Kundenrezensionen von Karina





Tage am Fluss
von Jochen Mariss
Wer eine kleine literarische Erfrischung braucht, dem kann ich nur empfehlen, gemeinsam mit Sara und Leon in 'Tage am Fluss' von Jochen Mariss abzutauchen.
Der Autor hat hier einen schönen und atmosphärischen Roman geschaffen, der ganz unterschiedliche Themen miteinander verbindet: Verlust, häusliche Gewalt, Umweltschutz, Selbstschutz, aber auch Neuanfänge, Freundschaft und Gefühle.
Sara Harmsen ist die Fährfrau ihres Dorfes und lebt eher zurückgezogen als Eigenbrötlerin. Da stolpert eines Tages der junge Umweltaktivist Leon, verletzt und mit einigen Geheimnissen im Gepäck, in ihr Leben. Er bekommt Kost und Logis auf Saras Hof - im Gegenzug hilft er bei den anfallenden Arbeiten.
Beide tragen ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum und es braucht Zeit und so manche Wendung, bis nach und nach Dinge ans Licht kommen. Dabei entwickelt sich auch die Verbindung zwischen den beiden auf eine Art, die ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Aber für mich hat es gut gepasst. ????
Das Buch hat mich schon durch Cover und Klappentext neugierig gemacht und meine Erwartungen letztlich auch erfüllt. Sara ist allerdings schon eine ziemlich ruppige Persönlichkeit - manchmal hat sie mich tatsächlich ein bisschen genervt. ???? Aber irgendwie gehört genau das auch dazu und macht sie als Figur glaubwürdig.
Besonders gefallen haben mir die atmosphärischen Beschreibungen von Saras Hof, den Tieren und natürlich ihrer Arbeit als Fährfrau auf dem Fluss. Ich konnte mir die Umgebung richtig gut vorstellen und hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst dort zu sein. ????
Auch die anderen Figuren fand ich schön und facettenreich erzählt. Insgesamt ist 'Tage am Fluss' ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der einiges zu bieten hat und mich sehr gut unterhalten konnte.
Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung. ????





Halbwach
von Sophia Como
Ein Buch, bei dem ich zwischendurch dachte: Hätte ich in meinen Zwanzigern gerne gelesen. ????
'Halbwach' von Sophia Como hat mich ein bisschen zurück in die Zeit katapultiert, in der das Wochenende gefühlt erst dann richtig gut war, wenn man mindestens einmal unterwegs war. Clubs, Flirts, One-Night-Stands und bloß keine Verpflichtungen - klingt doch erstmal recht spaßig. ????
Zoe ist Schriftstellerin für Liebesromane und hat selbst aber so gar keinen Bock auf die Liebe. Warum sie so tickt, kristallisiert sich nach und nach heraus.
Mit ihrer Clique zieht sie am liebsten durch die Clubs der Stadt und genießt ihr Leben - unverbindlich, frei und ohne unnötiges Drama. Und dann wäre da noch Mael. Gutaussehend, charmant und vor allem: Er will genauso wenig eine Beziehung wie Zoe. Jackpot auf zwei Beinen also! ????????
Doch wo körperliche Nähe und Sympathie vorhanden sind, kann es natürlich auch schnell mal kompliziert werden. Und nicht nur dort: Auch innerhalb von Familien kann es ordentlich knirschen - und damit kennt sich Zoe leider bestens aus.
Ich mochte Zoe tatsächlich richtig gerne - obwohl sie charakterlich und vom Lifestyle her schon ziemlich weit von mir entfernt ist. ???? Vielleicht gerade deshalb. Ich habe sie insgeheim ein bisschen dafür gefeiert, dass sie sich nimmt, was sie möchte, und sich nicht dafür rechtfertigt.
Je tiefer man in die Geschichte abtaucht, umso mehr kann man hinter ihre coole Partygirl Fassade schauen und versteht, warum sie eigentlich so tickt.
Im Mittelteil hatte die Geschichte für mich zwar ein paar kleine Längen, aber insgesamt konnte sie mich gut fesseln. Und ich habe das Buch am Ende mit einem zufriedenen Gefühl zugeschlagen - was will man mehr? ????
Und wieder stelle ich mir am Schluss die Frage: Warum markiere ich mir eigentlich nie die guten Stellen in meinen Büchern?! ????????♀️????
Ich kann euch nämlich sagen: Bei 'Halbwach' gab es definitiv ein paar, bei denen ich kurz dachte: Uff. Der war gut.





