Kundenrezensionen von rosetheline





JAPAN - Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai
von Edition Michael Fischer
Mit "JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai" hat der EMF ein Buch herausgebracht das perfekt für alle ist, die Japan kennen- und liebenlernen wollen.
Auf 192 Seiten werden hier verschiedene Bereiche rund um das Land der aufgehenden Sonne durchleuchtet. Dabei gibt es viele leckere, aber auch bekannte Rezepte wie Sushi, Ramen oder auch Mochi auszuprobieren. Bekannte, aber auch wenige bekannte Reiseziele machen einen Großteil des Buches aus und so erfährt man als Lesende*r wie vielfältig das Land über Tokio, Kyoto und Hiroshima hinaus ist. Ebenso gibt es viel über andere kulturelle Besonderheiten wie Ikigai, Kintsugi, Festen und Ritualen sowie wichtigen Umgangsformen zu erfahren.
Abgerundet wird alles durch die wundervolle Gestaltung des Buches sowohl außen durch den Farbschnitt, als auch innen durch die vielen schönen Fotos und Illustrationen. Dabei wirkt das Buch nie überladen, sondern genau richtig, um darin immer mal wieder herumzublättern.
Ich kann das Buch daher jeder/jedem empfehlen, die/der Japan und Coffee Table Books mag. Für Leute, die schon mehr über Japan wissen, wird vieles schon bekannt sein, daher denke ich, dass es vor allem für Anfänger*innen ein größeres Highlight ist.





Salto
von Kurt Prödel
Mit "Salto" hat Kurt Prödel seinen zweiten Roman veröffentlicht und ich war sehr gespannt auf das neue Buch, da mir "Klapper" so gut gefallen hatte.
In "Salto" geht es um Marko, einen sehr guten Schüler, der unbedingt Medizin studieren möchte, nicht nur, weil seine verstorbene Mutter (eine Krankenschwester) und er die Idee hatten irgendwann einmal zusammen zu arbeiten. Und so beschließt er zusammen mit Claire nach München zu gehen und dort zu studieren, wäre da nicht das Problem, dass er nicht angenommen wird. In keiner Uni in Deutschland. Nach einem großen Hin und Her ermutigt Markos Vater Frank ihn schließlich ein teures Medizinstudium in Budapest zu absolvieren, zumindest bis zum Physikum: Mit dem Geld aus der Lebensversicherung der Mutter. Marko sieht das als einzige Möglichkeit. Doch mit dieser Entscheidung zerbricht auch die Beziehung mit Claire und es folgen viele weitere Hindernisse auf ihn.
Kurt Prödel hat mich wieder mit seinem Stil abgeholt, der nahbar und gut leserlich ist. Die Geschichte hat einige Spannungsbögen und eine der Thematiken, die im Roman einen großen Stellenwert bekommt, ist meiner Meinung nach eine über die ich bisher in keinem Buch gelesen habe und eine worüber vor allem junge Menschen viel zu wenig wissen.
Die Beziehung zwischen Marko und Claire ist für viele bestimmt typisch für ihr Alter und dem Stil von Sally Rooney gleich, doch für mich fühlte sie sich sehr platonisch an. Zum Ende des Buches habe ich ein bisschen das Interesse verloren und hätte mir ein bisschen mehr gewünscht.
Alles in Allem war "Salto" für mich ein gutes, aber leider kein herausragendes Buch, anders als der Vorgänger "Klapper". Dafür hat mir ein gewisser Nachhall gefehlt. Es ist dennoch lesenswert und ich bin gespannt auf weitere Bücher von Kurt Prödel. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.





