Kundenrezensionen
gerlisch
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Nightweaver
von R. M. Gray
Der Leser wird ohne Vorwarnung in eine dramatische Seeschlacht hineingezogen, in der das Schiff Lightbringer und die Piratenfamilie Oberon um ihr Leben kämpfen. Der Tod von Asters Bruder versetzt sie in eine düstere, schmerzhafte und wütende Stimmung.
Die Geschichte wird aus Asters Perspektive erzählt. Nachdem sie und ihre Familie gefangengenommen werden, finden sie sich auf dem Anwesen der Nightweaver wieder, doch trotz der scheinbaren Sicherheit, die ihnen dort geboten wird, bleibt Aster misstrauisch. Selbst Will, der Nightweaver, der ihr das Leben rettet, kann ihr Vertrauen nicht gewinnen. Denn Menschen und Nightweaver sind Feinde.
Blutige und brutale Auseinandersetzungen, Machtspiele und der ständige Konflikt zwischen Menschen und Nightweavern schaffen eine beklemmende, aber faszinierende Atmosphäre. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, Asters Trauer und ihren inneren Kampf sehr emotional darzustellen.
Die Welt von Nightweaver ist reich an Mythen und Fantasy-Wesen. Allerdings kann die Vielzahl an Begriffen und Figuren anfangs überfordern. Trotz des Stammbaums der Familie Oberon bleiben manche Charaktere eher schemenhaft und schwer greifbar.
Die Geschichte bietet zahlreiche Wendungen, die immer wieder überraschen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass vielleicht zu viel in die Handlungen gepackt wurde. Manches hätte mehr Raum verdient.
Die Romance ist Slow Burn und eher Nebensache, der Fokus liegt eher auf den Konflikten zwischen Menschen und Fantasywesen.
Ein Düsteres Fantasy-Abenteuer mit starken Mythen und intensiven Konflikten. Etwas überladen, aber absolut packend.
Katja K.
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Nightweaver
von R. M. Gray
Ich bin ganz erstaunt, dass die Meinungen zu diesem Buch so auseinandergehen und es vielen gar nicht gefallen hat. Ich muss sagen, für mich war es seit langem mal wieder ein Buch, bei dem ich keine Probleme hatte, dabei zu bleiben und das ich durchweg spannen fand.
Etwas irritiert hat mich, dass die Story vor allem an Land spielt, obwohl es als Piraten-Fantasy beworben wird. Aber schlussendlich hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen, ich fand ihn sehr bildhaft, flüssig und mitreißend. Auch die erschaffene Welt ist angenehm vielseitig, grausam und einfach mal etwas anderes. Es gibt sehr viele Geheimnisse und Lügen, durch die Spannung entsteht und die Welt noch mysteriöser wirkt.
Aster fand ich zwar vom Verhalten her nicht immer ganz logisch, aber im Charakter nicht inkonsistent und schon gar nicht anstrengend. Sie ist ja erst 17 Jahre alt und ich habe es eher als realistisch empfunden, dass sie sich mal als stark und tough zeigt und mal sehr unsicher und naiv wirkt. Auch die männlichen Hauptcharaktere fand ich gut gezeichnet. Sie waren eine willkommene Abwechslung zu den typischen mürrischen und wortkargen Love Interests /"Bad Boys", die mich schon langsam beginnen zu langweilen. Sie erscheinen vielschichtiger und gerade deshalb auch mysteriöser. Insgesamt finde ich, dass dieses Buch nicht dem Schema F einer klassischen YA Fantasy Romance folgt und das hat mir sehr gut gefallen.
Ein paar Nebencharaktere werden zugegebenermaßen etwas blass und hölzern dargestellt. Einige Plot-Twists habe ich schon sehr lange kommen sehen, was mich aber nicht gestört hat.
Ich würde diese Fantasy Romance allen empfehlen, die Lust auf eine neue Story haben, die gerne Young Adult ohne Spice lesen und einen guten Schreibstil zu schätzen wissen. Bei einer starken Vorliebe für radikale Badass-Heldinnen und typische Bad Boys sind sie mit diesem Buch dagegen wahrscheinlich nicht so gut bedient.
