Kundenrezensionen
Ryria
empfiehlt:





Summer Storms
von Sarah MacLean
Eine unglaubliche reiche Familie, ein verstorbener Vater und diverse Aufgaben um das Erbe zu bekommen - was soll schon schiefgehen?
Alice trifft auf der Familieninsel nach Jahren ihre Mutter und Geschwister wieder, dazu lernt sie Jack kennen, mit dem sie eine Nacht verbracht hat, ohne zu wissen, dass er die Aufgaben fürs Erbe überwachen wird.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Alice erzählt, zwischendurch gibt es jedoch auch einzelne Kapitel aus der Sicht der Geschwister. Diese haben mir immer sehr gut gefallen und ich hätte gerne noch mehr davon gehabt, da man so die Nebencharaktere noch besser kennenlernen und verstehen konnte.
Das Erzähltempo habe ich zu Beginn als sehr angenehm empfunden, jeder Charakter wird nach und nach einzeln eingeführt, sodass man sich alle gut merken kann und gleichzeitig in die Handlung eintaucht. Es werden einige Fragen aufgeworfen, die neugierig machen und ein wenig Spannung aufbauen. Im Mittelteil flacht diese jedoch dann etwas ab und ich fand es teilweise sogar leicht zäh. Es passiert nicht wirklich viel, dafür gibt es immer wieder sehr lange Dialoge. Einerseits lerne ich die Personen gerne so besser kennen, andererseits hätte man sie auch durch mehr Handlungen zusätzlich charakterisieren können.
Im Fokus standen hier regelmäßig auch die Familienbeziehungen und ich fand es schön, diese zu erkunden und ihre Entwicklung zu verfolgen, besonders bei den Geschwistern gab es hier viele kleine schöne Momente.
Gar nicht packen konnte mich hingegen die Liebesgeschichte - ich habs einfach nicht gefühlt. Zu Beginn hatte es Potential, aber im weiteren Verlauf war für mich die Chemie nicht wirklich vorhanden, daher würde ich es als "Sommerromanze" eher nicht weiterempfehlen.
Wer jedoch einen Einblick in die Welt der Superreichen werfen und dabei Geschwisterbande erkunden möchte, der wird hier gut unterhalten.
PeWie
empfiehlt:





Summer Storms
von Sarah MacLean
Alice kehrt nach fünf Jahren auf die Insel ihrer Familie zurück. Sie ist im Streit mit ihrem Vater gegangen, nun ist er tot. Der Milliadär hat seinen Kindern Briefe hinterlassen in denen er Aufgaben für sein Erbe einfordert. Nur Alice bekommt ihre mündlich mitgeteilt vom Assistenten ( der auch kurz vorher ihr One Night Stand war ).
Das ist die Ausgangssituation die sehr emotional und passend beschrieben wird. Die Familienverhältnisse sind dysfunktional, es war das reinste Gift zu lesen, aber der Schreibstil war klasse. Es kam perfekt rüber wie die Geschwister sich wegen des Geldes gegenseitig unter Druck setzen, dass ja jede und jeder seine Aufgabe erfüllt. Die Mutter ist in dieser Geschichte ein Fall für sich. .Es war nicht nur der Kampf um das Erbe wichtig, sondern auch wer wie zu wem in der Familie steht.
Dieses Familiendrama in der Familie Storm war detailliert, nachvollziehbar und vor allem war der Vater, der auch noch nach seinem Tod die Strippen zieht, eine ganz besondere Figur.
Es gab Spicy Szenen, sie passten in die Geschichte , als Element einer Liebesgeschichte die dazu gehören sollte.
Diese Liebesgeschichte ging im Familiendrama und in den Naturgewalten etwas unter. Denn außer der abgelegenen isolierten Lage auf der Insel gab es natürlich auch noch einen heftigen Sommer Sturm. Das Buch war ein Lehrstück wie eine Familie nicht sein sollte und die Information: Geld allein macht nicht glücklich wurde jedem/r LeserIn deutlch gemacht.
Das Buch wird als Sommer Romance beworben, für mich war es mehr. Klar die Geschichte spielt im Sommer, der Titel Storm ist doppelt und dreifach kennzeichnend für den Roman. Die Familie heißt Storm, die Naturgewalten spielen bei den Geschehnissen eine Rolle und die Gefühle der einzelnen Protagonisten kann man durchweg als stürmisch bezeichnen.
Das hat die Autorin sehr gut vermitteln können, die Charaktere wirkten so real das ich eine Bindung zu ihnen aufgebaut habe. Ich habe einige Male gefleht, eine Ohrfeige verteilt und auch geflucht.
Einen kleinen Abstrich gab es nur weil zwei zentrale Fragen für mich nicht beantwortet wurden, sie wären für mich zum Verständnis eines Protagonisten wichtig gewesen.
JennifersBooks
empfiehlt:





