Kundenrezensionen von Sophiaaaaaa





72 Stunden mit dir
von Darianne Schramm
Das Cover des Buches ist wirklich wunderschön geworden und hat mich dazu bewegt, einen zweiten Blick auf das Buch zu werfen. Dennoch bin ich nicht mit allzu großen Erwartungen an das Buch rangegangen und es hat mich wirklich sehr überrascht, sodass ich es innerhalb eines Tages verschlungen habe.
Es geht um die Hauptfigur Sydney, die den Tod von Menschen in Form von pinken Uhren über ihren Köpfen sehen kann, kurz bevor deren Zeit abläuft. Und als sie Peter kennenlernt, ändert sich alles für sie und sie lernt, wie es ist, wirklich zu leben.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen und sie vermittelt die ganze Geschichte wirklich sehr gefühlvoll und nahbar. Positiv ist auch die Ich-Perspektive, die das nochmal verstärkt.
Die beiden Hauptcharaktere Sydney und Peter mochte ich total gerne. Es war interessant, wie sie sich entwickeln und was füe Persönlichkeiten sie wirklich sind. Sydneys Gabe/Fluch ist einzigartig und eine wirklich kreative Idee. Zudem ist Peter wirklich eine absolute Green Flag und ich hoffe für jeden, dass er/sie seinen/ihren Peter irgendwo da draußen findet.
Die Tiefe des Buches und der darin angesprochen Themen hat mir am besten von allem gefallen und es ist erfrischend, dass es noch solche tiefgründigen Bücher gibt. Auch der natürliche Umgang mit dem Thema LGBTQ+ ist mir positiv aufgefallen, da es wichtig ist, niemanden wegen seiner Sexualität zu diskriminieren. Generell wurden auch im Buch andere wichtige Themen angesprochen und man kann aus dem Buch definitiv auch etwas lernen. Nämlich, dass auch kleine Gesten viel bewirken können. Ich finde, dieses Buch sollte jeder gelesen haben und ich kann es nur allen empfehlen und ans Herz legen. ♥️





Played by the Piper − Die Unbeugsame
von Raven Kennedy
Allein das wunderschöne Cover und der Farbschnitt haben mich dazu bewegt, dieses Buch zu lesen. Ich konnte das Erscheinungsdatum kaum abwarten und habe es innerhalb von 2 Tagen durchgesuchtet, obwohl es 654 Seiten lang ist.
Played by the piper ist mein erstes Buch von Raven Kennedy und ich muss sagen, dass ihr Schreibstil wirklich sehr angenehm und bildhaft ist. Er führt einen durch die ganze Geschichte hindurch und machte das Buch für mich noch fesselnder.
Im Buch geht es um Esti, die in einer Welt lebt, die immer wieder von Plagen heimgesucht wird. Ausgelöst wurden diese durch einen Riss in der Erde vor 30 Jahren und den dadurch gekommenen Bane. Sie selbst ist halb Fae und halb Bane, weshalb die anderen Leute sie verächtlich betrachten. Eines Tages kommt ein Blut-Fae (die Fae die die Plagen beenden können) in die Stadt und nimmt 130 Gefangene mit sich, unter ihnen auch Esti...
Ich finde das Thema sehr interessant und es ist wirklich mal etwas ganz anderes, das ich so noch nie gelesen habe. Genauer gesagt handelt es sich um ein Retelling rund um den Rattenfänger, also eine sehr kreative Idee.
Es war meiner Meinung nach gut umgesetzt und man wusste anfangs nicht recht, wo die Geschichte hingeht. Die Plagen haben mich ein wenig an die Plagen in der Bibel erinnert, was das ganze nochmal besonderer macht. Überzeugend war außerdem auch die düstere und irgendwie auch apokalyptische Atmosphäre, die im ganzen Buch herrscht, sowie das tolle Setting.
Die Charaktere fand ich ebenfalls interessant und sie bleiben nicht oberflächlich. Man erfährt mehr über Esti und auch ihre Schwierigkeiten/ Fähigkeiten. Die enge Bindung zwischen ihr und ihrer Tante Lenna, sowie ihrer Mutter fand ich sehr überzeugend und es war echt toll, wie sehr sie zusammenhalten.
