PMelittaM
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Darwin ist ein Rastafari, daher muss er sich von Toten fernhalten. Seine einzige Chance auf einen Job ist allerdings die des Totengräbers, und so trennt er sich von Dreads, Bart und Mütze und nimmt den Job an.
Yejide stammt aus einer Familie mit einem mythologischen Hintergrund. Die Frauen der Familie haben eine besondere Beziehung zu Toten, und nach dem Tod ihrer Mutter, ist es nun an ihr, deren Platz einzunehmen.
Die Autorin ist selbst auf Trinidad geboren, der Roman wurde im Original in trinidad-kreolischem Englisch verfasst, auch das Titelbild weist nicht nur mit seinen Farben auf die Karibik hin, sondern macht auch Lust, nach dem Buch zu greifen. Der Autorin gelingt es gut, eine besondere Atmosphäre zu schaffen, sie einen sehr bildreichen, manchmal fast poetischen Sprachstil und erzählt abwechselnd aus Darwins und Yejides Perspektive.
Darwins Szenen sind dabei leichter zu lesen. Ich empfehle jenen, die sich nicht mit Rastafari auskennen, sich zu diesem Thema ein bisschen zu belesen, Darwin ist dann leichter zu verstehen. Mir kam er schnell nahe, und ich mochte ihn schon nach wenigen Seiten. Er hat es nicht leicht auf dem Friedhof, aber nicht nur wegen seines kulturellen/religiösen Hintergrundes, auch seine Kollegen machen es ihm nicht immer leicht, und erst nach und nach erkennt man, dass hinter ihnen mehr steckt, als zunächst gedacht, und es wird noch richtig spannend.
Bei Yejide ist es schwieriger, ihre Szenen sind voller Mystik (hier erklärt sich dann auch der Titel), und als Leser:in versteht man nicht immer die Hintergründe, vieles kann man deuten und erahnen, aber bis zum Ende bleibt manches unklar. Ich hätte mir hierzu ein erklärendes Nachwort gewünscht, zumal ich auch nichts ergoogeln konnte. Handelt es sich hier um eine tatsächliche karibische Mythologie oder ist es eine fiktive, von der Autorin erdachte? Für mich wird das leider nicht klar. Und mit Yejide geht es mir teilweise ähnlich, ich kann sie nicht ganz greifen, komme ihr nicht so nahe wie Darwin.
Im Laufe des Romans treffen Darwin und Yejide aufeinander, und schon das erste, noch nicht körperliche, Zusammentreffen zeigt, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihnen geben muss. Als sie sich dann tatsächlich treffen, wird das in kurzen Abschnitten aus ihren abwechselnden Perspektiven beschrieben, was ich erzählerisch sehr gelungen finde. Sprachlich und erzählerisch ist der Roman überhaupt sehr gelungen.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es relativ wenige weitere Personen. Ich könnte nicht bei jedem Namen eine konkrete Charakterisierung liefern, doch einige sind wichtiger als andere, und diese finde ich gut gezeichnet, so dass ich mir ein deutliches Bild von ihnen machen konnte. Auch die Orte kommen gut zur Geltung, was dem bildhaften Erzählstil geschuldet ist, vor allem den Friedhof, auf dem Darwin arbeitet, kann man sich gut vorstellen.
„Als wir Vögel waren“ ist kein Roman für zwischendurch, man muss ihm Aufmerksamkeit schenken und offen sein für seine Mystik.
nil_liest
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Schon mal einen Roman gelesen der in Trinidad spielt? Ich bis zu diesem Buch auch nicht und das macht es dann so spannend, wenn ein Ort literarisch Raum findet, der bisher eher weniger zu finden war. Das lockt mich immer schon sehr und bei `Als wir Vögel waren` belohnt durch die 1980 in Trinidad geborene Ayanna Lloyd Banwo.
