Kundenrezensionen von clematis





Föhrer Morgen
von Hanna Paulsen
Celine wird von ihrem Kollegen und Partner für eine Jüngere verlassen. Aus Mangel an Stellen für Deutsch- und Kunstlehrer in Hamburg lässt sie sich kurzerhand auf die Insel Föhr versetzen. Doch dort trifft sie auf einen ehemaligen Schüler, der ihr einst seine Liebe gestanden hat. Ihren Prinzipien gemäß hält sie den jungen Mann auch drei Jahre später noch auf Distanz.
Die schöne Insel Föhr, lebendige Beschreibungen und etliche bekannte Figuren aus früheren Erzählungen lassen auch diesen Roman von Hanna Paulsen zu einem vergnüglichen Leseurlaub auf Föhr werden. Stimmungsvoll und lebendig erzählt die Schriftstellerin von zerbrochenen Partnerschaften, neuen Wegen und unumstößlichen Prinzipien, von wahren Freundschaften und heimlichen Liebesbekundungen. Aufgestaute Schuldgefühle und süße Friesentorten leiten über zu frisch gedeckten Reetdächern, das Ende schürt die Neugierde auf eine baldige Fortsetzung.
Warmherzige Worte sowie komplizierte Beziehungsmuster, das Hin und Her zwischen vernünftigen Prinzipien und einem wilden Herzen sorgen für reichlich Abwechslung auf den viel zu schnell gelesenen 240 Seiten. Mir hat’s wie immer sehr gut gefallen! Empfehlung für Freunde der Nordfriesischen Inseln und knisternder Romantik.





Silberküste
von Alexander Oetker
Im verschneiten Winterwald findet ein Spaziergänger die Leiche der hiesigen Gemeindekrankenschwester. Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um Mord handeln muss. Kurz vor Weihnachten, im kältesten Dezember, den Luc Verlain kennt, ist er rätselhaften Todesfällen unter den Bewohnern der Silberküste auf der Spur.
Mit viel Atmosphäre, typischen Gerichten und der passenden Portion an Privatem entführt uns Alexander Oetker wieder einmal in den Südwesten Frankreichs, nach Aquitanien, und beschert uns wunderbare Stunden mit seinen charismatischen Ermittlern. Neben der aktuellen Krimihandlung gibt es noch Vergangenes aufzulösen, weshalb Kenntnisse der Vorgängerbände hilfreich, aber nicht zwingend nötig sind. Die bildhaften Beschreibungen des Schriftstellers sind legendär, der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn zur Lösung des Problems werden umstrittene Wege beschritten. Klirrende Kälte und tief verschneite Felder erschweren einen raschen Abschluss, ob sich alles noch vor dem Weihnachtsfest ausgehen wird?
Spannende Szenen und lieb gewonnene Figuren lassen auch diesen Fall zu einem wahren Lesevergnügen werden! Hier passt einfach alles perfekt zusammen, wird von Alexander Oetker bestens in Worte gegossen, weshalb ich auf noch viele Begegnungen mit Luc Verlain, sein Team und seine Familie hoffe.





Eine zu viel
von Samantha Hayes
Nach dem Tod ihres Ehemannes Ray plant Connie ein großes Familientreffen in einem Ferienhaus mitten in den schottischen Highlands. Ihre drei Töchter samt Familien sollen über das Testament in Kenntnis gesetzt werden. Aber statt einer friedlichen Zusammenkunft kommt es zu Misstrauen und Zwistigkeiten.
Aus unterschiedlichen Perspektiven wird das Geschehen betrachtet, im zweiten großen Teil blendet Samantha Hayes 40 Jahre zurück, um wesentliche Informationen in die Handlung einzubetten. Wieder zurück in der Gegenwart, geht es Schlag auf Schlag mit Wendungen, derer es dann fast zu viele sind, leider leidet darunter auch die Glaubwürdigkeit. Die Konflikte innerhalb der Familie werden anschaulich dargelegt, die Spannung wird Schritt für Schritt aufgebaut, sodass das gesamte Ausmaß des Dramas am Ende ans Licht kommt. Aufgrund der recht unnahbaren Figuren hat mich der Roman dennoch nicht so gefesselt wie vom Klappentext erwartet.
Ein Familienschauspiel im abgelegenen Bergland, das durchaus noch aufregender hätte sein können, aber dennoch für solide Unterhaltung sorgt.