Annabell95
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Nightweaver
von R. M. Gray
In einer einzigen Nacht verliert Aster alles. Bei einem überraschenden Angriff auf See wird ihr Bruder von einem Nightweaver getötet, obwohl diese mächtigen Wesen das Meer seit Jahrhunderten in Frieden lassen. Als noch gefährlichere Kreaturen auftauchen, die Menschen verschlingen und ihre Seelen rauben, wird Asters Familie gefangen genommen. Unerwartet bietet ausgerechnet der geheimnisvolle Nightweaver Will ihnen Schutz und Arbeit an. Aster will jedoch Rache nehmen. Dafür müsste sie sich mit jemandem verbünden, dem sie eigentlich misstraut. Während sie auf Wills Anwesen lebt, wächst der Zweifel, ob er ihr Feind ist oder vielleicht doch ihr einziger Verbündeter.
"Nightweaver" ist der Auftakt in die Nightweaver-Saga.
Der Einstieg in die Handlung ist sehr stark und spannend. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Aster erzählt. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle so intensiv, dass man sofort in die düstere Welt hineingezogen wird. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildgewaltig, wodurch die Atmosphäre richtig lebendig wirkt. Man bekommt zu Beginn soagr einen leichten „Fluch der Karibik“-Vibe.
Nach dem starken Start flacht die Spannung etwas ab, bäumt sich aber immer wieder auf. Das Setting bleibt durchgehend düster, atmosphärisch und stellenweise brutal. Beschönigt wird hier nichts. Schade fand ich nur, dass das maritime Flair schnell verschwindet. Der Anfang spielte sich auf dem Meer ab, danach hauptsächlich an Land, wodurch das erhoffte Piratenleben etwas zu kurz kommt. Auch das Ende zieht sich etwas. Da hätte eine kürzere und prägnantere Auflösung gereicht.
Die Grundidee rund um Nightweaver, Sylks, Unterlinge und Elementarmagie ist kreativ und spannend, auch wenn mich die Fülle an Fantasy-Begriffen teilweise etwas überfordert hat. Neben Aster gibt es sehr viele Charaktere. Diese bleiben jedoch eher blass und durch die vielen Namen, kommt man auch mal leicht durcheinander. Trotzdem gibt es immer wieder überraschende Wendungen und Geheimnisse, die die Handlung antreiben.
Die Dynamik zwischen Aster und Will hat definitiv Potenzial, doch die emotionale Zerrissenheit und Spannung zwischen den beiden hätte für mich stärker ausgearbeitet sein dürfen.
Mein Fazit:
Ein düsterer, bildstarker Auftakt mit starker Idee und packendem Start, der trotz kleiner Schwächen bei Figuren, Tempo und Fantasy-Komplexität neugierig auf die weitere Saga macht. Für Fans düsterer Fantasywelten mit Magie, Geheimnissen und starkem Einstieg ist Nightweaver definitiv einen Blick wert.
PMelittaM
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Nightweaver
von R. M. Gray
Vor sechs Jahrhunderten wurden die Nightweaver ihrer Flügel beraubt und aus Elysia verbannt, sie eroberten die Welt der Menschen, so dass sich diese auf das Meer zurückzogen und fortan als Piraten lebten. Aster Oberon lebt mit ihren Eltern und sechs Geschwistern auf dem Schiff Lightbringer, bis dieses eines Tages von Nightweavern überfallen wird, ihr Bruder Owen wird getötet, der Rest der Familie gefangen genommen. Sie haben Glück, werden nicht hingerichtet sondern von der adeligen Nightweaver-Familie Castor als Bedienstete aufgenommen. Aster kann den Tod ihres Bruders nicht vergessen und schwört Rache.
Man kann es vielleicht schon ahnen, die Welt, die die Autorin erschaffen hat, baut auf Religion auf, es gibt einige Anspielungen darauf, so denkt man bei den Nightweavern an gefallene Engel. Ich empfand das recht interessant, zumal es ausufert. Interessant ist auch das Magiesystem, das teilweise sehr brutale Auswirkungen hat.
Man lernt die Charaktere gut kennen, erzählt wird durchgehend aus Asters Ich-Perspektive, durch sie erfährt man viel über ihre Familienmitglieder, aber auch über die Familie Castor und andere Bedienstete. Mir ist Aster ein bisschen zu verbissen, im Gegensatz zu ihr konnte ich gut verstehen, warum sich ihre Familie nun bedeckt hält. Auch andere Gedanken und Handlungen Asters konnte ich nicht immer nachvollziehen, gerade einem der Castor-Söhne gegenüber, für den sie schnell mehr empfindet als sie möchte. Auch diese beiderseitige Anziehung kommt mir ein bisschen zu schnell, und wirkt etwas aufgesetzt.