Summer Storms
von Sarah MacLean
Aufgefallen ist mir das Buch tatsächlich wegen des Covers. Nach diesem langen Winter hatte ich große Lust auf eine sommerliche Lektüre – und jetzt, wo endlich wieder jeden Tag die Sonne herauskommt, hat mich das Bild von Meer und Sandstrand sofort angesprochen. Außerdem liebe ich Bücher, in denen es um Inheritance-Drama geht. Es fühlte sich also nach genau der richtigen Stimmung an.
Der Roman hat mich dann auch zu Beginn sofort abgeholt. Alice’ innere Zerrissenheit ist von der ersten Seite an greifbar, und die Metaphern rund um die verschiedenen Fortbewegungsmittel haben für mich perfekt funktioniert. Sie zeigen, wie sehr ihr Leben früher von anderen gesteuert wurde und wie sehr sie sich nach einem Weg sehnt, den sie selbst bestimmen kann. Dieser Einstieg war für mich ein starker Teil des Buches, weil er Alice’ Gefühlswelt so klar und unaufgeregt sichtbar macht und sie damit zu einer starken Protagonistin werden lässt.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, wie kaputt das Familiensystem durch die Manipulation und Kontrolle des verstorbenen Vaters ist. Die Geschwisterperspektiven in den speziellen Kapiteln haben mir besonders gefallen, weil sie die Dynamik zwischen den Familienmitgliedern verständlicher machen. Man spürt, wie viel Verletzung, Erwartungsdruck und unausgesprochene Schuld in dieser Familie steckt. In den wenigen Momenten, in denen sie wirklich miteinander reden, blitzt auf, wie anders ihr Leben hätte aussehen können. Diese Szenen gehören für mich zu den stärksten des Romans.
Ganz anders ging es mir mit der Mutterfigur Elisabeth. Ihre Kälte, ihr Selbstmitleid und die Art, wie sie ihre Kinder behandelt, haben mich beim Lesen immer wieder fassungslos gemacht. Die späteren Enthüllungen über ihr Verhalten haben das nur bestätigt. Für mich ist sie eine der Figuren, die am stärksten nachhallen – allerdings nicht im positiven Sinne.
Schwieriger wurde es für mich bei der Liebesgeschichte. Was am Anfang noch eine interessante Spannung hatte, verliert sich später in Halbwahrheiten und manipulativen Momenten. Ich konnte die romantische Entwicklung zwischen Alice und Jack einfach nicht fühlen. Zu viel Misstrauen, zu viele unausgesprochene Dinge, zu viele Situationen, in denen er Entscheidungen beeinflusst, die eigentlich ihr gehören. Für mich hat das jede Chance auf eine glaubwürdige Nähe zerstört. Gerade weil der Roman so viel Wert auf Selbstbestimmung und Verletzlichkeit legt, hat diese Beziehung für mich nicht funktioniert.
Das Ende hat mich dann zwiegespalten zurückgelassen. Einige Enthüllungen fand ich stark, andere eher enttäuschend. Besonders die Auflösung rund um die Aufgaben und das Erbe fühlte sich für mich kleiner an, als die Geschichte es aufgebaut hatte. Nach all dem Drama hätte ich mir eine Wendung gewünscht, die den Figuren mehr zutraut und ihnen mehr Raum gibt, sich wirklich zu lösen. Leider ist bis zum Schluss die manipulative Präsenz von Franklin Storm zu spüren.
Trotz dieser Kritikpunkte bleibt ein Roman, der in seinen familiären Konflikten unglaublich stark ist. Die Atmosphäre, die Dynamik zwischen den Geschwistern, die emotionalen Brüche – all das hat mich sehr berührt. Nur die Liebesgeschichte konnte für mich nicht mithalten.
Fazit: Ein intensiver Roman über Familie, Kontrolle und Verletzungen, der in seinen stärksten Momenten richtig unter die Haut geht. Die Geschwister, ihre Vergangenheit und ihre Entwicklung haben mich bewegt und oft wütend gemacht – im besten Sinne. Die Liebesgeschichte dagegen bleibt für mich blass und unausgewogen. Wer vor allem wegen des Familiendramas liest, bekommt hier viel geboten. Wer eine überzeugende Romanze erwartet, könnte enttäuscht werden. Da für mich die Romanze zweitrangig war, gibt es von mir 4 Sterne.
Petra
empfiehlt:





Summer Storms
von Sarah MacLean
Alice kehrt nach fünf Jahren auf die Insel ihrer Familie zurück. Sie ist im Streit mit ihrem Vater gegangen, nun ist er tot. Der Milliadär hat seinen Kindern Briefe hinterlassen in denen er Aufgaben für sein Erbe einfordert. Nur Alice bekommt ihre mündlich mitgeteilt vom Assistenten ( der auch kurz vorher auch ihr One Night Stand war ).
Das ist die Ausgangssituation die sehr emotional und passend beschrieben wird. Die Familienverhältnisse sind dysfunktional und für war es das reinste Gift zu lesen, aber der Schreibstil war klasse. Es kam perfekt rüber wie die Geschwister sich wegen des Geldes gegenseitig unter Druck setzen, das ja jede und jeder seine Aufgabe erfüllt. Die Mutter ist in dieser Geschichte ein Fall für sich. Wer so eine hat braucht keine Feinde mehr.
Dieses Familiendrama in der Familie Storm war detailliert, nachvollziehbar und vor allem dieser Vater der auch noch nach seinem Tod die Strippen zieht eine ganz besondere Figur.
Es gab Spicy Szenen, sie passten in die Geschichte als Element einer Liebesgeschichte die dazu gehören sollte.
Diese Liebesgeschichte ging im Familiendrama und in den Naturgewalten etwas unter. Denn außer der abgelegenen isolierten Lage auf der Insel gab es natürlich auch noch einen heftigen Sommer Sturm. Das Buch war ein Lehrstück wie eine Familie nicht sein sollte und die Information: Geld allein macht nicht glücklich wurde jedem LeserIn deutlch gemacht.
