Kundenrezensionen von Allie





Doppelspiel
von Arne Dahl; Jonas Moström
Doppelspiel ist der neue Skandinavien-Krimi der beiden bekannten Autoren Arne Dahl und Jonas Moström. Das Ganze ist bereits (auf dem Einband) als Trilogie angekündigt, also kann man als Leser:in einiges an Komplexität erwarten.
Tatsächlich finde ich, dass sich Doppelspiel stellenweise wie ein Actionfilm auf Papier liest: Rasante Szenen, bildhafte Beschreibungen der Umgebung sowie spektakulär beschriebene Fluchtversuche prägen den Stil des Romans. Manche Situationen wirken dabei durchaus überzogen – doch ähnlich wie im Actionkino ist das für mich weniger entscheidend als die Spannung. Und die hält das Buch meiner Meinung nach durchgehend aufrecht.
Der Titel deutet bereits an, dass die Handlung mehr als nur eine Ebene bereithält. Dieses Versprechen wird auch eingelöst: Nicht nur die Hauptfigur Tom Borg fühlt sich permanent beobachtet und verfolgt, auch als Leser:in bleibt man konstant mit dem Gefühl zurück, dass Personen und Ereignisse nicht das sind, was sie vorzugeben scheinen. Manch einen mag das stören, aber meiner Meinung nach ist diese Unwissenheit definitiv ein Pluspunkt des Romans.
Etwas schwerer tue ich mich hingegen mit der psychologischen Ebene der Geschichte. Das Motiv des (inneren) Zwillings zieht sich ebenso durch den Text wie der ausbleibende Schreibfluss des Protagonisten, der beim Schreiben offenbar in eine Art Wahnzustand gerät. Diese Aspekte sollen vermutlich zusätzliche Tiefe erzeugen, bleiben für mich jedoch eher sperrig. Sie verhinderten stellenweise den Lesefluss und machten es mir schwer, das Buch am Stück zu lesen.
Abgesehen davon finde ich, dass Doppelspiel ein sehr gelungener Krimi ist: Eine Vielzahl an Figuren und Handlungssträngen, undurchsichtige Charaktere, anhaltende Spannung und ein Finale, das zumindest die zentralen Fragen zusammenführt. Offene Punkte bleiben meiner Meinung nach bewusst bestehen – schließlich ist das Ganze als Trilogie angekündigt.
Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich dieses Buch durchaus gelungen. Vermutlich weil mich weder die überzogene Action noch die leicht unrealistischen Handlungsstränge stören. Eben wie in einem Actionfilm ;-).





The Night We Met
von Abby Jimenez
Eines vorab: Ein neues Buch von Abby Jimenez ist für mich immer ein automatisches “must read” auf meiner Leseliste. Ihr neuester Roman The Night We Met führt uns wieder zurück nach Minnesota, wo auch die meisten anderen ihrer Romane spielen. Es ist jedes Mal ein bisschen wie „Heimkommen“, wenn man auf bekannte Nebenfiguren trifft und sich somit irgendwie sofort wieder orientieren kann.
Abby Jimenez scheint auch dieses Mal wieder sehr viel Aufwand in die Entwicklung ihrer Charaktere gesteckt zu haben. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und handeln innerhalb ihrer eigenen Logik absolut nachvollziehbar. Auch ihr Blick für die kleinen, humorvollen Details ist wieder da – mein persönliches Highlight ist definitiv Wufferine und seine Eskapaden.
Eine Sache muss ich allerdings revidieren. In einer früheren Rezension schreibe ich, dass mich „die ganz großen Gefühle“ bei Abby Jimenez seltsamerweise nie stören. Das muss ich jetzt zurücknehmen, dieses Mal fand ich es eher anstrengend als mitreißend. Vielleicht hat es auch mit der Kombination aus den Gefühlen und den diversen persönlichen Problemen und Rückschlägen zu tun, mit denen sich die Figuren im Buch herumschlagen müssen.
Versteht mich nicht falsch, ich finde es mutig und wichtig, auch mal ernste Töne in einem Liebesroman anzuschlagen. Die angerissenen Problemfelder wie Depression oder Alkoholismus scheinen mir auch wirklich gut recherchiert zu sein. Trotzdem hat es mich diesmal nicht so gepackt, es war mir einfach too much. Wo Jimenez mich sonst mit ihrem Humor abholt und so die Waage hält, fühlte ich mich hier eher hilflos. Statt mitzufühlen, hatte ich beim Lesen öfter den Drang, jemanden kräftig zu schütteln oder genervt die Augen zu verdrehen.
Fazit
Trotz meiner Kritik bleibt Abby Jimenez eine der Autorinnen, die einfach wunderschön schreiben können. Auch wenn mich die emotionale Wucht dieses Mal eher erdrückt als berührt hat, werde ich auch ihr nächstes Buch sofort ganz oben auf meinen Lesestapel packen.