Ich habe mich schnell in die Geschichte eingelesen, habe mir meine Gedanken gemacht, und war auch emotional dabei. Die Geschichte beginnt schon spannend, und wird immer spannender, das eine oder andere habe ich voraus ahnen können, aber lange nicht alles. Die Geschichte ist aber auch komplex und ziemlich gewaltsam und blutig, Blut spielt hier generell eine recht große Rolle.
Der Roman hat mir spannende Lesestunden beschert. Natürlich will ich unbedingt weiterlesen, denn „Nightweaver“ ist der Auftakt einer Trilogie. Der zweite Band ist derzeit, Ende April 2026, bereits erschienen, der dritte angekündigt.
praja
empfiehlt:





Nightweaver
von R. M. Gray
Es geht hier um eine junge Frau, die zwischen zwei Welten gefangen ist: einer brutalen, gesetzlosen Piratenvergangenheit und einer gefährlichen Welt aus Macht, Intrigen und dunkler Magie.
Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sich nicht nur gegen äußere Feinde behaupten, sondern auch gegen die Schatten in sich selbst – und entscheiden, wem sie trauen kann, während Verrat und verborgene Kräfte ihr Schicksal bestimmen.
Dinge die ich besonders geliebt habe waren der angenehme Schreibstil und das einfach unfassbar geile Setting! Ich meine...Oh mein Gott! Piraten? Hab so lange ncihts mit Piraten gelesen und war einfach verliebt! :D
Hab so ein bisschen Fluch der Karibik Vibes bekommen :D
Cool war auch dass man direkt mitten im Geschehen startet und nicht erst 100 Seiten Einleitung durchleben muss!
Tja... ansonsten... Ich will halt nciht spoilern :D
Also die Charaktere sind nice, es ist recht düster gehalten in der Atmosphäre und ich mags, dass die Protagonisstin stark ist. Weinerliche Protas nerven so unfassbar dolle!
In der Mitte vom Buch hat es dann kurz mal nachgelassen, da ist leider einfach viel zu wenig passiert... Sonst echt super!
Ich hätte das Buch vom Cover her ja nie gekauft, weil es zwar hübsch aussieht, aber mich einfach nicht wirklich angesprochen hat im Laden... Hätte es meine beste Freundin nicht als Buch für eine Verlosung auserkoren gehabt, wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen, mir das auch mal anzuschauen :D
wolkenbücherwelt
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Nightweaver
von R. M. Gray
„Es gibt eine Zeit zum Kämpfen und es gibt eine Zeit zum Überleben.“
Der Anfang von “Nightweaver“ katapultiert einen direkt ins Geschehen. Schlag auf Schlag ziehen einen die ersten Seiten in die Welt von Aster hinein. Viele Namen, viele Figuren, einiges an Informationen - aber alles nur angerissen, sodass man sich zunächst selbst orientieren muss. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, komplett allein gelassen zu werden. Die wichtigsten Figuren werden früh eingeführt und auch erste Informationen über die Welt werden angenehm in die Handlung eingestreut, ohne dass es direkt überladen wirkt.
Genau dieser schnelle Einstieg hat mir zunächst wirklich gut gefallen. Es hat sich so stark nach Meer, Schiffen und Abenteuer angefühlt - sodass ich jedenfalls sofort bereit war, an Bord zu gehen.
Ein wenig wurde ich dann jedoch überrascht - oder vielleicht auch leicht enttäuscht - denn ich hatte mir erhofft, dass sich ein größerer Teil der Geschichte wirklich auf See abspielt. Dass wir auf den Wellen unterwegs sind, wir mitgerissen werden, das Schiff unter unseren Füßen schwankt, die See tobt und wir uns mitten im Sturm behaupten müssen. Doch tatsächlich spielt nur der Anfang richtig auf dem Wasser und an Bord - kein Kielwasser, das unsere Kleidung durchnässt und keine erbarmungslose Sonne, die unser Gesicht zusätzlich zum rauen Wind wetterhart gerbt.
Danach verbringen wir deutlich mehr Zeit an Land - oder zumindest auf einem Land, das sich für jemanden, der sein Leben lang nur die Bewegungen des Meeres kennt, immer noch ungewohnt schwankend anfühlt. Auch wir schwanken in diese neue Welt hinein, mit vielen Eindrücken.
Hat das der Geschichte geschadet?