Pause
von Lena Kupke
Ich habe das Buch jetzt eine ganze Weile sacken lassen - und weiß inzwischen mit Sicherheit, dass es mich leider nicht nachhaltig beeindruckt hat.
Hanna muss aus gegebenem Anlass die Pausetaste drücken und zieht vorübergehend wieder bei ihren Eltern ein.
Sie trägt einige schwere Päckchen mit sich herum, bekommt dabei aber nur wenig Unterstützung. Allerdings fordert sie diese auch nicht ein und reagiert stattdessen häufig trotzig. Das konnte ich mal mehr, mal weniger nachvollziehen.
Was ich allerdings überhaupt nicht verstanden habe: Über die wirklich wichtigen Dinge und Geschehnisse, wird einfach nie gesprochen. Weder in ihrer Beziehung noch in ihrer Familie oder mit ihren Freunden. Worum es genau geht, möchte ich bewusst nicht verraten, denn gerade das Spekulieren darüber, gehört für mich zum Leseerlebnis.
Der Schreibstil ist ungeschönt, schnoddrig und gleichzeitig auch witzig - genau so hatte ich mir 'Pause' von Lena Kupke auch vorgestellt. Über die Reels der Autorin kann ich mich schließlich auch immer köstlich amüsieren. ????
Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen. Die ersten beiden Abschnitte haben mich komplett abgeholt - ich war begeistert und wollte unbedingt weiterlesen. Danach trat die Geschichte für mein Empfinden jedoch auf der Stelle. Das Überspitzte, das mir anfangs so viel Spaß gemacht hatte, wurde mit der Zeit einfach zu viel. Es nutzte sich ab und fing schließlich sogar an, mich eher zu nerven.
Auch mit den Figuren bin ich nicht richtig warm geworden, und auf die eine oder andere Anekdote hätte ich gut verzichten können.
Den Schreibstil selbst mochte ich wirklich gern - ich fand ihn nur nicht ganz passend zum ernsten Thema des Buches. Trotzdem würde ich jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen, auch wenn mich dieses leider nicht überzeugen konnte.





All die Farben, all das Licht
von Cora Wucherer
Ein Buch, das genau so gut ist, wie ich es mir erhofft hatte.
'All die Farben, all das Licht' ist ein berührender Coming-of-Age-Roman über zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Juna, die Ältere, leidet an einer unheilbare Erkrankung, die dazu führen wird, dass sie nach und nach ihr Augenlicht verliert. Für sie als leidenschaftliche und außergewöhnlich talentierte Malerin ein absolutes Horrorszenario.
Die vier Jahre jüngere Martha ist gesund, steht jedoch schon immer im Schatten ihrer Schwester. Zum einen, weil Junas Erkrankung zwangsläufig viel Aufmerksamkeit verlangt, zum anderen, weil Martha selbst durch kein besonderes Talent hervorstechen kann. Hinzu kommt, dass am Tag ihrer Geburt etwas geschah, das die gesamte Familie und deren Leben bis heute nachhaltig geprägt hat.
Die Kapitel wechseln zwischen den Perspektiven der beiden Schwestern. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle hautnah und taucht tief in ihren Alltag und ihre Beziehung zueinander ein. Mal hassen sie sich, mal lieber sie sich - genauso widersprüchlich, ungeschönt und authentisch wie Geschwisterbeziehungen und das Erwachsenwerden eben oft sind.
Cora Wucherer erzählt mit ' All die Farben, all das Licht' eine emotionale und glaubwürdige Familiengeschichte, die schwere Themen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit vermittelt. Ich mochte die Entwicklung aller Figuren sehr und fand es auch spannend am Ende noch in die Gedanken des Vater Einblick zu erhalten. Das Buch liest sich angenehm flüssig, berührt aber nachhaltig und regt noch lange zum Nachdenken an.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.





Guten Morgen, schönes Wetter heute
von Tanja Kokoska
4,5 Sterne
'Guten Morgen, schönes Wetter heute' - das ist nicht nur eine alltägliche Smalltalk-Floskel, ähnlich wie "Na, wie geht's?", sondern auch der Titel des Romans von Tanja Kokoska. Und genau dieses Buch möchte ich euch heute ans Herz legen. ????
Die Geschichte spielt in einer Großstadtsiedlung, in der 1583 Menschen miteinander - oder vielleicht eher nebeneinander - leben. Wir begleiten einige von ihnen und erhalten Einblicke in ihre Sehnsüchte, Ängste, Hoffnungen und Träume. Dabei erzählt der Roman von den kleinen und großen Dingen des Lebens: davon, dass man manchmal mutig sein muss, loslassen sollte, genauer hinsehen darf und wie wichtig die kleinen Gesten sind, die unser Miteinander zusammenhalten.
Auf die einzelnen Figuren möchte ich gar nicht so sehr eingehen, denn der Klappentext verrät bereits ein wenig über sie. Aber eines muss ich unbedingt erwähnen: Ich fand alle Charaktere unglaublich lebendig und liebevoll gezeichnet. Jede einzelne Geschichte hatte ihren Reiz. Besonders berührt hat mich jedoch die Geschichte der Familie Arslan - warum, das dürft ihr gerne selbst herausfinden.
Dieses Buch verbindet Tiefgründigkeit mit einer wunderbaren Leichtigkeit und hat mir beim Lesen sehr viel Freude bereitet.
Deshalb kann ich meine Empfehlung vom Anfang nur wiederholen: Lest es! Ich glaube, dass diese Geschichte viele Menschen begeistern wird. ????✨️





