Kundenrezensionen
Liddy
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Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
von Werner Holzwarth
Von liddy
Das Cover des Buches „Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ sieht bezaubernd aus. Der kleine Spatz ist rosa und stellt einen schönen Kontrast zum hellblauen Himmel dar. Dieser könnte in diesem Zusammenhang auch für Freiheit und die Träume stehen, die die Vogelkinder haben. Die gelungene Farbauswahl spiegelt sich im ganzen Buch wider und hat uns fasziniert.
Das Buch handelt davon, dass die kleinen Vögel, wenn sie groß sind, andere Vögel sein möchten. Die Eltern wirken meist desinteressiert und sagen ihren Kindern, dass dies unmöglich ist. Am Ende sieht man jedoch, dass alles möglich ist, solange man an seine Träume glaubt. Kinder sollten groß träumen und Eltern sollten sie unterstützen.
Am meisten haben uns die wirklich lustigen Illustrationen gefallen. Die Liebe zum Detail ist uns nicht entgangen und hat uns wirklich begeistert. So haben wir zum Beispiel entdeckt, dass die Amsel einen Brief vom Autor Werner Holzwarth erhalten hat oder die Graugans dieses Buch liest. Aber auch die Karte zu Beginn, auf der die Vögel leben und ihren Hobbys nachgehen, fanden wir sehr amüsant. Manche Vögel meditieren, andere wiederum spielen Fußball oder surfen. Wirklich toll – von uns 5 Sterne.
Petra Sch.
empfiehlt:





Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
von Werner Holzwarth
Der kleine Spatz möchte, wenn er groß ist, eine große Amsel werden. Doch sein Vater sagt ihm, dass er höchstens ein großer Spatz werden kann.
Die kleine Amsel möchte einmal eine große Taube werden. Doch die Mutter verneint - sie kann höchstens eine große Amsel werden.
Und die kleine Taube möchte einmal eine große Möwe werden. Usw... Man merkt, worauf die Geschichte hinausläuft.
Die ähnlichen Worte der Eltern sind zu Beginn interessant für kleine Kinder, da Wiederholungen wichtig für den Lerneffekt sind. Doch irgendwann wird es langweilig.
Ich war auf eine (reale) Auflösung sehr gespannt, die leider nicht geboten wurde. Im ersten Moment war ich über das kleine Flugzeug irritiert, doch eigentlich kommen märchenhafte Geschichten bei kleinen Kindern gut an!
Was ich schade fand, war, dass es für die einzelnen Vogelkinder eigentlich keine zufriedenstellende Auflösung gab. Ja, sie haben alle gemeinsam einen schönen Ausflug gemacht, wo gezeigt wird, dass Freundschaft und Zusammenhalt wichtig fürs Glücklichsein sind.
Aber die eigentliche Message des Buches, sich nicht kleinmachen zu lassen und seine Träume verwirklichen zu wollen, kommt leider nicht so gut rüber, da es eben für keins der Vogelkinder ein individuelles, positives Ergebnis gibt.
Auch den Illustrationen stehe ich etwas zwiegespalten gegenüber. Einerseits ist der Malstil wundervoll für Kleinkinder geeignet, die Farben sind kräftig und durch die Liebe zum Detail gibt es auf jeder Doppelseite Etliches zu entdecken. Doch einige Tiere sind nicht so gut getroffen. Der Spatz zum Beispiel sieht rosa aus, die Graugans ist gelb, und der Schwan ist aufgrund des Fehlens eines langen, gebogenen Hals als solcher überhaupt nicht zu erkennen.
Fazit:
Das wichtige Thema, dass man an seine Träume glauben und sich von niemandem kleinreden lassen soll, wurde für meinen Geschmack leider nicht ganz zufriedenstellend dargestellt.
Ruth
empfiehlt:





Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
von Werner Holzwarth
„Wie alle Spatzen, wenn sie noch ganz jung sind, träumte auch der kleine Spatz davon, einmal eine große Amsel zu werden.“ So beginnt das neue Bilderbuch von Werner Holzwarth und Margarita Sada. Aber der kleine Spatz ist nicht allein mit seinem großen Traum. So wie er möchten auch die Amsel, die Taube , die Möwe und noch einige mehr ein anderer und größerer Vogel sein. Doch die deprimierende, gleichwohl realistische Antwort der Eltern fällt immer gleich aus: Du bleibst, was Du bist. Einzig größer wirst Du werden. Doch davon lassen sich die Vogelkinder nicht desillusionieren. Mal trotzig, mal selbstbewusst, mal siegessicher reagieren sie auf die Reaktion der Eltern.
Dieses Bilderbuch will Mut machen, an seinen Träumen und Wünschen festzuhalten , mögen sie auch noch so hoch gegriffen sein. Auch wenn die Wirklichkeit und die Erfahrung dagegen sprechen, so ist im Spiel, in der Phantasie vieles möglich.
Gleichzeitig lädt das Buch dazu ein über die Wünsche und Vorstellungen der Kinder ins Gespräch zu kommen. Und auch die Frage aufzugreifen, warum hier jeder Vogel ein anderer sein möchte.
Der Text arbeitet mit vielen Wiederholungen, etwas, das kleinere Kinder lieben. Auffallend ist, dass die Antwort der Eltern jeweils beinahe identisch ist, während die Reaktionen der Vogelkinder variieren.
Besonders gelungen sind die in kräftigen warmen Farben gehaltenen Illustrationen, die viele liebenswerte Details aufweisen . So liest z.B. die Graugans das vorliegende Bilderbuch. Viele Szenen spiegeln auch den kindlichen Alltag wieder. Es lohnt sich auch die Vorsatz- und Nachsatzseite genauer anzuschauen, die einen Überblick über die Vogelinsel bieten, mal am Tag, mal zur Nacht.
Dass das Ende etwas abrupt kommt und relativ kurz abgehandelt wird, ist mein einziger Kritikpunkt.
So ist „ Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ ein liebenswertes Bilderbuch, das zum gemeinsamen genauen Betrachten und zum Gespräch einlädt.
Auch wenn es nicht die Klasse und Originalität von Holzwarths erfolgreichstem Bilderbuch , dem „ kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ aufweist
booklover00
empfiehlt:





Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
von Werner Holzwarth
Das Buch handelt davon, dass der kleine Spatz eines Tages eine große Amsel werden möchte. Die kleine Amsel möchte einmal eine große Taube werden, die kleine Taube eine Möwe und so weiter. Die Erwachsenen reden die Träume jedoch klein und winken diese ab. Dieses Verhalten zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch.
Es ist fast ein bisschen traurig und gleichzeitig schön zu sehen, wie stark Kinderträume sind, auch wenn Erwachsene sie oft nicht ernst nehmen.
Zum Schluss zeigt sich jedoch, dass wenn Kinder an ihre Träume glauben, sie großes Bewirken können. Somit finde ich es wichtig Kinder zu ermutigen, groß zu träumen, anstatt dass Erwachsene sie sofort kleinreden.
Mir persönlich hat das Buch richtig gut gefallen. Die Botschaft ist schön, die Illustrationen zauberhaft, und beim Vorlesen hat es mir selbst Freude bereitet.
ekiam
empfiehlt:





Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
von Werner Holzwarth
Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte ist ein wunderschönes und einfühlsames Kinderbuch.
Die Geschichte über die kleinen Vogelkinder, die später alle andere Vogelarten sein möchten, zeigt Kindern, wie wichtig Mut und eigene Träume sind und dass sie nicht immer derselben Meinung sein müssen wie ihre Eltern und sie ihnen auch das Gegenteil beweisen dürfen. Gerade in diesem Punkt überrascht das Buch mit einem witzigen und unerwarteten Plot-Twist am Ende, der auf charmante Weise verdeutlicht, dass Erwachsene nicht immer recht haben.
Die Texte sind zwar sehr repetitiv, wirken dadurch jedoch einprägsam und laden dazu ein, schnell mitzudenken und mitzulesen.
Die wundervollen Illustrationen von Margarita Sada machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem: Sie sind liebevoll gestaltet, farbenfroh und detailreich, sodass jede Seite für sich ein kleines Erlebnis darstellt. Besonders das Easter Egg auf der Seite der kleinen Graugans, der die Mutter ebenfalls die Geschichte Vom kleinen Spatz vorliest, sorgt bei uns jedes Mal für großen Spaß.
