Kundenrezensionen
Lesemama
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Tansy, Bibliothekarin und alleinerziehende Mutter, hat ihren kleinen Traum erfüllt. Sie ist stellvertretende Leiterin einer Bibliothek, die in Front eines Botanik-Parks liegt und hat mit ihrer Tochter ein kleines Haus.
Jack arbeitet in dem besagten Park. Als ein Hurrikan über Houston fegt, findet Jack Tansy zuerst in der, von einet Überflutung bedrohten Bibliothek und anschließend rettet er sie und ihre Tochter aus den Fluten, die ihr Haus betroffen haben.
Meine Meinung:
Grumpy meets Grumpy ... den ein Sunshine ist keiner von beiden. Tansy ist so in ihrer Unabhängigkeit gefangen, das sie niczt sieht, was um sie herum passiert ubd Jack ist einfach Jack, er ist der wahre Grumpy der Story, aber ihn mochte ich von Beginn an, denn trotz aller Grummeligkeit hat er sein Herz am rechten Fleck. Mit Tansy wurde ich nie richtig warm, ich fand sie furchtbar ungerecht und auch ziemlich unsymphatisch.
Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Tansy und Jack, so bekommt man als Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt, wobei mir das bei Tansy auch nicht wirklich geholfen hat.
Alles in allem war es eine ganz süße Geschichte, die allerdings auch ganz schön Längen hatte. Briar, die Tochter von Tansy, war allerdings total liebenswert und ich konnte ihre Ängste gut nachvollziehen.
Am Ende fehlte mir aber doch das Gefühl, etwas besonderes miterleben zu dürfen, dennoch eine unterhaltsame und teilweise auch humorvolle Geschichte.
Phija
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Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Wie wichtig sind freizugängliche öffentliche Einrichtungen für dich? Bisher habe ich mir selbst da nie wirklich groß Gedanken drüber gemacht. Den Park bei mir um die Ecke nutze ich gerne, aber die städtische Bibliothek? Dort war ich schon seit Jahren nicht mehr. In "Botanic Hearts" (übersetzt von Christiane Steen) geht es um Tansy, die Leiterin einer Bibliothek, und um Jack, den Manager eines Botanischen Gartens, die durch die Verwüstungen eines Hurricanes gezwungen sind, miteinander zu arbeiten. Denn beide sind sich bewusst: Ihre Einrichtungen sind essenziell für die Gesellschaft und müssen unbedingt erhalten und wiederaufgebaut werden.
Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch über so vieles nachdenken lassen würde. Aber das hat es. Durch dieses Buch habe ich ein völlig neues Verständnis dafür gewonnen, wie Gemeinschaft entstehen und funktionieren kann, welche Auswirkungen Katastrophen auf den Einzelnen und zugleich auf das Miteinander haben und wie Neopronomen sinnvoll verwendet werden. Und ich bin ehrlich: Das hatte ich bei so einem locker-leichten Buch einfach nicht erwartet.
Das Setting war wirklich eine 10/10! Wenn ich könnte, würde ich diesen Ort nachbauen. Genauso würde ich mir jede, wirklich ausnahmslos jede Figur aus diesem Buch in meinem Leben wünschen. Nicht nur Tansy und Jack wirken total lebendig, auch alle Nebenfiguren sind totale Mäuse, die alle ihre ganz eigene Geschichte haben. Die Liebesgeschichte - nicht zu schnell und perfekt spicy! Lediglich mit dem Schreibstil hatte ich ab und an etwas zu hadern. Da hatte es bei mir etwas gedauert, bis ich da reingekommen bin, und bis zuletzt brachten mich immer wieder einige Sätze zum Stolpern.
Für mich war das Buch tatsächlich eine totale Überraschung. Ich dachte nämlich, ich nehme einfach ein seichtes Buch in die Hand und lasse mich berieseln. Es war zwar auch eine cozy Geschichte, die mir jedoch wirklich nachhaltig so viel mehr mitgegeben hat, als ich es hier benennen könnte. Ich habe mir jetzt auf jeden Fall vorgenommen, meiner Bibliothek mal wieder einen Besuch abzustatten!