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Manche Bücher sind schwer zu rezensieren, und 'Die Gesetze von Liebe und Logik' von Debra Curtis gehört für mich definitiv dazu. Die Geschichte begleitet die Schwestern Lily und Jane durch die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, wobei der Fokus vor allem auf Lily, ihrer ersten großen Liebe und deren Verlust liegt.
Die Liebesgeschichte hat mir vor allem am Anfang gut gefallen. Noch interessanter fand ich jedoch die Beziehung zwischen Lily und Jane. Ihre Dynamik hat mich durch die gesamte Geschichte hinweg mehr gefesselt als die Liebesgeschichte selbst, und gerade über Jane hätte ich gerne noch mehr erfahren.
Etwas irritiert hat mich, dass Lilys erste große Liebe durchgehend nur "der Junge" genannt wird, obwohl er eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Wieso bekommt er als einzige Figur keinen Namen?
Das Buch habe ich sowohl gelesen als auch als Hörbuch gehört, gesprochen von Sandrine Mittelstädt. Tatsächlich hat mir die Hörbuchversion sogar noch etwas besser gefallen.
Insgesamt ist es ein schöner Roman mit einem sehr starken ersten Drittel, einigen Längen im Mittelteil und einem überraschenden Ende. Gerne gehört - aber kein persönliches Highlight.





Mirabellentage
von Martina Bogdahn
Nun habe ich meinen imaginären Spaziergang durch das fränkische Blumenfeld beendet und dabei so einiges über seine Bewohner erfahren. ????
In 'Mirabellentage' erzählt Anna, die langjährige Haushälterin des verstorbenen Ortspfarrers Josef, so allerhand Anekdoten aus vergangenen Zeiten. Für sie ist das eine Form der Trauerbewältigung - und gleichzeitig ihre ganz eigene Art, den neuen Priester Fridjof in sein Amt einzuführen.
Dabei hat es Fridjof nicht leicht: Er tritt in große Fußstapfen und wird als junger Mann von einer Hallig an der Nordsee von den Dorfbewohnern oft kaum verstanden. Umso besser, dass Anna ihm den Tipp gibt, die Gemeinde einfach mit seinem 'Latein' zu beeindrucken. ????
Für mich war dieser Roman ein schöner sommerlicher Lesehappen für zwischendurch. Die Erzählungen sind mal traurig und nachdenklich, mal humorvoll, manchmal auch etwas gewöhnungsbedürftig (ich sage nur: Gänseessen ????).
Besonders gefallen hat mir, wie sehr die zwischenmenschlichen Beziehungen im Mittelpunkt stehen. Immer wieder wird deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft sind - etwas, das dem Roman viel Wärme verleiht.
Zeitweise waren mir die vielen aneinandergereihten Anekdoten allerdings etwas zu viel, sodass ich hin und wieder aus dem Lesefluss geraten bin. Es fühlte sich ein wenig so an, als würde die nette ältere Dame von nebenan einem bei jedem Treffen noch schnell eine weitere Geschichte von früher erzählen - manchmal charmant, manchmal auch ein kleines bisschen anstrengend. ????
Trotzdem habe ich mich in Blumenfeld sehr wohlgefühlt und könnte mir durchaus vorstellen, dort ein Plätzchen unter den Einwohnern zu finden. ????





