Kundenrezensionen von Karin_50





Pumpkin Spice & Lonely Hearts
von Clara Sanders
Schon nach kurzer Zeit mochte ich die herbstliche Stimmung in Blossom Heights sehr. Der Blumenladen, Kürbisse, Gebäck und die kleinen gemütlichen Ecken haben beim Hören eine Atmosphäre geschaffen, in der ich mich gern aufgehalten habe. Besonders Poppy ist mir ans Herz gewachsen. Mit ihrer herzlichen, manchmal auch recht direkten Art bringt sie Wärme in die Geschichte und sorgt immer wieder für schöne Momente.
Lily mochte ich grundsätzlich gern. Besonders schön fand ich, wie selbstverständlich sie ihrer Freundin Julie zur Seite steht. Manchmal waren mir ihre Gedanken allerdings etwas zu viel und ich hätte mir gewünscht, dass sie in manchen Situationen selbstbewusster auftritt und sich nicht so schnell in ihre Sorgen hineinsteigert. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir von ihr einfach etwas mehr Entschlossenheit gewünscht.
Luke wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Seine hilfsbereite Art und die Momente zwischen ihm und Lily haben mir besonders gefallen. Auch die anderen Figuren tragen viel zu der gemütlichen Kleinstadtatmosphäre bei, die für mich einen großen Teil des Reizes dieser Geschichte ausmacht.
Die Handlung bleibt eher leicht und manches lässt sich schon früh erahnen, was mich bei einem solchen Wohlfühlroman aber nicht besonders gestört hat. Zum Ende hin ging mir dann einiges etwas zu schnell und ein paar zusätzliche Kapitel hätten der Geschichte für meinen Geschmack gutgetan.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und konnte der Geschichte insgesamt angenehm folgen. Für mich war es eine schöne, unkomplizierte Herbstgeschichte mit sympathischen Figuren, Freundschaft, Romantik und ganz viel Gemütlichkeit. Genau das Richtige für ein paar entspannte Stunden, wenn es draußen langsam herbstlich wird.





Leuchtende Schatten
von Iris Wolff
Am meisten ist mir die Freundschaft zwischen Ella und Harriet im Gedächtnis geblieben. Die beiden Mädchen wachsen in ganz unterschiedlichen Verhältnissen auf und finden trotzdem eine besondere Nähe zueinander. Gerade in einer Zeit, in der so vieles unsicher wird, hat mich ihr Zusammenhalt sehr berührt.
Ella lebt mit ihrer großen Familie in Siebenbürgen, und dieses familiäre Miteinander habe ich besonders gern gelesen. Der Zweite Weltkrieg scheint zunächst noch etwas entfernt, greift aber zunehmend in das Leben der Menschen ein. Iris Wolff erzählt davon ruhig und ohne unnötige Dramatik. Dabei stehen für mich immer die Menschen, ihre Beziehungen und ihre Gefühle im Mittelpunkt.
Ella war mir schnell nah, aber auch die zurückhaltendere Harriet hat mich beschäftigt. Die Sprache ist fein, bildhaft und stellenweise poetisch, sodass ich manches ganz bewusst langsam gelesen habe. Das Cover mit den leuchtend roten Kirschen gefällt mir sehr und bildet einen schönen Gegensatz zur ernsten Zeit der Geschichte.
Ich habe das Buch nachdenklich geschlossen. Vor allem die Freundschaft der beiden Mädchen und die Wärme innerhalb von Ellas Familie werden mir in Erinnerung bleiben.





Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten
von Rebekka Eder
Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, durch die Obstgärten von Finkenwerder zu spazieren. Die Beschreibungen der Apfelbäume, der Natur und des alten Gartens haben in mir viele Bilder entstehen lassen und der Geschichte eine ganz besondere Wärme verliehen. Der Apfelgarten ist für mich weit mehr als nur ein Schauplatz. Er steht für Erinnerungen, Hoffnung und den Wunsch, etwas Wertvolles zu bewahren. Genau das hat mich sehr angesprochen.
Kea war mir von Anfang an sympathisch. Sie fügt sich nicht einfach den Erwartungen ihrer Zeit, sondern versucht ihren eigenen Weg zu finden. Dabei bleibt sie trotzdem glaubwürdig und wirkt nie übertrieben mutig. Auch Kristen habe ich schnell ins Herz geschlossen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Verbindung, die unter den damaligen Umständen alles andere als selbstverständlich ist. Gerade weil ihre Liebe auf so viele Hindernisse trifft, habe ich ihnen besonders die Daumen gedrückt.
Ebenso gefallen hat mir die Bedeutung der Familie innerhalb der Geschichte. Nicht jede Entscheidung ist leicht nachzuvollziehen, doch gerade dadurch wirken die Figuren sehr menschlich. Auch die historischen Ereignisse fügen sich stimmig in die Handlung ein und machen deutlich, wie sehr politische Grenzen und die Cholera das Leben der Menschen beeinflusst haben.
Der Schreibstil liest sich ruhig, bildhaft und angenehm flüssig. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt wunderbar zur Atmosphäre des Romans. Es macht schon vor dem Lesen neugierig auf die Geschichte.
Das Ende lässt noch viele Fragen offen, aber genau dadurch freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung. Ich habe dieses Buch mit großer Freude gelesen und werde Kea und ihren Apfelgarten sicher nicht so schnell vergessen.





The Brave and the Reckless
von Dilan Dyer
Manchmal greife ich zu einem Buch, das mich einfach ein paar Stunden gut unterhalten soll. Hier habe ich genau das bekommen und sogar noch etwas mehr. Hinter den humorvollen Szenen verbirgt sich eine Geschichte über Neuanfänge, das Loslösen von Erwartungen und die Frage, ob man alten Gefühlen noch einmal vertrauen kann.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es versprüht genau die verspielte Stimmung, die ich später auch beim Lesen empfunden habe, und passt wunderbar zum außergewöhnlichen Wildwest-Setting.
Besonders gefallen hat mir Esra. Sie wirkt lebendig, manchmal etwas chaotisch und trifft nicht immer die vernünftigsten Entscheidungen. Gerade deshalb erschien sie mir sehr menschlich. Man spürt, wie wichtig es ihr ist, sich von den Erwartungen ihrer Eltern zu lösen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Auch Noah hat mich nach und nach überzeugt. Hinter seiner kontrollierten und oft schroffen Art steckt deutlich mehr, als man zunächst vermutet. Es war schön zu beobachten, wie sich beide Figuren langsam aufeinander zubewegen, ohne dass ihre Unterschiede plötzlich verschwinden.
Das Wildwest-Themenpark-Setting fand ich herrlich originell. Die täglichen Shows, die Rollen auf der Bühne und das Leben hinter den Kulissen verleihen der Geschichte ihren ganz eigenen Charme. Ich hatte oft das Gefühl, selbst durch Bravetown zu spazieren und das bunte Treiben zu beobachten.
Neben der Liebesgeschichte mochte ich besonders die Nebenfiguren. Sie bringen Wärme in die Geschichte und sorgen dafür, dass sich Bravetown wie ein Ort anfühlt, an den man gerne zurückkehren würde.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Viele Dialoge haben mich zum Schmunzeln gebracht, weil Esra und Noah sich nichts schenken und ihre Schlagabtausche wunderbar lebendig wirken.
Die Annäherung der beiden hat sich für mich glaubwürdig entwickelt. Aus anfänglichen Reibereien entstehen nach und nach Vertrauen und Nähe, sodass ich ihre Geschichte gerne bis zum Schluss begleitet habe.
Lediglich die sehr ausführlichen romantischen Szenen waren für meinen Geschmack etwas umfangreicher, als ich sie persönlich brauche. Sie passen zwar zur Geschichte, hätten für mich aber etwas kürzer ausfallen dürfen.
Ich habe das Buch mit einem Lächeln zugeklappt. Es hat mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt und mich mit seinen liebenswerten Figuren und dem ungewöhnlichen Setting bestens begleitet.