Tina
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Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Ich habe Botanic Hearts als ein warmes, ruhiges Wohlfühlbuch erlebt, das perfekt für entspannte Lesestunden geeignet ist. Die Geschichte verbindet auf sehr sanfte Weise die Liebe zu Büchern und Pflanzen mit einer Slow-Burn-Romanze, die ohne großes Drama auskommt und gerade dadurch überzeugt.
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre: Das Setting ist liebevoll beschrieben und strahlt eine fast schon beruhigende Gemütlichkeit aus. Man merkt, wie viel Herz in den Details steckt – sei es in der Welt der Bücher oder in der botanischen Leidenschaft der Figuren. Die Protagonist:innen wirken authentisch, zurückhaltend und angenehm erwachsen. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, leise und glaubwürdig, was mir persönlich sehr gefallen hat.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht und bildhaft, ohne überladen zu wirken. Die Geschichte lebt weniger von Spannung als vielmehr von Emotionen, kleinen Gesten und der besonderen Stimmung. Wer große Wendungen oder viel Drama erwartet, wird hier eher nicht fündig – wer aber eine sanfte, herzerwärmende Romance sucht, ist genau richtig.
Auch die Covergestaltung passt wunderbar zum Inhalt des Buches: Die weichen Farben, die Illustration und die Verbindung von Büchern und Blumen spiegeln die ruhige, romantische Atmosphäre der Geschichte perfekt wider. Für mich unterstreicht das Cover den Wohlfühlcharakter des Romans und macht sofort Lust, in diese liebevoll erzählte Welt einzutauchen.
CanYouSeeMe
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Eine Bibliothek, die in einen Botanischen Gartren ziehen muss, dazu wei Protagonisten, die sich (zunächst) nicht ausstehen können? Das klingt doch ganz fabelhaft - daher war ich mir sicher, dass ich "Botanic Hearts" von Autorin Melanie Sweeney unbedingt lesen möchte.
Und ich mochte das Buch auch - mit einigen Einschränkungen. Das Setting der Story ist gut gelungen und auch anschaulich gezeichnet, ich konnte mich gut in die hurricane-geplagte Landschaft von Houston eindenken. Den Schreibstil, übersetzt durch Christiane Steen, habe ich flüssig lesen können, es wird durchweg auf gendergerechte Sprache geachtet, was den Lesefluss für mich in keiner Weise beeinflusst hat. Schön fand ich, dass eine Nebenfigur nonbinäre Pronomen nutzt und dies ohne großen Trubel in die Handlung mit eingeflochten wird.
Weniger gut bin ich mit der Charakterisierung der beiden Hauptcharaktere Tansy und Jack zurecht gekommen. Bei beiden fehlte Tiefe in der Charakterdarstellung, um ihre Probleme nachvollziehen zu können. Während Tansy ziemlich träumerisch durch die Welt wandelt, dabei jedoch jede ihr angebotene Hilfe von sich stößt und eine One-Woman-Show inszeniert (worin das begründet ist, wird nur vage deutlich), ist Jack ein beinahe klischeehafter Harte-Schale-Weicher-Kern-Typ, der sich selbst kein Glück gönnt (hier wird immerhin etwas weniger vage auf seine Hintergründe eingegangen) - zumindest beginnend. Beide sind erwachsene Personen und glücklichweise zeigt sich das auch im Kommunikationsverhalten der beiden - manchmal zumindest... Dennoch bewegt sich die Anziehung der beiden vorrangig auf einer körperlichen Ebene, was einen faden Beigeschmack mit sich bringt und somit auch ziemlich platt wirkt.
Die Handlung als solche hatte immer wieder Längen und ich musste mich immer wieder motivieren weiter zu lesen.