Der Rattenfänger Varrik war auch ein interessanter Protagonist und ich mochte die Dynamik und Schlagabtausche zwischen ihm und Esti sehr. Es war toll, dass sich die Beziehung zwischen ihnen nur langsam entwickelte und sie am Anfang eher noch Feinde waren.
Die 2 Gründe dafür, dass ich allerdings einen Stern abziehen muss, sind einmal die Längen im Mittelteil des Buches und der Spice. In der Mitte hat sich die Handlung öfters wiederholt und es ist nicht viel Spannendes passiert. Man hätte das Buch meiner Meinung nach auch um ein paar Seiten kürzen können. Da kommen wir auch schon zu meinem zweiten Kritikpunkt: der Spice. Die erste spicy Szene kam erst sehr spät im Buch, aber sie war etwa 16 Seiten lang und das war mit persönlich einfach zu viel/lang und zu ausführlich. Man hätte diese getrost weglassen können, ohne irgendetwas zu verpassen.
Insgesamt dennoch ein sehr solider Start, der durch eine düstere, apokalyptische Stimmung, eine einzigartige Grundidee und einen Twist am Ende überzeugt. Ich würde das Buch also definitiv weiterempfehlen!





Death's Daughter
von S. A. Barnes
Das Cover hat mich direkt angesprochen, genauso wie die ungewöhnliche Thematik des Buches. Es geht nämlich um die Tochter des Todes, Jocasta, die sich schließlich mit dem Nachfahren der Lust, Devon, zusammentun muss. Es geschehen schon schnell Morde und Jocasta weiß nicht, wem sie vertrauen kann…
Der Inhalt klang wirklich gut und so ging ich mit hohen Erwartungen an das Buch. Diese wurden allerdings leider nicht einmal im entferntesten getroffen. Die einzigen Sachen, die ich mochte waren die Außengestaltung des Buches und der Schreibstil. Ich tue mich wirklich schwer damit, Bücher schlecht zu bewerten, aber hier werde ich es nun tun und auch im Folgenden begründen, woran es lag.
Alle Charktere waren leider sehr flach und oberflächlich und es gab keine Tiefe. Jocasta war mir demnach nicht wirklich sympathisch und auch die anderen Personen mochte ich nicht sonderlich, abgesehen von Devon, der irgendwie noch einen gewissen Reiz besaß. An dieser Stelle muss ich auch noch Carter, Jocastas Professor, erwähnen, den ich ebenso absolut gar nicht leiden konnte. Das Hin und Her mit ihm und Jocasta ging mir auch sehr auf die Nerven und keine der Beziehungen hatte wirklich Tiefe. Devon und Jo hätten Potenzial gehabt, aber das wurde leider nicht genutzt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlerhafte Grammatik. An einigen Stellen im Buch gab es Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss für mich wirklich gestört haben und manche Handlungen haben ebenso keinen richtigen Sinn ergeben, beziehungsweise waren nicht nachvollziehbar.
Ich wollte das Buch wirklich mögen, aber musste mich wirklich immer mehr zwingen, es überhaupt zu beenden. Zwischendrin war ich kurz davor es durch seine Längen und fehlende Spannung abzubrechen, aber habe es dann schließlich doch durchgezogen. Ehrlicherweise bin ich wirklich froh, dass das Buch nun zu Ende ist und werde den zweiten Band auf jeden Fall auch nicht lesen, da es mich nicht wirklich interessiert, wie es weitergeht. Zudem fand ich den Spice im Buch auch eher unangenehm und auch die Auflösung kam nicht überraschend.
Insgesamt kann ich das Buch leider nicht empfehlen, auch wenn ich es wirklich gerne gemocht hätte. Eigentlich liebe ich auch Dark Academia Bücher über alles, aber bei diesem Buch hat es garnicht gefunkt.





Rebel Empire
von Julia Pauss
Wirklich absolutes Suchtpotenzial! Ich hatte hohe Erwartungen in diese Buch, die sogar noch übertroffen wurden und konnte es kaum aus der Hand legen, sodass ich es in weniger als 2 Tagen verschlungen habe.