Lucia 2. Rächerin des Feuers
von Sarah Fleury
Schon nach wenigen Seiten war die vertraute Welt von Flammaris wieder ganz nah und die Geschichte hat sofort an die Ereignisse des ersten Bandes angeknüpft. Die Handlung entwickelt sich spannend und gleichzeitig sehr gefühlvoll, sodass nie nur das Abenteuer im Mittelpunkt steht, sondern auch die Menschen dahinter. Besonders schön fand ich, wie sich die Freundschaften weiterentwickeln und wie wichtig Vertrauen und Zusammenhalt für alle werden. Lucia wächst mit jeder Herausforderung ein Stück mehr über sich hinaus und bleibt dabei trotzdem ein Mädchen mit Zweifeln und Gefühlen. Gerade das macht sie zu einer so liebenswerten Hauptfigur. Auch Tiu hat mich diesmal besonders berührt. Seine Entwicklung ist nachvollziehbar und hat mich oft mitfühlen lassen.
Die Reise durch Flammaris führt an viele neue Orte, die mit viel Fantasie beschrieben werden. Dabei entstehen wunderschöne Bilder im Kopf und man entdeckt immer wieder faszinierende Feuerwesen, die der Geschichte einen ganz besonderen Zauber verleihen. Das Cover passt wunderbar zum Buch und fängt die magische Stimmung der Geschichte sehr schön ein. Auch die liebevolle Gestaltung macht Lust, sofort mit dem Lesen zu beginnen.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und ist leicht verständlich, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Spannung und ruhige, gefühlvolle Momente wechseln sich harmonisch ab, sodass die Geschichte bis zum Schluss fesselt. Besonders gefallen hat mir, dass neben dem Abenteuer auch Werte wie Mut, Freundschaft und Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielen.
Mich hat diese Fortsetzung von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Sie erzählt eine spannende und zugleich warmherzige Geschichte, die Jung und Alt gleichermaßen verzaubern kann. Nun bleibt nur noch die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen mit Lucia und ihren Freunden.





A Business Proposal 1
von Haehwa
Schon das farbenfrohe Cover macht Lust auf eine leichte und humorvolle Geschichte und passt wunderbar zur Stimmung des Buches. Der Einstieg gelingt mühelos und schon nach wenigen Seiten nimmt das Chaos seinen Lauf. Aus einer originellen Idee entwickelt sich eine unterhaltsame Geschichte voller Missverständnisse, überraschender Wendungen und romantischer Momente. Dabei bleibt die Handlung durchgehend kurzweilig und bietet immer wieder Szenen, die zum Schmunzeln einladen.
Hari war für mich eine sympathische Hauptfigur. Mit ihrer hilfsbereiten und manchmal etwas chaotischen Art gerät sie von einer turbulenten Situation in die nächste und sorgt damit für viele unterhaltsame Momente. Taemu wirkt anfangs eher kühl und sehr zielstrebig, gewinnt im Verlauf der Geschichte aber zunehmend an Tiefe. Besonders seine Entwicklung hat mir gut gefallen. Auch die Nebenfiguren bringen immer wieder frischen Schwung in die Handlung und machen die Geschichte abwechslungsreich.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Vor allem die humorvollen Dialoge tragen viel zum Charme des Buches bei. Gleichzeitig hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht. Manche Missverständnisse ziehen sich etwas in die Länge und nicht jede Entscheidung der Figuren war für mich vollständig nachvollziehbar. Teilweise wirkte die Handlung dadurch etwas überzogen.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte hatte ich eine unterhaltsame Lesezeit. Das offene Ende macht neugierig und weckt die Lust, auch den zweiten Band zu lesen. Für Fans humorvoller Liebesgeschichten mit K Drama Flair ist das Buch sicherlich einen Blick wert. Von mir gibt es 3,5 Sterne.