Der Tag, an dem Barbara starb
von Richard Hooton
“Der Tag, an dem Barbara starb” spielt in einer englischen Kleinstadt und ist aus der Perspektive einer alten Dame geschrieben, die gemeinsam mit ihrem Enkel versucht, den Tod ihrer Nachbarin aufzuklären. Margaret Winterbottom lebt ihr halbes Leben schon in der gleichen Straße, liebt Kreuzworträtsel und knabbert seelisch immer noch am Verlust ihres Ehemanns Albert, der im vergangenen Jahr starb. Das Problem ist nur, dass Margarets Gedächtnis sie in letzter Zeit immer wieder im Stich lässt, und sich ihr Umfeld zusehends seltsam verhält und sich übermäßig um sie sorgt.
Ich bin zu dem Buch gekommen, weil ich das Thema sehr spannend finde. Die Idee, einen Kriminalroman aus der Sicht einer Demenzkranken alten Dame zu schreiben und so eine Perspektive zu würdigen, die normalerweise eher klein gehalten wird, finde ich mutig und schön. Gleichzeitig war ich sehr neugierig, wie ein Krimi funktionieren kann, bei dem die Erzählerin Dinge vergisst oder durcheinanderbringt und man sich so nie sicher sein kann, ob etwas tatsächlich geschehen ist oder nicht.
Den Kampf, eine Krankheit zu akzeptieren, die einem gefühlt raubt, worauf man sich immer verlassen konnte - das Gedächtnis und die Cleverness - finde ich sehr gut dargestellt. Immer wieder blitzt die “gesunde” Margaret hindurch, eine energische, clevere und furchtlose Frau, die bereits im Krieg ihren Beitrag geleistet hat. Und dann wieder ist sie orientierungslos, findet Sachen nicht wieder oder stellt Erinnerungslücken fest, die ihr Angst machen.
Das führt allerdings auch dazu, dass die Story relativ seicht dahin plätschert und der Krimi etwas in den Hintergrund gerät. Gerade den Beginn des Buches fand ich nicht sonderlich spannend und es hat mich eine Weile gekostet, um reinzukommen. Gegen Ende nahm es dann zwar Fahrt auf, hat mich aber alles in allem nicht ganz überzeugt.
4 Sterne gibt es trotzdem, weil ich das Thema und die Idee so gut finde.