Sommer im Seehaus
von Eva Grübl
Katharina erkrankt mit 66 Jahren an Demenz, es ist Manuel, ihr Enkelsohn, der die Veränderungen als Erster bemerkt. Ihre drei Töchter haben kaum Kontakt zueinander und müssen nun überlegen, wie sie mit der fortschreitenden Krankheit ihrer Mutter umgehen sollen. Ein Treffen im Ferienhaus am Wolfgangsee, wo die Familie glückliche Tage erlebt hat, bringt ungeahnte Tatsachen aus der Vergangenheit ans Licht. Nicht nur die Demenz beraubt Katharina ihrer gewohnten Freiheit, auch in jungen Jahren ist Freiheit ein ganz großes Thema.
Berührende und einfühlsame Worte wählt Schriftstellerin Eva Grübl, um die Demenzerkrankung von Katharina den Lesern anschaulich und ohne Effekthascherei näherzubringen. In den ersten Kapiteln lernen wir die wesentlichen Figuren kennen, erfahren, wie Katharina ihre Vergesslichkeit einerseits dem Alter zuschreibt, andererseits mit Kalendereinträgen und Merkzetteln geschickt vor anderen verbirgt. Aber nicht nur die sympathische Großmutter leidet unter Problemen, auch ihre Töchter kämpfen mit kleineren Alltagssorgen und schwerwiegenderen Problemen, wodurch der siebzehnjährige Manuel früh erwachsen werden und Verantwortung übernehmen muss. Je weiter wir in diese taktvoll erzählte Geschichte eintauchen, umso mehr tun sich verblüffende Neuigkeiten auf, die Stück für Stück verstehen lassen, warum jede einzelne Person zu der geworden ist, die sie ist, warum die Familie im Laufe der Zeit so auseinandergedriftet ist. Der Wechsel zwischen den Zeiten, die Szenen in der DDR, die Authentizität aufgrund eingehender Recherche, die Puzzlesteine sind ausgewogen ausgelegt und verleihen dem eher ruhigen Roman eine ganz besondere Spannung.
Natürlich bleiben gegen das Ende hin einige Fragen offen, welche nun meine Neugier wecken, wie es beim „Wiedersehen im Seehaus“ wohl weitergehen wird. Absolute Leseempfehlung, wenn man sich für Demenz, Familiengeheimnisse und das Leben in der DDR in den 1970er/1980er-Jahren interessiert!





