Kundenrezensionen von Alo





Die Straße
von Robert Seethaler
Mit "Die Straße" erzählt Robert Seethaler vom Alltag einer ganz normalen Wohn- und Geschäftsstraße. Über den Zeitraum eines Jahres begleiten wir die Straße und ihre Bewohner, mal länger, mal nur für einen kurzen Moment. Manche Figuren tauchen immer wieder auf, andere verschwinden nach wenigen Seiten wieder.
Die Form des Romans ist dabei wirklich besonders und sicher nicht für jeden etwas. Deshalb würde ich empfehlen, vorher auf jeden Fall eine Leseprobe zu lesen. Das Buch besteht nicht aus einem klassischen Fließtext, sondern eher aus vielen einzelnen Teilen: Gesprächsfetzen, Monologen, Briefen, Bekanntmachungen und kurzen Szenen. Nach und nach setzt sich daraus ein Gesamtbild zusammen, fast wie ein Mosaik. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst durch die Straße zu laufen und überall kleine Eindrücke aufzuschnappen.
Am Anfang fand ich das richtig toll und musste oft über die Bewohner schmunzeln. Mit der Zeit hat mich das Buch allerdings ein wenig verloren. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag oder ab welchem Punkt es passiert ist, aber irgendwann hat mich die Geschichte emotional nicht mehr ganz so erreicht wie zu Beginn.
Trotzdem mochte ich die besondere Idee und die Atmosphäre des Buches. Ich habe auch mal kurz in das Hörbuch reingehört und kann das sehr empfehlen: Matthias Brandt spricht die vielen unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen wirklich großartig ein.
Insgesamt ein ungewöhnlicher Roman mit interessanter Form und vielen kleinen Beobachtungen über das Leben. 3/5 Sterne





Unter Wasser
von Tara Menon
Unter Wasser erzählt von großen, schweren Themen: Umweltzerstörung, Naturkatastrophen, Gewalt an Frauen, Verlust und Trauer. Und doch ist es kein lautes Buch. Es kommt ohne dramatische Zuspitzungen aus, stattdessen entfaltet es seine Wirkung leise, eindringlich und mit einer Intensität, die sich nach und nach unter die Haut schiebt.
Im Mittelpunkt steht Marissa, deren Geschichte sich auf zwei Zeitebenen entfaltet. Zum einen begleiten wir sie im Jahr 2012 in New York, zum anderen führt uns der Roman zurück ins Jahr 2004 nach Thailand. Dort erleben wir gemeinsam mit ihr und ihrer besten Freundin Arielle eine unbeschwerte Kindheit voller Nähe zur Natur: Die beiden tauchen, erkunden ihre Umgebung und teilen eine tiefe, fast selbstverständliche Freundschaft. Doch gleichzeitig ist Unter Wasser auch die Geschichte eines Verlustes, denn Marissa hat Arielle verloren.
Gerade diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart macht den Roman so eindringlich. Als Leser*innen tauchen wir tief in Marissas Gedanken- und Gefühlswelt ein und erleben, wie Erinnerungen, Trauer und Schuld miteinander verwoben sind.
Besonders gelungen ist der Autorin die Darstellung der Natur. Sie zeigt nicht nur ihre Schönheit, sei es in den lebendigen Bildern Thailands oder in stillen Momenten im Central Park , sondern auch ihre Verletzlichkeit. Die Bedrohung und Zerstörung der Umwelt schwingt immer mit und verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe.
Was dieses Buch so besonders macht, ist seine ruhige Erzählweise. Es baut keine großen dramatischen Höhepunkte auf, sondern zieht einen langsam hinein. Die Geschichte entfaltet sich behutsam, beinahe unmerklich, und bleibt gerade deshalb lange im Gedächtnis.
Leseempfehlung.
4,5/5 Sterne





