Kundenrezensionen
Euphoric
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber dem Cover habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Der Autor behandelt die im Klappentext angedeuteten Themen aus einer persönlichen Perspektive, indem er eigene Gefühle und Gedanken einfließen lässt. Die tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen wird durch historische Referenzen unterstützt, die zur weiteren Recherche anregen können.
Der Schreibstil erfordert anfangs Eingewöhnung, entfaltet jedoch mit der Zeit seine Wirkung. Leser mit Interesse an sozialen und gesellschaftlichen Themen werden in dem Buch eine ansprechende Lektüre finden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Inhalte nicht neutral behandelt werden, weshalb eine grundlegende Affinität zu den behandelten Themen vorausgesetzt wird. Insgesamt bietet das Buch eine lohnenswerte Erfahrung für jene, die sich auf eine persönliche und tiefgehende Auseinandersetzung mit den präsentierten Themen einlassen können.
buchstabensuechtig
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Till Raether ist ungefähr mein Jahrgang - wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb ich mich in die Geschehnisse, die er aus seiner Jugend schildert, und die damit verbundenen Gefühle sehr gut einfühlen kann.
Geschickt und humorvoll vergleicht er selbst Erlebtes, die Bedrohung durch den kalten Krieg, die Atombombengefahr, und die Hoffnung, die er selbst aus Demonstrationen, aus dem eigenen Handeln heraus gewinnen konnte, mit den Bedrohungen, die heute die Zukunft der Jungen und Heranwachsenden verdüstern. Klimakatastrophe, Pandemie, Wetterkapriolen. Und er fragt sich, wie man noch Hoffnung haben kann in Zeiten wie diesen.
Wunderbare Sätze wie "Mein Sohn, drei Jahre älter [also 14 zu jener Zeit] schwänzte die Schule, um zur Fridays-for-Future-Demo zu gehen, und irgendwann schwänzte er die Schule und die FFF-Demo, um einfach nur mit seinen Freunden in der Stadt abzuhängen, das fand ich fast noch besser, weil: auf jugendliche Weise noch hoffnungsvoller" zeigen mit einer Leichtigkeit auf, dass Jugendliche, fast noch Kinder, heute bereits viel offener, aber auch viel selbstbewusster für ihre Zukunft einstehen, einstehen müssen, als wir das damals mussten. Mit 14 hatte ich noch das Vertrauen, die Hoffnung, dass "die Erwachsenen" alles richtig machen würden - das hat wohl heute kein einziges "Kind" mehr.
Denn auch wenn die Lage hoffnungslos erscheint - Till Raethers Zeilen machen auf nachdenkliche, reflektierte Weise Mut und Zuversicht und zeigen auf, wie wichtig es ist, Hoffnung zu haben, aber auch, wie wichtig es ist, etwas dafür zu tun, dass diese Hoffnung berechtigt ist.
Reiseweise
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
In diesem neuen kleinen Büchlein von Till Raether geht es um eines der größten Wörter - um Hoffnung. In seinem typischen Stil schreibt Raether sehr persönlich und offen, reflektiert, manchmal zögerlich und immer sehr ehrlich über Dinge, die ihm Hoffnung machen und Dinge, die ihm Hoffnung rauben. Dabei geht es sowohl um die Klimakrise als auch um seine eigene Depression oder seine Lieblingsgedichte. Einige Kapitel stimmen sehr hoffnungsvoll, andere scheinen einem eher die Hoffnung zu nehmen und man erkennt viele seiner Gedanken und Empfindungen wieder. Er geht der Frage nach, wie und warum man sich eigentlich Hoffnung machen kann, wenn man doch rational sieht, dass es immer weniger Gründe dafür gibt oder ob man sie sich gerade deswegen selber machen soll. Denn das ist die Kernbotschaft: Hoffnung muss man machen, am besten mit anderen zusammen und im Kleinen genau wie im Großen.
nishi93
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Hoffnung, ein großes Thema in solch krisenschweren Zeiten. Ein Buch, das eigentlich auch bei mir einen Nerv treffen sollte, aber für mich persönlich ist die Message einfach unklar.
Die ersten Kapitel beschäftigen sich noch mit Theorie zum Thema Hoffnung und waren sehr interessant und auch das, was ich von diesem Buch erwartet hatte.
Ab der zweiten Hälfte wirkt es auf mich, als sei der Schreibstoff schon ausgegangen. Merkwürdig oft wird sich auf eine Dichterin bezogen, die den Autor besonders fasziniert, es werden Gedichte und Liedzeilen zitiert, auch mal schlecht übersetzt und generell wirkte die zweite Hälfte des Buchs eher wie eine Ode an Lyrik als ein Buch über Hoffnung. Da hat mich das Buch einfach verloren.