Der Totengräber und der Orden des Teufels
von Oliver Pötzsch
„Der November war der perfekte Monat für die Jagd, …“ [kindle, Pos. 2557] und tatsächlich ereignen sich im November 1896 bizarre Mordfälle, welche von Inspektor Leopold von Herzfeldt aufgeklärt werden sollen. Die Hauptstadt der Monarchie ist in Aufruhr, denn Zeitungsmeldungen zufolge geht es um satanische Messen und Tote mit durchtrennter Kehle und herausgeschnittenen Zungen und Herzen. Wer, wenn nicht das illustre Dreigespann Inspektor Leopold von Herzfeldt, seine Verlobte, Reporterin Julia Wolf und August Rothmayer, seines Zeichens Totengräber am legendären Wiener Zentralfriedhof, kann hier für Klarheit im Herbstnebel sorgen?
Die Atmosphäre in der königlich und kaiserlichen Monarchie ist auf grandiose Weise eingefangen, die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie nie. Hervorragend sind die einzelnen Figuren herausgearbeitet, egal, ob „Haupt-“ oder „Neben-“Rolle, jeder Auftritt ist meisterlich in Szene gesetzt und so realistisch, als hätte sich das alles tatsächlich vor Pötzschs Augen abgespielt, um nur noch von ihm niedergeschrieben zu werden. Als besondere Raffinesse begegnen wir sogar dem Psychoanalytiker Sigmund Freud. Von den Schauplätzen her verschlägt es uns diesmal in die noble Wieden und nach Favoriten, wo sich zwischen Ziegelböhm und Sandlern angeblich der Teufel umtreibt, ja, sogar nach Pressburg führt die Reise, welche 1896 eine der wichtigsten Städte in Ungarn war. Eine Reihe von historisch interessanten Details verpackt der brillant formulierende Schriftsteller wie zufällig ins Geschehen, die zunehmende Ausländerfeindlichkeit, der Judenhass, die in Österreich verbotenen Freimaurer, Satanismus, Anarchie und vieles mehr begründen die besondere Stimmung, welche noch verstärkt wird durch den tristen November mit „leisem Regen und Nebel, der in Schwaden an den schäbigen Mietskasernen vorbeizieht“ [kindle, Pos. 2557]. Ob die dargestellten Lebensumstände auf Parallelen zur heutigen Zeit hinweisen wollen? Die damaligen Krisenherde sind jedenfalls augenscheinlich, die politische Stimmung sogar - oder vielmehr gerade - in Kreisen der Polizei aufgeheizt und offen antisemitisch. Wie passen da die Logen der Freimaurer ins Bild? Große Geheimnisse, Teufel mit Pferdefüßen und allerlei Persönliches rund um Leopold und Julia bieten fulminante Unterhaltung bei diesem fünften Fall für Herzfeldt.
Die herausragende Atmosphäre des ausklingenden 19. Jahrhunderts, die Brisanz der Bluttaten, die logische Handlungsabfolge und nicht zuletzt die gekonnte schriftstellerische Umsetzung ist auch diesmal mehr als überzeugend. Ohne Übertreibung ist „Der Totengräber und der Orden des Teufels“ der beste Krimi, den ich bislang in diesem Jahr gelesen habe. Dafür kann es nur eine Leseempfehlung geben, für höchsten Genuss selbstverständlich nach den vier Vorgängerbänden!





Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten
von Rebekka Eder
Die Elbinsel Finkenwerder besteht im Jahre 1892 aus zwei Welten, nämlich Hamburg und Preußen, aber dazwischen liegt noch ein verborgenes Kleinod, ein verlorener Apfelgarten. Hierhin zieht es die junge Vollhöfnerin Kea Loop immer wieder, wenn sie an ihre verstorbene Mutter denkt und deren einzigartige Äpfel nachzüchten möchte. Allerdings wächst der heiß ersehnte Sämling jenseits des Zaunes, auf der Seite der verfeindeten Rentfelds. Als Kea dem dort dienenden Häusling Kristen begegnet, zeigt sich, dass auch zwischen den Menschen auf Finkenwerder trennende Welten existieren.
Voller Liebe für Details und mit viel Gefühl schreibt Rebekka Eder diesen wunderbaren Roman, der tatsächlich auf einigen wahren Tatsachen beruht, auch wenn Kea und Kirsten ihrer Phantasie entsprungen sind. Die historischen Gegebenheiten samt der schrecklichen Choleraepidemie hat es wahrlich so gegeben, die Erzählung rund um die überaus interessanten geschichtlichen Informationen ist bestens darum herum gewoben. Schnell findet sich der geneigte Leser mitten im Geschehen wieder, was wohl an der bildhaften und fesselnden Schreibweise der Schriftstellerin liegt. Die Klassenunterschiede zwischen Kea und Kirsten könnten größer nicht sein, die Schwierigkeiten scheinen immer mehr zu werden, bis Kea auf ein altes Geheimnis stößt. Die Spannung steigt weiter an – und endet mit einem bösen offenen Ende, sodass ich sicher nicht die Einzige bin, die sich eine baldige Fortsetzung dieses Zweiteilers wünscht.
Wer sich gerne in längst vergangene Zeiten zurückversetzen lässt und herbe Elbluft atmen möchte, der wird sich hier so richtig wohlfühlen! Leseempfehlung!





