Kundenrezensionen von Neobook





Weil sie lügt
von Caroline Seibt
Den Thriller Weil sie lügt von Caroline Seibt fand ich sehr spannend und habe ihn in kürzester Zeit weggelesen.
Annas große Schwester Juli ist spurlos verschwunden und der Vater wird verdächtigt und sitzt in Untersuchungshaft. Anna ist von seiner Unschuld überzeugt und sucht verzweifelt nach dem Täter.
Es wird aus zwei Perspektiven berichtet, aus Annas Sicht und aus der von Katharina, der leitenden Ermittlerin.
Den Schreibstil fand ich gut zu lesen und der Plot ist äußerst spannend aufgebaut. Am Anfang fand ich die Sorge um den kleinen Bruder, der vor der psychisch schwer mitgenommenen Mutter vernachlässigt wird, sehr bewegend. Die Spannung zieht dann gut an und einige Wendungen sind wirklich überraschend.
Ein, zwei Dinge haben sich am Ende für mich nicht ganz schlüssig erklären lassen. Aber egal! Mir hat der Thriller sehr gut gefallen und war für mich ein richtig spannender Pageturner!





Darkly
von Marisha Pessl
Mir hat das spannende Buch Darkly von Marisha Pessl gut gefallen, so dass ich es in kürzester Zeit durchgelesen hatte.
Es geht um die Jugendliche Dia, die einen von 7 weltweit begehrten Praktikumsplätzen bei der Firma, der verstorbenen Louisiana Veda, einer koryphäen Brettspielerfinderin, ergattert.
Doch das sogenannte Praktikum entpuppt sich schnell als düsteres und gefährliches Reality-Game.
Mann wusste nie, ob die Geschehnisse nun als Teil des Spiels inszeniert wurden oder real sind. Das hat die Spannung oder Faszination des Buches ausgemacht. Es hat mich ein bisschen an den Film The Game erinnert. Wer zieht hier die Strippen und verfolgt welche Interessen? Was ist real und was Spiel?
Der Schreibstil ist sehr gut und beschreibt die düstere Atmosphäre toll.
Bei den anderen sechs Spielern hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten sie eindeutig zuzuordnen, also wer nochmal wer ist. Die blieben meiner Meinung nach etwas blass. Auch die Auflösung oder der Hergang bestimmter Ereignisse war für mich im Nachhinein nicht immer ganz logisch oder realistisch. Aber das hat mich jetzt auch nicht sonderlich gestört.
Ich habe das Buch gern gelesen, da es sehr spannend war und mich gut unterhalten hat.





Exoplaneten
von Wendy Bjazevich
Das Buch Exoplaneten Eine Reise zu den Welten außerhalb unseres Sonnensystems ist ein wunderschön gestaltetes Wissensbuch für Kinder.
Besonders toll finde ich, dass das Buch außergewöhnlich bunt ist. Die Bilder sind alle mit sehr tollen Farben und Formen abgedruckt. Schon allein deshalb will man das Buch durchblättern.
Aber es wird auch interessantes Wissen vermittelt, wie zum Beispiel die Frage, wie man überhaupt Exoplaneten finden kann. Die verschiedenen Methoden waren für mich als Erwachsener auch etwas Neues. Es ist für Kinder so einfach wie möglich erklärt aber ich denke, es muss trotzdem bei den Kids großes Interesse zu dem Thema Universum, Planeten usw. vorhanden sein. Der Text war nämlich bei uns nicht ganz so von Interesse wie die tollen Bilder.
Aber insgesamt ein sehr schön gestaltetes Buch für wissenschaftlich interessierte Kinder.





Home Before Dark
von Eva Björg Ægisdóttir
Der Thriller Home before dark von Eva Björg Ægusdóttur hat mir insgesamt gut gefallen mit ein paar Abstrichen.
Marsi besucht am 10. Jahrestag des Verschwindens ihrer Schwester Stina, ihre Eltern im Heimatdorf. Sie kämpft schwer mit ihren inneren Ängsten und der Schuld, die sie sich am Verschwinden ihrer Schwester gibt. Bis ein weiteres Mädchen aus dem Dorf tot aufgefunden wird. Sie muss der Sache von damals nochmal auf den Grund gehen und gräbt auch tief in den Familiengeheimnissen. Das gefällt nicht jedem. Wem ist hier noch zu trauen?
Es wird aus den zwei Sichtweisen der Schwestern auf zwei Zeitebenen beschrieben. Ich fand den Schreibstil sehr gut zu lesen und die Spannung oder mehr die unterschwellige Bedrohung ist ständig präsent. Ich hatte das Buch schnell gelesen, weil man unbedingt wissen will, was sich damals zugetragen hat. Ich fand nur leider die Ereignisse oder Handlungen der Beteiligten im Nachhinein nicht immer logisch und die Auflösung wirkte daher etwas konstruiert auf mich.
Trotzdem war es für mich ein empfehlenswerter und unterhaltsamer Thriller, der weniger auf Action und Gewalt baut als vielmehr auf psychologische Spannung!





