Kundenrezensionen von flyingmouse88





Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
von Sasha Peyton Smith
„The Rose Bargain“ hat mich ein bisschen zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits hatte das Buch definitiv diesen Sog, durch den man immer weiterlesen möchte – vor allem wegen der vielen Intrigen, Geheimnisse und Wendungen. Gerade zum Ende hin wurde es richtig spannend und stellenweise auch überraschend düster.
Vom Setting her musste ich sofort an eine Mischung aus Bridgerton und Fantasy denken. Das passt auch optisch perfekt zum Buch, denn Cover und Farbschnitt sehen wirklich wunderschön aus und machen im Regal einiges her.
Mit der Geschichte selbst hatte ich aber zwischendurch auch meine Schwierigkeiten. Die Handlung wirkt stellenweise so, als hätte das Buch unglaublich viele Ideen gleichzeitig unterbringen wollen. Dadurch passieren manche Entwicklungen sehr schnell, besonders bei den Figuren und der Romance. Einige Gefühle oder Entscheidungen kamen für mich nicht ganz natürlich rüber, sondern eher so, als müssten sie passieren, damit der Plot weiterläuft.
Auch die Protagonistin war nicht immer leicht für mich. Teilweise wirkte sie ziemlich naiv und hatte in kritischen Situationen fast schon zu viel Glück, wodurch manches etwas konstruiert wirkte. Trotzdem mochte ich, dass das Buch immer wieder kleine Hinweise streut und nicht alles direkt erklärt.
Der Schreibstil hat für mich gut zur Atmosphäre gepasst: am Anfang eher leicht und verspielt, später deutlich intensiver und rauer. Nur bei den Beschreibungen hätte ich mir manchmal mehr Orientierung gewünscht, weil ich mir manche Szenen schwer vorstellen konnte.
Insgesamt kein absolutes Highlight für mich, aber trotzdem ein unterhaltsamer Romantasy-Auftakt mit spannenden Ansätzen und starkem Finale. Wer etwas Lockeres mit Drama, Fantasy und Intrigen sucht, dürfte hier definitiv Spaß haben.





Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge
von Patricia Mennen
Als das Buch angekommen ist, wurde es bei uns direkt begeistert ausgepackt. Mein Sohn ist total fahrzeugverrückt und saß sofort mit großen Augen da, um jede einzelne Seite anzuschauen. Besonders die vielen Klappen fand er richtig spannend – ständig gab es etwas Neues zu entdecken. Das Highlight war aber eindeutig das große Poster. Das wollte er direkt stolz in seinem Zimmer aufhängen.
Mir gefällt besonders, dass das Buch nicht nur schön gestaltet ist, sondern auch wirklich viel Wissen vermittelt. Es gibt unglaublich viele verschiedene Fahrzeuge zu entdecken, auch solche, an die man erstmal gar nicht denkt. Die Seiten sind liebevoll illustriert und die Texte kurz genug, damit Kinder interessiert bleiben, aber trotzdem viel lernen.
Außerdem merkt man sofort die gute Qualität. Die dicken Seiten sind perfekt für Kinderhände und halten auch häufiges Anschauen locker aus.
Für uns ist das eines dieser Bücher, die nicht nur einmal angeschaut werden und dann im Regal verschwinden. Mein Sohn holt es immer wieder hervor und entdeckt jedes Mal erneut etwas Interessantes. Gerade für kleine Fahrzeugfans wirklich eine tolle Sache.





