Der Tag, an dem Barbara starb

Der Tag, an dem Barbara starb

von Richard Hooton

€ 17,50

Taschenbuch

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Ein Fall für Margaret Winterbottom und ihren Enkel | So ein Ermittlergespann gab es noch nie!
2025 DTV
384 Seiten
210 mm x 136 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-26432-7

Hauptbeschreibung

Den Schlüssel zum Rätsel hat nur sie. Doch wo hat sie ihn hingelegt?

Margaret ist 89 und eine Institution in dem kleinen nordenglischen Dorf, in dem sie fast ihr gesamtes Leben verbracht hat. Einzig auf ihr ehemals gutes Gedächtnis ist in letzter Zeit wenig Verlass. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, nimmt die resolute Margaret die Dinge selbst in die Hand. An ihrer Seite: ihr cleverer Enkel James, 15, der ihrem Gedächtnis immer wieder auf die Sprünge hilft. Denn Margaret weiß: Barbara hat ihr kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Wenn sie sich nur erinnern könnte ...

Ein charmanter Cosy Crime und eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor und einem Schuss Melancholie

Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte

»Eine originelle Perspektive, einfühlsam erzählt.« Susanne Goga


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Taschenbuch
Ein Fall für Margaret Winterbottom und ihren Enkel | So ein Ermittlergespann gab es noch nie!
2025 DTV
384 Seiten
210 mm x 136 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Susanne Goga-Klinkenberg
978-3-423-26432-7


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Richard Hooton hat Englische Literatur studiert und als Journalist gearbeitet, bevor er in die PR wechselte. Für seine Kurzgeschichten hat er schon zahlreiche Preise erhalten, zudem stand er auf der Shortlist für den Bridport Prize und den Cambridge Prize. Er lebt in der Nähe von Manchester. Sein Debütroman 'Der Tag, an dem Barbara starb' ist von der Beziehung zu seiner eigenen Großmutter inspiriert, die an Alzheimer starb, als Richard ein Teenager war.

Susanne Goga-Klinkenberg lebt als Übersetzerin und Autorin in Mönchengladbach und ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und ist seit 1995 freiberuflich für verschiedene renommierte Verlage tätig. Für dtv hat sie unter anderem Chris Cleave, Wendy Walker und Jessica Barry übersetzt.

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21, 80337 München DE
E-Mail: produktsicherheit@dtv.de

ein außergewöhnliches Ermittler-Duo 2026-02-11 23:14:00
3,5 Sterne

Februar 2012: Barbara Jones, die Nachbarin der 89-jährigen Margaret Winterbottom, wird tot aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass sie erwürgt wurde. Und ihr Portemonnaie wurde gestohlen; ebenso wie von 3 anderen älteren Bewohnerinnen der Straße (auch von Margaret).
Da Barbara die beste Freundin von Margaret war und sie Angst hat, dass die Polizei nicht ordentlich ermittelt und die älteren Bewohner der Siedlung in Gefahr sind, macht sie sich gemeinsam mit ihrem Enkel James auf Spurensuche.

Anfangs tat ich mir mit dem Schreibstil etwas schwer; man liest aus Sicht von Margaret Winterbottom, die bereits 89 Jahre alt ist und beginnenden Alzheimer hat. Jedenfalls kann sie sich oft an Dinge nicht erinnern. Aber nicht nur aus jüngerer Vergangenheit; sondern auch Dinge, die ihr eigentlich in Fleisch und Blut übergegangen sein sollten, wie der Heimweg vom Supermarkt - denn sie lebt seit Jahrzehnten in diesem Haus. Und trotzdem hat sie sich verirrt und wusste den Weg nicht mehr.
Von diesen Problemen zu lesen, hat mich traurig gemacht und ich habe oft mit ihr mitgelitten, wenn sie selbst nicht mehr wusste, was los ist. Ebenso ihre vielen Zwiegespräche mit ihrem vor einigen Jahren verstorbenen Mann, die ihr Kraft geben.
Doch das Buch zeigt die Probleme im Alltag mit dieser Erkrankung auf. Man wird oft nicht ernst genommen, belächelt. Und es wird einem oft nicht geglaubt. Allen voran Margarets Tochter Shirley (was mich seeeehr betrübt hat) und der übergriffige Nachbar Mr. Braithwaite.

Andererseits ist da Margarets Enkel James, im 'schlimmsten' Teenageralter, der trotzdem zu seiner Granny hält; sie unterstützt und verteidigt. Irritiert hat mich hier nur der extrem große Altersunterschied zwischen den beiden.
Gemeinsam wollen sie das Rätsel um den Mord an Barbara Jones lösen, die in Margarets Siedlung wohnt. Niemand hätte ein Motiv (bzw. kein überzeugendes).
Und James möchte Margaret helfen, sich zu erinnern, worum sie kurz vor ihrem Tod von Barbara gebeten wurde.
Doch sie bringen sich auch in Gefahr; eine von Margaret verhasste Nachbarin bedroht sie und James wird festgenommen. Hier fand ich teilweise unglaubwürdig, dass sich die beiden nicht verteidigt haben und für ihre Unschuld eingestanden sind.
Manchmal ging es auch nicht weiter (vielleicht weil Margaret oft in der Vergangenheit versunken ist), das machte es etwas schleppend.

Die alte Dame und der Teenager sind gerade aufgrund ihrer Gegensätzlichkeiten ein super Ermittler-Gespann. James setzt auf moderne Technik wie bei CSI; Margaret eher auf herkömmliche Methoden wie Miss Marple. Dieses Zusammenspiel auf Augenhöhe hat mir besonders gut gefallen. Denn Margaret nimmt James ernst, obwohl er ein Teenager ist - und er wiederum seine Gran, obwohl sie sich nicht immer an alles erinnern kann.


Fazit:
Britischer Cosy Crime mit einem außergewöhnlichem Ermittlerduo: eine demente alte Dame und ihre Teenager-Enkel lösen das Geheimnis um den Mord an Nachbarin Barbara. Die (Alltags-)Probleme der Alzheimer-Erkrankung sind authentisch in einem Krimi verpackt; manchmal war es dadurch aber etwas schleppend und einige Dinge fand ich nicht schlüssig.
Generationsübergreifendes Ermittlerduo 2026-01-26 11:28:00
Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften. Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.
Generationsübergreifendes Ermittlerduo 2026-01-26 11:20:00
Die 89-jährige Margaret Winterbottom leidet an beginnender Demenz, unter Anderem spricht sie immer noch mit ihrem vor einem Jahr verstorbenen Mann Albert. Als im Haus gegenüber ihre beste Freundin Barbara ermordet wird, beginnt sie mit ihrem Enkel James zu ermitteln. Sie stoßen auf etliche Ungereimtheiten, geheime Briefe, falsche Alibis sowie auf Feindschaften. Allerdings weiß Margaret oft nicht, ob das von ihr Bemerkte der Wirklichkeit oder nur ihrer Einbildung entspringt.
Richard Hooton schreibt anfangs schwungvoll, dann etwas langatmig, aber am Schluss ermitteln James und Margaret doch noch mit frischem Wind, bis sie den Täter ausforschen. Durch die Krankheit Margarets wird man doch nachdenklich, auch der Umgang mit ihrer eigenen Familie, hält doch nur mehr James zu ihr. Ein cozy-crime mit viel Menschlichkeit.