Das Spiel
von Aisling Rawle
Trash TV zum Lesen? ????
Da gibt's von mir ein klares: Jaaaa! ????
Ich bin eine bekennende Trash Queen und deshalb war ich sofort begeistert, als ich 'Das Spiel' von Aisling Rawle entdeckt habe.
Nichts lässt mich besser abschalten als Lesen, Faulenzen und/oder Reality-TV schauen. Einfach gucken, lachen, sich aufregen und gelegentlich ein bisschen fremdschämen.
Und das Konzept dieses Buches hat mich direkt abgeholt: Eine Dauershow, die mit zehn Frauen und zehn Männern auf einem luxuriösen Anwesen mitten in der Wüste startet. Nahrung, Wasser und andere Dinge des täglichen Bedarfs müssen in Gruppen-Challenges erspielt - oder manchmal sogar erkämpfen werden. In Einzelaufgaben winken Luxusgegenstände, die die Teilnehmenden für sich behalten dürfen.
Die vielen Namen sind zu Beginn nicht leicht zu merken. Aber wie bei echten Reality-Shows sind manche Kandidaten ohnehin schnell wieder verschwunden, während andere durch Sympathie oder Antipathie automatisch zu den Hauptfiguren werden. Es entstehen spannende Dynamiken, die sich je nach Situation und äußeren Umständen ständig verändern.
Wie schon im Klappentext erwähnt, musste auch ich sofort an 'Herr der Fliegen' denken. Und erschreckenderweise fand ich keine der Entwicklungen wirklich unrealistisch. Ich hätte mir zwar noch etwas mehr Challenges und vielleicht auch mehr direkte Konkurrenz zwischen den Teilnehmenden gewünscht, aber das lässt sich in einem Roman vermutlich nur schwer so darstellen wie im Fernsehen.
Besonders spannend fand ich Lilys schonungslose Selbstreflektion. Männliches Dominanzverhalten spielt ebenfalls eine Rolle und wird nicht unkommentiert stehen gelassen. Vor allem das Ende hat mich berührt und nachdenklich zurückgelassen.
Den Inhalt genauer zusammenzufassen, ist tatsächlich gar nicht so einfach. Im Grunde ist es genau das, was es verspricht: eine Reality-Show in Buchform.
Wer mit Reality-TV grundsätzlich nichts anfangen kann, wird vermutlich auch mit diesem Buch nicht warm werden. Wer aber Spaß an diesem Genre hat, wird hier mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr gut unterhalten.





Restsommer
von Kea von Garnier
Gestern beendet - und danach einfach noch im Bett gelegen und an Domi und Biff gedacht. ????
Mit 'Restsommer' hat Kea von Garnier einen unglaublich schönen Coming-of-Age-Roman geschaffen. Dominik führt ein ganz 'normales' Teenagerleben: Er lebt recht dörflich, Schule, Freunde treffen, Bandproben und nebenbei hilft er seinem Vater im Bestattungsinstitut - und irgendwie scheint damit auch sein weiterer Lebensweg schon vorgezeichnet zu sein.
Doch dann taucht Benjamin, genannt Biff, aus dem großen Berlin in Domis Clique auf und plötzlich öffnen sich ganz neue Sehnsüchte, Wünsche und Möglichkeiten.
Die Autorin hat den Vibe dieses Alters und dieser Zeit einfach perfekt eingefangen und sich so authentisch in die Perspektive der Jungs hineinversetzt. Alles fühlt sich unglaublich natürlich und echt an - beim Lesen war ich sofort wieder ein Stück jünger.
Der Schreibstil ist locker, leicht und wunderbar flüssig; man fliegt nur so durch die Seiten. Und die Figuren? So toll gezeichnet, dass ich wirklich alle ins Herz geschlossen habe - außer vielleicht Biffs Vater. ????
Diese zarte queere Lovestory hat mich komplett abgeholt. Domi und Biff sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich das Buch nur sehr widerwillig zugeschlagen habe.
Für alle Fans von Coming-of-Age Geschichten: absolute Herzens-Empfehlung. ????
Ihr werdet 'Restsommer' lieben.





Unter Wasser
von Tara Menon
Wow - genau deshalb liebe ich das Lesen. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und es hat mich völlig mitgerissen und erst wieder losgelassen, als ich die letzte Seite beendet hatte.
Wir befinden uns im Jahr 2012: Marissa streift durch ein New York, das sich auf einen drohenden Hurrikan vorbereitet. Überall Warnungen - doch sie ist wie so oft in Gedanken versunken. Gedanken, die sie zurückführen zu ihrer Freundschaft mit Arielle, die am 26. Dezember 2004 in Phuket ihr tragisches Ende findet. Die meisten wissen, welches verheerende Ereignis sich hinter diesem Datum verbirgt. Der fürchterliche Tsunami, der so vielen Menschen das Leben nahm.
So schwer dieses Thema auch ist - es dominiert den Roman nicht. Im Gegenteil: Ein Großteil der Geschichte ist von einer beinahe greifbaren Leichtigkeit getragen. Man spürt die Sonne Thailands auf der Haut, taucht mit Arielle und Marissa ins Meer ein und erlebt ihre Freundschaft in all ihren Facetten - intensiv, lebendig und zutiefst berührend.
Mit 'Unter Wasser' ist Tara Menon ein vielschichtiger Roman gelungen, der große Emotionen einfängt, ohne je überladen zu wirken. Die Balance zwischen Schönheit und Schmerz ist fein abgestimmt und wirkt lange nach.
Wer Geschichte über Freundschaft, das Meer und die Tiefe menschlicher Verbindungen liebt - und auch vor melancholischen Momenten nicht zurückschreckt - sollte dieses Buch unbedingt lesen. Absolute Empfehlung.