Dieser Roman hat zwei Protagonisten. Zum einen ist da die weibliche Hauptperson Yejide, sie kommt aus den Bergen und bekommt durch ihre Ahnen eine Magie vererbt, die ihr Beziehungen zu anderen schwer macht. Denn nachdem ihre Mutter starb, ist sie nun an der Reihe und ist mit den Toten auf eine spirituelle Weise verbunden und „sieht“ die Toten bei den Lebende.
Sie trifft erst im Traum und dann im echten Leben auf Emmanuel, er versucht einen Job in Port Angeles zu ergattern, denn seine alleinerziehende Mutter hat nicht genügend um alle satt zu bekommen. Er findet einen Job als Totengräber, aber das birgt großes Konfliktpotenzial in sich, denn in seinem Glauben darf er sich den Toten nicht näher. Der Rastafarian macht es trotzdem und spürt, dass auf diesem Friedhof eine magische Aura herrscht.
Das Buch hat einen intensiven Klang, ist magisch poetisch geschrieben und lässt einen regelrecht spüren wie Trinidad sein könnte. Die Beschreibungen nehmen einen vollends mit und ich konnte mich gut im Text verlieren. Ein wirklich atmosphärischer Text, der neben Magie und Liebe auch viele intensive Themen bearbeitet wie Tod und somit auch Verlust und Schmerz. Gehaltvoll.
Und ich hab gestaunt wie viel doch in diesen knapp 350 Seiten steckt! Dicht gepackt ist die Prosa und doch vermisst man keine Silbe. Eine Wohltat.
Fazit: Wirklich gelungen dieser karibische Debütroman. Ich hätte gerne mehr davon!
Miro
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Ayanna Lloyd Banwo entführt uns mit ihrem Roman auf die karibische Insel Trinidad und Tobago. Wir lernen Emmanuel Darwin kennen, ein Rastafari, der sich seiner Haare und somit seiner Wurzeln entledigt, um eine Job auf einem Friedhof anzunehmen. Einem Rastaman ist es nämlich nicht erlaubt Tote anzusehen. Seine Mutter kann ihm das nicht verzeihen und seinen Vater kennt er nicht.
Und wir lernen Yejide kennen, die auf dem Berg lebt und auf die Welt unten nur hinabsieht. Sie wächst in einer matriachalen Gesellschaft auf, in der den Frauen ganz besondere Rollen zukommen. Ihre Familie sorgt seit Generationen für die Menschen auf dem Berg.
Als es für ihre Mutter Zeit wird, diese Welt zu verlassen, ärgert sich Yejide, denn sie ist noch nicht eingeweiht in die Geschäfte der Familie. Ihre Mutter soll sie zu sich rufen, doch ist sie dafür noch stark genug? Yejide hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Diese war immer nur auf ihre Geschäfte und ihre Zwillingsschwester fixiert. Für andere Menschen schien da kein Platz zu sein.
Zwischen Yejide und Emmanuel entwickelt sich zwangsläufig eine Beziehung. Erstmals sehen sie sich in der Zwischenwelt, nur Emmanuel findet sich leider verstrickt in krumme Geschäfte und sieht keinen Ausweg aus seiner misslichen Lage. Da möchte er Yejide nicht mit reinziehen. Doch Yejide birgt eine ganz andere, ureigene Kraft, die weltliche Belange niemals beugen können.
Wer sich hier eine romantische Liebesgeschichte erwartet, liegt gänzlich falsch. Die Liebe scheint eher selbstverständlich. Die Wege der beiden wirken vorgezeichnet. Ein Abweichen wird nicht geduldet. Sie müssen sich ihren Aufgaben stellen. Die Mythologie um Leben und Sterben in Port Angeles wird hier in kraftvollen Bildern beschrieben und ich konnte mich gut in diese fremde Kultur einfühlen.
