Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?

Hab ich noch Hoffnung, oder muss ich mir welche machen?

von Till Raether

€ 17,20

Taschenbuch

Besorgungstitel, genauer Liefertermin auf Anfrage!

2023 Rowohlt TB.
128 Seiten
11 mm x 198 mm
Sprache: Deutsch
978-3-499-01186-3

Hauptbeschreibung

Über Zuversicht in merkwürdigen Zeiten

Angesichts der derzeitigen Weltlage - Kriege, Klima und Corona - fällt es zunehmend schwer, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Doch wie können wir in diesen Zeiten für uns selbst Zuversicht entwickeln und damit auch für unsere Kinder? Wie schaffen wir es, den Kopf angesichts eher düsterer Perspektiven über Wasser zu halten? Und ist es wirklich schlimm, wenn wir daran einmal scheitern? Till Raether denkt über all diese Fragen nach und trifft damit den Nerv der Zeit. In dem für ihn so typischen Ton - sehr persönlich, reflektiert und mit Humor - macht er auf nachdenkliche Weise Mut und regt an, Zuversicht auch auf ungewöhnlichen Wegen zu finden. Ein leichtes Buch über ein schweres Thema, das in der heutigen Zeit wichtiger ist als je zuvor.


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Taschenbuch
2023 Rowohlt TB.
128 Seiten
11 mm x 198 mm
Sprache: Deutsch
978-3-499-01186-3


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Till Raether, geboren 1969 in Koblenz, arbeitet als freier Autor in Hamburg, u.a. für das SZ-Magazin. Er wuchs in Berlin auf, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Amerikanistik und Geschichte in Berlin und New Orleans und war stellvertretender Chefredakteur von Brigitte. Sein Sachbuch Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben? stand 2021 wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Sein Kriminalroman Sturmkehre, Band 7 seiner Danowski-Reihe, wurde 2025 mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet, bereits mit Treibland und Unter Wasser war er nominiert. Meeresdunkel ist sein erster Thriller. Till Raether ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Hersteller: Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19, 20099 Hamburg DE
E-Mail: produktsicherheit@rowohlt.de

Ein Blick hinter das Cover 2024-01-23 12:33:00
Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber dem Cover habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Der Autor behandelt die im Klappentext angedeuteten Themen aus einer persönlichen Perspektive, indem er eigene Gefühle und Gedanken einfließen lässt. Die tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen wird durch historische Referenzen unterstützt, die zur weiteren Recherche anregen können.

Der Schreibstil erfordert anfangs Eingewöhnung, entfaltet jedoch mit der Zeit seine Wirkung. Leser mit Interesse an sozialen und gesellschaftlichen Themen werden in dem Buch eine ansprechende Lektüre finden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Inhalte nicht neutral behandelt werden, weshalb eine grundlegende Affinität zu den behandelten Themen vorausgesetzt wird. Insgesamt bietet das Buch eine lohnenswerte Erfahrung für jene, die sich auf eine persönliche und tiefgehende Auseinandersetzung mit den präsentierten Themen einlassen können.
Stimme meiner Generation 2024-01-16 17:25:00
Till Raether ist ungefähr mein Jahrgang - wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb ich mich in die Geschehnisse, die er aus seiner Jugend schildert, und die damit verbundenen Gefühle sehr gut einfühlen kann.
Geschickt und humorvoll vergleicht er selbst Erlebtes, die Bedrohung durch den kalten Krieg, die Atombombengefahr, und die Hoffnung, die er selbst aus Demonstrationen, aus dem eigenen Handeln heraus gewinnen konnte, mit den Bedrohungen, die heute die Zukunft der Jungen und Heranwachsenden verdüstern. Klimakatastrophe, Pandemie, Wetterkapriolen. Und er fragt sich, wie man noch Hoffnung haben kann in Zeiten wie diesen.
Wunderbare Sätze wie "Mein Sohn, drei Jahre älter [also 14 zu jener Zeit] schwänzte die Schule, um zur Fridays-for-Future-Demo zu gehen, und irgendwann schwänzte er die Schule und die FFF-Demo, um einfach nur mit seinen Freunden in der Stadt abzuhängen, das fand ich fast noch besser, weil: auf jugendliche Weise noch hoffnungsvoller" zeigen mit einer Leichtigkeit auf, dass Jugendliche, fast noch Kinder, heute bereits viel offener, aber auch viel selbstbewusster für ihre Zukunft einstehen, einstehen müssen, als wir das damals mussten. Mit 14 hatte ich noch das Vertrauen, die Hoffnung, dass "die Erwachsenen" alles richtig machen würden - das hat wohl heute kein einziges "Kind" mehr.
Denn auch wenn die Lage hoffnungslos erscheint - Till Raethers Zeilen machen auf nachdenkliche, reflektierte Weise Mut und Zuversicht und zeigen auf, wie wichtig es ist, Hoffnung zu haben, aber auch, wie wichtig es ist, etwas dafür zu tun, dass diese Hoffnung berechtigt ist.
Ein persönliches Buch 2024-01-15 14:41:00
In diesem neuen kleinen Büchlein von Till Raether geht es um eines der größten Wörter - um Hoffnung. In seinem typischen Stil schreibt Raether sehr persönlich und offen, reflektiert, manchmal zögerlich und immer sehr ehrlich über Dinge, die ihm Hoffnung machen und Dinge, die ihm Hoffnung rauben. Dabei geht es sowohl um die Klimakrise als auch um seine eigene Depression oder seine Lieblingsgedichte. Einige Kapitel stimmen sehr hoffnungsvoll, andere scheinen einem eher die Hoffnung zu nehmen und man erkennt viele seiner Gedanken und Empfindungen wieder. Er geht der Frage nach, wie und warum man sich eigentlich Hoffnung machen kann, wenn man doch rational sieht, dass es immer weniger Gründe dafür gibt oder ob man sie sich gerade deswegen selber machen soll. Denn das ist die Kernbotschaft: Hoffnung muss man machen, am besten mit anderen zusammen und im Kleinen genau wie im Großen.