Wenn liebe Waschbären wütend sind
von Sandra Grimm
Das Buch schafft es auf eine sehr liebevolle und kindgerechte Weise zu zeigen, dass Wut und andere starke Gefühle ganz normal sind – und dass jeder anders damit umgeht. Der kleine Waschbär probiert unterwegs verschiedene Möglichkeiten aus, mit seiner Wut klarzukommen, und genau das fand ich besonders schön: Es gibt hier nicht die eine perfekte Lösung. Manche Dinge helfen, andere eben nicht – und auch das darf sein.
Die Geschichte wirkt warmherzig, ehrlich und nahbar. Besonders gelungen fand ich, dass die Tiere alle ihren ganz eigenen Charakter mitbringen und unterschiedliche Wege zeigen, mit Emotionen umzugehen. Dadurch entstehen viele schöne Gesprächsanlässe mit Kindern. Vor allem die Botschaft, Gefühle anzusprechen und Konflikte zu klären, wird ganz natürlich vermittelt, ohne belehrend zu wirken.
Auch optisch ist das Buch ein Highlight. Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet, voller Persönlichkeit und mit viel Liebe zum Detail. Gleichzeitig macht die stabile Verarbeitung einen sehr hochwertigen Eindruck – perfekt für kleine Kinderhände.
Für mich ein rundum gelungenes Bilderbuch über große Gefühle, das nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen einiges mitgeben kann. Absolute Empfehlung!





Emmis großes Campingabenteuer
von Esther van den Berg
Emmis großes Campingabenteuer hat mich beim Vorlesen sofort begeistert. Die Geschichte fühlt sich warm, lebendig und richtig gemütlich an. Besonders schön fand ich, dass das Thema Camping einmal aus einer ganz anderen Sicht erzählt wird – mit kleinen Tieren, die ihren Urlaub auf unglaublich kreative Weise erleben. Da wird aus Alltagsgegenständen plötzlich ein Zuhause auf Rädern und überall auf den Seiten gibt es liebevolle Kleinigkeiten zu entdecken.
Emmi selbst ist eine neugierige und aufgeweckte kleine Maus, mit der Kinder schnell mitfiebern. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden erlebt sie typische Campingmomente: draußen spielen, baden, am Lagerfeuer sitzen oder es sich bei schlechtem Wetter im Wohnmobil gemütlich machen. Genau diese Mischung aus Abenteuer und Geborgenheit macht das Buch so besonders.
Auch optisch ist das Bilderbuch ein echtes Highlight. Die Illustrationen sind farbenfroh, detailreich und voller Charme. Man entdeckt bei jedem Anschauen neue kleine Szenen, was das Buch auch beim mehrmaligen Lesen spannend macht. Gleichzeitig bleibt der Text angenehm kurz und kindgerecht, sodass auch jüngere Kinder gut folgen können.
Für mich ist es ein wunderschönes Vorlesebuch, das Lust auf Natur, Reisen und kleine Abenteuer macht – perfekt für Familien, die Camping lieben oder es vielleicht erst noch ausprobieren möchten.





SUPERBIKES Das große Vorlesebuch
von Hanna Sörensen
„Superbikes – Das große Vorlesebuch“ kam bei uns richtig gut an. Schon das Cover macht neugierig: schön bunt, lebendig und genau so, dass Kinder es am liebsten sofort aufschlagen wollen. Innen geht es genauso liebevoll weiter – die Illustrationen sind detailreich und laden immer wieder dazu ein, gemeinsam innezuhalten und Dinge zu entdecken.
Die Idee, Fahrräder zu den Hauptfiguren zu machen, fanden wir anfangs ungewöhnlich, aber genau das macht den Reiz aus. Mein Sohn hat dies erst nicht ganz nachvollziehen können, wie klingeln denn die Fahrräder oder warum hat es Hände? Die SUPERBIKES wachsen einem aber schnell ans Herz, weil jede Figur ihren eigenen Charakter hat und das Zusammenspiel im Team sehr stimmig wirkt. Besonders gefallen hat uns, wie Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt ganz selbstverständlich in die Geschichten eingebaut sind, ohne dass es belehrend wirkt.
Inhaltlich geht es unter anderem um ein großes Rennen, bei dem sich Jump gegen seinen Rivalen behaupten muss – natürlich nicht ohne die Unterstützung seiner Freunde. Die Geschichten sind abwechslungsreich, verständlich erzählt und bieten genug Spannung, damit Kinder gerne zuhören.
Was das Buch für uns besonders praktisch macht: Die einzelnen Geschichten haben eine angenehme Länge und eignen sich perfekt zum Vorlesen zwischendurch oder am Abend.