Hüter des Schatzes
von Reiner Knizia
Dieses Legespiel ist eine wunderbare Bereicherung für unsere gemeinsamen Nachmittage. Es eignet sich hervorragend, um es in gemütlicher Runde mit den Enkelkindern zu spielen, sorgt aber genauso gut bei einem Treffen mit Freundinnen für tolle Unterhaltung. Uns hat das Spiel ab der ersten Minute begeistert.
Der Aufbau des Spiels ist denkbar einfach und geht erfreulich schnell. Jede Person bekommt einen eigenen Spielplan, der den Drachenhort darstellt, und ein Set aus bunten Plättchen. Die Spielanleitung ist übersichtlich gestaltet und die Regeln sind im Handumdrehen verstanden. Das verhindert lange Wartezeiten, was besonders beim Spielen mit jüngeren Kindern ein großer Vorteil ist.
Die Spielmechanik hat mir besonders gut gefallen. Da alle Spieler immer gleichzeitig denselben Schatz heraussuchen und auf ihrem Plan ablegen müssen, entsteht eine wunderbare Dynamik. Niemand muss untätig herumsitzen und warten, bis er an der Reihe ist. Das Sortieren der Schätze in die verschiedenen Bereiche, die durch die kleinen Lavaspalten vorgegeben sind, erfordert einiges an Voraussicht und ein kluges Köpfchen. Man muss gut überlegen, wie man die Gegenstände dreht und platziert, damit sich die unterschiedlichen Schätze am Ende nicht gegenseitig blockieren. Das Spiel bleibt dadurch bis zum Schluss spannend und bietet eine tolle Mischung aus Logik und Unterhaltung.
Die Gestaltung des Spiels ist ein absoluter Hingucker. Die Zeichnungen des Drachenauges auf der Schachtel und die bunten Schatzplättchen mit Gold, Edelsteinen und Schwertern sind sehr liebevoll und detailreich gearbeitet. Das Thema mit dem chaotischen Drachenhort wurde wirklich gelungen umgesetzt. Die Karten und Pläne sind zudem stabil und die Symbole so klar gezeichnet, dass alles sehr gut zu erkennen und zu handhaben ist.
Für mich ist es das ideale Familienspiel, da es Jung und Alt an einen Tisch bringt und nach einer kurzen Runde von etwa zwanzig Minuten eigentlich immer sofort die nächste Partie gefordert wird. Ich kann das Spiel für fröhliche und gemeinsame Stunden sehr empfehlen.





Mord mit Schwips
von Eva Cramer
Mit „Mord mit Schwips“ legt Eva Cramer einen gelungenen Auftakt für eine neue Krimireihe vor. Im Mittelpunkt steht Romy Fuchs, die nach ihrer Rückkehr in den Bayerischen Wald eigentlich einen ruhigeren Lebensabschnitt beginnen möchte. Stattdessen wird sie schon bald in einen Mordfall verwickelt, der für einige Turbulenzen sorgt.
Der Fall rund um den Tod des Brennmeisters entwickelt sich interessant und bleibt bis zum Schluss offen genug, um die Neugier aufrechtzuerhalten. Besonders gelungen ist die Tatsache, dass mehrere Personen ein mögliches Motiv haben und die Ermittlungen dadurch immer wieder neue Richtungen einschlagen.
Romy ist eine sympathische Hauptfigur, die mit ihrer journalistischen Erfahrung glaubwürdig agiert. Ebenso überzeugt Ben, der als ermittelnder Kommissar und zugleich Romys Exmann für zusätzliche Spannung sorgt. Die Dynamik zwischen den beiden lockert die Handlung immer wieder auf.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass sich das Buch sehr leicht lesen lässt. Die Beschreibungen des Bayerischen Waldes vermitteln ein stimmiges Bild der Region, ohne dabei zu ausschweifend zu werden.
Auch das Cover passt hervorragend zum Inhalt und vermittelt auf den ersten Blick die Mischung aus Krimi und bayerischer Gemütlichkeit.
Sehr gut gefallen hat mir die Verbindung von Kriminalfall, Familienleben und regionalem Ambiente. Für mich ist dieser erste Band ein gelungener Cozy Krimi, der neugierig auf weitere Fälle macht.