One On One
von Jamie Harrow
“One on one” ist Jamie Harrows Debütroman und spielt am Rande des Basketballfelds, dort wo auch die Autorin (laut Klappentext) aufgewachsen ist.
Annie kehrt nach acht Jahren zu ihrer alten Universität zurück, um beim Basketball-Team als Social-Media-Managerin zu arbeiten und vor allem Videos rund um das Team zu drehen. Als Studentin hatte sie schon für das Team gearbeitet, dann aber aufgrund eines Vorfalls alles hingeschmissen. Ihr ehemaliger Kollege Ben arbeitet heute noch für das Team, er ist mittlerweile zum Datenanalyst aufgestiegen. Früher waren Ben und Annie ein gutes Team und bei der Arbeit kaum voneinander zu trennen. Privat hatten sie allerdings nie viel miteinander zu tun. Heute scheint nicht mehr viel davon übrig geblieben zu sein, Annie hat jedenfalls das Gefühl, dass Ben sie möglichst schnell wieder loswerden will und möchte sich auf gar keinen Fall näher mit ihm beschäftigen.
Nur doof, dass alle anderen Ben absolut toll finden und die Saison lang ist.
Ich hatte von Anfang an viel Spaß beim Lesen und habe den kleinen Ausflug ans College genossen. Das Buch liest sich leicht und flüssig und ist immer mal wieder mit einer Prise Humor gespickt. Annie ist zum Glück sehr selbstbewusst und liefert sich einige wirklich nette Dialoge mit Ben, bei denen das Lesen Spaß macht. Generell sind die Charaktere gut beschrieben und handeln mehr oder weniger nachvollziehbar. Besonders letzteres finde ich wichtig, da mir sonst oft zu viel unnötiges Drama entsteht.
An Stelle des Beziehungsdramas tritt hier ein ernstes Thema, das sich allerdings erstaunlich gut in die locker-flockige Rom-Com einfügt. Ich will hier gar nicht zu viel dazu schreiben, lest das Buch am besten einfach selbst!
Ach ja, und zum Thema Sports-Romance: ich finde die Autorin schafft es uns Leser:innen eine realistische Darstellung der Welt rund um ein College Basketball Team zu geben. Ich bin zwar keine Expertin, aber immerhin kam mir das alles plausibel vor und sehr viel realistischer als in vielen anderen Romanen.





Die Farbe des Schattens
von Susanne Tägder
“Die Farbe des Schattens” ist der zweite Band von Susanne Tägders Krimireihe mit dem Ermittler Arno Groth, der als “Aufbauhelfer Ost” Anfang der 90er Jahre im Nordosten Deutschlands zugange ist. Ich kenne Band eins noch nicht, habe davon aber beim Lesen absolut nichts gemerkt.
Wenn ich dieses Buch mit ein paar Worten beschreiben müsste, dann wäre das: Nüchtern, sachliche, aber spannende Ermittlungsarbeit - rundum gelungen.
Das Cover erzeugt schon eine etwas mulmig, düstere Atmosphäre, die sich dann in der Beschreibung der Szenen in der fiktiven Kleinstadt Wechtershagen fortsetzt. Kurz nach der Wende hat sich im Nordosten Deutschland alles verändert, Viele sind in den Westen abgehauen und eine gewisse Trostlosigkeit liegt über der Stadt.
Ein 11-jähriger Junge kommt eines Abends nicht nach Hause und die Suche beginnt. Schnell geht die Polizei von einem Verbrechen aus und versucht den Tathergang zu ermitteln.
Man muss gar nicht so viel zur Handlung erzählen - lest das Buch einfach ;-).
Susanne Tägder beschreibt die Ermittlungen passend zur schon erwähnten Gesamtstimmung: nüchtern, sachlich und irgendwie auch ein bisschen trostlos. Als Leser ist man den Ermittlern um Kommissar Arno Groth stets auf den Fersen, erfährt also nicht allzu viel mehr, als der Polizei bekannt ist. Nur bei kleineren Nebenhandlungen, wie die der im Klappentext erwähnten Taxifahrerin, haben wir Leser einen kleinen Vorsprung. Das verstärkt den Drang mitzuermitteln aber eher noch, als dass es Dinge vorweg nimmt.
Fazit: Wie schon gesagt, ein rundum gelungenes Gesamtpaket und einfach ein guter Krimi ohne viel Schnickschnack.





tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo
von Inka Friese
Das neue Buch aus der TipToi Reihe “Tiere im Zoo” kommt in gewohnt guter Qualität daher.
Besonders gefällt mir ja immer die Spiralbindung, was es den großen und kleinen Lesern erlaubt, das Buch flach auf den Tisch zu legen und mit dem Stift auf Entdeckungsreise zu gehen.
Die Texte und Tierstimmen sind informativ und vielfältig, wenn man sie denn anhört - gleichermaßen kann man auch genauso viel Spaß haben, mit dem Stift die verschiedenen Audiobeiträge zu entdecken und immer wieder abzuspielen ;-).
Auch ohne Stift kommt das Buch als liebevoll gestaltetes Bilderbuch daher. Die Illustrationen sind realistisch und wunderschön detailliert und laden auch so schon zum Entdecken ein.
Ich finde es sehr gut, dass das Thema Artenschutz und Vielfalt des Lebensraums so herausgearbeitet wird. Ich weiß, dass der Zoo an sich ein kontroverses Thema ist, aber meiner Meinung nach ist es immer noch eine prima Gelegenheit, den Tieren einmal etwas näher zu kommen. Wir sind jedenfalls große Zoo-Fans und deswegen gibt es von uns auch 5 Sterne!





Quarks. Das Journal, das dich schlauer macht
von Marspet Movsisyan; Redaktion Quarks
Die Macher des Quarks Instagram Kanals haben in diesem Buch das geballte Wissen aus der digitalen Welt in die analoge geholt.
Auf ca. 150 Seiten wird pro Seite ein neues Thema behandelt. Die Themen sind hochaktuell und aus dem Alltag der meisten Menschen gegriffen. Durch kleine Zeichnungen und Statistiken sorgfältig aufbereitet, wird man als Leser:in schnell und unkompliziert informiert. Von Zeitumstellung über Klimakrise oder ‘Teacup Dogs’ ist alles mit dabei.
Jede Seite besteht aus einem Informationsteil und einer kleinen Challenge oder einem Anreiz zur Selbstreflexion.
Von der Art her ist das Buch meiner Meinung nach eher an Jugendliche gerichtet. Gerade die Challenge-Teile haben mich als Erwachsene nicht hundertprozentig angesprochen. Die Texte hingegen fand ich überaus informativ und vor allem auch leicht zu lesen - also super für Zwischendurch, genau wie das digitale Pendant. Diese Kürze könnte auch Lesemuffel zu durchblättern animieren und damit wäre ein Ziel bereits erreicht: uns alle ein wenig mehr in die analoge Welt zu holen.





Holmes & Moriarty
von Gareth Rubin
Als ich “Holmes & Moriarty” entdeckt habe, war ich von der Idee begeistert, die beiden Erzfeinde zusammen arbeiten zu lassen und die Story aus den zwei unterschiedlichen Blickwinkeln zu erzählen.
Erzählt wird aus der Sicht von Watson (Assistent von Sherlock Holmes) und Moran (Assistent von Professor Moriarty. Die Sichtweisen und Erzählstile der beiden sind unterschiedlich und geben Einblick in ihre Denkmuster, beziehungsweise in die ihrer “Chefs”. Insbesondere die Ansichten von Moriarty sind dem Leser eher neu und somit, wie ich finde, sehr interessant.
Beim Lesen habe ich mich allerdings ziemlich schwer getan: Die teilweise ziemlich verschachtelten Sätze lassen sich nicht so leicht lesen. Ich musste immer mal wieder neu ansetzen und kam insgesamt recht schleppend voran.
Die Story an sich hat mir gut gefallen, aber der Aspekt des Zusammenarbeitens kam irgendwie zu kurz. Das Ganze entwickelt sich zuerst in zwei parallelen Handlungssträngen, in denen jedes Entwicklerteam für sich bleibt. Das wäre an sich nicht so schlimm, aber widerspricht meinen Erwartungen an das Buch und trübt meine Bewertung somit leider deutlich.
Als Fan von Sherlock Holmes Geschichten, würde ich das Buch aber trotzdem immer wieder lesen, wenn ich es entdecke. Und das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, weil es die Stimmung gut rüberbringt und die analytische Denkweise von Holmes und Moriarty unterstreicht.