Alle glücklich
von Kira Mohn
Nach dem Lesen von Alle glücklich brauchte ich erst einmal einen Moment, um zu begreifen, was dieses Buch eigentlich mit mir gemacht hat. Es ist keine Geschichte, die durch große Ereignisse oder dramatische Wendungen auffällt und doch hat sie eine überraschend intensive Wirkung.
Auf den ersten Blick erzählt der Roman von einer vierköpfigen Familie, deren Leben geordnet und beinahe perfekt wirkt. Nach außen hin scheint alles zu stimmen: Es geht ihnen gut, sie funktionieren als Einheit, sie wirken, wie der Titel verspricht, glücklich. Doch schnell wird klar, dass hinter dieser Fassade mehr steckt. Vielleicht müsste der Titel eher als Frage gelesen werden: Sind wirklich alle glücklich?
Die Geschichte wird aus vier Perspektiven erzählt, aus der Sicht jedes Familienmitglieds. Genau darin liegt die große Stärke des Romans. Die Figuren sind unglaublich fein ausgearbeitet, bis ins Detail durchdacht und wirken dadurch sehr lebendig. Man beobachtet sie nicht nur beim Lesen, man fühlt mit ihnen. Ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar, selbst dann, wenn man sie am liebsten aufhalten oder wachrütteln würde.
Besonders beeindruckend ist, wie ehrlich und sensibel hier das Bild einer Familie gezeichnet wird. Es geht um unausgesprochene Erwartungen, um gesellschaftlichen Druck und um das, was zwischen den Zeilen bleibt. Beim Lesen beginnt man unweigerlich, auch über das eigene Umfeld nachzudenken: Was geht in den Menschen vor, die einem nahestehen? Was wird vielleicht nicht ausgesprochen?
„Alle glücklich“ ist ein leiser, aber eindringlicher Roman, der einem viel zum Nachdenken gibt. Eine Geschichte, die zeigt, dass es oft die stillen Zwischentöne sind, die am meisten berühren und dass hinter einem scheinbar perfekten Leben oft viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. 4,5/5 Sterne





Weißer Sommer
von Eva Pramschüfer
Weißer Sommer von Eva Pramschüfer ist ein Buch, das sich leise entfaltet und dabei eine ganz eigene Sogwirkung entwickelt. Vor allem die Sprache hat mich sofort gepackt: so besonders, so fein und poetisch, dass ich am liebsten darin versunken wäre. Es ist eine dieser Geschichten, bei denen man nicht einfach nur liest, sondern regelrecht eintaucht. Vor meinem inneren Auge lief dabei ständig ein Film voller wunderschöner Bilder ab.
Im Zentrum stehen Theo und Alma, die sich in ihrer ersten großen Liebe begegnen. Vier Jahre später stehen sie an einem Punkt, an dem sie sich fragen müssen, ob Liebe allein noch reicht, um ihre Beziehung zu tragen.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: im Jetzt, während eines Urlaubs in Frankreich, und in der Vergangenheit, in der sich Stück für Stück Theos und Almas gemeinsame Geschichte entfaltet. Am Anfang brauchte ich einen Moment, um mich in dieser Struktur zurechtzufinden, doch das hat sich schnell gelegt. Danach hat sich alles sehr stimmig angefühlt und die beiden Ebenen haben sich wunderbar ergänzt.
Was besonders hängen bleibt, ist die dichte Atmosphäre, die die Autorin erschafft. Alles wirkt ruhig, beinahe zart, und gleichzeitig liegt eine unterschwellige Spannung in der Luft. Der poetische Schreibstil verstärkt dieses Gefühl noch und macht das Buch zu einem sehr intensiven Leseerlebnis.
„Weißer Sommer“ ist keine laute Geschichte, sondern eine, die zwischen den Zeilen wirkt und genau darin liegt seine Stärke. 4,5/5 Sterne





How It All Ends
von Emma Hunsinger
In „How it all Ends“ von Emma Hunsinger geht es um Tara, die sich am liebsten in ihre Tagträume flüchtet und dort die größten Abenteuer erlebt. Doch als sie auf die High School kommt, wird sie plötzlich mit der echten Welt konfrontiert. Neue Wege, neue Regeln und die Angst, etwas falsch zu machen, machen ihr den Start nicht leicht. Zum Glück trifft sie auf Libby, ein freundliches Mädchen aus ihrem Englischkurs, mit der alles gleich ein bisschen einfacher und vor allem viel lustiger wird.
Die Geschichte ist sehr witzig und einfallsreich erzählt. Besonders die Mischung aus Alltag und Tagträumen sorgt immer wieder für humorvolle Momente. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und passen perfekt zur Geschichte, wodurch das Buch noch lebendiger wirkt. Außerdem ist der Zeichenstil nicht zu kindlich.
Die Handlung ist so mitreißend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und innerhalb weniger Stunden die letzte Seite erreicht. Ein besonders schönes Zitat aus dem Buch lautet: „In meinem Kopf kann ich alles sein. Warum nur ist es dann so schwer herauszufinden, wer ich im echten Leben sein will?“ Dieser Gedanke bringt Taras Unsicherheit und ihre Suche nach sich selbst sehr gut auf den Punkt.
Insgesamt ist „How it all Ends“ eine klare Empfehlung für alle, die humorvolle Geschichten über Schule, Freundschaft und das Erwachsenwerden mögen.





Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
von Baek Seungyeon
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand ist ein sehr leises, ruhiges Buch, das sich eher über Stimmung als über Handlung definiert. Die Geschichte entfaltet sich langsam und fast schon behutsam.
Was mir direkt aufgefallen ist: Es kommen viele verschiedene Figuren vor. Ich musste mich anfangs wirklich konzentrieren, um alle auseinanderzuhalten. Mit der Zeit findet man sich besser zurecht, trotzdem bleibt es ein Buch, bei dem man aufmerksam bleiben muss. Wenn man es liest und nicht hört, gibt es am Anfang auch eine Personenübersicht.
Ich habe das Hörbuch größtenteils zum Einschlafen gehört, und dafür war es tatsächlich ideal. Die ruhige Erzählweise hat etwas sehr Beruhigendes. So sehr, dass mich das Thema sogar in den Schlaf begleitet hat: Ich habe zwei Nächte hintereinander vom Briefe schreiben geträumt. Das war toll!
Emotional hatte ich allerdings ein paar Schwierigkeiten. Manche Entscheidungen und Reaktionen der Figuren konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Ich vermute, dass das vor allem damit zusammenhängt, dass die Geschichte aus einem anderen Kulturkreis stammt. Genau das macht das Buch aber gleichzeitig spannend: Es eröffnet neue Perspektiven und bietet eine kleine Lernmöglichkeit, sich auf andere Denkweisen einzulassen.
Insgesamt ist es kein Buch, das durch große Spannung oder Wendungen überzeugt, sondern durch seine ruhige, fast meditative Art. Wer etwas Sanftes zum Abschalten sucht und offen für andere kulturelle Blickwinkel ist, könnte hier genau richtig sein. 3,5/5 Sterne





Solange ein Streichholz brennt
von Christian Huber
Als ich dieses Buch beendet habe, saß ich danach noch lange einfach nur da und habe die Wand angestarrt. Nicht, weil das Ende besonders schockierend gewesen wäre. Sondern weil ich dieses Gefühl nicht loslassen wollte, das die Geschichte in mir ausgelöst hat. Es ist eines dieser Bücher, die nachhallen.
Am besten lässt es sich vielleicht als eine Art modernes Märchen beschreiben: ruhig, eindringlich und dabei nie kitschig. Gleichzeitig steckt unglaublich viel gesellschaftliche Relevanz darin.
Besonders hervorheben möchte ich die Darstellung von Obdachlosigkeit. Dieses Thema findet in Büchern viel zu selten Raum, und hier wird es nicht nur am Rande behandelt. Einer der beiden Hauptcharaktere ist selbst obdachlos. Man merkt deutlich, dass sich der Autor intensiv damit auseinandergesetzt hat. Nichts wird beschönigt, und genau das macht die Geschichte so authentisch und berührend.
Aber nicht nur inhaltlich überzeugt das Buch, auch sprachlich ist es einfach wunderschön geschrieben. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man komplett eintaucht. Ich habe mitgefiebert, gelacht und geweint.
Ein Detail, das sich für mich total verändert hat, ist das Cover. Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat es mich überhaupt nicht angesprochen. Nach dem Lesen liebe ich es aber richtig. Ich mag es total, wenn die Covergestaltung plötzlich Sinn ergibt und man denkt: Das ist einfach richtig gut umgesetzt.
Für mich ist das eine klare Leseempfehlung: ein berührendes, besonderes Buch, das noch lange im Kopf und im Herzen bleibt.





Kala
von Walsh Colin; O'Brien Andrea
Eine irische Kleinstadt, eine enge Freundesgruppe und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit: Kala wird im Englischen als Thriller vermarktet, aber das trifft es meiner Meinung nach nur teilweise. Ja, es gibt Mystery- und Spannungselemente, doch eigentlich ist es viel mehr als das. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über das Erwachsenwerden und über eine Kleinstadt, in der nichts wirklich vergessen wird.
Im Mittelpunkt stehen Helen, Joe und Mush. Fünfzehn Jahre nachdem sie ihre Heimat verlassen haben, treffen sie wieder dort aufeinander. Helen ist wegen einer Hochzeit zurück, Joe ist inzwischen ein erfolgreicher Musiker und kommt zur Eröffnung eines Clubs in die Stadt, und Mush ist der Einzige, der geblieben ist und noch immer im Café seiner Mutter arbeitet. Früher gehörten sie zu einer größeren Clique, die unzertrennlich war, bis ihre Freundin Kala plötzlich spurlos verschwand. Was damals wirklich passiert ist, wurde nie aufgeklärt. Doch als Kalas Überreste gefunden werden, holt die Vergangenheit die drei wieder ein.
Der Einstieg in die Geschichte ist eher ruhig. Zunächst lernen wir die Figuren und ihr heutiges Leben kennen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen sich nach und nach zeigt, wie die Freundesgruppe damals war und was sich in jenem Sommer ereignet hat. Obwohl die Handlung langsam beginnt, war ich sofort in der Geschichte drin. Das liegt vor allem am Schreibstil: sehr atmosphärisch, bildhaft und nah an den Figuren. Man hat das Gefühl, selbst durch die Straßen der Kleinstadt zu gehen und Teil dieser Gruppe zu sein.
Besonders gelungen fand ich die Charakterzeichnungen. Die Figuren werden Stück für Stück greifbarer, mit all ihren Erinnerungen, Schuldgefühlen und ungelösten Fragen. Gleichzeitig wächst die Spannung immer weiter, weil man unbedingt wissen will, was damals wirklich passiert ist. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto schneller und auch bedrohlicher wird sie.
Kala ist damit nicht nur spannend, sondern auch emotional sehr mitreißend. Für mich eine klare Leseempfehlung. 4,5/5 Sterne





