Kundenrezensionen
pandas_bücherblog
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
Das Cover wirkt auf den ersten Blick ruhig und liebevoll und lässt eine sanfte, tröstende Geschichte erwarten. Auch die Illustrationen im Inneren sind sehr kunstvoll gestaltet, allerdings eher ungewöhnlich und stellenweise überraschend düster. Das ist sicher Geschmackssache, hat bei mir aber nicht durchgehend das Gefühl von Geborgenheit ausgelöst, das ich mir von einem solchen Kinderbuch erhofft hatte.
Der Schreibstil ist poetisch und in Reimform gehalten, was grundsätzlich gut zu einem Bilderbuch passt. Leider wirkte der Text auf mich nicht immer ganz rund. Manche Reime fühlen sich etwas holprig an, andere Passagen sind sehr abstrakt und springen stark zwischen Traum und Realität. Dadurch ging für mich stellenweise die Klarheit verloren, worauf die Geschichte eigentlich hinaus möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kinder hier schnell den Faden verlieren oder verunsichert reagieren.
Inhaltlich greift das Buch ein wichtiges und sensibles Thema auf. Die Angst, nicht mehr genug geliebt zu werden, wenn ein neues Geschwisterkind kommt, ist sehr real und verdient Raum. Die Botschaft, dass Liebe sich nicht teilt, sondern wächst, ist schön und wertvoll. Allerdings wird sie meiner Meinung nach etwas zu kompliziert und über viele symbolische Bilder vermittelt. Das traumartige Abenteuer der großen Schwester war für mich emotional nachvollziehbar, aber nicht immer kindgerecht umgesetzt.
Fazit:
Insgesamt hatte ich beim Lesen gemischte Gefühle. Die Idee hinter dem Buch ist gut und die Intention spürbar ehrlich, die Umsetzung konnte mich aber nicht vollständig überzeugen. Für manche Kinder und Familien mag die Geschichte funktionieren, für mich persönlich hätte es weniger Abstraktion und mehr Wärme gebraucht.
3/5 Sterne
skiaddict7
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
Keira Knightley erzählt die Geschichte vom grösseren Kind, das sich durch die Geburt der kleinen Schwester weniger geliebt fühlt. In einem Traum kommt ein Vogel und nimmt die Schwester mit. Das Kind muss sich entscheiden, will sie die Schwester suchen oder wieder ohne sie mit den Eltern leben? Sie erkennt, dass es das Vorher ohne Schwester nicht mehr gibt, dass sie die Schwester liebt, und macht sich auf eine lange, abenteuerliche Suche…
Die Illustrationen sind wirklich toll, sie erinnern mich an ältere englische Kinderbücher und gefallen mir sehr. Es gibt auch viel zu entdecken. Manchmal ist der Text allerdings nicht so flüssig, was wahrscheinlich von der Übersetzung rührt.
Ich finde das Buch sehr berührend und sehr besonders. Vor allem als Geschenk für das grössere Geschwisterkind eine tolle Idee. Sehr empfehlenswert.
skiaddict7
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
Keira Knightley erzählt die Geschichte vom grösseren Kind, das sich durch die Geburt der kleinen Schwester weniger geliebt fühlt. In einem Traum kommt ein Vogel und nimmt die Schwester mit. Das Kind muss sich entscheiden, will sie die Schwester suchen oder wieder ohne sie mit den Eltern leben? Sie erkennt, dass es das Vorher ohne Schwester nicht mehr gibt, dass sie die Schwester liebt, und macht sich auf eine lange, abenteuerliche Suche…
Die Illustrationen sind wirklich toll, sie erinnern mich an ältere englische Kinderbücher und gefallen mir sehr. Es gibt auch viel zu entdecken. Manchmal ist der Text allerdings nicht so flüssig, was wahrscheinlich von der Übersetzung rührt.