Nicht wirklich. Es war eher meine eigene Vorstellung davon, wo die Reise hingehen würde. Und gerade das ab und an Einstreuen der Geschichten ihres Lebens an Bord und das Ende des Buches haben meine Hoffnung auf ein wenig Me(e)hr - im wahrsten Sinne des Wortes - dann doch wieder aufleben lassen.
„Sie schenkt mir ein herzzerreißendes Lächeln, so voller Enttäuschung, wie sie nur jene kennen, die es jemals gewagt haben zu träumen.“
Sehr viel Freude hatte ich am Schreibstil der Autorin. Die Formulierungen sind atmosphärisch und tragen einen angenehm durch die Geschichte. Auch mit vielen der Charaktere hatte ich Spaß - wobei ich mir bei einigen hier und da noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Allerdings begegnen uns auch sehr viele Figuren, viele Namen und Familienverbindungen, die ihren Platz in der Geschichte haben und ihre Rollen spielen müssen, wollen und sollen. Umso dankbarer war ich für die Namensübersicht von Asters Familie am Anfang des Buches, denn selbst gegen Ende der Geschichte habe ich dort immer mal wieder nachgeschaut, wer genau nochmal dazu gehört - und auch die Weltkarte hinten im Buch war für mich ein kleines Highlight - ich liebe Weltkarten!
Und mein liebster kurzer Auftritt war übrigens ganz klar Captain Shade.
Im Verlauf der Geschichte - besonders nach etwa der Hälfte - wurde der Plot für mich deutlich interessanter (wenn auch nicht allzu überraschend an mancher Stelle, aber an anderer dann doch auch wieder sehr erfrischend, gerade was Will betrifft).
Der vordere Teil hatte stellenweise ein kleines Tief, auch wenn ich trotzdem nur so durch die Seiten geflogen bin und gar nicht richtig bemerkt habe, wie viel ich bereits gelesen hatte. Woran genau dieses Gefühl oder dieses vermeidbare Tief lag, kann ich gar nicht konkret benennen - irgendetwas hat mir kurzzeitig gefehlt, auch wenn der Lesefluss selbst nie ins Stocken geraten ist.
Nach dem Beenden des Buches habe ich der Geschichte erst einmal ein paar Tage Zeit gegeben, um zu wirken. Mein anfängliches Gefühl, vielleicht ein wenig zu viel Aster erlebt zu haben - und sie kurzzeitig sogar an der Grenze dazu war, leicht ‚nervig‘ zu wirken - hat sich danach deutlich relativiert.
Denn wenn man ihre Situation betrachtet, ergibt ihr Verhalten durchaus Sinn: Aster ist fast siebzehn Jahre alt, wird aus ihrem bisherigen Leben gerissen und findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die sie aus Geschichten nur als bedrohlich kannte - sie muss mit Verlust, neuen Gefühlen, Geheimnissen, Ängsten und einer völlig neuen Realität umgehen - natürlich hinterlässt das Spuren - natürlich macht es einen unsicher, zerrissen, manchmal mutig und manchmal überfordert es einen. Und genau diese Zerrissenheit hat die Autorin für mich glaubwürdig dargestellt.
Gerade deshalb freue ich mich und hoffe ich in den nächsten Bänden auf eine spannende Weiterentwicklung ihres Charakters - ebenso auf eine stärkere Ausarbeitung des angeteaserten Tropes „morally grey heroes“, der für meinen Geschmack hier noch nicht stark genug zur Geltung kam.
Kurz nach dem Beenden des Buches war ich zunächst geneigt, “Nightweaver“ mit drei Sternen zu bewerten. Doch nachdem ich die Geschichte einige Tage habe sacken lassen und noch einmal darüber nachgedacht habe, bin ich letztlich bei vier Sternen gelandet.
Denn der Kern der Welt, die Idee hinter der Geschichte und der Beginn von Asters Reise haben mich doch mehr beschäftigt, als ich zunächst gedacht hätte. Außerdem bin ich - ganz ehrlich - ein wenig in den Prinzen verliebt, in sein Auftreten und in seinen Charakter. Während ich Will dagegen nicht wirklich leiden kann oder eher: ihm absolut nicht vertraue.