Der Seegasthof – Wo der Traum beginnt
von Linda Winterberg
Amrei wächst am idyllischen Chiemsee auf, schon früh hilft sie ihrer Großmutter Resi in der Küche des familieneigenen Gasthofes, welcher bekannt ist für seine köstlichen Dampfnudeln. Wie es im Jahre 1896 so üblich ist, hält der Vater bereits Ausschau nach einem passenden Ehemann für Amrei, ein gesellschaftlicher Aufstieg wäre durch eine gute Partie am See natürlich wünschenswert. Aber es soll anders kommen als geplant …
Die wunderbare Kulisse rund um den Chiemsee, die lebendigen Figuren und die fesselnde Handlung ziehen den Leser sogleich in ihren Bann, der aufregende Roman bietet von der ersten bis zur letzten Seite beste Unterhaltung. Im Mittelpunkt steht Amrei, aber auch die Gedanken- und Gefühlswelt aller anderen Personen ist in jeder Zeile spürbar und versetzt mich schnell in die Welt des ausklingenden 19. Jahrhunderts, als die Frauen noch von Vätern und Ehemännern abhängig waren, sich möglichst still in ihr Schicksal fügen sollten, um eine gute Ehefrau und Mutter zu sein. Auch Amrei soll einen jungen Mann heiraten, der ihr tiefst zuwider ist, aber sie versucht zumindest den Kampf. Ob dieser wie ein winterlicher Schneesturm zu bewältigen ist? Linda Winterberg erzählt alles mit beeindruckender Lebendigkeit und weckt schon jetzt Vorfreude auf die Fortsetzung.
Am Seegasthof ist es nicht immer einfach, besonders mit der mürrisch blickenden Großmutter Resi oder dem Vater, der in einem reichen Halodri einen optimalen Heiratskandidaten sieht, aber fort von hier möchte man dann halt auch wieder nicht. Als Leserin fühle ich mich rundum wohl bei den Bachingers und würde am liebsten sofort eine von Oma Resis kaiserlich-königlichen Dampfnudeln kosten. Empfehlung!





The Faraway Hostel
von Sofia Selma
Das Pinkies ist ein chaotisches, aber gemütliches Hostel, zudem mit Aussicht zum See. Als reiche Investoren das Nachbargrundstück kaufen, um ein modernes Hotel zu errichten, muss Kat in Erfahrung bringen, ob ihr Seeblick in Gefahr ist. Zu diesem Zweck bucht sie inkognito eine Outdoor-Tour beim berechnenden Sohn dieser Unternehmer und kommt drauf, dass nicht alles so ist, wie es scheint.
In lockerer Abfolge wird aus der Sicht von Kat und Lian erzählt, wobei ich eher mit Kat als mit Lian mitfühlen konnte beim Lesen. Beide haben es nicht leicht mit ihren Familien, können ihre Ziele nicht so umsetzen, wie sie es sich vorstellen. Die Geschichte braucht ein wenig, bis sich eine gewisse Spannung aufbaut, das Flair Neuseelands fließt nur bedingt in die Handlung mit ein, da hätte ich gerne noch mehr erfahren bei den Landerkundungstouren. Selmas Schreibstil ist flüssig und passt zum jugendlichen Alter der Hauptfiguren, diese bleiben aber trotz detaillierter Beschreibungen eher distanziert. Zudem hätte es ruhig mehr knistern dürfen, sobald Kat und Lian aufeinandertreffen, die Wende vom Feind zum Freund geht fast ein bisschen zu schnell. Dennoch wird am Ende alles schön aufgelöst, finden sich passende Lösungen, welche Aussichten bieten für die Zukunft.
Eine Geschichte mit interessanter, weil ungewöhnlicher Thematik, die aber durchaus mehr Gefühl zeigen könnte. Gerne drei Sterne.