Es geht um die privilegierte Luciana Sinclair, die eine verbotene Gabe besitzt und den Rebellen Jackson Clarke. Beide werden schließlich zusammen mit anderen Verbrechen auf die Gefängnisinsel Exile Point verbannt und müssen dort ums Überleben kämpfen…
Ich weiß nicht, was die Autorin in dieses Buch gepackt hat, aber es war so unfassbar fesselnd und der Schreibstil war so unglaublich gut, dass man einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Toll fand ich auch, dass die Kapitel kurz waren und es zwischendrin auch mal Zeitungsartikel etc. gab. Natürlich muss hier auch die wunderschöne Außengestaltung und die hilfreiche Karte erwähnt werden. Zudem war es auch super, dass das Buch sowohl aus Luces, als auch aus Jaxs Sicht geschrieben war, denn das hat dafür gesorgt, dass man beide Personen und ihre Handlungen besser verstehen konnte.
Die Protagonisten mochte ich beide sehr und auch die Beziehung zwischen ihnen war super. Sie haben so viel Tension, sie sind am Anfang Feinde, die langsam zu mehr werden und es gibt auch tiefgründige Gespräche. Somit bleiben die Personen und Beziehung keineswegs oberflächlich, was ich sehr gut fand.
Auch die Nebenpersonen mochte ich sehr, z.B. Corvey, Sparrow oder Fern. Das Ende hat mir dementsprechend das Herz gebrochen und mich wirklich erschüttert. Zudem gibt es einen fiesen Cliffhanger, und ich wünschte, ich könnte das zweite Buch direkt lesen, statt noch bis nächstes Jahr im März warten zu müssen.
Die Themen im Buch fand ich ebenso überzeugend und wichtig und das Setting war einzigartig und das Buch war einfach generell mal was ganz anderes.
Insgesamt ein sehr überzeugender Auftakt einer düsteren Dystopie Diologie, die ich allen empfehlen würde, die Enemies to Lovers mit viel Tension, Tiefe und einem einzigartigen Inselsetting, sowie eine Hauptfigur mit dunkler und gefährlicher Gabe mögen.





Thornbird
von E. Kennedy
Das Buch hat mich vor allem vom Thema her angesprochen und ich muss sagen, die Umsetzung ist wirklich gut gelungen. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.
Wir begleiten Ryan Shipley, eigentlich Gabrielle Thorn, die nach dem Tod ihrer Großmutter in ihren Heimatort Starling zurückkehrt. Sie ist die Tochter des sogenannten "Starling-Slayer", ein Serienmörder der insgesamt 7 Frauen auf dem Gewissen haben soll...
Man steigt direkt gut in das Buch ein, denn es beginnt mit einem Ausschnitt aus einem Onlineforum namens "Free The Sparrows". Diese Forumausschnitte tauchen noch häufiger auf, was mir sehr gur gefallen hat, genauso wie die häufigeren Chatverläufe.
Die Handlung war schlüssig und mir hat auch das Setting sehr gut gefallen. Es war ein Kleinstadtsetting mit einem etwas mysteriösen und düsteren Vibe. Es gab für mich keine Längen und ich habe das Buch echt gerne gelesen und es innerhalb von zwei Tagen verschlungen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es nun ausgehen wird. Das Ende und die Auflösung waren interessant, allerdings habe ich es kommen sehen, sodass es für mich nicht wirklich große Plot Twists gab. Deshalb werde ich an dieser Stelle einen Stern abziehen, auch wenn mir der Rest sonst sehr gut gefallen hat.
Die Hauptperson Ryan alias Gabrielle mochte ich gerne und auch ihre Familie, wie ihre Tante Maggie und ihre Cousins Jasmine und Connor waren sehr sympathisch. Everett war auch eine interessante Person und Chase mochte ich besonders gerne, genauso wie die Beziehung zwischen den beiden, die glücklicherweise nicht zu kurz kam.
Insgesamt ein gelunger YA Thriller mit atmosphärischem Setting, dunklen Familiengeheimnissen und tollen Charakteren, den ich allen empfehlen würde, die solche Bücher gerne mögen.





Upon a Broken Throne 1. King of Ravens
von Clare Sager
Schon als ich das wunderschöne Cover und die ganze Außengestaltung des Buches gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.
