Kundenrezensionen von Allesleser





Hedley Mill - Wo deine Träume leuchten
von Sophie Oliver
England, Northumberland 1965:
Laura Barrington hat es geschafft. Ihr Traum von der kleinen Familienweberei ist wahr geworden. Mit viel Fleiß und der Hilfe ihrer Mitarbeiter hat sie sich einen Namen gemacht, weit über die Grenzen ihres kleinen Dorfes hinaus.
Das Leben geht weiter, die Heringsfischerei steht vor großen Veränderungen und Lösungen müssen gefunden werden.
Laura und Fred müssen sich den Zeiten stellen und neue Wege beschreiten. Ihre Kinder werden langsam erwachsen und haben ihre eigenen Pläne für die Zukunft.
Es ist wieder sehr aufregend und auch spannend gewesen, den Alltag im Dorf mitzuerleben, die Entwicklungen der einzelnen Figuren und einen Blick in die Weberei zu werfen.
Ich fand es sehr interessant was man so nebenbei über Land, Leute und Wirtschaft erfahren hat. Das gab dem Buch Tiefe und ist ein Stück Zeitgeschichte.
Neben den bekannten Charakteren kamen auch ein paar Neue dazu, die für einigen Wirbel gesorgt haben.
Authentisch und fesselnd! Ein absolutes Leseerlebnis! Ich freue mich schon auf den dritten Teil!!!





Paradise Beach
von Dara Brexendorf
Ada, die Hauptfigur dieser Geschichte, leidet unter Endometriose. Eine Krankheit, die mir bis dato nicht bekannt war. Ich fand die Buchbeschreibung gut und wollte daher mehr erfahren.
Die Thematik fand ich interessant die Autorin hat das auch ganz gut in der Geschichte verpackt. So bekam man zwar einen informativen Einblick, aber so richtig warm geworden bin ich mit dieser Geschichte nicht.
Ada ist mir fremd geblieben. Sie ist eine Einzelgängering und lebt sehr isoliert. Was zum Teil auch an ihrer Krankheit lag. Ich konnte jedoch keine Verbindung zu ihr aufbauenund blieb eher ein unbeteiligter Beobachter. Es gab verschiedene Schauplätze, wie dern Nachbarn über ihr, die Rückblenden in die Kindheit und die Gegenwart. Aber es blieb alles etwas blass und sprunghaft. Ich habe mich da etwas schwer getan einen roten Faden zu finden.
Meine Erwartungen konnte die Geschichte nicht erfüllen. Ich bin mir aber sicher, dass sie ihre Leser finden wird.





Zeit der Freundinnen
von Tanja Huthmacher
Wundertütentage. Man weiß nie, was der Tag noch bringen wird, welche Überraschungen er bereithält.
So geht es auch den drei Frauen Julia, Helene und Sophie. Alte Freundinnen, neue Freundinnen. Alle drei haben Kinder, die das Haus verlassen, um die Welt zu entdecken, ihre Träume zu verwirklichen und ihre eigene Zukunft aufzubauen.
Die alltäglichen Aufgaben und Ereignisse, die das mit sich bringt wechseln ab mit den persönlichen Problemen rund um Ehe, Freundschaft und eigene Träume.
Es ist eher eine ruhige Geschichte, bei der manches etwas aufgebauscht wird, was letztendlich schnell vergeht. Verlustängste, Eifersucht und Geheimnisse beschäftigen die Frauen. Julia, die im ersten Band die Hauptrolle spielt, sucht immer noch nach ihrem Vater, der vor langer Zeit die Familie verlassen hat. Durch einen Zufall hat sie endlich eine Spur zu ihm gefunden. Nette Idee, aber für mich nicht ganz nachvollziehbar.
Die Autorin hat hier viele Dinge aufgegriffen und in ihrer Geschichte untergebracht, immer auch darauf bedacht den Themen und Redewendungen der Zeit gerecht zu werden. Mir war es manchmal etwas zu viel und macht die Figuren, allen voran Julia, in meinen Augen nicht immer sympathisch.
Ich hätte gerne mehr erfahren über die Ausbildung des Sohnes, dafür weniger über die manchmal unreifen Handlungen von Julia.
Wundertüten sind Geschmackssache, genau wie Geschichten. Mir hat hier der Pep gefehlt, das Mitreißende, das was mich ans Buch fesselt. Eine nette Geschichte, die bestimmt ihre Leser finden wird.