The House Witch 1
von Delemhach Emilie Nikota
Im Königreich Daxaria liegt die Macht offiziell bei König Norman – doch hinter den Kulissen gewinnt ausgerechnet der neue königliche Koch zunehmend an Bedeutung. Finlay Ashowan ist nämlich nicht nur ein außergewöhnlich talentierter Koch, sondern auch eine sogenannte Haushexe. Mit seiner besonderen, schützenden Magie bringt er nicht nur Ordnung in die chaotische Schlossküche, sondern schafft auch einen Ort der Wärme und Sicherheit für alle, die dort arbeiten.
Schon bald wird Fin zu einem wichtigen Vertrauten der königlichen Familie. Mit viel Feingefühl kümmert er sich um seine Mitmenschen, setzt sich für seine Gehilfen ein und scheut sich nicht, einzugreifen, wenn jemand ungerecht behandelt wird. Dabei zeigt sich schnell, dass man ihn trotz seiner ruhigen Art nicht unterschätzen sollte. Doch selbst seine Fähigkeiten stoßen an Grenzen, als politische Spannungen und alte Prophezeiungen das Königreich zunehmend ins Wanken bringen. Gemeinsam mit seinen Verbündeten – darunter sein schwarzes Kätzchen Kraken und Annika – gerät er immer tiefer in ein Netz aus Intrigen.
Der Auftakt dieser Reihe überzeugt mit einer originellen Idee rund um Haushexen und einer liebevoll gestalteten Welt. Besonders gelungen sind die detailreichen Beschreibungen, die Daxaria lebendig werden lassen, sowie die vielfältigen, sympathischen Figuren. Fin selbst ist kein typischer Held, sondern eher ein stiller Beschützer, der einfach möchte, dass die Menschen um ihn herum sicher und gut versorgt sind. Gerade diese Mischung aus Fürsorge, Direktheit und leiser Unsicherheit macht ihn besonders nahbar.
Die Geschichte verbindet auf angenehme Weise humorvolle, spannende und berührende Momente und schafft dabei eine gemütliche Atmosphäre. Wer Cozy Fantasy ausprobieren möchte oder einfach eine warme, magische Geschichte für zwischendurch sucht, wird hier definitiv fündig.





Der Sommer, der uns blieb
von Greta Herrlicher
„Der Sommer, der uns blieb“ von Greta Herrlicher ist für mich ein Roman, der viel leiser und nachdenklicher ist, als es Titel und Gestaltung zunächst vermuten lassen. Schon optisch macht das Buch einiges her – vom verträumten Cover über die liebevollen Details im Inneren bis hin zu den kleinen Zitaten vor jedem Kapitel. Das sorgt direkt für eine besondere Atmosphäre beim Lesen.
Inhaltlich geht es um die drei ehemaligen Nachbarskinder Martin, Britta und Pia, die in ihrer Kindheit eng miteinander verbunden waren – allerdings nicht so unbeschwert, wie es auf den ersten Blick scheint. Jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte und familiäre Belastung mit, was der Freundschaft von Anfang an eine gewisse Tiefe gibt. Als Pia nach dem Abitur plötzlich verschwindet, bricht der Kontakt komplett ab. Erst viele Jahre später kreuzen sich ihre Wege wieder.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der drei Hauptfiguren, wobei die Kapitel angenehm kurz gehalten sind. Dadurch entsteht ein gutes Lesetempo, und man bleibt leicht am Ball, auch wenn zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und hergesprungen wird. Besonders spannend fand ich, wie sich nach und nach zeigt, dass die vermeintlich schöne Kindheit doch von vielen unausgesprochenen Dingen geprägt war.
Was ich allerdings etwas schade fand: Gerade bei Britta und Martin hätte ich mir stellenweise mehr Einblick in ihre Gedanken und Gefühle gewünscht. Manche Entwicklungen wirken dadurch ein wenig angerissen, ohne ganz ausgeschöpft zu werden.
Emotional hat mich das Buch trotzdem erreicht. Es ist keine klassische leichte Sommerlektüre, sondern behandelt durchaus ernstere Themen und kann auch nachdenklich oder traurig stimmen. Wer also eine tiefgründigere Geschichte über Freundschaft und Vergangenheit sucht, wird hier eher fündig als bei einem typischen Wohlfühlroman.





Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind!
von Johanna von Vogel
Das Buch „Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind“ von Johanna von Vogel und Yvonne Sundag hat uns wirklich überzeugt und kommt auch bei meinem Sohn sehr gut an.
Schon beim ersten Durchblättern fällt die hochwertige Gestaltung auf: Die stabilen, dicken Seiten liegen angenehm in der Hand und machen das Buch besonders kinderfreundlich. Die liebevollen und farbenfrohen Illustrationen laden zusätzlich zum Entdecken ein.
Inhaltlich begleitet man die kleine Anna durch ihr gesamtes Vorschuljahr – vom Start nach den Sommerferien bis hin zu einem sommerlichen Abschlussfest. Dabei werden typische Erlebnisse und Aktivitäten aus dem Alltag eines Vorschulkindes anschaulich dargestellt, sowohl drinnen als auch draußen. Auch die verschiedenen Monate im Jahresverlauf werden immer wieder aufgegriffen, was dem Buch eine schöne Struktur gibt.
Besonders gelungen ist, wie das Buch Kinder spielerisch auf die neue Lebensphase vorbereitet: Es erklärt neue Aufgaben, nimmt aber gleichzeitig mögliche Ängste und zeigt, dass neben den Übungen vor allem der Spaß nicht zu kurz kommt.
Ein echtes Highlight sind die interaktiven Elemente: Die Kinder werden immer wieder dazu angeregt, Dinge auf den Seiten zu suchen oder mitzurätseln. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur zum Vorlesen, sondern auch wunderbar zum eigenständigen Entdecken und gemeinsamen Gespräch.
Insgesamt ist es ein liebevoll gestaltetes und durchdachtes Buch, das Kinder auf ihrem Weg zum Vorschulkind begleitet und dabei sowohl unterhält als auch stärkt.





Das Zauberwort heißt Nein!
von Rebecca Mir; Ruth Rahlff
In ihrem ersten Kinderbuch widmet sich Rebecca Mir einem Thema, das im Alltag vieler Menschen eine große Rolle spielt: dem Mut, „Nein“ zu sagen. Viel zu oft möchte man anderen gefallen und macht dadurch Dinge, die man eigentlich nicht machen möchte oder sollte.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der kleine Kater Fiete, der genau dieses Problem kennt. Er möchte seine Freunde nicht enttäuschen und hat Angst, sie zu verlieren. Doch diese bemerken schnell, dass Fiete kaum widerspricht – und nutzen das zu ihrem Vorteil aus. Erst eine unerwartete Begegnung mit einer kleinen Maus hilft ihm dabei, auf sein eigenes Gefühl zu hören. Schritt für Schritt gewinnt er an Selbstvertrauen.
Die Autorin erzählt in kurzen, klaren Sätzen, die sich gut für jüngere Kinder eignen. Mein Sohn ist vier Jahre alt und konnte der Geschichte gut folgen, anhand von täglichen Beispielen konnte ich dann das Gelesene auch in seinen Alltag transferieren.
Die großformatigen, farbenfrohen Illustrationen unterstreichen die Handlung wirkungsvoll. Besonders die Mimik und Körpersprache der Figuren machen ihre Gefühle nachvollziehbar und verstärken die emotionale Wirkung der Geschichte.
Einen Kritikpunkt habe ich jedoch, für mich wirkt die Geschichte am Ende zu abrupt beendet, irgendwie bleibt das Gefühl, dass noch etwas fehlt.