Alle glücklich
von Kira Mohn
In Kira Mohns "Alle glücklich" geht es um Nina und Alexander sowie ihre Kinder Emilia und Ben - Eine von außen hin gutbürgerliche Familie. Das könnte man zumindest meinen.
Nina und Alexander haben sich während ihres Medizinstudiums kennengelernt und obwohl Alexander nun erfolgreich als Oberarzt arbeitet, hat Nina nach ihrer Schwangerschaft zum Ende des Studiums ihre eigene Karriere hintenangestellt und arbeitet nun als MTA.
Ihr Sohn Ben ist Student und man sollte meinen, dass dies die beste Zeit im Leben eines jungen Erwachsenen sein sollte, doch Ben ist schüchtern und ein kleiner Nerd mit wenig sozialen Kontakten.
Ihre Tochter Emilia ist Schülerin und bei ihr scheint alles gut zu laufen, vor allem in den Bereichen, in denen Ben viel Kummer erleidet.
Mohn schafft es in ihrem Roman ein "ganz normales" Familienkonstrukt zu schaffen, das es so bestimmt zuhauf gibt und in das sich viele Leser*innen hineinversetzen können. Die kleinen Probleme, die sich anfangs aufzeigen, werden mit der Zeit jedoch immer größer und entwickeln sich in weitere Probleme. Dabei nehmen Themen wie ungleiche Machtverhältnisse, Missbrauch, Einsamkeit, mangelndes Einstehen für sich selbst und Weiterentwicklung einen großen Platz ein. Manchmal wirkt das alles jedoch viel zu viel und es wäre schöner gewesen, wenn die Autorin sich auf ein, zwei Themen weniger eingelassen hätte, denn so hat die Geschichte am Ende für mich ein wenig seiner Glaubwürdigkeit verloren.
Zusammenfassend fand ich den Roman dennoch lesenswert und die genannten Themen auch wichtig. Er ließ sich gut lesen und ich bin definitiv nicht abgeneigt ein weiteres Buch der Autorin zu lesen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.





Der letzte Sommer der Tauben
von Khider Abbas
In "Der letzte Sommer der Tauben" erzählt Abbas Khider von Noah, einem vierzehnjährigen Jungen, der zusammen mit seinen Eltern in einer Stadt, an einem heißen Ort wohnt. Noah ist Schüler, doch ebenso Taubenzüchter und hat diese Kunst von seinem Onkel gelernt.
Eines Tages muss Noah seinem Vater im Laden helfen, da die strengeren Regeln des Kalifats es nun nicht mehr erlauben "unzüchtige" Kleidung zu verkaufen und Schaufensterpuppen ohne Niqab auszustellen. Was anfangs eine einzige, schwierige und einschneidende Veränderung ist, wird eine von vielen weiteren, die mit der Zeit dazukommen. Bis es eines Tages Noahs Tauben betrifft.
Khider hat ein wichtiges Buch geschrieben, das mit Sicherheit autobiografische Züge hat. Als Leser*in verfolgt man gut mit, wie schnell ein extremes Regime seine Ideologien umsetzen und den Menschen (aber in diesem Fall auch den Tauben sinnbildlich) die Freiheit nehmen kann. Dabei zeigt Khider jedoch, dass es selbst in einer Familie verschiedene Akteure geben kann, die sowohl für oder gegen das Regime sind und ferner inwiefern Minderheiten davon betroffen sein können.
Die Kapitel sind kurz und leicht zu lesen. Sie wirken zwar anfangs etwas abgehackt, doch mit der Zeit konnte ich mich gut zurechtfinden.
Alles in Allem habe ich das Buch gerne gelesen und würde es definitiv weiterempfehlen, vor allem auch um den Einfluss politischer Entwicklungen auf Menschenebene in anderen Ländern zu verstehen. Daher vergebe ich 4,5 Sterne.





Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
von Dita Zipfel
In Dita Zipfels Roman "Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" geht es um die beiden Paare Linn und Matze sowie Eva und Felix, die einige Tage zusammen Urlaub in Südfrankreich machen.
Während Linn und Matze seit Jahren versuchen Eltern zu werden, haben Eva und Felix bereits zwei Kinder. Und auch sonst scheint das Leben der beiden perfekt. Und so ist es natürlich für den Selfmademan Felix auch nichts Großes Linn und Matze in den Urlaub einzuladen.
Was anfangs perfekt scheint, fängt jedoch nach und nach an zu bröckeln. In Evas und Felix' Leben ist nicht alles perfekt und auch Linn fängt an ihre Lebensplanung zu überdenken.
Die Prämisse des Buches hat mir richtig gut gefallen. Anfangs hatte die Geschichte noch Stärken und Denkanstöße, doch mit jedem folgenden Kapitel kam mehr Absurdität dazu und viele Handlungsweisen erschienen mir unglaubwürdig. Einige der Charaktere waren sehr unsympathisch, was nicht unbedingt ein Problem für mich war, doch auch die "tiefe Verbindung" zwischen Eva und Linn habe ich nicht gespürt. Ich hätte mir viel mehr Tiefe und auch mehr Einblick in die Gedanken der einzelnen Charaktere gewünscht. Schade, denn die Geschichte hätte wirklich Potenzial gehabt.
Daher kann ich nur 1,5 Sterne vergeben.





Half His Age
von Jennette McCurdy
Jennette McCurdy ist vielen durch ihre Rolle der "Sam" in iCarly bekannt und hat mit "I'm Glad My Mom Died" ein sehr persönliches und starkes Memoir veröffentlicht. Mit "Half His Age" ihrem ersten Roman polarisiert sie nun zum zweiten Mal.
Im Buch geht es um Waldo, eine 17-jährige Schülerin, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter in Anchorage (Alaska) lebt und dabei ist ihrem Schulabschluss zu machen. Ihr Leben könnte kaum schwieriger und trister sein, da ihre 34-jährige Mutter nicht genug für sie da ist und ihren Lebensinhalt vor allem durch ihre Beziehungen füllt. Und auch das Geld, das Waldo in ihrem Nebenjob verdient, wird regelmäßig für Online-Shopping Exzesse missbraucht, um eine Leere zu füllen.
Doch eines Tages tritt Mr. Korgy, ihr Lehrer für Kreatives Schreiben in ihr Leben und obwohl dieser Anfang vierzig, verheiratet, Vater und nicht mehr besonders attraktiv ist, entwickelt Waldo eine Obsession für ihn. Denn Mr. Korgy scheint in Waldo Talent zu sehen.
Die Geschichte ließ sich sehr gut und flüssig lesen und wurde durch die kurzen Kapitel vereinfacht. Schnell entstand für mich ein Sog und ich wollte unbedingt wissen, ob/was zwischen den beiden Protagonist*innen entsteht. Provokant waren dabei die expliziten und obsessiven Beschreibungen und ich kann verstehen, dass diese nicht jedem gefallen würden.
Ich denke, dass McCurdy außerdem gewisse Parallelen aus ihrem eigenen Leben mit einfließen lassen hat, was vor allem die Thematik rund um die Mutter-Tochter-Beziehung angeht.
Prinzipiell fand ich die Geschichte gut und habe sie gerne gelesen, doch zum Ende hin wurde sie für mich ein bisschen eintönig. Dennoch ist es ein gelungenes Romandebüt und ich bin gespannt, welche Themen in McCurdys weiteren Büchern vorkommen werden.
Daher kann ich das Buch für alle nicht zu Zartbesaiteten empfehlen.