Starfish
von Lisa Fipps
Ich habe „Starfish“ zusammen mit meiner 11-järhigen Tochter gelesen. Als Mutter möchte ich, dass meine Kinder lernen sich in andere hineinzuversetzen und gerade dieses Thema ist in dem Alter meiner Tochter, in dem die Körper der Mädchen eine immer größere Rolle spielen besonders wichtig. Ich war mir unsicher, ob sie die poetische Sprache des Buches ansprechend findet, wir waren uns aber schnell einig: gerade diese macht dieses Buch besonders emotional. Das Buch ist ab 11 Jahren empfohlen und ich denke, das passt auch, mit einem jüngeren Kind würde ich es noch nicht lesen. Es ist teilweise schon hart und auch ich musste ein paar Mal schlucken.
Hier ist der Leseeindruck meiner Tochter:
„Starfish“ von Lisa Fipps ist ein Jugendbuch über Ellie. In der Geschichte geht es um viele Diäten, um Mobbing und um die sogenannten „Dicke-Mädchen-Regeln“, die Ellie von anderen beigebracht bekommt.
Ellie fühlt sich im Wasser am wohlsten. Dort ist sie schwerelos und frei. Das Schwimmen ist ihr sicherer Ort, an dem sie einfach sie selbst sein kann. Zum Glück ist Ellie nicht ganz allein. Ihr Vater, ihre Therapeutin und ihre neue Freundin Catalina stehen auf ihrer Seite. Mit ihrer Hilfe lernt Ellie langsam, auch im echten Leben mutig zu sein.
Ich finde das Buch sehr gut, weil es sehr emotional ist. Manche Figuren sind witzig, aber vieles ist auch traurig. Beim Lesen hatte ich mehrmals Tränen in den Augen und war oft wütend auf bestimmte Personen. Ich habe richtig mit Ellie mitgefühlt.
Der Schreibstil ist besonders, weil das Buch in Versform geschrieben ist. Es sieht ein bisschen aus wie ein Gedicht, aber es reimt sich nicht. Das macht die Geschichte noch intensiver.
Ich finde es wichtig, dass das Buch zeigt, wie es Menschen geht, die gemobbt werden. „Starfish“ gibt einem die Möglichkeit, in das Leben eines Mädchens zu schauen, das solche Erfahrungen macht.





Real Americans
von Khong Rachel; Schnettler Tobias
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Real Americans ist keine schlechte Geschichte, aber sie konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.
Der Roman mischt viele Genres: Coming-of-Age, Generationenroman, Familiengeschichte, dazu ein guter Schuss Wissenschaft und eine kleine Prise Magie. Es gibt ein großes Geheimnis, dem man im Laufe der Geschichte Stück für Stück näherkommt. Das ist grundsätzlich interessant, hat mich aber kaum mitgerissen und ist recht langatmig erzählt.
Im Mittelpunkt stehen drei Generationen: Lily, ihr Sohn Nick und Lilys Mutter May. May ist während der Kulturrevolution aus China geflohen. Lily lebt nach einer Beziehung, die scheitert, als alleinerziehende Mutter. Ihr Sohn Nick macht sich auf die Suche nach seinem Vater und stößt dabei auf Wahrheiten, die lange verborgen waren.
Das Buch greift viele wichtige Themen auf, wie beispielweise Herkunft, Identität, Fremdheit und Wissenschaftsethik. So gerne ich diese Themen sonst lese, konnte es mich hier nicht mitreißen. Am stärksten fand ich den letzten Teils des Buches, in dem die Oma ihre Geschichte erzählt, aber dieses wiegt den Rest für mich nicht auf.