Ich finde das Buch sehr berührend und sehr besonders. Vor allem als Geschenk für das grössere Geschwisterkind eine tolle Idee. Sehr empfehlenswert.
tinten_fischchen
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
In letzter Zeit wurde es etwas still um Keira Knightley. Galt sie einst als eine der am besten bezahlten Schauspielerinnen Hollywoods, überrascht sie nun mit einem sehr persönlichen Projekt, einem Kinderbuch. Das Buch ist komplett aus Knightleys Hand, selbst die Illustrationen stammen von ihr. Als Inspirationsquelle dienten ihre Töchter, denen das Buch auch gewidmet ist.
Im englischen trägt das Buch den mehrdeutigen Titel „I love you just the same“, der mir eine Spur besser gefällt als der deutsche Titel. Es geht um das sensible Thema das ein Geschwisterchen in das Leben eines Einzelkindes tritt und ab dem Moment alles anders ist. Mama hat fast nur mehr Zeit für das Baby und die namenlose Ich-Erzählerin ist verständlicherweise eifersüchtig. Der Anfang der Geschichte ist traurig und düster gehalten. Auch der Rest der Geschichte hat teils gruselige Elemente. Natürlich nicht Brüder Grimm Level, aber für ganz kleine Kinder ist es nicht geeignet. Wobei immer klar gemacht wird, dass das Abenteuer nur ein Traum ist.
Das Buch hat etwas kunstvolles und richtet sich eher an Leute die Werke wie „Alice im Wunderland“ mögen. Die Illustrationen sind etwas besonderes. Alles andere als perfekt und glatt gebügelt mit einem „hand-made“ Touch. Oft auch intim. Nicht alle sind gleich gut gelungen, aber sie sind in sich stimmig. Das ganze Buch hat einen eigenen, besonderen Charme.
Besonders gefallen hat mir, dass die kindlichen Gefühle der namenlosen Ich-Erzählerin ernst genommen werden. In einem Interview erzählte die Autorin, dass sie durch die Frage ihrer Tochter, ob nicht ein Vogel das Baby mitnehmen kann, inspiriert wurde. Ja, Kinder können sehr direkt sein.
Mich persönlich hat es dazu inspiriert einen neuen Blickwinkel auf meine eigene Kindheit zu wagen.
Furbaby_Mom
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
Ich liebe das Schauspieltalent von Keira Knightley und sehe mir immer wieder gerne Filme an, in denen sie eine Hauptrolle spielt, insbesondere historische Verfilmungen. Dass sie jedoch auch über zeichnerisches und schriftstellerisches Talent verfügt, war eine enorme Überraschung! Ich freute mich riesig, als ich dieses wunderschöne, vom Cover her verspielt anmutende Kinderbuch, das sich aufgrund seiner edlen Aufmachung auch hervorragend als Geschenkbuch eignet, entdeckte!
Erzählt wird (Versen) aus der Perspektive von der älteren (namenlosen) Tochter der Familie, die seit Kurzem eine kleine Schwester namens Lily hat und damit hadert, nun nicht mehr die einzige Empfängerin von Mamas Aufmerksamkeit zu sein. Insbesondere die Szene, als sie abends allein im Nebenzimmer liegt und hört, wie Mama dem Baby ein Schlaflied vorsingt - ihr jedoch nicht mehr -, brach mir schon ein wenig das Herz.
Einige der Zeichnungen fand ich ganz süß, andere eher befremdlich (aus Sicht eines Kindes), da sie doch einen sehr künstlerischen, teils dunklen Touch haben. Hinzu kommt die Tatsache, dass ich zwar das Thema unheimlich wichtig finde, die Altersempfehlung (4 Jahre) jedoch weitaus höher ansetzen würde. Warum? - Das Werk enthält für meinen Geschmack mitunter beängstigende Szenen (Vögel entführen das Baby, es gibt riesengroße Katzen, die Tochter ist allein auf dem Meer, weint um Hilfe, etc.) - vielleicht liegt es daran, dass ich generell kein Fan von klassischen Märchen, Fabeln & Co. bin (- selbst "Alice im Wunderland" empfinde ich als zu düster -), aber für kleine Kinder ist diese Handlung bestenfalls zu komplex, schlimmstenfalls furchteinflößend.