Organisch
von Enders Giulia; Enders Jill
Im Jahr 2014 erschien „Darm mit Charme“, ein Buch, das in über 40 Sprachen übersetzt wurde und Giulia Enders damit in kürzester Zeit bekannt machte. Nun, 11 Jahre später ist ihr langersehntes zweites Buch „Organisch“ erschienen.
Ging es bei „Darm mit Charme“, wie der Titel schon sagt, um den Darm, geht es bei „Organisch" um unseren Körper als Ganzes.
Aufgeteilt ist das Buch in fünf Themengebiete: Die Lunge, das Immunsystem, die Haut, die Muskeln und das Gehirn.
Als Leser*in bekommt man dabei spannende Einblicke in unseren Körper als Ganzes. Neben wissenschaftlichen Ausdrücken gibt es aber vor allem viele Bespiele und Anekdoten, die das Buch leicht und gut verständlich und dadurch lebhaft machen.
Enders schafft es in ihrem Buch, wie schon in ihrem ersten Buch, Themen interessant zu machen, die auf den ersten Blick vielleicht eher uninteressant erscheinen, in Wahrheit aber einfach nur erstaunlich sind.
Die Illustrationen im Buch kommen, wie auch schon im ersten Buch, von Enders‘ Schwester Jill. Neben einigen Farbseiten sind im Buch viele Illustrationen in schwarzweiß gehalten. Beide fügen sich dabei wunderbar in den geschriebenen Text ein und ergänzen das Buch perfekt.
Zusammenfassend kann ich das Buch jedem/jeder empfehlen. Zwar hat mir "Darm mit Charme" etwas mehr gefallen, dennoch ist "Organisch" ein wirklich interessantes und zugängliches Buch und ein perfekter Einstieg für alle, die keine oder nur wenige Sachbücher lesen. Empfehlenswert ist außerdem auch das Hörbuch, das von Enders selbst eingesprochen wurde und das Ganze noch lebhafter macht. Alles in Allem daher 4,5 Sterne.





Lázár
von Biedermann Nelio
Schon vor der Veröffentlichung wurde "Lázár" von Nelio Biedermann in hohen Tönen gelobt. Danach kamen mehrere Nominierungen für Buchpreise und sogar die Auszeichnung "Lieblingsbuch der Unabhängigen". Umso gespannter war ich auf den Roman, der vom Genre und der Thematik genau meinen Interessen entspricht.
In "Lázár" geht es um die Adelsfamilie "von Lázár", genauer Sándor und Mária von Lázár, die nach der Tochter Ilona den Sohn Lajos bekommen, der jedoch mit wasserblauen Augen und einer gläsernen Haut zur Welt kommt und seiner Familie nicht ähnlich sieht. Als Leser*in begleitet man die Familie ab diesem Zeitpunkt und über drei Generationen hinweg. Beginnend mit dem 20. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
Dabei erlebt die Familie von Lázár neben familiären Problemen vor allem auch den Untergang ihrer Stellung in der Gesellschaft bis zur Enteignung und der Flucht in die Schweiz.
Biedermanns Sprache fühlt sich sehr erwachsen, verschachtelt und teilweise poetisch an. Dabei kann man als Leser*in wirklich vergessen, dass der Autor gerade einmal 22 Jahre alt ist.
Inhaltlich bietet der Roman viel Einblick in das Leben des Adels im 20. Jahrhunderts mit seinen Höhen und Tiefen. Leider waren die Charaktere für mich aber zu flach und in gewisser Weise nicht genug herausgearbeitet. Gewisse Gefühle wurden schon gezeigt, doch ich hatte das Gefühl, dass man noch viel viel mehr hätte herausholen können.
Hinzu kam, dass ich relativ lange gebraucht habe, um das Buch fertig zu lesen und mir ein gewisser Sog gefehlt hat. Auch das Pacing zum Ende des Buches entsprach nicht mehr ganz dem Pacing am Anfang des Buches.
Alles in Allem war es für mich kein schlechtes Buch. Es hatte sowohl gute als auch schlechte Aspekte. Trotzdem hat es einen gewissen Stellenwert und ich kann mir vorstellen weitere Bücher von Biedermann zu lesen.





