Kundenrezensionen
Karin_50
empfiehlt:





Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte
von Barbara Rose
Schon beim gemeinsamen Anschauen der ersten Seiten entsteht eine freundliche und einladende Stimmung. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und laden dazu ein, immer wieder genauer hinzuschauen. Die Geschichte rund um Grimlin entwickelt sich ruhig und gut verständlich, was sie besonders angenehm zum Vorlesen macht. Grimlin macht sich auf den Weg, um Tjelle zu finden, und erlebt dabei viele neue Begegnungen. Einige wirken zunächst ein wenig unheimlich, doch schnell zeigt sich eine ganz andere Seite. Gerade das hat uns besonders gut gefallen. Die Geschichte zeigt auf eine schöne Weise, dass man sich nicht vorschnell ein Urteil bilden sollte. Grimlin ist eine Figur, die man schnell ins Herz schließt. Seine ruhige und vorsichtige Art macht ihn sehr nahbar. Auch die anderen Figuren sind liebevoll gestaltet und bleiben gut im Gedächtnis. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich, sodass Kinder gut folgen können. Beim Vorlesen entstehen viele kleine Momente zum Innehalten und Sprechen. Die Illustrationen unterstützen die Geschichte wunderbar und machen sie lebendig. Auch die zusätzlichen Seiten helfen dabei, sich gut zurechtzufinden.
Ich habe das Buch als sehr schöne Geschichte für gemeinsame Vorlesestunden empfunden und empfehle sie sehr gern weiter.
La Calavera Catrina
empfiehlt:





Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte
von Barbara Rose
«Der kleine Grimlin und das ganz große Herz» erzählt die warmherzige und fantasievolle Geschichte des schüchternen Wichtels Grimlin, der durch die Unterstützung seiner Freunde über sich hinauswächst, um dem Wichtelzauberer Tjelle zu helfen. Dabei erleben sie ein spannendes Abenteuer und gewinnen wertvolle Aha-Momente, die zentrale Themen wie Vorurteile, Ausgrenzung, Missverständnisse, Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Mut kindgerecht aufgreifen und, ohne erhobenen Zeigefinger, zum Nachdenken anregen.
«Oft entspricht die Vorstellung gar nicht der Wirklichkeit! Erst wenn man ein Wesen kennengelernt hat, darf man sich ein Urteil erlauben. Und auch dann gebietet es die Wichtelehre, freundlich und milde zu sein.»
Kindgerechte Weisheiten und eine heimelige Atmosphäre zeichnen dieses Kinderbuch aus, denn das Zuhause von Grimlin und seinen Freunden ist der urigste Ort der Welt – mit Wurzeltee, Mirabelmus und anderen Köstlichkeiten. Die farbprächtigen Illustrationen von Laura Bednarski laden zum Träumen ein und verbreiten eine wohlige Stimmung. Durch das Unwetter, die Ungewissheit über den Verbleib des Wichtelzauberers und die Sorge um gefährliche Wesen wird es richtig spannend – dabei bleibt es durchgehend altersgerecht und eignet sich sogar für ängstliche Kinder. Es gibt ein Wiedersehen mit den liebgewonnen Charakteren aus dem ersten Buch, aber es kommen auch neue Wesen dazu. Ich würde empfehlen, in der Reihenfolge zu lesen, aber es ist auch möglich, mit diesem Buch zu beginnen.
Abgesehen von herausfordernden Namen wie „Wiesenzischler“ lässt es sich leicht vorlesen und hält für Kinder ab 5 Jahren auch die eine oder andere unvorhersehbare Wendung bereit, während sich mit älteren Kindern spannende Gespräche ergeben. Ein interaktiver Bonus im Buch sind ein leckeres Kuchenrezept und eine Bastelanleitung. Außerdem gibt es die spielerische Möglichkeit, nach jedem gelesenen Kapitel hinten im Buch ein Bild auszuschneiden (das auch ausgedruckt werden kann) und vorne in die Karte einzukleben. Eine tolle Idee mit Belohnungseffekt.
Fazit: Diese liebevolle Fortsetzung steht dem ersten Band in nichts nach und überzeugt mit Herz, Klugheit und einer spannenden Geschichte, die ich Groß und Klein uneingeschränkt empfehlen würde.
ekiam
empfiehlt:





Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte
von Barbara Rose
Grimlin ist ein sympathischer kleiner Wichtel, der sein Leben ruhig und gemütlich mit seinen besten Freunden etwas außerhalb des Wichteldorfs in seinem Mooshäuschen unter einer alten Kastanie verbringt. Eines Tages bringt er sein leckeres Mirabelmus ins Dorf und erfährt dort von einem neuen Bewohner: Tjelle, einem Wichtelzauberer. Aufgrund seines dunklen Umhangs und der seltsamen rosa Rauchwolken aus seinem Kamin ist dieser den Dorfbewohnern jedoch suspekt – schließlich wird er sogar aus dem Dorf vertrieben.
Grimlins Freundinnen, die Elfen Winni und Ninina, beschreiben Tjelle hingegen ganz anders: freundlich, wenn auch etwas ungewöhnlich – und als Bäcker von köstlichem Brimbelkuchen. Aus früheren Abenteuern weiß Grimlin, dass man sich kein Urteil über jemanden bilden sollte, den man nicht kennt. Also macht er sich selbst auf die Suche nach Tjelle. Dabei stellt er fest, dass seine eigenen Ängste – etwa vor den Wiesenzischlern oder dem Schnappzahn – unbegründet sind und dass er wunderbare Freunde hat, die ihm zur Seite stehen. Schließlich gelingt es ihm, Tjelle zu finden und die Vorurteile der Dorfbewohner zu zerstreuen.
Obwohl Grimlin weiß, dass Vorurteile problematisch sind, ertappt er sich selbst immer wieder dabei. Diese werden im Verlauf der Geschichte jedoch reflektiert und aufgelöst, sodass Kinder spielerisch lernen können, wie wichtig es ist, sich eine eigene Meinung zu bilden – eine gerade heute sehr relevante Botschaft.
Die Sprache ist stellenweise etwas anspruchsvoller, insgesamt aber für die empfohlene Altersgruppe ab 5 Jahren gut geeignet. Die Kapitellänge eignet sich hervorragend zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen für geübtere junge Leser*innen.
Das Buch lässt sich grundsätzlich auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen, allerdings fehlt an einigen Stellen etwas Hintergrundwissen zur Vorgeschichte.
Die Illustrationen sind zauberhaft, farbenfroh und humorvoll gestaltet und passen sehr gut zur Geschichte. Besonders gelungen sind die Landkarte sowie die Doppelseite zur Vorstellung der Figuren, die Kindern den Einstieg in Grimlins Welt erleichtern.
Insgesamt ist dies eine liebevoll erzählte Geschichte über Freundschaft, Mut und den Umgang mit Vorurteilen.
Petra
empfiehlt:





Der kleine Grimlin und das ganz große Herz - Eine Freundschaftsgeschichte
von Barbara Rose
Der kleine Grimlin hat gelernt wie wunderbar Freundschaft ist. Er ist nicht mehr allein, hat immer jemanden zum Reden oder auch beim Wandern macht es mehr Spaß wenn ihn sein Vogelfreund Tirilli begleitet. Er hat auch Freunde die etwas weiter entfernt wohnen. Die Elfen und die Bewohner aus dem Zapfenwald sind auch dabei. Nun wohnt im Wichteldorf ein Zauberer und die Wichtel haben Angst vor ihm, sie kennen ihn nicht und haben viele Vorbehalte. Das möchte Grimlin ändern, vor allem als Tjelle verschwindet, da macht er sich auf die Suche nach ihm und lernt Schnappzahn näher kennen, der sehr bedrohlich aussieht und dann doch sehr nett ist.
Die Bilder sind sehr schön gestaltet. Man kann sich das Zuhause von Grimlin gut vorstellen genau wie die ganzen Freunde die sehr detailliert in freundlichen Farben gezeichnet sind.
Der Text ist schon etwas anspruchsvoller, für kleine Kinder etwas schwierig zu verstehen. Da denke ich das Alter von fünf bis sechs wäre eher zum Vorlesen geeignet.
Es wird auch sehr viel Bezug auf den Vorgängerband genommen. Wenn er bekannt ist, kein Problem dann kann man das beim Vorlesen gut einbinden. Ist das Buch allerdings unbekannt, wie bei uns, ist es da schon schwieriger.
Auch hat mich die plakative Beschreibung von Akzeptanz und Toleranz gestört Das war zuviel, das hätte etwas subtiler erwähnt werden können.