Damit ist "Botanic Hearts" ein Buch, das mit einem tollen Klappentext und einer bezaubernden Gestaltung punkten kann, die eigentliche Handlung und Charakterdarstellung konnte mich dann nur in geringem Maße überzeugen. Es bleibt aber eine nette, wenn auch relativ oberflächliche Liebesgeschichte in botanischem Ambiente.
lesende_zitrone
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Ein Buch mit zwei Protagonist*innen, die für ihre Leidenschaft alles geben.
In Botanic Hearts dreht es sich um eine Kleinstadt, die von einer heftigen Flut getroffen wird und einige städtische Gebäude zerstört. Tansy kämpft um ihre geliebte Bibliothek und bekommt ein kleines Häuschen bei Jack im Botanischen Garten. Das ausgerechnet dieser ihr und ihrer Tochter, bei dem Sturm das Leben gerettet hat, passt ihr gar nicht. Allerdings brauchen die beiden einander für ihre eigenen Ziele, was sie unfreiwillig näher zueinander treiben lässt.
Tansy ist eigenständig, dickköpfig und hat ein großes Herz. Für ihre Tochter Briar und die Bibliothek würde sie alles in ihrer Macht Stehende tun, um den beiden zu helfen. Dass sie an ihrem eigenen Grundsatz festgehalten hat, war beeindruckend, aber teilweise etwas nervenaufreibend. Jack ist stur, Kommunikation liegt ihm nicht, aber seine liebsten sind ihm am wichtigsten. Seine Vergangenheit eilt seinem Ruf doch etwas vor und bekommt dafür manchmal doch etwas mehr gegen den Kopf gestoßen als er dachte. Ihre Angestellten waren sehr lustig und total herzlich. Und ohne diese wäre das Buch unvollständig!
Der Schreibstil war einfach zu verstehen und hat mich sehr gut unterhalten. Das im Buch gegendert wurde, fand ich sehr interessant und gut umgesetzt. Die ernsten Themen im Buch wurden gut beschrieben und realistisch gehandhabt. Auch die Beschreibungen der Umgebung waren für mich sehr gut und haben meinen Vorstellungen mehr Farbe gegeben. Das Cover finde ich sehr passend zu dem Inhalt des Buches und den Charakteren.
Das Buch würde ich allen empfehlen, die Bücher über Bücher lieben. Und ebenso gerne über Protagonist*innen lesen, die selbstbewusst sind und mitbekommen wollen, wie eine gutherzige Beziehung entsteht.
spozal89
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Tatsächlich habe ich ein bisschen länger gebraucht um mit "Botanic Hearts" von Melanie Sweeney fertig zu werden. Zum einen lag das daran, dass mich die gegenderte Schreibweise leider im Lesefluss sehr gestört hat und zum anderen an der eher sehr ruhigen und fast schon poetischen Schreibweise. Mir hat es aber sehr gefallen, dass die Story ruhig war und die Liebesgeschichte sich sehr langsam entwickelt hat.
In beide Charaktere konnte man sich gut hineinfühlen und ich mochte sowohl Tansy, als auch Jack sehr gerne. Den Storyverlauf fand ich sehr gut. Den doch sehr extremen Hurrikan, dann die Zerstörung der Bibliothek, dann der Umzug in den botanischen Garten und die vielen Probleme und Sorgen, mit denen die Protas zu kämpfen haben, war sehr realistisch beschrieben. Trotz allem kamen dann aber auch die emotionalen, romantischen Gefühle bei mir an.
Das Cover ist genauso ruhig wie die Geschichte selbst und gefällt mir deshalb auch sehr gut.
Alles in allen, ein Buch, welches ins Herz geht und das ich auf jeden Fall empfehlen kann.