Das letzte Buch von Marceau Miller
von Marceau Miller
Mir hat Das letzte Buch von Marceau Miller insgesamt gut gefallen. Die Ausgangslage ist irgendwie ganz interessant, da der Autor dieses Buches sich auch selbst so nennt. Und Marceau ist im Roman ein erfolgreicher Schriftsteller, der gleich zu Beginn von einem Kletterfelsen tödlich abstürzt. Alle glauben an einen Unfall, nur seine Frau Sarah nicht. Diese Beginnt eine verbissene Suche nach der Wahrheit. Denn ihr Mann hatte so einige Geheimnisse und ihre gemeinsamen Freunde erscheinen auch in einem anderen Licht. Ihr Handeln ist schon ziemlich selbstzerstörerisch und da sie noch zwei Kinder hat irgendwie nicht ganz realistisch. Die Geschehnisse wirken etwas konstruiert. Aber trotzdem fand ich es spannend zu lesen, da die Handlung durch das rege Treiben Sarahs schnell vorankommt. Es tut sich immer etwas. Und man will einfach wissen welche Geheimnisse Marceau denn nun verbarg und wer der Mörder ist. Auch die Gegend am Genfer See wird sehr schön und anschaulich beschrieben, nur manchmal schon zu gewollt lyrisch.
Insgesamt hab ich den Krimi gern gelesen und hab mich gut unterhalten gefühlt.





Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
von Anett Steiner
Die Ausgangslage im Buch Moorgold hat mir gut gefallen. Im Grenzgebiet wurden durch die Vertriebenen damals viele kleine, private Schätze im Wald versteckt, in der Hoffnung sie eines Tages wieder zu holen. Nun werden Gebeine in den Bergen freigelegt, die 30 Jahre alt sind und vermutlich einem Schatzsucher gehörten. Auch wird aktuell ein alter Leierkastenmann ermordet gefunden, der mit seinem Sohn im Grenzgebiet wohnte. Klingt alles sehr interessant und die Atmosphäre ist auch toll beschrieben im düsteren Wald, wenn die Äste knacken oder das alte, dunkle Haus des Puppenspielers voller Puppenfiguren.
Aber leider hat mir der Schreibstil nicht zugesagt, da er merkwürdig altmodisch klingt und sich auch oft wiederholt. Zu genau werden alttägliche Dinge und Gedankengänge der Ermittler beschrieben, die nicht zur Spannung beitragen sondern diese eher ausbremsen. Auch fand ich merkwürdig, dass Annalena ihren Ermittlerfreund Lorenz mit Sie anspricht, dieser sie jedoch duzt. Auch überlegt sie ständig, was er jetzt bei den Ermittlungen als nächstes tun würde. Kann man ja einmal machen aber doch nicht dauernd. Ebenfalls hätte man dafür den durchaus interessanten, geschichtlichen Hintergrund besser beleuchten können. Nach dem Einstieg gibt es hierzu nichts mehr im Buch.
Schade, aus der guten Ausgangslage hätte man einen besseren und interessanten Krimi machen können.