Auch die Intrigen, die Ungerechtigkeiten dieser Welt und die vielen offenen Fragen - auch über Asters Familie - haben mein Interesse geweckt. Aster selbst ist eine dieser offenen Fragen. Die Handlungen des Prinzen eine weitere. Die Kräfte und Wesen werfen weitere auf - und Will…
Gerade weil noch so vieles ungeklärt ist und ich unbedingt mehr über die Beweggründe ihrer Eltern erfahren möchte, greife ich sehr gerne zu Band zwei - zumal es auch mindestens noch zwei weitere Charaktere gibt, die ich näher kennenlernen möchte.
Wer sich also darauf einlassen kann, dass wir hier einer jungen Protagonistin folgen, deren Gedanken und Gefühle entsprechend geprägt sind, und wer Lust auf eine Fantasy-Geschichte mit Intrigen, Geheimnissen und einer Welt hat, die sich vermutlich erst noch vollständig entfalten wird, der könnte hier ein spannendes Leseabenteuer finden.
Ich bin gespannt, wohin die Reise im nächsten Band führen wird und sehne mich jetzt schon nach dem Wind in meinen Haaren und dem Schwanken des Schiffes unter meinen Sohlen.
Tina
empfiehlt:





Nightweaver
von R. M. Gray
Ich bin mit "Nightweaver" in eine düstere, leidenschaftliche Fantasywelt eingetaucht, die mich von Beginn an atmosphärisch abgeholt hat und genau dieses Gefühl transportiert bereits das Cover sehr eindrucksvoll. Die dunkle Farbpalette, die detailreiche Symbolik und der leicht ornamentale, fast schon klassische Stil stimmen perfekt auf die Themen Macht, Gefahr und innere Zerrissenheit ein und machen sofort klar, dass hier keine leichte Romantasy wartet, sondern eine Geschichte mit Tiefgang und Schattenseiten.
Der Roman verbindet romantische Fantasy mit einem deutlich gothic angehauchten Ton und einer Prise Abenteuer. Besonders gefallen hat mir, wie stark Emotionen, innere Konflikte und moralische Grauzonen im Mittelpunkt stehen. Liebe, Loyalität und Rache sind keine bloßen Schlagworte, sondern treiben die Handlung glaubwürdig voran.
Der Schreibstil liest sich flüssig und bildhaft, ohne überladen zu wirken. Ich hatte schnell das Gefühl, die Welt und ihre Regeln zu verstehen, auch wenn nicht alles sofort erklärt wird – was für mich eher Spannung als Verwirrung erzeugt hat.
Die Figuren sind keine klassischen Helden: Sie sind verletzlich, manchmal widersprüchlich, und genau das macht sie interessant. Gerade die emotionale Entwicklung der Protagonistin hat mich überzeugt, weil sie nicht perfekt ist und spürbar an ihren Entscheidungen wächst.
Inhaltlich richtet sich Nightweaver klar an Leser, die romantische Fantasy mit dunkleren Untertönen mögen. Wer ausschließlich leichte Romantasy sucht, könnte die ernsteren Aspekte als schwer empfinden, für mich war genau diese Mischung jedoch die große Stärke des Buches. Dass Cover und Inhalt dabei so stimmig ineinandergreifen, rundet das Leseerlebnis für mich gelungen ab.
vianne
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Nightweaver
von R. M. Gray
Nightweaver von R. M. Gray ist eine packende, düstere, atmosphärische Fantasy Geschichte mit Piraten, blutrünstigen Monstern und Tropes wie forbidden Love, morally grey heroes und einem Hauch Murder Mystery. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen - deshalb 5/5 ⭐️.
Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Vor langer Zeit wurden die Menschen von den Nightweavern vom Festland auf die Meere vertrieben, seither herrschen die Nightweaver, verbreiten Grauen und Schrecken - das ist zumindest das, was Aster ihr Leben lang zu hören bekommt. Doch als das Schiff ihrer Familie von Nightweavern angegriffen wird, ändert sich nicht nur ihr Leben von einem Schlag auf den anderen, sondern auch ihr Glaube an die Welt.
Nicht alle Nightweaver scheinen böse sein und so beginnt Asters neue Geschichte.
Das Setting und das Worlbuilding hat mir sehr gut gefallen, ich mochte das Magiesystem, die mystischen und magischen Wesen und zwischenmenschliche Beziehungen.
Dadurch, dass die Geschichte aus Asters Sicht erzählt wird, lernt man Stück für Stück die richtige Welt kennen, es werden unglaublich viele Geheimnisse gelüftet während die Geschichte voranschreitet, was mir besonders gut gefallen hat.
Im Allgemeinen wurde immer eine gewisse Grundspannung gehalten, wodurch man das Buch kaum niederlegen konnte.
Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Am Ende gab es dann noch mal einige Plot-Twists, von denen ich zwar den einen oder anderen ein wenig vorhersehen konnte, aber trotzdem eine gewisse Überraschung in mir ausgelöst haben.
Die Geschichte endet relativ abgeschlossen, was ich sehr gut finde. Die meisten Fragen sind geklärt, sodass man aber auch eine gute Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte und aufgrund dessen freue ich mich auch schon sehr auf Band 2, weil ich unbedingt wissen möchte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt.
Meli
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Nightweaver
von R. M. Gray
Die magischen Nightweaver haben die meisten Menschen vertrieben, sodass diese seit vielen Generationen auf dem Meer leben. Aster und ihre Familie sind Piraten, bis Monster, die noch schlimmer als Nightweaver sind, ihr Leben auf den Kopf stellen: Sie verlieren nicht nur ihre Freiheit, auch einer von Asters Brüdern kommt bei dem Angriff ums Leben.
Plötzlich werden die ehemaligen Piraten zu normalen Bediensteten im Haus wohlhabender Nightweaver und müssen ihr früheres Leben hinter sich lassen. Asters Eltern und Geschwistern scheint diese Umgewöhnung leicht zu fallen, während Aster sich nach der Freiheit auf See sehnt und den Tod ihres Bruders und diese neue Normalität nicht so einfach akzeptieren kann. Dabei entwickelt sie ausgerechnet Gefühle für einen Nightweaver und stellt fest, dass diese auch gute Seiten haben können.
Für Menschen ist das Leben auf dem Land immer noch sehr gefährlich, denn neben Intrigen und Unstimmigkeiten unter den mächtigen Nightweavern gibt es auch noch andere Bedrohungen, die für abwechslungsreiche Spannung sorgen. Ich fand es auch vielversprechend, dass die Protagonistin eine ehemalige Piratin ist, die im Herzen noch immer rebellisch ist, auch wenn mir diese wichtige Eigenschaft manchmal fast zu kurz kam.
Zum Ende hin wurden sehr viele Fragen beantwortet und es gab so viele Enthüllungen und seitenweise Erklärungen dazu, sodass irgendwann die Spannung verflog. Inhaltlich fand ich es spannend und zwischendurch gab es auch Action und gute Twists, aber diese ganzen Vorträge am Ende fand ich auch etwas anstrengend, weil es für mich einfach zu viel war.
Insgesamt fand ich das Abenteuer mitreißend und freue mich auf die Fortsetzung, aber ich hatte teilweise schon das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas in die Länge zieht, weil so viel erklärt wurde.
Lies_ein_Buch
empfiehlt:





Nightweaver
von R. M. Gray
Dieses Buch ist ein toller Reihenauftakt. Nicht nur entführt es den Leser in eine düstere Welt, die such auf den Abgrund zu bewegt, es gibt ihm auch eine Heldin an die Hand, die ihr Schicksal und das aller für immer verändern könnte. Und das kombiniert mit coolen Piratenvibes.
Das Magiekonzept rund um die vier Fähigkeiten und verschiedenen Mythen unf Monster fand ich toll aufgebaut. Man bekommt genug Informationen um es sich vorstellen zu können, wir damit aber nicht überflutet und so bewahrt sich die Geschichte einen Hauch Mystik in all ihrer Dunkelheit.
Es gibt relativ viele Figuren dafür, dass eigentlich nur drei von ihnen so wirklich im Zentrum stehen. Aster ist eine eher spezielle Protagonistin, hat teilweise echt Antihelden-Vibes und zwischenzeitlich habe ich mit ihrer Art echt gehadert. Aber sie ist auch mutig, selbstlos und sehr gewieft.
Es passiert eigentlich pausenlos etwas, sodass man auch als Leser nie zur Ruhe kommt. Die Story ist temporeich geplottet unf hat durchaus actionreiche Momente. Gleichzeitig werden aber auch zarte Bande der Freundschaft, Liebe und des Vertrauens geknüpft, die im schönen Gegensatz zur düsteren Atmosphäre und Weltuntergangsstimmung der Geschichte stehen.
Also ich fand den Vibe toll und hatte eigentlich durchweg Spaß mit dem Buch. Die Charaktere könnten noch differenzierter ausgearbeitet werden, vor allem Aster ist doch sehr sprunghaft. Aber da ist auf jeden Fall Potential für den Folgeband vorhanden