Furbaby_Mom
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Bei diesem Werk hatte mich die Grundidee sofort gepackt: Eine Bibliothek, die nach einem Hurricane in einen botanischen Garten umziehen muss - Bücher zwischen Blumen, Hoffnung inmitten von immensem Verlust … Allein dieses Setting ist für mich etwas ganz Besonderes und hat mir von Beginn an richtig, richtig gut gefallen.
Der Schreibstil von Melanie Sweeney ist dabei locker, modern, angenehm und sehr einladend. Die Seiten lassen sich mühelos lesen, alles wirkt schwungvoll und leicht zugänglich - perfekt für eine RomCom, die Wohlfühlmomente verspricht. Auch optisch punktet das Buch: Das hellgrüne Cover mit seinem verspielten, RomCom-artigen Comic-Stil ist wunderschön und macht sofort Lust aufs Lesen.
Inhaltlich hat mich besonders der botanische Garten begeistert. Die kleinen eingestreuten Pflanzeninfos, die grüne Atmosphäre - davon hätte ich ehrlich gesagt noch viel mehr lesen können. Auch das Thema Bibliothek fand ich grundsätzlich toll, hätte mir aber gewünscht, dass der Bücheraspekt noch stärker und relevanter in die Handlung eingebunden wird, immerhin geht es um Bibliothekarinnen und ihre Arbeit. - Es war okay-ish, aber da ginge noch mehr.
Zwiespältig war ich hingegen bei der Handlung selbst. Sie ist insgesamt eher ruhig und unaufgeregt, teilweise fast zu ruhig. Über viele Seiten hinweg passiert vergleichsweise wenig, wodurch sich für mich Längen eingeschlichen haben. Gerade der Beginn mit dem Hurricane (= einem einschneidenden, existenziellen Ereignis) blieb für mein Empfinden zu oberflächlich. Tansy verliert Haus und Hab und Gut, doch emotional wird diesem Verlust - abgesehen von der Erwähnung - nur wenig Raum gegeben. Hier hätte ich mir deutlich mehr Tiefe und Verarbeitung gewünscht.
Auch mit der Protagonistin Tansy hatte ich ein ambivalentes Verhältnis. Einerseits ist sie als starke, eigenwillige, toughe Frau angelegt, die alles allein stemmen will - als Mutter, als Leiterin der Bibliothek, als Mensch allgemein. … was an sich ja überhaupt nicht verkehrt ist. Aber: Andererseits empfand ich ihre in meinen Augen extreme Abwehrhaltung Jack gegenüber stellenweise als überzogen, vor allem angesichts dessen, dass er ihr mehrfach geholfen und sogar das Leben gerettet hat. Diese anfängliche Feindseligkeit konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen.
Jack wiederum ist ein klassischer Grumpy-Charakter, authentisch gezeichnet, wenn auch nicht durchgehend sympathisch. Sein Wandel im Laufe der Geschichte hin zu mehr Nähe und Offenheit hat mir jedoch gefallen. Die Romanze zwischen den beiden konnte mich insgesamt leider nicht vollständig abholen, zumindest nicht so, wie ich gehofft hatte - sie blieb für mich etwas zu flach, um mich wirklich zu berühren.
Ein klarer Lichtblick war hingegen Briar. Ihre Präsenz hat viele Szenen für mich positiv beeinflusst und die Story definitiv bereichert. Auch die Nebenfiguren hätten meiner Meinung nach mehr Raum verdient gehabt, hier schlummert noch viel ungenutztes Potential.
Was mich dafür umso mehr bewegt hat, war das Nachwort der Autorin. Zu wissen, dass diese Geschichte aus eigenen Erlebnissen rund um Hurricane Harvey entstanden ist, aus Liebe zu Bibliotheken, Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe, hat dem Ganzen im Nachhinein eine ganz andere Tiefe verliehen. Das war für mich sehr berührend und ehrlich.