Bretonischer Glanz
von Jean-Luc Bannalec
In Roscoff, in der nördlichen Bretagne, findet das alljährliche Krimifestival statt. Als eine Leiche gefunden wird, ruft man aus mehreren Gründen Kommissar George Dupin zu den Ermittlungen in das Küstenstädtchen. Es bleibt nicht nur bei der einen Toten, die Aufklärung wird zu einem sehr persönlichen Unterfangen.
Voller Atmosphäre durch den rustikalen Charme des Ortes Roscoff nimmt einen die Krimihandlung schnell gefangen. Detaillierte geografische und kulinarische Einzelheiten bringen dem Leser die Besonderheiten dieser Gegend nahe, die typischen milden Zwiebeln mit ihrer rosa Farbe wecken Lust auf die schmackhaften Gerichte, welche daraus zubereitet werden. Leichen und Motive gibt es bald mehrere, ein Schriftsteller und politische Kontroversen sorgen für Abwechslung und lebendige Szenen, ein wenig aus Dupins Privatleben lockert das Ganze noch zusätzlich auf. Durchaus interessante Informationen zu diesem „britischsten aller bretonischen Häfen“ erhält man beim Lesen, die Denkansätze im Rahmen der Polizeiarbeit sind plausibel. Am Ende jedoch scheint das tatsächliche Tatmotiv nicht wirklich überzeugend, wodurch die Geschichte insgesamt ein wenig leidet.
Das typische Flair und viel Lokalkolorit verleihen auch diesem fünfzehnten Band der Dupin-Reihe seine besondere Stellung, unterhaltsame Lesestunden sind garantiert, weshalb ich bestimmt auch beim nächsten Fall dabei sein möchte.





Eisfeld - Fleisch und Blut
von Steffen Weinert
Magnus Haub, Sohn einer bekannten Fleischhauerfamilie, wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Während ringsum Weihnachtsvorbereitungen getätigt werden, muss Mara Eisfeld von der 9. Mordkommission Berlin herausfinden, weshalb der reiche Unternehmerspross das Zeitliche gesegnet hat und sticht damit in ein Wespennest, das alte Dramen zum Vorschein bringt.
Vielschichtig ist dieser Krimi angelegt, Fehden zwischen Vegetariern, Umweltschützern und eingefleischten Tierproduzenten könnten ebenso zum Mord geführt haben wie innerfamiliäre Zwistigkeiten oder andere Motive. Aus den kargen Hinweisen zimmert Mara ein logisches Konstrukt an unterschiedlichen Möglichkeiten, um doch immer wieder zu erkennen, dass die Lücken nicht geschlossen werden können. Hartnäckige Ermittlungen führen aber klarerweise irgendwann zum Erfolg.
Mit seinem flüssigen Schreibstil zieht Weinert den Leser flott von einem Kapitel zum nächsten, weckt Neugierde, stiftet zum Miträtseln an. Irgendwie fehlt diesem dritten Band aber doch stellenweise der „Biss“, den man von den beiden Vorgängerbänden her schon kennt. Vielleicht liegt die – für mich – fehlende knisternde Stimmung auch an der Jahreszeit – während Mara friert und über eisige Fahrbahnen schlittert, steigt nach dem Erscheinen dieses Krimis das Thermometer weit über 30 Grad. Egal, die Hintergründe werden schlüssig aufgeklärt, Mara und ihr Partner wieder sehr lebendig und glaubwürdig dargestellt.
Wer Krimis mit einer ebenso liebenswerten wie unkonventionell agierenden Hauptfigur sucht, der sollte sich die Reihe „Eisberg“ ansehen. Trotz kleiner Kritikpunkte ist auch Band 3 mit den befremdlichen Einblicken in ein Familienunternehmen lesenswert.