Bei nur knapp über 120 Seiten und einem stolzen Preis von 16 € hatte ich ehrlich mehr erwartet und bin daher etwas enttäuscht. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die Zielgruppe.
div
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Hoffungsvolles Sachbuch
Mit dem Buch "Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?" hat der Autor Till Raether den Zahn unserer heutigen Zeit in meinen Augen vollkommen getroffen. Eine Zeit, die geprägt von der derzeitigen Weltlage − Krieg, Klima und Corona − ist - in der es immer schwerer wird, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Das liegt über einen schweren Schleier über uns, und belastet doch viele Menschen.
Mit dem Buch wird ein erfrischender Blick auf Hoffnung und Zuversicht versprochen.
In meinen Augen ein sehr großes Versprechen, das aber nur zum Teil eingehalten werden kann. Das Buch ist eine Einladung, sich andere Sichtweisen anzueignen, und über seinen Tellerrand hinauszuschauen. Toll gelungen finde ich, dass der Autor einen wirklich leichten und fließenden Schreibstil im Buch umgesetzt hat.
Das Cover des Buches finde ich leider überhaupt nicht gut umgesetzt.
Jeder der neue Wege für Hoffnung und Zuversicht kennen lernen möchte, für den eignet sich dieses Buch.
CanYouSeeMe
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Nachdem ich das Buch "Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?" des Autors als unfassbar relevantes und zugängliches Buch erlebt habe, habe ich mich sehr auf sein neustes Werk "Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?" gefreut. Die Aufmachung der beiden Bücher sind sehr ähnlich und ich hatte für dieses Buch auch die Hoffnung auf kurzweilige aber inhaltsschwere Kapitel, die eher in sich abgeschlossene Kollumnen sind. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Das aktuelle Buch von Autor Till Raether gliedert sich in 13 kurze Kapitel, die allesamt direkt aus dem Leben gegriffen scheinen. Dabei greift er vielschichtige und komplexe Themen auf und kann sie in einer ganz eigenen Leichtigkeit darstellen. An der ein oder anderen Stelle waren mir seine Ansichten etwas zu kurz gegriffen, bzw. hätte ich mir ausführlichere Auseinandersetzungen gewünscht. Andererseits lässt die Kürze des Buches viel Raum für eigene Gedanken, Weiterdenken und Sinnieren.
Till Raether hat mit diesem Buch ein relevantes Thema behandelt, das vermutlich viele Menschen in der aktuellen Zeit umtreibt - mich hat er mit diesem Buch auf jeden Fall ansprechen und mitnehmen können.
Kokoloreslot
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Ich war sehr gespannt auf die Gedanken von Till Raether zum Thema Hoffnung, Klimakrise und Endzeitstimmung. Wie kann man in schwierige Zeiten Hoffnung haben? Seine Betrachtungsweise ist vor allem persönlich, liest sich angenehm und ich habe ein paar Textstellen gefunden, die mir gut gefallen haben. Die Geschichte mit seiner Mutter hat mich berührt und die Verbindung zwischen Hoffnung und Depression gezogen. Es gab passende Zitate, Vergleiche und Stoff aus der Literatur- und Filmwelt. Hoffnung zeigt sich schließlich auf viele Arten. Die Beschäftigung mit dem Thema ist vielfältig und dennoch blieb mir alles etwas zu oberflächlich und ich konnte für mich wenig Neues mitnehmen. Schlussendlich hat es mir vielleicht sogar an Hoffnung gefehlt, die ich verspüren möchte, wenn ich mich damit beschäftige. Aber durchaus interessant, einen Blick wert und vor allem gut geschrieben.
LeserinLu
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Till Raethers Essay „Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?“ bietet eine nachdenkliche und trotzdem unterhaltsame Reflexion über die Herausforderungen der aktuellen Weltlage. Inmitten von Krieg, Klimakrise und im Rückblick auf die Corona-Pandemie wirft Raether einen einfühlsamen Blick auf die Schwierigkeiten, Hoffnung für die Zukunft zu bewahren.
In dem für Reather charakteristischen Stil präsentiert er das Thema in einer persönlichen, reflektierten und humorvollen Art. Er spricht die Ängste und Unsicherheiten an, die viele Menschen angesichts der düsteren Perspektiven empfinden. Richtig gut wird es immer dann, wenn Alltagsanekdoten zur Veranschaulichung der Gedanken erzählt werden und Raether Dinge aus seinem Alltag preisgibt, in denen man sich erkennen kann. Denn die inhaltliche Antwort, die Raether gibt, ist eigentlich nichts Neues: Hoffnung kann erzeugt werden, wenn man selbst ins Handeln kommt, am besten noch mit anderen zusammen. Für den Diskurs über Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist das zwar bekannt, dennoch freut es mich, dass Bildung mit Kopf, Herz und Hand nun auch im Journalismus ankommt.