Beth is dead
von Katie Bernet
Mir hat das Buch Beth is dead von Katie Bernet gut gefallen und vergebe 4,5 Sterne. Hier wurden die Charaktere von dem Buch Little Women in einem modernen Thriller eingearbeitet. Ich kannte nur die tollen Verfilmungen „Betty und ihre Schwestern“ und „Little Woman“, aber nicht das Original-Buch. Trotzdem fand ich es total schön, hier eine moderne Geschichte mit den 4 March Schwestern zu lesen und viele Parallelen zu entdecken. Das hat es für mich besonders interessant gemacht.
Beth wird gleich zu Beginn tot aufgefunden und man versucht den Mörder zu finden. Es wird immer aus den verschiedenen Perspektiven der Schwestern und auch in zwei Zeitebenen berichtet. Aber man findet sich dann trotzdem gut zurecht in der Handlung. Es gibt viele Verdächtige, da jeder irgendetwas zu verbergen hat. Man lernt die unterschiedlichen Schwestern mit ihren Charakteren, Stärken und Schwächen gut kennen. Eventuell könnte das für einige zu langatmig sein, denn erst zum Schluß kommt dann Thrillerfeeling mit richtiger Spannung auf aber das hat mich hier gar nicht gestört. Mir gefiel der Schreibstil, die neue Story, die Parallelen zum Original und die Charaktere gut! Würde es besonders für Fans des Originals empfehlen!





Tom Tauber - Ratte der Lüfte
von Hannah Schenk
Das Kinderbuch Tom Tauber - Ratte der Lüfte fällt erst mal durch seine Größe und Haptik sehr positiv auf. Es ist ungewöhnlich groß, größer als Din-A4 Format und liegt angenehm in der Hand durch die leicht raue aber schöne Oberfläche.
Besonders gut gefallen mir die Zeichnungen, die meistens seitenfüllend und sehr atmosphärisch sind.
Der Rattenfamilie aus Haus 12 fällt ein kleines Taubenkücken vor die Füße und sie beschließen den Kleinen zu behalten. Schnell haben sie ihn ins Herz geschlossen und nennen ihn Tom. Dieser merkt aber bald, dass er anders ist und lieber, anstatt im Keller, draußen in der Sonne wäre. Dort trifft er dann auch ein tolles Taubenmädchen und will bei ihr bleiben. Er merkt, dass man seiner Wege gehen soll und dass das nicht schlimm ist. Man kann trotzdem überall Freunde finden und behalten.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Auch interessant, dass am Ende noch Informationen über Stadttauben zu finden gibt!





Revenge
von Svenja Diel
Das Buch Revenge ist ein sehr spannender Jugendthriller mit auch krassen Themen (gibt eine Triggerwarnung auf der letzten Seite).
Liv und Sarah müssen in einer Tankstelle mit ansehen, wie Vince, Sarahs Freund, angeschossen wird. Es war kein Raubüberfall, jemand hat es auf sein Leben abgesehen. Die beiden Mädchen versuchen nun, neben der Polizei, rauszufinden was da läuft. Und es kommen ziemlich üble Dinge ans Licht und weitere Abgründe tun sich auf.
Die Erzählweise ist aus verschiedenen Perspektiven, meist aus Livs oder Sarahs Sicht, aber mal auch anderen Personen und einem noch unbekannten Er.
Auch verschiedene Zeitsprünge gibt es, bei denen man sich anfangs etwas konzentrieren muss. Aber man kommt dann trotzdem gut rein ins Geschehen und kann die Ereignisse gut zuordnen.
Die Spannung ist durchgehend hoch und man will unbedingt wissen, was da abgeht. Themen wie Gewalt, Vertrauen, Freundschaft, Loyalität und Familienbande kommen zum tragen. Der Schluß hätte für mich noch etwas ausführlicher sein können und erklären, wie es denn mit allen Beteiligten grob weiter ging. Insgesamt ein sehr spannender aber auch krasser Thriller!





Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad
von Carola von Kessel
Das Kinderbuch Mein erstes Fahrrad aus der Wieso Weshalb Warum Reihe ist wieder sehr schön gemacht und natürlich besonders interessant, wenn das Kind auch gerade sein erstes Fahrrad bekommt.
Es sind schöne, bunte Zeichnungen mit aufklappbaren Bildern. Sowas mögen die Kinder doch immer sehr gern. Alea bekommt ihr erstes Fahrrad und das wird toll beschrieben vom Kauf, dem Helm und dem Üben bis zur Radpflege. Die kurzen Texte ergänzen schön die Bilder und es ist eine gute Länge zum komplett vorlesen. Auch ist es ein schöner Lerneffekt, wenn Fragen wie z.B. Wie fahre ich immer sicher? oder Wo darf ich Fahrrad fahren? behandelt werden.
Durch das Ringbuch und die dicken, festen Seiten macht das Buch einen sehr stabilen Eindruck. Auch die Klappen sehen so aus als ob sie gut was aushalten können und nicht gleich rausreissen. Also ein sehr schönes Buch für kleine Fahrradanfänger!









