Kundenrezensionen
Lesehörnchen99
empfiehlt:





Instagrammatik
von Johannes Schröder
Eine Neue auf der HFG-Helene-Fischer-Gesamtschule bringt einen neuen Wind mit. Die Schule soll digitalisiert werden.
Ansatt Blätterflut gibt es einen kleinen Chip der sämtliche Türen öffnen soll. Vor allem die Digitalen.
Keine Bücher mehr, kein Stundenplan und keinen Medienwagen ...
Herr Schröder, Deutsch und Englisch und vor allem Comedian nimmt uns mit auf die digitale Reise ins neue Schulzeitalter.
Witzig wird der neue Alltag auf der HFG beschrieben, viele Begriffe ohne die die neue Generation nicht mehr auskommt, werden genannt. Im großen und ganzen ein etwas ausführlicheres Bühnenprogramm zum Nachlesen. Kommt daher vielleicht nicht ganz so witzig rüber, als würde es erzählt, aber ich habe mich trotzdem ganz wunderbar amüsiert und manches hätte ich mir auch auf meiner Schule gewünscht. Das digitale Zeitalter ist auch in der Schule endlich angebrochen. Vielleicht waren die ganzen Lockdowns und Shutdowns und was für Downs auch immer wenigsten dafür gut.
Alais
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Instagrammatik
von Johannes Schröder
Mit sympathischem Humor und einer unterhaltsamen Erzählung geben die beiden Comedians Herr Schröder, der im „ echten Leben“ auch studierter Deutschlehrer ist, und sein Mitautor Simon Slomma Einblick in einen Schulalltag, der in Zeiten von Corona und Digitalisierung alles andere als alltäglich ist ...
Für mich war es einfach schön, auf diese humorvolle Weise (ohne erneut in die undankbare Rolle einer Schülerin schlüpfen zu müssen) in die Welt der Schule eintauchen zu können, die so ganz eigen ist und dennoch „aufs Leben“ vorbereiten soll. Einiges erkannte ich wieder – nicht nur aus meiner Schulzeit, sondern auch ganz allgemein den Schrecken einer Tätigkeit im fürchterlich hierarchisch geordneten öffentlichen Dienst und ebenso fürchterlich nervige moderne Managementtrends. Aber natürlich stellt die Pandemie den Schulalltag vor neue Herausforderungen … Corona steht jedoch nicht im Mittelpunkt, Herr Schröder und seine Klasse haben in diesem Buch mit Herausforderungen ganz anderer Art zu kämpfen ...
Herr Schröder als leidtragende Romanfigur ist einfach herrlich - etwas frotzelig, aber auch ein Meister der Selbstironie. Bei den Erwachsenen werden ganz allgemein munter Klischees bedient und gnadenlos auf die Spitze getrieben, während die Schülerinnen und Schüler wesentlich behutsamer, respektvoller beschrieben werden – das fand ich sehr sympathisch.
Aus irgendeinem Grund hatte ich ein anekdotenhaftes Buch erwartet, aber schnell kristallisiert sich eine zusammenhängende Geschichte zum Lachen und Mitfiebern heraus, die ich überraschenderweise ziemlich spannend fand. Dabei werden auch in Romanen ungewohnte Textarten wie WhatsApp-Unterhaltungen, E-Mails oder Bekanntmachungen eingesetzt, was den ohnehin schon leicht schrägen Text zusätzlich auflockert. Es gibt Slapstick-Einlagen, erhebende Momente und spannende Szenen. So liest sich das Buch leicht und mit Genuss!
Sophie H.
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Instagrammatik
von Johannes Schröder
Dies war meine erste Begegnung mit Herrn Schröder und sie hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste.
An der Schule von Herrn Schröder hat die Digitalisierung Einzug gehalten. In Zeiten von Corona kam keine Schule daran vorbei. An der Helene-Fischer-Gesamtschule hält noch dazu eine neue Schulleiterin Einzug, die fest gewillt ist, dass ihre neue Schule den Wettbewerb um die Goldene Webcam gewinnt. So wird die Schule kurzerhand von Grund auf digitalisiert. Die Türen sind nur noch mit einem Chip zu öffnen, die Kaffeeküche wird zur Aromaecke und die Türen zum Lehrerzimmer verschwinden gänzlich. Doch die Schulleiterin hat die Rechnung ohne die Schüler gemacht, die sich blitzschnell in das System einhacken und z.B. den Stundenplan nach ihren Wünschen umgestalten. Doch dann deckt ein Schüler merkwürdige Machenschaften auf, soll daraufhin von der Schule suspendiert werden und findet sich kurz darauf zusammen mit Schrödi in einem Krimi wieder.