Die matriachalen Strukturen auf dem Berg prallen gegen die fiesen Mächte einer Stadt voller Gauner und Ganoven und so wird der Roman fast zu einem Krimi. Doch auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Nur geht es häufig um die Liebe zwischen Lebenden und Toten - eine ganz andere Form der Liebe, als durch den Klappentext erwartet.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mich das Buch gut unterhalten. Nach einiger Anlaufzeit fand ich die Geschichte sehr spannend, auch wenn mir die Figuren irgendwie fremd geblieben sind. Somit empfehle ich dieses Buch allen, die an mythologischen Geschichten interessiert sind und ein bisschen Durchhaltevermögen haben, denn man braucht eine Weile, um sich in dieser Welt einzufinden.
La Calavera Catrina
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
In "Als wir Vögel waren" ist in jeder Hinsicht ein besonderes Buch. Warum, erklärt die Autorin zum einen im Nachwort: der Bezug zu Trinidad und die Übersetzung aus dem trinidad-kreolischen Englisch. Außerdem fasziniert der besondere Stil und die bezaubernden Figuren. Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen ist da Darwin, der als Totengräber in Port Angeles auf dem Friedhof einen neuen Job anfängt. Und zum anderen Yejide, die nach dem Tod ihrer Mutter völlig unvorbereitet deren Gabe übernimmt, die Toten wahrzunehmen und Sterbedaten vorauszusehen. Beide lernen sich schicksalshaft auf dem Friedhof kennen. Das ist mal etwas ganz anderes.
Ayanna Lloyd Banwo schreibt poetisch, detailverliebt und schafft es, sowohl Darwin also auch Yejide ganz eigene Stimmen zu verleihen. Sie nimmt sich Zeit für die Einführung ihrer beiden Hauptfiguren, die sich erst mittendrin kennenlernen. Schmückt ihre Welt und ihren Alltag bunt und magisch aus. Es ist zwar eine Liebesgeschichte der außergewöhnlichen Art, aber es geht eben nicht nur darum: kulturelle, mystische, geisterhafte Einflüsse sind ebenso tragend. Das Ende fand ich wunderbar und würde es allen empfehlen, die Lust auf etwas Ungewöhnliches und neue Eindrücke haben.
mari_liest
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
3,5 Sterne
Darwin, auf der Suche nach seinem Vater, hat seine Mutter im Haus zurückgelassen, findet nach langer Suche einen Job als Totengräber. Nicht der optimale Job für ihn und ein absolutes No-Go für die Werte seiner Mutter, aber ein Job, der Geld bringt. Die große Stadt und die Nebengeschäfte der Kollegen bringen ihn an seine Grenzen.
Yejide’s wächst in einem Mehrgenerationenhaus auf. Liebt die alten Geschichten der Großmutter über Leben und Tod. Als ihre Mutter stirbt und hört sie die Stimmen der Toten und eine Einführung ins Familiengeheimnis beginnt.
Yejide und Darwin, das sind die beiden Figuren, um die sich die Geschichte hier dreht. Im bunten und teilweise gefährlichen Treiben der Stadt Port Angeles in Trinidad kreuzen sie ihren Weg und es entsteht eine besondere Begegnung, eine Liebesgeschichte, die schicksalhaft zu sein scheint.
Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt und lässt so kleinen Spielraum die beiden kennenzulernen, dennoch kommt aufgrund dieses rudimentären Zugangs zu ihnen, der teils esoterisch angehauchten und langsamen Erzählweise, keine große Handlung rum.
Die bildhafte Sprache im Roman hat mich persönlich sehr angesprochen und abgeholt.
Gesamt gesehen war es ein nettes Buch für zwischendurch, dessen spiritueller Anteil mir etwas zu viel war, auch wenn ich von Beginn an darüber Bescheid wusste. Wer Geschichten mit einem Ticken an Poesie und Mystik, gepaart mit einer Liebesgeschichte oder dem Thema „Spiritueller Umgang mit dem Tod“ mag, wird mit dieser Lektüre sicherlich gut beraten sein und eine Freude haben, und denjenigen möchte ich es auch gerne empfehlen.
