Kundenrezensionen von tonton





National Geographic Kids - Lexikon der Meere
von Christina Wilsdon
Wir sind große Fans der "National Geographic Kids"-Sachbuchreihe und auch dieses Buch hat uns begeistert.
Schon das Cover mit dem lustigen Kugelfisch fällt sofort ins Auge.
Die Themen im Buch sind vielfältig und gleichzeitig übersichtlich strukturiert. Natürlich geht es um Meerestiere, aber auch viele weitere wichtige Aspekte werden vorgestellt, z.b die Geografie und Hydrologie der Ozeane, die Beziehung des Menschen zum Meer sowie die Arten- und Umweltschutz.
Die Texte sind kurz und einfach zu verstehen, und dennoch voller spannender Informationen, von denen selbst ich als Erwachsene noch einiges Neues gelernt habe. Es gibt viele Steckbriefe und Infokästchen, die das Lesen auflockern.
Die Texte werden von vielen wunderschönen Fotos begleitet, die mein Kind immer wieder zum Staunen gebracht haben. Auch als Erwachsene hatte ich viel Spaß daran, das Buch einfach durchzublättern und die zahlreichen großformatigen Bilder zu bewundern.
Fazit: Ein wunderschönes Sachbuch für Groß und Klein.





Konfetti im Kopf
von Doreen Aldugan
Das Buch "Konfetti im Kopf“ von Doreen Aldugan, erklärt auf einfühlsame Weise, was ADHS bedeutet. Dabei vermittelt es eine wichtige Botschaft für Kinder mit ADHS: Du bist genau richtig, so wie du bist.
Die Texte sind kindgerecht geschrieben und erklären, was und wie bei Personen mit ADHS anders ist als bei neurotypischen Personen. Auch wenn das Buch an Kinder gerichtet ist, gibt es viele Infokästen mit Tipps für Erwachsene und Bezugspersonen.
Besonders wichtig finde ich die verschiedenen Methoden, die Kinder im Alltag helfen: Strukturen, Gefühle besser zu erkennen und verstehen, und Methoden zur Selbstberuhigung.
Das Buch ist farbenfroh illustriert und hat meinem Kind von der ersten Seite an begeistert. Ihm hat das Bild der Konfettifabrik sehr gefallen. Die Seiten haben relativ viel Inhalt und es gibt visuell viel zu entdecken.
Es ist ein tolles Buch für alle, die ADHS besser verstehen wollen, egal ob selbst betroffen oder nicht.





Licht ins Dunkel
von Steffen Gumpert
Meinem Sohn (sieben Jahre alt) hat dieses Buch richtig gut gefallen!
Er liebt Rätsel, und in diesem Buch gibt es ein Rätsel auf jeder Doppelseite, der eng mir der Geschichte verknüpft ist. So hat man wirklichden Eindruck, an der Handlung mitzuteilen. Mit gefällt es besonders, dass man in der Regel dem Text lesen muss, um die Rätsel lösen zu können. Da musste mein Sohn, der dazu neigt, einfach zu den Rätseln zu springen (auch bei Comicbüchern), tatsächlich das Buch lesen.
Die Aufgaben sind sehr gelungen und konzentrierten sich auf Beobachtung, was ich für ein Krimibuch für angemessen halte. Es gibt Labyrinthe, Sachen suchen, Fehler finden, Codeknacken, und Aufgaben, wo man keine Details oder Hinweise merken muss.
Die Geschichte ist kindgerecht: der Anfang mag etwas gruselig wirken, aber die Figuren sind freundlich und das Ende herzerwärmend.
Ein perfektes Buch für kleine Sherlocks!





Hilfe, zu viele Zaubereulen!
von Mars-Leo Frei
Das Cover finden wir sehr süß und auch die Geschichte hat uns gut gefallen. Der Schreibstil ist lebendig und für die Zielgruppe gut verständlich. Viele kleine schwarz-weiße Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf.
Das Buch erzählt die Geschichte von Zoa, die plötzlich ganz viele Veränderungen erlebt: ihre geliebte Oma zieht ins Ausland und Zoa muss umziehen und die Schule wechseln. Damit kommt sie überhaupt nicht klar! Noch schlimmer: immer wieder tauchen um sie herum seltsame Eulen auf. Haben sie etwas mit Zoa und dem Eule-Schlüsselanhänger zu tun, den Oma ihr geschenkt hat? Und wie kann sie die Eulen wieder loswerden?
Das Buch greift das Thema Gefühle auf und behandelt es auf einer altersgerechte Weise. Die Botschaft, "Mach aus dem Hässlichen was Schönes", finde ich besonders relevant für die Zielgruppe. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass genauer beschreiben wird, wie Zoa die Eulen konkret loswird, damit das Buch für die Kinder noch etwas lehrreicher wäre.
Insgesamt ist das aber ein unterhaltsames Buch für Kinder ab etwa 8 Jahren.





Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn
Ich mag Marc-Uwe Kling als Kinderbuchautor und der erste Klugscheißerchen-Band hatte meinen Kindern und mir auch gut gefallen.
Mir diesem Band bin ich leider nicht ganz zufrieden. Die Geschichte and sich ist süß: das Klugscheißerchen trifft das Fehlerteufelchen -- ein kleines Wesen, das den Kindern in der Schule falsche Antworten zuflüstert. Gegensätze ziehen sich an, und das Klugscheißerchen ist schockverliebt! Doch wie kann ein Klugscheißerchen ein Wesen leben, das Spaß daran hat, Fehler zu machen?
Dieser zweite Band ist originell und witzig, und die Figuren sind unkonventionell und liebenswert. Mein Kind hatte viel Spaß daran, die Fehler zu entziffern; das war für ihn wie Rätsel zu lösen.
Mir persönlich hat dieser Band aber leider nicht so gut gefallen. Die Sprachfehler des Fehlerteufelchens sind meiner Meinung nach etwas übertrieben, und treten so häufig auf, dass sie den Lesefluss eigentlich erschweren. Als Lektüre finde ich dieses Buch also nicht optimal.
Die Botschaft ist aber ganz süß: man sollte keine Angst vor Fehlern haben, und es ist nicht nötig, immer perfekt zu sein.





Tom Tauber - Ratte der Lüfte
von Hannah Schenk
"Tom Tauber" ist ein herzerwärmendes Bilderbuch über über ein kleines Taubenbaby, das unter den Ratten geschlüpft wurde. Es wächst mit den Ratten auf, als Teil ihrer Familie. Bis es eines Tages den Drang verspürt, hinauszugehen und die Welt zu sehen.
Die Bilder im Buch sind atmosphärisch, detailreich und wunderschön gemalt. Ich mag, dass die Bilder den Text nicht nur illustriert sondern auch ergänzt: Im Text ist es zum Beispiel nicht so klar, ob der Hauseinwohner weiß, dass die Ratten im Keller leben, aber im Bild sieht man es deutlich, dass der alte Mann sie beobachtet.
Der Schreibstil ist für Kinder gut verständlich und die Geschichte lässt sich leicht vorlesen. Die Handlung ist nicht besonders abenteuerlich, aber vermittelt tolle Botschaften über Freundschaft und Familie. Es gibt keine Guten oder Bösen; nur eine kleine Taube, die ihren eigenen Weg sucht. Alle Figuren sind liebevoll dargestellt, insbesondere die Ratten, die Tom aufnehmen und großziehen.
Meinem Kind (4 Jahre alt) hat die Geschichte ok gefallen, aber leider nicht besonders begeistert.
Daher 4 Sterne: ein richtig schönes Buch, aber nicht aufregen genug für mein Kind.





The House Witch 1
von Delemhach Emilie Nikota
Für ein Buch mit über 600 Seiten passiert es überraschend wenig.
Der Klappentext klang spannend, doch das Buch erfüllt keines seiner Versprechen.
Der Protagonist, Finlay Ashowan, ist zwar insgeheim eine Haushexe, aber hat keinen Gespür für Menschen, auch wenn er das Herz am richtigen Fleck trägt. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist brutal ehrlich. Dies macht ihn zwar bei der königlichen Familie beliebt, doch dadurch schafft er trotzdem nichts großes zu bewirken.
Es gibt einen vielversprechenden Handlungsstrang, der leider im Hintergrund bleibt und bis zum Ende des Buches nicht einmal einen Höhepunkt erreicht.
Diese Geschichte bleibt durchgehend ruhig und besteht aus einer Kette lose verbundener häuslicher Szenen, die Fins leben im Schloss darstellen.
Es gibt mehrere Handlungsstränge, die aber nur sehr langsam und gefühlt ziellos vorangehen. Es gibt sogar 2 Kapitel, wo wir Fins Katze Kraken folgen... hier auch ohne wirklich zu wissen, wäre alles zur Handlung passt.
Ich habe das Buch bis zur Ende gelesen und es passiert wirklich kaum was.