Wir verfolgen die Hauptperson Rhiannon (Annon), die an einer unbekannten Krankeheit leidet. Als sie dann eines Tages vom König der Raben, Drystan, in die Unterwelt verschleppt wird, erwarten sie noch weitere Überraschungen und je näher sich die beiden kommen, desto unsicherer ist sie sich, was sie wirklich fühlt…
Der Schreibstil der Autorin Clare Sager war wirklich sehr atmosphärisch und man konnte sich alles bildlich vorstellen. Es ist mein erstes Buch von ihr und ich bin nun definitiv gespannt auf ihre weiteren Werke.
Das Unterwelt Setting hat und die Tropes, wie Enemies to Lovers und Morally Grey Protagonists, hat mir wirklich sehr Hades und Persephone Vibes gegeben. Gelungen fand ich dies auf jeden Fall und es war mal was anderes, als die anderen Romantasybücher auf dem Markt.
Außerdem, war es interessant, dass die Hauptperson eine 33jährige Frau ist, statt einer 18jährigen etc. und das hat dafür gesorgt, dass sie nicht immer so naiv gehandelt hat, wie ich es bei jüngeren FMC erwartet hätte. Ich mochte Rhiannon gerne und auch die Geschichte rund um ihre Krankheit ist packend, und es gibt definitiv auch unerwartete Wendungen. Drystan ist ein moralisch dunkelgrauer MMC und nicht unbedingt eine Green flag. Dennoch fand ich die Beziehung zwischen ihm und Rhiannon interessant und auch die langsame Entwicklung dieser war gut gelungen und realistisch.
Von den Themen her fand ich vor allem das Labyrinth sehr interessant und packend und auch den Sammler, der dort zuhause ist habe ich ins Herz geschlossen. Toll waren auch Min und Astrid, genauso wie die Katze von Rhiannon. Ihre Eltern hingegen waren nicht so toll, aber hier will ich nicht zu viel spoilern:)
Meine 2 Kritikpunkte sind einmal die wenigen Längen, die das Buch in der Mitte hatte und die Spice Szenen, die mir persönlich zu lange waren und auch irgendwie nicht ganz so gelungen. Das Buch wäre definitiv gut ohne diese ausgekommen, denn es gibt auch so ordentlich Tension zwischen den Charakteren.
Insgesamt ein gelungener Auftakt einer Diologie, der durch interessante Charaktere und ein düsteres Unterwelt Setting überzeugt. Es gibt einen sehr fiesen Cliffhanger und ich würde das Buch allen empfehlen, die atmosphärische Romantasy lieben.





Perfect Little Monsters
von Cindy R. X. He
Schon von Anfang hat mich das Buch gepackt und es geht direkt echt spannend los, sodass man unbedingt wissen muss wie es weitergeht. Man sollte allerdings die Triggerwarnungen beachten, da in diesem Buch einige äußerst triggernde Elemente behandelt werden.
Wir verfolgen Dawn Foster, die nach einem Unfall zu ihrer Tante Maddy gezogen ist und als Cheerleaderin auf der Sierton High aufgenommen wird. Als dann Ella Moore, die Chefcheerleaderin, stirbt, nimmt sie sich vor herauszufinden, wer es getan hat.
Dawn als Person finde ich interessant und bis zum Ende war ich gespannt wie es mit ihr ausgehen würde. Genauso wie Naomie, Lucy, Isaac und Scott, sowie Raquel und Brett, die alle etwas zu verbergen scheinen. Gerne mochte ich hier auch die Bindung zwischen Isaac und Dawn.
Der Schreibstil war sehr gut zu lesen und es war sehr flüssig geschrieben, sodass ich das Buch ziemlich schnell verschlingen habe, da es auch noch spannend war und ich unbedingt wissen wollte, wie aus aussgeht.
Das Ende hat mich dann sehr überrascht, genauso wie ein paar andere Wendungen zuvor, die das Buch für mich eindeutig lesenswert machen.
Insgesamt eine absolute Leseempfehlung, die von mir 4/5 Sternen von mir bekommt, da mir trotz allem das gewisse Etwas gefehlt hat. Ich würde es allen ans Herz legen zu lesen, die gerne Bücher mit einem schnellen Tempo, Plot Twists und einem schockierenden Ende, sowie einer interessanten Geschichte mögen.