39 Grad
von Quentin Peck
Nach "Minus 22 Grad" wird es jetzt mit "39 Grad" richtig heiß!
Kriminalkommissar Lukas Johannsen beschäftigt immer noch der Fall der getöteten Sandra Hanka, der nicht aufgeklärt werden konnte. Der sogenannte Puppenmörder ist immer noch auf freiem Fuß. Aber bevor er sich weiter damit beschäftigen kann, tritt ein neuer Mord ins Visier der Ermittler.
Eine ermordete junge Frau in einem Abriss, drapiert in einem weißes Kleid, mit einem unnatürliches Lächeln im Gesicht:
Schnell wird klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der Lukas in sein grausames Spiel involviert. Wer ist er und was ist sein Motiv? Lukas macht sich mit Berit und einem Kollegen auf die Suche nach dem Mörder und gerät selber immer mehr in dessen Visier.
Der zweite Band ist genauso spannend und nervenaufreibend wie der erste. Der Autor erzählt aus drei verschiedenen Blickwinkel,, die das Kopfkino entfachen, die Neugier wecken und einen direkt mitnehmen an die verschiedenen Orte. Es gibt kleine versteckte Hinweise, die zur Lösung führen, wenn man genau hinschaut.
Die Mischung aus psychologischen Abgründen, kleinen Begebenheiten und Begegnungen, persönliche Einblicke in Lukas Privatleben, Hoffnung, Trauer, Liebe und Leid, machen den Thriller perfekt. Einen großen Teil tragen natürlich auch die verschiedenen Figuren dazu bei. Jede ist auf ihre Art besonders und passt perfekt ins Geschehen!
Wer auf besondere Thriller steht, die unter die Haut gehen, der sollte sowohl diesen hier lesen, wie auch den ersten Band!!! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!!!





Die Psychopathin - Wer manipuliert dich wirklich?
von Rose Klay
Das ist ein Thriller, bei dem am Anfang schon die Endszene steht und man gespannt ist, was im nächsten Moment passieren wird.
Aber bis zum Epilog ist es noch ein langer Weg und der offenbart, wie es dazu kam.
Ein Thriller, bei dem man nie sicher sein kann, was hier wirklich vor sich geht.
Wer manipuliert wen? Was hat es mit all den Kleinigkeiten auf sich, die sich Karolin nicht erklären kann?
Es gibt spannende Momente, merkwürdige Ereignisse, viele ungeklärte Fragen und bleibt bis zum Schluß offen, was dahinter steckt.
Die Charaktere fand ich sehr durchwachsen. Von nett über anstrengend bis hin zu schwer durchschaubar war alles dabei.
Unterhaltsam und gut lesbar geschrieben, sorgt das Buch für aufregende Lesestunde.





Hedley Mill - Wohin der Weg dich führt
von Sophie Oliver
England, 1954:
Laura Hedley kehrt in das Heimatdorf ihres Vaters zurück. Craster an der rauen Nordseeküste, ein Ort in dem der Fischfang dominiert und an dem sie wie ein Fremdkörper wirkt.
Sie möchte die alte Weberei ihrer Vorfahren wieder zum Leben erwecken, Tweedstoffe herstellen und sich damit einen Namen machen.
Mir hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefallen!
Die Autorin schafft es, dass man mitfiebert und Laura nicht von der Seite weichen möchte.
Sie ist eine starke Frau, die ihren Weg geht und dem Dorf den Glanz der neuen Zeit näher bringt.
Viele interessante Charaktere, eine sich langsam anbahnende Liebesbeziehung, Intrigen und jede Menge interessante Einblicke in ihre Arbeit machen diese Geschichte zu einem echten Leseerlebnis!





Der Weg des ewigen Winters
von Niilo Sevänen
Mit dem ersten Band dieser Reihe öffnet der Autor uns eine Tür in die Vergangenheit, in eine Welt voller Kälte, Gefahren und Abenteuern.
Konstantinopel um 1000 vor Christus. Die Welt ist seit sieben Jahren mit Eis und Schnee überzogen, die weiße Hexe und andere Gestalten und Monster verbreiten Terror unter der Bevölkerung.
Mitten drin ist Hella, ein kleines Mädchen, von Geheimnissen umgeben und auf der Flucht vor verschiedenen Jägern.
Eine spannende, bildgewaltige Geschichte mit verschiedenen interessanten Charakteren. Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, die Stück für Stück offenlegen, um was es hier geht.
Während man einerseits Einblicke in das Leben von Kaiserin Theophanu bekommt, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist, begleitet man andererseits Orpheus, Skadi, Hella und den Fuchs. Ihre Geschichten führen irgendwann zusammen, aber noch bleibt vieles im Verborgenen.
Sehr beeindruckend waren Hellas Träume, die in die Tierwelt führen. Sie haben etwas märchenhaftes, etwas magisches an sich und geben zwischendurch Hinweise auf das Geschehen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist fesselnd und sehr spannend geschrieben. Man bekommt nach und nach mehr Einblicke ins Geschehen, in die Vergangenheit der Figuren und begibt sich mit ihnen auf eine gefährliche Reise. Dabei entwickeln sie sich weiter und überraschen manchmal.
Aufregend, mystisch, auch mal humorvoll, hat der Autor hier eine komplexe Geschichte zum Leben erweckt.
Auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt!





Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln
von Henrik Siebold
Aufregende Detektivromane stehen gerade ganz oben auf der Lese-Wunschliste unserer Kinder.
Dafür geht es dieses Mal etwas weiter weg. Gemeinsam mit Ben und seinen Eltern reisen wir nach Japan!
Die große Schrift, wenig Text und die vielen farbigen Bilder sind genau richtig für Leseanfänger. So stellen sich schnell Leseerfolge ein und diese Geschichte wird zum Erlebnis.
Neben der aufregenden Geschichte rund um den Schatz zeigt der Autor hier vor allem, dass Kinder sich auch ohne viele Worte verstehen. Die beiden Jungs schließen schnell Freundschaft und Ben lernt so ganz nebenbei einiges über Land, Leute und japanisches Essen.
Das Buch vermittelt Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.
Passend zur Geschichte gibt es Illustrationen im Manga-Stil. Das macht es noch ein bisschen authentischer und hat den Kinder gut gefallen.





Einfach Sunny
von Graf Maren; Vieweg Olivia
Sunny.
Schon das Buchcover verbreitet gute Laune und der Name kommt hier voll zur Geltung! Frisch, fröhlich, farbenfroh! Da bekommt man sofort Lust zu lesen.
Es handelt sich hier um eine tolle Detektivgeschichte für Jungs und Mädchen, die etwas anders ist.
Sunny ist ein fröhliches, selbstbewusstes Mädchen, dass sich zu "professionellen Sachen-Sucherin" ernannt hat. Wenn Hilfe benötigt wird, dann ist sie zur Stelle!
Eine kindgerechte Geschichte, die ihre Buchfiguren gut in Szene setzt und sie authentisch agieren lässt. Mitten aus dem Leben gegriffen, findet sich hier bestimmt der ein oder andere wieder.
Alltägliche Themen, die Kinder beschäftigen wurden in diese lustige und aufregende Geschichte eingewoben. Sie bieten damit auch die Möglichkeit sich damit auseinanderzusetzen und darüber zu reden.
Uns hat das Buch sehr gut gefallen!





Nur Gundula gärtnerte giftiger
von Dany R. Wood
Wer Familie Bakes einmal kennengelernt hat, der kommt an keiner neuen Geschichte von ihnen vorbei!!!
Der Dorfbulle Jupp, der sich auch hier wieder in einen neuen Fall hineinkniet und alles gibt, um ihn zu lösen, hat jede Menge um die Ohren. Er muss nicht nur einen vermeintlichen Mörder entlarven, er muss sich auch mit seiner Familie auseinandersetzen. Oma Käthe ist im Anmarsch sein hochbegabter neuer "Enkel" treibt ihn in den Wahnsinn und seine bessere Hälfte Inge versteht die Welt nicht mehr.
Wer hat den Alfred auf dem Gewissen? Verdächtige gibt es einige, denn seine Frau hat es sich mit allen Nachbarn verscherzt. Aber warum wurde sie dann nicht zur Zielscheibe?
Ein Krimi, der einen direkt mitreißt, der lustig ist, aber auch seine spannenden Seiten hat. Die Charaktere, wiederkehrende und neue sind alle einzigartig und auf ihre Weise interessant. Jupp ist nicht auf den Mund gefallen und gibt gerne seine Meinung kund. Manchmal etwas...speziell.
Mit jeder Menge Wortwitz und Situationskomik geht es durchs Buch, herrlicher Lesespaß, der für jede Menge Humor sorgt. Wenn Jupp ermittelt, analysiert, forscht, kontert oder Vermutungen aufstellt, dann ist Lachen vorprogrammiert.
Für mich war Band 7 ein Zufallsfund, aber schon nach einem Teil war ich ein Fan dieser Krimireihe und freue mich über jeden neuen Band, der in mein Bücherregal einzieht.
Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!!!