Wohlgemerkt: Aus Kindersicht. Für die Kleinen bevorzuge ich bewusst betont niedliche Illustrationen und kürzere Handlungen. Als Erwachsene hingegen kann ich Keiras Zeichnungen durchaus etwas abgewinnen, da fällt es eben unter Geschmacksache.
Fazit:
Ein Buch mit wundervoller Intention, das sich inhaltlich - wenn, dann - eher für ältere Kinder eignet, Fans der Schauspielerin aber gewiss immer eine Freude bereiten wird.
Sina
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
Inspiriert durch ihre eigenen Erfahrungen als Mutter von zwei Töchtern hat Schauspielerin Keira Knightley das Kinderbuch „Ich hab dich ganz genauso lieb“ (Originaltitel: „I love you just the same“) geschrieben und eigenständig illustriert.
Auf den ersten Blick mutet das Buch bereits märchenhaft an. Der dunkelblaue Hardcover Einband ist verziert von türkis- und rosafarbenen Ranken und Blättern, die Schrift ist gold foliert. Das Motiv auf dem Cover wirkt magisch, fast wie aus einem Traum. Insgesamt wirkt die Qualität des Buches mit dem robusten Einband und dem qualitativen Papier sehr hochwertig.
Inhaltlich überzeugt das Buch jedoch leider weniger.
Mit der Geburt der kleinen Lily nimmt bei der älteren namenlosen Schwester die Eifersucht Einzug. Sie fühlt sich der Mutter beraubt, die früher an ihrem Kinderbettchen immer ein Gute-Nacht-Lied für sie gesungen hat und dies nun nur noch bei der jüngeren Schwester tut. In einem traumartigen Szenario, in welchem Lily von übergroßen Tieren entführt wird, begibt sich die große Schwester auf eine abenteuerliche Reise um diese zurückzuholen. Auf ihrem Weg erhält sie immer wieder kleinen Notizen der Mutter, welche ihr Mut zusprechen sollen.
Die Illustrationen sind durchaus schön anzusehen, Knightleys Stärke liegt hier ganz klar bei den Pflanzen- und Tierdarstellungen.
Diese wirken jedoch teilweise zu düster, beinahe aggressiv und auch die Farbkombinationen sind hier und da einfach zu viel des Guten. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bilder auf einige Kinder eher angsteinflößend wirken.
Meiner Meinung nach wurde die Botschaft auch nicht sonderlich gut umgesetzt. Das Buch wollte zeigen, dass mit dem Einzug eines neuen Geschwisterchens die Liebe der Mutter nicht weniger wird. Stattdessen lag der Fokus der Geschichte vielmehr auf den Schwestern selbst, insbesondere der Eifersucht der älteren Schwester, welche nach und nach der Geschwisterliebe weicht. Die Mutter spielt hier eher untergeordnete Rolle.
Die Tatsache, dass die ältere Schwester keinen Namen hat, die jüngere jedoch schon, finde ich zudem ungünstig gewählt und entgegen der Botschaft, dass beide Kinder gleich geliebt werden.
Von mir gibt es hier nur eine eingeschränkte Empfehlung. Aufgrund der tollen Aufmachung eignet sich das Buch bestimmt gut für Eltern, die Fans der Schauspielerin sind. Als Buch für Kinder würde ich es allerdings nur bedingt empfehlen.
Daggy
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
Keira Knightley, die ich bisher nur von der Leinwand kannte, hat dieses Buch geschrieben und illustriert. Das Cover mit dem schwarzen Hintergrund zeigt eindrucksvoll, wie schön die Bilder gezeichnet wurden. Es zeigt auch die Verlorenheit der großen Schwester, die uns den Rücken zukehrt.