Off to the Races
von Elsie Silver
Schon zu Beginn hat mich das Ranch-Setting mit seiner Weite, der Verbundenheit zur Natur und dem liebevollen Umgang mit den Pferden tief angesprochen. Es ist ein Ort, an dem man als Leserin gern verweilt, weil er Ruhe ausstrahlt und gleichzeitig voller Leben ist. Die Autorin beschreibt diese Welt mit einem offenen Blick für Details, sodass die Atmosphäre mühelos entsteht und man sich schnell zuhause fühlt.
Billie war für mich eine wunderbare Protagonistin. Ihre Stärke und ihre Bodenständigkeit haben mir imponiert, ebenso wie ihre Wärme und der Respekt, den sie den Tieren entgegenbringt. Sie wirkt nicht überzeichnet, sondern wie eine Frau, die ihren Platz im Leben behauptet und trotzdem Verletzlichkeit zulässt. Diese Ausgewogenheit hat sie mir sehr nahegebracht.
Vaughn hat mich zunächst etwas auf Abstand gehalten, doch je mehr man über ihn erfährt, desto verständlicher wird sein Verhalten. Seine Ernsthaftigkeit, sein Pflichtgefühl und die Schatten seiner Vergangenheit verleihen ihm eine stille Tiefe, die ich mit der Zeit sehr schätzen gelernt habe. Die Beziehung zwischen ihm und Billie entwickelt sich langsam, glaubhaft und mit dem richtigen Maß an Intensität. Ihre Nähe wirkt nicht überstürzt, sondern wie ein natürliches Zusammenfinden zweier Menschen, die einander gut tun.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und atmosphärisch. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus emotionalen Momenten, leichtem Humor und der ruhigen Klarheit, mit der sie sowohl Figuren als auch Situationen zeichnet. Der Spice-Anteil war für meinen Geschmack stellenweise etwas präsenter, als ich es persönlich bevorzuge, aber er fügte sich dennoch stimmig in die Dynamik der beiden ein.
Fazit: Eine gefühlvolle, atmosphärische Romance, die mit authentischen Figuren, einer wunderschönen Kulisse und einem warmen Erzählton überzeugt. Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Herz und Entwicklung schätzen.





Selling Dreams
von April Dawson
Schon auf den ersten Blick überzeugt Selling Dreams mit einem ästhetischen Cover, dessen Farbspiel und New York Flair sofort Lust auf die Geschichte machen. Die Skyline und der harmonische Farbschnitt spiegeln perfekt den luxuriösen Rahmen der Handlung wider. Inhaltlich taucht der Roman in die Welt der New Yorker Immobilienbranche ein und begleitet Marissa Gallagher, eine ehrgeizige Maklerin, die sich ihren Platz hart erkämpft hat. Ihr größter Gegenspieler ist Calder Bevyn, der als Aushängeschild eines erfolgreichen Familienunternehmens gilt. Als berufliche Konkurrenz unter einem Dach arbeiten zu müssen, sorgt für Spannung, Wortgefechte und emotionale Nähe.
Marissa wird als starke, zielstrebige Frau gezeichnet, die sich in einer männerdominierten Branche behauptet, ohne ihre Verletzlichkeit zu verlieren. Calder wirkt nach außen kontrolliert und charmant, zeigt aber im Verlauf der Geschichte zunehmend Tiefe. Die Entwicklung ihrer Beziehung erfolgt ruhig und glaubwürdig.
April Dawsons Schreibstil ist flüssig, modern und angenehm detailreich, ohne sich in Beschreibungen zu verlieren. Besonders die Immobilienbesichtigungen und das Arbeitsumfeld sind bildhaft gestaltet
.
Selling Dreams ist ein gelungener Reihenauftakt mit starken Charakteren, einem spannenden Setting und einer gefühlvollen Slow Burn Romance. Ich habe die Geschichte sehr genossen und freue mich darauf, erneut in diese Welt zurückzukehren.