Als mega cooles Extra empfand ich außerdem die Anregungen für Buchclubs am Ende. Solche Diskussionsfragen wünsche ich mir viel öfter in Romanen, sie laden zum Weiterdenken ein, heben spezielle Aspekte hervor und geben einem die Möglichkeit, die Geschichte nochmal ganz in Ruhe Revue passieren zu lassen. Lieb ich!
Fazit:
"Botanic Hearts" ist ein sanfter, schöner Roman mit einer absolut großartigen Idee, einem genialen Setting und viel Herz, auch wenn er für mich emotional sowie inhaltlich nicht sein ganzes Potential ausgeschöpft hat. Es ist ein Buch zum Wohlfühlen, mit kleinen Schwächen, eine feinen Prise Spice, und mit einer großen Liebe zu Büchern, Pflanzen und Gemeinschaft.
kuhasi
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Der Roman startet sehr nett und mir gefallen sowohl die Aufmachung des Buches, als auch die umfangreicher Grafik wie der botanische Garten aufgebaut ist (auf der Buchklappe).
Was mir hingegen gar nicht gefällt, was dann auch einen Punkteabzug bedeutet, ist, dass im Roman gegendert wird und das ohne Vorankündigung. Beim ersten Mal dachte ich noch an einen Druckfehler (statt der dey) bis ich im Laufe des Romas darauf gekommen bin, dass das Absicht ist und hier in groben Stil vorkommt. Ich denke, das wäre vor allem fein für das ältere Publikum das vorher zu wissen, wenn auf einmal andere Pronomen als sie und er im Text auftauchen. Immerhin ist nicht jede Generation mit mehreren Geschlechtern aufgewachsen. Zudem finde ich, muss so ein Thema nicht in einer liebenswerten Geschichte breitgetreten werden.
Zum Inhalt: Ein Hurrikan trifft die Gegend um Houston, die Flüsse steigen über Wasser und zerstören nicht nur private Gebäude, sondern auch den örtlichen botanischen Garten und die Bibliothek.
Die Bibliothekarin Tansy kämpft darum eine neue (vorübergehende) Unterkunft zu erhalten, was dann auch tatsächlich eintritt. Ihr wird ein kleiner reparaturdürftiger Schuppen im nahegelegenen Park angeboten. Der neue Leiter des Gartens Jack, kämpft am Anfang ordentlich gegen das neue Publikum an. Wie die Geschichte dann ausgeht kann man sich ja denken.
Die Figur der alleinerziehenden Tansy finde ich etwas „überzeichnet“, sie ist mir zu starr, herrisch und klebt förmlich an Ihrer Tochter, was ich absolut nicht nachvollziehen kann, obwohl ich selbst Mutter zweier Töchter bin.
Die Handlung selber hat mir jedoch sehr gefallen und auch wurde die Geschichte nett erzählt.
buch4ever
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
Worum es geht
Die Welt von Tansy, alleinerziehende Mutter und engagierte Bibliotheksleiterin in Houston, wird durch einen Hurricane zerstört. Leider auch ihre geliebte Bücherei. Ihre Rettung im Chaos ist Jack, der ruhige und pflanzenliebende Leiter des Botanischen Gartens.
Dieses Schicksal führt sie zusammen, denn Tansys Bibliothek muss als Übergangslösung in Jacks strukturiertes Reich verlegt werden. Die erzwungene Zusammenarbeit ist zunächst ein Clash der Gegensätze. Tansys quirlige Welt voller Bücher und Gemeinschaft trifft auf Jacks disziplinierten Rückzugsort. Im Gewächshaus, zwischen Regalen und blühenden Pflanzen, beginnt sich langsam eine sanfte Romanze zu entwickeln.
Meine Meinung
Botanic Hearts von Melanie Sweeney ist eine Lektüre, die sich von der ersten Seite an warm, sanft und tröstlich anfühlt. Die Kombination aus Büchern, dem bezaubernden Setting im Botanischen Garten und der Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, die ihren Weg zurück ins Leben findet, schafft eine unwiderstehliche Atmosphäre. Beim lesen konnte ich diese kleine, cozy Welt fast riechen und spüren.