The Darkest Academy 1 - Bones
von Beril Kehribar
Schon als ich die wunderschöne Außengestaltung des Buches gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss und ich wurde keineswegs enttäuscht!
Wie begleiten die Protagonistin Lucinda Cross, die an die Vorgoth Academy kommt, ihren Professor Ezra Aerion und die geheimnisvollen Saints, eine elitäre Einheit an der Vorgorth, die aus den vier Mitgliedern mit den Namen Devriel Malkov, Onyx, Nova und Silas besteht. Die Vorgoth Academy ist eine Schule speziell für besondere Menschen mit Kräften, die von der Gesellschaft nicht geduldet werden. Der Grund dafür, dass Lucinda sich darauf einlässt diese Einrichtung zu besuchen, liegt ihrem Interesse daran zugrunde, die Mörder ihrer Eltern zu finden, deren Mord der Professor Ezra verspricht, mit ihr aufzuklären...
Schon von Anfang hat mich das Buch absolut gefesselt und ich war begeistert von der düsteren Atmosphäre und der einzigartigen Thematik, die mir bisher noch in keinem Buch zuvor so begegnet ist. Die Geschichte wird spannend aufgebaut und man will das Buch am liebsten in einem durchlesen, da es einen durch die Spannung und den packenden Schreibstil absolut in seinen Sog zieht. Es ist mein erstes Buch der Autorin, aber nach diesem absolut grandiosen Buch bin ich sicher, es wird nicht mein letztes sein.
Die Story rund um die Familiare, die den Personen an der Akademie dazu dienen sollen, ihre Kräfte zu entfalten und sich an sie zu binden, fand ich ebenfalls sehr interessant und außergewöhnlich.
Die Charaktere waren ebenfalls mitreißend und bleiben keinesfalls oberflächlich, sondern man erfährt als Leser viel über ihre Vergangenheit und ihre Gefühle. Lucinda war mir auch sympathisch und Ezra und Devriel fand ich, genauso wie die anderen Saints, sehr mysteriös und ich bin gespannt, wie es mit ihnen in den beiden Folgebänden weitergehen wird. Auch für welchen Lucinda sich entscheiden wird, ist bisher noch nicht klar. Onyx mochte ich von all diesen Charakteren besonders gerne, aber auch Devriel fand ich mit am interessantesten, wenn mir auch noch nicht ganz klar ist, wie er so geworden ist, wie er nun ist.
Die Tatsache, dass dieses Buch aus mehreren Perspektiven verfasst ist, meist aus Lucindas, fand ich sehr angenehm und es hat sehr gut zum Buch gepasst. Zudem half es dem Leser, die Handlungen der Charaktere noch besser nachvollziehen zu können und mit ihnen mitzufühlen. Die Playlist am Anfang des Romans und die schöne Innengestaltung, hat mit auch sehr gut gefallen. Der Cliffhanger am Ende war richtig fies und ich muss unbedingt Band 2 lesen und weiß nicht, wie ich noch bis zum ersten Oktober warten soll.
Insgesamt ein absolutes Highlight und wunderbares Buch, bei dem man allerdings die Triggerwarnungen beachten sollte. Empfehlen würde ich es allen, die Dark Academy Bücher mit düsterer Atmosphäre, noch düstereren Charakteren und einem einzigartigen Setting sowie einem packenden Schreibstil lieben.





The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night
von Charlotte Buckley
Schon als ich das wunderschöne Cover gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Auch der Inhalt und die Tropes haben mich angesprochen und somit wusste ich, dass ich das Buch lesen musste.
Es geht um die Hexe Finwal Eramun, die als Dienstmädchen in einem Schloss arbeit und ihre Kräfte verbirgt, um nicht entdeckt zu werden. Früher, als sie noch in ihrer Heimat in den Outlands lebte, wurde sie nämlich aufgrund dieser weggejagt. Sie benutzt ihre Kräfte im Geheimen und schon am Anfang des Buches werden diese Kräfte von dem Vampiren Morderic, dem König entdeckt, der sie daraufhin in einer höheren Position einsetzen will. Seine Bedingung dafür ist allerdings, dass sie zuerst ihre Kräfte unter Kontrolle bringt und mit seinem Bruder Enhart (ebenfalls ein Vampir) trainiert.