Phineas und Ferb - Monstermarathon
von Disney
Mein Kind hat dieses Buch sofort nach Erhalt mitgenommen, daher vermute ich, dass ihm das Cover sehr gut gefallen hat. Er liebt Comics und hat dieses Buch an einem Abend durchgelesen.
Dieses Buch enthält zwei Geschichten. Die erste spielt in einem Paralleluniversum, in dem Phineas und Ferb gegen riesige Monster kämpfen müssen, wie in klassischen Horrorfilmen. Die zweite Geschichte folgt der Struktur der üblichen Phineas-und-Ferb-Cartoons, in denen die Jungen ein Abenteuer erleben, während Candace versucht, ihnen Ärger zu machen, und Perry das Schnabeltier gegen Doofenschmirtz kämpft. Beide Geschichten sind recht geradlinig und leicht verständlich.
Mein Kind kannte Phineas und Ferb nicht und konnte die Geschichten trotzdem genießen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Leser, die die Figuren nicht kennen, etwas verwirrt sein könnten, da die Hauptchatacter nie vorgestellt werden und in den beiden Geschichten sehr unterschiedliche Rollen spielen.
Die Illustrationen sehen genauso aus wie in den Zeichentrickfilmen und der Comic ist leicht zu verstehen. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat, ist die Schriftgröße. Ich fand sie etwas zu klein, aber vielleicht werde ich einfach alt.





School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
von Silke Schellhammer
"School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!" ist ein unterhaltsamer ,Kinderroman für geübte Leser ab ca. 8 Jahren.
Ich kannte die "Schools of Talents"-Reihe bisher nicht. Diese "Mission"-Reihe ist ein Spin-Off davon, in dem zwei Figuren auf einen Einsatz geschickt werden. Auch ohne Vorkenntnisse bin ich gut in die Geschichte hineingekommen.
Die Handlung finde ich allerdings nur OK. Alva und Elwin, zwei Kinder aus der School of Talents, werden auf eine Sternwarte geschickt. Dort verbringen sie Zeit mit "normalen" Kindern aus dem Ferienprogramm und lösen einen Fall. Leider wirkt die "Mission" ziemlich Ziellos: Es ist nicht so klar, was genau Alva und Elwin in der Sternwarte eigentlich tun sollen, und sie bummeln zunächst eher herum.
Selbst angesichts des Rätsels, das eigentlich im Mittelpunkt der Geschichte stehen sollte, scheinen die Kinder nicht sonderlich daran interessiert zu sein, es zu lösen, bis ihnen praktisch alle Hinweise in den Schoß fallen.
Die Geschichte bleibt trotzdem unterhaltsam, da es doch einiges passiert und die Handlungsstränge am Ende zusammengeführt werden. Richtig packen konnte mich dieses Buch jedoch nicht.





We Who Will Die
von Stacia Stark
"We who will die" ist der erste Band der "Empire of Blood"-Reihe. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
Die Mischung aus Vampiren und Gladiatoren finde ich originell und interessant.
Die Handlung braucht zu Beginn ein paar Kapitel, um wirklich Fahrt auf zu nehmen, wird aber dann richtig spannend. Der Schreibstil ist lebendig und flüssig, ohne sprachliche Verzierungen oder überflüssige Beschreibungen.
Das Worldbuiding ist sehr gelungen. Die Atmosphäre ist düster und dystopisch, die Welt bildhaft und detailreich beschreiben. Die Geschichte wird so erzählt, dass es sich tatsächlich anfühlt, als würden Leute wirklich in dieser Welt leben. Man spürt die Hilflosigkeit und Elend der Einwohner, die unter der Herrschaft der Vampire leiden. Es gibt auch zahlreiche gut ausgearbeitete Nebenfiguren, die für zusätzliche Tiefe sorgen.
Die Protagonistin gefällt mir besonders gut. Sie unterscheidet sich von der typischen Fantasy-Heldin: Sie ist zwar stark und fähig, aber nicht mehr ganz in ihren besten Jahren, auch wenn sie noch jung ist.
Mir gefällt es, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt und der Fokus auf der Handlung liegt.