Obwohl der Inhalt des Buches herrlich absurd ist (hoffe ich doch!), hat er doch einen gewissen Kern der Wahrheit. Wer kennt sie nicht, die Kinder und Jugendlichen, die sich im digitalen Wahnsinn besser zurechtfinden als im Supermarkt? Diejenigen Leser, die sich auf der gleichen Altersstufe wie Schrödi befinden, werden mit Sicherheit seine Probleme teilen. Für mich gab es da auf jeden Fall ein hohes Identifikationspotential!
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist locker, flockig und sehr humorvoll. Auch die Jugendsprache darf natürlich nicht fehlen. Zwischendurch gab es immer wieder den Chatverlauf der chattenden Jugendlichen, der das Ganze zusätzlich gewürzt hat. Und da geht es wie im wahren Leben: entweder googelt man den Ausdruck heimlich oder man hört/ liest drüber hinweg. Wer einfach mal abschalten will und sich köstlich amüsieren will, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen!
tesssa
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Instagrammatik
von Johannes Schröder
Auch wenn die Schülern den Lehrern weit voraus sind, was Social Media &Co angeht, so macht Herr Schröder im normalen Unterricht keiner was vor.
Dummerweise gibt es hier keinen "normalen, analogen" Unterricht mehr und auch andere Dinge ändern sich.
Schade finde ich, dass gerade sehr "große" Änderungen nicht wirklich thematisiert werden, wie zum Beispiel die Tür zum Lehrerzimmer, sonst der letzte Schutz um wenigstens ein paar Minuten "Schülerfrei" zu sein und hier nun... nicht mehr vorhanden.
Ich weiß auch, dass alles etwas überspitzt dar gestellt wird, aber wie die Lehrer teilweise miteinander umgehen, fand ich dann doch etwas verstörend, da ich selbiges an den verschiedenen Schulen an denen ich schon war, noch nie so erlebt habe, selbst ansatzweise nicht.
Die Respektlosigkeit der Schüler erinnert sehr an "Fack ju, Göthe", was aber irgendwie verständlich ist, bei dem nervigen Lehrer.
Nebenbei, aber wirklich nebenbei, noch eine kleine Liebelei, dann eine Verschwörung aufdecken und nicht zu vergessen "Big Brother is watching you".
Alles in allem aber ein gutes Buch, dass sich leicht liest und sehr schnell durchgelesen ist, weil man es nicht aus der Hand legen kann.
Gaby 2707
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Instagrammatik
von Johannes Schröder
Herr Schröder auf dem Cover mit und ohne Veränderung von Snapchat hat mich sofort angesprochen.
Allein die 37 Punkte des Inhaltsverzeichnisses inkl. Prolog und Epilog machen neugierig, da sie fast nichts verraten. So war ich sehr gespannt auf Herrn Schröder und seine HFG.
Obwohl ich kein Fan von HF bin, finde ich den Namen der Gesamtschule sehr witzig und er hat mir ein erstes Schmunzeln entlockt. Und genau so geht es auch weiter.
Ich habe es mir so gut vorstellen können, wie die Lehrer sich das erste mal nach langer Zeit wieder zu einem Kick-off-Meeting treffen und dann weder Zettel im Postfach liegen, noch mit Bargeld in der Mensa bezahlen können. Zu allem braucht man jetzt, dank der Neuerungen der neuen Schulleiterin Frau Windkamp, einen Chip. Die neuen Medien machen auch vor Schule, den 82 Lehrern und Lehrerinnen und dem Unterricht nicht halt. Da müssen Lehrer wie Herr Schröder, Kollege Eisermann, Kollegin Kuschel-Ursel oder auch Zeynep in der Mensa nun durch. Die Schüler*innen Jan, Murat, Anastasia, Zoey, und Justin sind da mit der neuen Materie schon sehr vertraut. Genau wie im richtigen Leben.
Passend zum Thema der Pandemie gibt es jetzt Fernunterricht und Referate werden per Videokonferenz gehalten. Hier und da kommt es zu Verzerrungen, Zeitverzögerungen und Sprachstörungen. Und Geheimnisse werden auch aufgedeckt.
Ob oder wie Herr Schröder sich mit den neuen Gegebenheiten arrangiert und ob er sogar neuer Klick-Millionär wird? Das müsst ihr in diesem Buch selbst lesen.
Insgesamt hat mir der Einblick in „Instagrammatik“ in Zeiten von und bestimmt auch nach Corona sehr gut gefallen. Schmunzelalarm!