Perla und der Pirat 2
von Isabel Allende
Vor ungefähr einem Jahr kam im deutschsprachigen Raum der erste Band der Perla Reihe "Perla der Superhund" raus. Mit "Perla und der Pirat" wird eine neue Geschichte erzählt. Mit dabei ist wieder einmal Familie Rico und ihr Sohn Nico.
Ein neuer Jugendlicher zieht in Perlas Gegend und wird ziemlich schnell "der Pirat" genannt, da mehrere seiner Kleidungsstücke einen Totenkopf zieren. Doch natürlich ist er kein Pirat, sondern spielt in einer Rockband, die "Piraten" heißt. Schnell freunden sich Nico, Perla und der Pirat an und dürfen sogar bei den Proben dabei sein. Doch Nicos Eltern sind dem Piraten ein bisschen skeptisch gegenüber und wollen nicht, dass seine größere Schwester mit ihm in Kontakt tritt.
Eines Tages wird Nico nicht rechtzeitig von der Schule abgeholt und beschließt darauf, selbst nach Hause zu laufen ohne ein Einverständnis. Schnell wird bemerkt, dass Nico fehlt und alle versuchen nach ihm zu suchen. Auch Perla versucht zu Hause Bescheid zu geben und der Pirat hilft ihm daraufhin. Sie schaffen es Nico wiederzufinden und seine Eltern sind dem Piraten gegenüber nun aufgeschlossen.
Ging es in dem ersten Band vor allem um das Kennenlernen von Perla, nimmt einen dieser Band auf ein kleines Abenteuer mit.
Wieder einmal ist das Buch wundervoll illustriert und gestaltet, was das Buch sehr aufwertet.
Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich etwas anderes erwartet hätte. Ich denke, dass es sicherlich noch weitere Perla Bücher geben wird und bin auf jeden Fall gespannt darauf.
Ein schönes Buch für Kinder, die Hunde lieben.





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
In Keira Knightleys Kinderbuch "Ich hab dich ganz genauso lieb" übersetzt von Sophia Lindsey geht es um die namenlose Protagonistin, die nun eine kleine Schwester namens Lily hat und das Gefühl bekommt, nicht mehr gleichwertig von ihrer Mutter geliebt zu werden. Nun schläft ihre Schwester immer neben ihrer Mutter, bekommt Lieder vorgesungen, die sie ihr damals vorgesungen hat - sie bekommt schlichtweg mehr Aufmerksamkeit. So empfindet sie es zumindest. Und die Protagonistin fängt an ihre Schwester "langweilig" zu finden und sie nicht zu mögen.
Doch eines Tages wird ihre Schwester von Vogel, einer Taube, entführt und die namenlose Protagonistin muss überlegen, ob sie Lily zurückholen möchte oder nicht.
Die Geschichte des Buches gleicht einer Märchenerzählung. Manche Tiere können sprechen, einige sind freundlich, andere böse und es gibt einen weiten und schwierigen Weg, den die namenlose Protagonistin auf sich nehmen muss.
Die Illustrationen sind teilweise sehr schön. Vor allem die Tier- und Botanikelemente haben mir sehr gut gefallen. Generell ist die Gestaltung der Seiten besonders. Durch die Farbgebung und die Art der detaillierteren Illustrationen wirkt das Buch allerdings nicht unbedingt wie ein Kinderbuch, vor allem nicht für das ausgeschriebene Alter.
Auch inhaltlich wirkt das Buch nicht komplett ausgereift. Im Mittelpunkt steht die namenlose Protagonistin, die sich nur für ihre Schwester interessiert, sobald diese verschwunden ist. Und auch die gleichwertige Liebe der Mutter kommt hier nicht wirklich zur Geltung.
Ich denke, dass Knightley hier eher ein "Kinderbuch" für Erwachsene geschrieben hat und die Sicht der Erwachsenen das Buch dominiert. Wirklich konstruktiv in seiner Thematik ist es leider nicht.
Ich habe das Buch zwar gern gelesen und fand es anders als andere Kinderbücher, doch mit dem Gedanken daran an wen es gerichtet ist oder welchen Mehrwert es geben soll, kann ich es nicht uneingeschränkt empfehlen.