Es ist das erste Buch der Autorin und schon jetzt mag ich ihren Schreibstil sehr gerne. Er ist sehr packend und man will wissen, was nun als nächstes geschehen wird. Die Hauptperson Finwal mochte ich, genauso wie ihre Freundinnen Niamh und Vesper, sehr gerne. Morderic konnte ich von Anfang an nicht leiden und seine Handlungen am Ende des Buches haben das nur nochmal bestätigt. Enhart hingegen fand ich sehr toll und auch Finwal und ihn mochte ich zusammen gerne. Hoffentlich kommt in den nächsten Bänden noch mehr Momente mit den beiden:) Auch die seltenen und gefährlichen Kräfte von Finwal waren interessant und ich bin gespannt, wie es damit in den Folgebänden weitergeht.
Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, sind ein paar Längen, die das Buch zwischendrin hatte. Es war größtenteils sehr interessant und es gab auch spannende Szenen. Allerdings hätte ich mir etwas weniger Längen und dafür mehr Spannung gewünscht.
Insgesamt ein gelunger Debütroman und Reihenauftakt mit einem fiesen Cliffhanger, den ich allen empfehlen würde, die mysteriöse Geschichten voller Magie, Vampire und Geheimnissen mögen.





Counting Days
von Steffi Kuhlmann
Ich habe bei diesem Buch länger überlegt, wie viele Sterne ich ihm geben soll und mich schließlich für 3,5/5 entschieden, da es insgesamt nicht ganz mein Fall war.
Wir verfolgen die beiden Protagonisten Dalia und Alexander, die für sich gesehen beide vielschichtige Charaktere sind. Lia kehrt nach einem Unfall ihres Zwillingsbruders Damian nach Heidelberg, ihre Heimat, zurück und muss sich dort all dem stellen, das sie verdrängt hatte. Sie ist eine interessante Protagonistin, die mal nicht Größe S trägt, was ich gut fand, da dies nicht sehr häufig in Büchern vorkommt und es wichtig ist, auch mal plus size Charaktere Hauptfiguren zu haben. Sie war mir sympathisch und auch die Tatsache, dass sie gerne gezeichnet hat, mochte ich. Xander hingegen studiert Jura und hat eine traumatische Vergangenheit hinter sich, die ich hier nicht weiter erwähnen werde, da es zu viel spoilern würde. (Hierfür am besten die Triggerwarnings am Ende des Buches beachten!)
Die Beziehung der beiden war für mich gut nachvollziehbar und keinesfalls oberflächlich, was auf jeden Fall schonmal positiv ist, genauso wie die Einblicke in beide Personen aus der Ich-Perspektive. Auch den Schreibstil der Autorin fand ich flüssig und sehr einfach zu lesen und man merkt auf jeden Fall die Arbeit, die sie reingesteckt hat.
Trotz all dieser positiven Aspekte, konnte mich das Buch allerdings nicht so ganz überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass es mir insgesamt etwas zu langweilig war und es manchen Stellen, meiner Meinung nach, einige Längen gab, die man hätte kürzen können. Es war für mich leider absolut nichts besonderes und ich hätte mir bei dem Klappentext und dem schönen Cover ehrlicherweise etwas mehr erhofft. Teilweise musste ich mich durch ein paar Passagen im Buch durchquälen, weil einfach so wirklich gar nichts passiert ist.
Dass mich Counting Days nicht wirklich überzeugen konnte, könnte auch daran liegen, dass ich Bücher in diesem Genre normalerweise nicht lese, sondern eher Fantasy und Mystery Bücher. Wenn ich mal zu einem Romancebuch greife, was durchaus öfter passiert, ist es dann eher eine traumalastige Sports Romance oder eine intrigante Geschichte in der High Society mit viel Drama und Skandalen.
Alles in allem, ist es kein schlechtes Buch, auch wenn es mir nicht so sehr gefallen hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Empfehlen würde ich es den Lesern, die gerne Second Chance Romance ohne viel Spannung, tiefgehender Geschichte und eher weniger Drama mögen.