Bisher gab es eine kleine glückliche Familie zu dritt und der Satz „Ich hab dich so lieb wie nichts auf der Welt“ galt einzig für die Tochter. Doch nun ist das Baby da und der Satz ändert sich in „Ich hab dich ganz genauso lieb.“ Lily nimmt den Platz in Mamas Bett ein und „die Große“ hört, wie Mama der kleinen Schwester das Schlaflied vorsingt. Doch dann beginnt eine Traum in dem Lily, das langweilige Baby weggewünscht wird. Doch als ein Vogel Lily mitnimmt, sagt das Mädchen mit in die Hüften gestemmten Fäusten und bösem Blick „Das ist mein Baby.“ So macht sie sich auf, um die kleine Schwester zu retten.
Danach wird die Handlung sehr fantastisch und die Illustrationen sind hervorragend gezeichnet. Der Text, der sich in großen Abschnitten reimt, ist sehr wortgewaltig und poetisch, aber auch schwierig zu verstehen. Manchmal viel es mir schwer zu folgen.
Ein zauberhaftes Buch über die Eifersucht auf ein Geschwisterchen, zu dem die Liebe aber erwacht, wenn es in Gefahr ist. So ist das häufig unter Geschwistern. Ein liebevolles Ende bei dem die kleine Familie zu viert eng zusammensitzt.
rosetheline
empfiehlt:





Ich hab dich ganz genauso lieb
von Keira Knightley
In Keira Knightleys Kinderbuch "Ich hab dich ganz genauso lieb" übersetzt von Sophia Lindsey geht es um die namenlose Protagonistin, die nun eine kleine Schwester namens Lily hat und das Gefühl bekommt, nicht mehr gleichwertig von ihrer Mutter geliebt zu werden. Nun schläft ihre Schwester immer neben ihrer Mutter, bekommt Lieder vorgesungen, die sie ihr damals vorgesungen hat - sie bekommt schlichtweg mehr Aufmerksamkeit. So empfindet sie es zumindest. Und die Protagonistin fängt an ihre Schwester "langweilig" zu finden und sie nicht zu mögen.
Doch eines Tages wird ihre Schwester von Vogel, einer Taube, entführt und die namenlose Protagonistin muss überlegen, ob sie Lily zurückholen möchte oder nicht.
Die Geschichte des Buches gleicht einer Märchenerzählung. Manche Tiere können sprechen, einige sind freundlich, andere böse und es gibt einen weiten und schwierigen Weg, den die namenlose Protagonistin auf sich nehmen muss.
Die Illustrationen sind teilweise sehr schön. Vor allem die Tier- und Botanikelemente haben mir sehr gut gefallen. Generell ist die Gestaltung der Seiten besonders. Durch die Farbgebung und die Art der detaillierteren Illustrationen wirkt das Buch allerdings nicht unbedingt wie ein Kinderbuch, vor allem nicht für das ausgeschriebene Alter.
Auch inhaltlich wirkt das Buch nicht komplett ausgereift. Im Mittelpunkt steht die namenlose Protagonistin, die sich nur für ihre Schwester interessiert, sobald diese verschwunden ist. Und auch die gleichwertige Liebe der Mutter kommt hier nicht wirklich zur Geltung.
Ich denke, dass Knightley hier eher ein "Kinderbuch" für Erwachsene geschrieben hat und die Sicht der Erwachsenen das Buch dominiert. Wirklich konstruktiv in seiner Thematik ist es leider nicht.
Ich habe das Buch zwar gern gelesen und fand es anders als andere Kinderbücher, doch mit dem Gedanken daran an wen es gerichtet ist oder welchen Mehrwert es geben soll, kann ich es nicht uneingeschränkt empfehlen.