Der Schreibstil ist herzlich, angenehm und authentisch. Die Charaktere sind realistisch gezeichnet und nichts wirkt überzeichnet. Die Geschichte überzeugt durch schöne und tiefe Gefühlsmomente und erzählt sehr feinfühlig von Heilung und dem Mut, nach Rückschlägen wieder Nähe zuzulassen.
Das Cover fängt diese sanfte Stimmung durch seine schönen Farben hervorragend ein.
Fazit
Wer turbulente Spannung oder große Dramen sucht, wird hier nicht fündig. Dies ist eine authentische, gefühlvolle Slow-Burn-Geschichte. Für mich persönlich war das Tempo der Beziehungsentwicklung dann doch etwas zu langsam, weshalb ich einen Stern abziehe.
Trotzdem ist Botanic Hearts ein echtes Wohlfühlbuch, das ich jedem empfehlen kann, der eine ruhige, herzerwärmende Liebesgeschichte mit Tiefgang sucht.
lorireads
empfiehlt:





Botanic Hearts
von Melanie Sweeney
An Botanic Hearts hat mich zuerst das süße Cover und der Titel angesprochen, die mir cozy Blumenladen-Vibes gegeben haben. Die Leseprobe war interessant und ich fand die Mischung aus Bibliothek und Botanischem Garten, aber auch die potenzielle Liebesgeschichte mit einer alleinerziehenden Mutter spannend. Aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass sowohl Tansy als auch Jack mir anfangs beide echt nicht sympatisch waren. Vor allem dieser völlig unnötige Kleinkrieg, den die beiden ab ihrer dritten Begegnung führen und den ich absolut nicht nachvollziehen konnte, ging mir extrem auf die Nerven. Tansy spielt sich meiner Meinung nach total auf, und zeigt sich mehr als undankbar, obwohl Jack sie de facto zweimal gerettet hat. Da spielt es doch keine Rolle wie freundlich er dabei war. Ihre Hingabe für die Rettung der Bibliothek kann ich ja nachvollziehen, aber wenn das gesamte Gelände durch den Hurrican zerstört wurde verstehe ich auch nicht, warum Tansy ein blitzblankes Ersatzgebäude für die Bibliothek erwartet. Aber auch Jacks Null-Bock-Einstellung scheinbar gegen alle Menschen hat mir wirklich nicht gefallen. Er scheint sich nicht die Mühe zu machen, andere kennenzulernen, sondern stempelt alle direkt als unfähig oder nervig ab. Gleichzeitig kamen mir die ganzen körperlichen Bewertungen und sexuellen Andeutungen absolut unpassend dazu vor.
Mit der Zeit kam ich besser in das Buch rein und die Figuren haben auch mehr Tiefe bekommen. Jacks raue Art wurden aufgrund seiner Vergangenheit besser nachvollziehbar und auch bei Tansy habe ich besser verstanden, wie sehr sie unter Druck steht. Trotzdem wurde ich nicht 100% warm mit den Figuren und der Geschichte und die Gefühle zwischen Tansy und Jack haben für meinen Geschmack etwas zu schnell umgeschwenkt. Toll fand ich vor allem Tansys Tochter Briar und ihre Begeisterung für Jack. Ich finde, hier hätte man vor allem am Ende des Buches noch mehr daraus machen können und die Beziehung zwischen Briar und Jack noch mehr beleuchten können.
Alles in allem muss ich sagen, dass Botanic Hearts dann zwar doch ganz nett zu lesen war, aber für mich immer noch zu oberflächlich blieb. Die Nebencharaktere blieben für mich ebenfalls zu blass, wobei ich hier vor allem ebenfalls ein Sympathieproblem hatte. Das Buch ging nicht so ganz in die Richtung, die ich mir vorgestellt hatte.