Raethers Essay eignet sich deshalb besonders gut als Geschenk für Menschen, die gemeinsam für positive Veränderungen eintreten. Es ist eine Einladung, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und dabei auch über das Scheitern nachzudenken, ohne dass dies zwangsläufig negativ bewertet wird, solange die Sehnsucht nach Hoffnung bleibt. Insgesamt ist "Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?" ein kurzweiliges Werk, das inmitten der Unsicherheiten unserer Zeit ermutigt, Hoffnung zu finden und zu gestalten.
Murksy
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Der Autor versucht auf eine teils sehr philosophische Weise, das Wesen der Hoffnung zu ergründen. Ist Hoffnung etwas, das jeder in sich trägt? Oder müssen wir jeden Tag aufs Neue Hoffnung aufbauen und sie uns verdienen? Vermutlich liegt in allem etwas Wahrheit. Sicher ist, dass ohne Hoffnung kein Leben möglich wäre. Wie würden wir Schicksalschläge ertragen? Warum bauen Menschen ihre zerstörten Häuser immer wieder auf? Hoffnung macht das Leben erträglich, lässt uns neue Projekte angehen oder trotz aller Kriege und der zunehmenden Umweltzerstörung optimistisch weitermachen. Man könnte natürlich auch das Verhalten, nichts zu hoffen, als Ignoranz oder Gleichgültigkeit ansehen, warum soll ich mir Gedanken machen, solange es mir ganz gut geht. Der Autor ist hier leider auch in seiner Argumentation inkonsequent. Auf der einen Seite unterstützt er die letze Generation. Dann aber sieht er nicht ein, warum er auf das Fliegen verzichten soll, da ja andere auch fliegen oder es Leerflüge gibt. Mit dieser Argumentation lässt sich alles negieren. Warum soll ich Strom sparen, wenn ganze Städte hell erleuchtet sind? Wenn allerdings jeder so denkt, wird sich auch nichts ändern.
Es ist momentan in, über seine Depressionen oder Therapien zu schreiben. Das ist natürlich ein Mutmacher für viele Betroffene, die sich nicht trauen, über ihre Probleme zu reden. Allerdings kann eine psychische Erkrankung auch als Ausrede dienen, nichts zu tun, die Welt an sich vorbeiziehen zu lassen. Nach dem Motto, ich habe schon genug Sorgen. Wer macht mir Hoffnung? Das sieht man leider auch an vielen Lesern, die sich permanent in eine Buchwelt flüchten, weil ihnen das richtige Leben zu schwierig erscheint und sie überfordert. Doch das ist auch keine Lösung. Jeder kann und muss etwas tun. Für was ist ein Leben denn sonst gut? Für die Aufschrift auf dem Grabstein: Es war mir alles zu viel ? Oder das jemand in seinem Leben tausende Bücher gelesen hat? Oder ist es nicht vielmehr der kleine Schritt, den ich wage? Versuche, etwas zu ändern. Und wenn es nur der Schritt ist, anderen durch mein Handeln Hoffnung zu machen, dass eben nicht alles egal ist und man eh nichts ändern kann. Hoffnung ist eine zarte Pflanze, um Aufzucht und Pflege müssen wir uns alle kümmern.
v_im_wunderland
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Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?
von Till Raether
Dieses kleine aber sehr feine Büchlein hat einen wirklich guten und überzeugenden Inhalt. Denn es geht um ein sehr spannendes und vor allem wichtiges Thema, wie können wir in diesen krisenhaften Zeiten Hoffnung für uns und unsere Lieben schöpfen und positiv in die Zukunft schauen. Dabei ist dieses Buch aber nicht ein banaler Ratgeber mit einfachen Lösungsansätzen. Dieses Buch regt eher zum Nachdenken und dem Selbstgestalten von Lösungen an. Denn der Autor schildert sehr persönlich seine eigenen Erfahrungen aus der Vergangenheit und zeigt somit wie er selbst Hoffnung schöpft und den kleinen und großen Krisen und Katastrophen unserer Zeit begegnet. Ich finde das Buch sehr angenehm zu lesen. Ich konnte es sehr flüssig lesen, obwohl es ein Sachbuch ist und ich fand es sehr erhellend und gut geschrieben. Die Sprache empfand ich ebenso als sehr angenehm.