Katharina Grassmugg
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Dieser Roman hat etwas sehr düsteres und mythisches an sich. Die Geschichte spielt in Trinidad und dreht sich um Emmanuel der als Totengräber arbeitet, sich jedoch aufmacht um seinen Vater zu finden dem er nie begegnet ist. Doch als Emmanuel Yejide begegnet will er sich endlich dem Leben zuwenden und den Toten ihre Ruhe lassen. Doch auch Yejide hat mit Verlusten zu kämpfen und zusammen versuchen sie sich gegen den Tod zu stemmen und einen Weg zu finden um sich Lebendig zu fühlen.
Der Roman hat etwas sehr mythologisches und märchenhaftes an sich, erinnert an eine alte Legende und stilistisch erinnert das Werk an Toni Morrisons Romane. Im Anhang findet sich ein Interview der Autorin in dem sie erzählt das sie von Arundhati Roy, Toni Morrison und Isabelle Allende in ihrem Schreiben beeinflusst wurde und ich finde das merkt man wirklich sehr. Alles in dieser Geschichte scheint von einem Morbiden Hauch umgeben zu sein der ein befremdliches Gefühl erzeugt. Dieses Gefühl lässt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite nicht los. Ein durchaus spannender, besonderer Roman
begine
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Als wir Vögel waren, ist der erste Roman, der aus Trinidad stammenden Schriftstellerin Ayanna Lloyd Banwo.
Heute lebt sie in Großbritannien.
Es ist ihr Debütroman.
Der Roman ist fantasievoll gestaltet. Es gibt viele mystische Geschehnisse.
Diese Geschichte findet auf einem Friedhof in Trinidad statt. Die Autorin hat eine Liebesgeschichte mit einer Geistergeschichte verwoben. Sie besteht aus Träumen und Erscheinungen.
Yejide und Darvin sin zwei Außenseiter.
Deren Liebesgeschichte hier spielt.
Die Autorin beschreibt komplizierte Details von mysteriöser Mythologie.
Die Atmosphäre Trinidad wurde genau erfasst, man hört die Vögel Zwitschern und den Lärm des Marktes.
Das Cover brilliert mit dem schönen Farbenspiel
Der Roman ist nicht so einfach, aber wer durchhält ist gut unterhalten.
Die Autorin besticht mit ihrem fantastischen Stil. Ich warte auf weitere Romane.
Emmmbeee
empfiehlt:





Als wir Vögel waren
von Ayanna Lloyd Banwo
Im Erstlingsroman von Ayanna Lloyd Banwo geht es buchstäblich um Leben und Tod, wobei der Tod für viele Leser natürlich ungleich interessanter ist. Die Umstände rund um diese beiden Pole sind auf Trinidad, welches wir hauptsächlich aus dem Urlaub kenne, so ganz anders als bei uns in Mitteleuropa.
Und es geht natürlich auch um Mann und Frau, um eine spezielle Begegnung auf dem Friedhof Fidelis in Port Angeles. Da ist einmal Emmanuel Darwin, früher Rastafari, nun auf der Suche nach seinem Vater. Als Totengräber muss er ja fast Yejide begegnen, die ihre soeben verstorbene Mutter beerdigen soll.
Jeder Todesfall ist für die Familien auf Trinidad eine große Sache, die zahlreiche Umstände mit sich bringt. Viele Geheimnisse kommen hinzu, viel Mystik, viele außergewöhnliche Kräfte.
36 Kapitel hat der Roman, und die Erzählung einer Großmutter fungiert als roter Faden. Wie bei einer Speise wird er gewürzt von Humor und scharfen Zutaten. Die sehr bildhafte Sprache gefällt mir sehr. Banwo erzählt eindringlich. Manchmal wird sie allerdings weitschweifig, was den Spannungsbogen spürbar mindert. Doch der Einblick in eine völlig andere Kultur auf einem anderen Kontinent ist allemal äußerst interessant.
Die Vögel im Titel des Buches sind vielseitig deutbar, mehr möchte ich nicht verraten. Die bunte Gestaltung des Covers mit seinen kräftigen Farben harmoniert sehr gut mit dem Inhalt des Romans und mit den geheimnisvollen Hintergründen der Handlung.
Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