Just for the Summer
von Abby Jimenez
Liebe Abby Jimenez, ich glaube, Sie haben einen neuen Fan gewonnen…
“Just for the Summer", eigentlich der dritte Teil der Royaume-Northwestern-Reihe, ist das erste Buch, das ich von Abby Jimenez gelesen habe. Es wird definitiv nicht das einzige bleiben. Beim Lesen des Interviews mit der Autorin, das in meinem Exemplar abgedruckt ist, habe ich mich ein kleines bisschen geärgert, die beiden ersten Teile nicht bereits gelesen zu haben. Falls ihr also die Möglichkeit habt, mit “Part of your World” anzufangen: dann wäre das ein guter Plan (unter der Voraussetzung, dass die beiden anderen Teile genauso gut sind wie dieser).
Justin und Emma stellen fest, dass sie anscheinend beide unter einer Art “Glücksbringer-Fluch” leiden: Jede Person, mit der sie sich verabreden, findet im Anschluss daran ihre große Liebe und ist innerhalb kürzester Zeit verheiratet. Sie beschließen, sich miteinander zu verabreden, um dem ein für alle mal ein Ende zu setzen. Emma arbeitet als Krankenschwester und nimmt für den Sommer eine Stelle im Royaume-Northwestern Krankenhaus in Minnesota an. Der Plan ist, dass sie sich in den sechs Wochen ein paar Mal verabreden und sich dann trennen, um jeweils bereit für die große Liebe zu sein. Problem 1: Emma und Justin verstehen sich von der ersten Sekunde an viel zu gut; Problem 2: Emma hat zum ersten Mal das Gefühl, sie könnte sich an die aktuelle Situation gewöhnen und nicht nach ein paar Wochen wieder an den nächsten Ort abhauen.
Das Buch hatte mich bereits auf Seite eins, als Justin sein “Problem” in einem Reddit-Post beschreibt und ab da wurde es nur noch besser. Vor allem Justin ist einfach ein herzensguter Mensch, der sich vor allem darum sorgt, dass es seinem Umfeld gut geht. Ich fand es wirklich schön, mal ein Buch mit so einer lieben Hauptfigur zu lesen, die sich kein bisschen um ihr Ego sorgt. Aber auch Emma und Maddy waren mir von Anfang an sympathisch und besonders die humorvolle Art ihrer Unterhaltungen macht wirklich Spaß beim Lesen. Dieser Roman ist eine dieser Geschichten, bei der ich mich wirklich zusammenreißen musste, nicht die komplette Nacht durchzulesen, sondern das Buch noch zu einer halbwegs vernünftigen Zeit aus der Hand zu legen.
Abby Jimenez ist wirklich eine humorvolle und wunderschöne Liebesgeschichte gelungen, die mit angenehm wenig Drama auskommt. Die Figuren verhalten sich in den meisten Fällen verständnisvoll und versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Zugegebenermaßen würde sich die eine oder andere Situation leichter lösen, wenn Menschen nur miteinander sprechen… Aber das ist im wirklichen Leben ja auch nicht anders.
Ich hab’s geliebt und werde mich jetzt auf den Rest der Reihe stürzen.





The One I Left Behind
von Piper Rayne
“The One I Left Behind” ist der Start in eine neue Kleinstadt-Serie des Autorinnenduos Piper Rayne.
Der ehemalige Football-Profi Ben zieht zurück in seine Heimatstadt und trifft dort auf seine große Jugendliebe Gillian, die eigentlich nichts mehr von ihm wissen will. Die alten Gefühle sind aber noch vorhanden und Ben bemüht sich mit zunehmendem Erfolg um Gillian.
Ich habe schon einige Bücher der Autorinnen gelesen und mag ihren Schreibstil (oder jedenfalls den der deutschen Übersetzung). Dieses Mal war ich immer mal wieder irritiert von einigen Formulierungen, insbesondere auch in den Szenen mit etwas mehr Spice. Auf gut deutsch hab’ ich es nicht so gefühlt.
Die Figuren und das ganze Kleinstadt-Setting mochte ich dafür sehr. Ich bin auch mal wieder großer Nebenfiguren-Fan - in diesem Fall Brooks und Lauren.
Ich bin nicht völlig begeistert, habe das Buch aber gern gelesen und freue mich auch auf den nächsten Teil der Reihe.
Wenn ihr Fans von kleinen Städten, ihren Bewohnern und vor allem der ganz großen Liebe seid, dann wird euch dieses Buch bestimmt gefallen.









