Der Sommer, der uns blieb

Der Sommer, der uns blieb

von Greta Herrlicher

€ 27,90

Hardcover

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Drei Freunde, eine alte Schuld - und ein Sommer, der alles verändert (Roman mit Farbschnitt & Page Overlay) | SPIEGEL Bestseller Platz 1
2026 Vani
320 Seiten
30 mm x 160 mm
Sprache: Deutsch
978-3-691-69000-2

Kurztext

Greta Herrlicher erzählt mit leiser Intensität und poetischem Feingefühl von einem Sommer, der nach Freiheit schmeckt und nach Melancholie duftet. Britta, Pia und Martin - drei Kindheitsfreunde, die unzertrennlich waren. Endlose Tage am See, Träume von der Zukunft und das Versprechen, immer füreinander da zu sein. Doch das Leben hatte andere Pläne, und eine verhängnisvolle Entscheidung riss das Trio plötzlich auseinander. Pia verschwand spurlos, Britta flüchtete in ein neues Leben - und Martin blieb zurück, zerrissen zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Zwanzig Jahre später kehrt Pia zurück. Ihre Zeit läuft ab, aber bevor sie geht, will sie ans Licht bringen, was ihr ganzes Leben überschattet: die Wahrheit, die sie all die Jahre verschwiegen hat.

Doch kann man die Vergangenheit heilen? Und werden die drei Freunde wieder zueinanderfinden - bevor es endgültig zu spät ist?

Hauptbeschreibung

Ein Sommer voller Sehnsucht - Greta Herrlichers literarisches Debüt im VANI Verlag über Freundschaft, Liebe und den Mut, zu sich selbst zu finden. »Der Sommer, der uns blieb« ist zugleich zart und kraftvoll - ein hinreißender Coming-of-Age-Roman über das Erwachsenwerden, das Schweigen der Erwachsenen und die laut schlagenden Herzen einer Jugend zwischen Aufbruch und Abschied.

Drei Freunde, eine alte Schuld - und ein Sommer, der alles verändert.

In einer idyllischen Kleinstadt, umgeben von glitzernden Seen und endlosen Feldern, erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume. Doch ein verhängnisvoller Sommer reißt die enge Freundschaft der drei auseinander.

Zwei Jahrzehnte später ist die verlorene Zeit zwischen ihnen zu einem fremden Land geworden. Inmitten von Schmerz und Vergebung müssen Britta, Pia und Martin entscheiden, ob ihre Freundschaft stark genug ist, um die Schatten der Vergangenheit zu überwinden. Doch ein gut gehütetes Geheimnis droht die zarten Bande, die sie miteinander verbinden, endgültig zu zerreißen.

Ein bewegender Roman darüber, was es heißt, wirklich zu leben, zu lieben und loszulassen.

»Ein leises, kluges Buch mit Sogwirkung. Greta Herrlicher gibt der Sprache ihrer Figuren Raum und berührt genau dort, wo es weh tut und gleichzeitig heilt.«
- Vanessa Göcking, SPIEGEL-Platz-1-Bestsellerautorin


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Hardcover
Drei Freunde, eine alte Schuld - und ein Sommer, der alles verändert (Roman mit Farbschnitt & Page Overlay) | SPIEGEL Bestseller Platz 1
2026 Vani
320 Seiten
30 mm x 160 mm
Sprache: Deutsch
978-3-691-69000-2


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Greta Herrlicher wurde im malerischen Münsterland geboren, das sie liebevoll als die »westfälische Toskana« bezeichnet. Mit ihrer bildhaften Sprache zieht sie Leserinnen und Leser in fesselnde Geschichten über das Leben. Neben dem Schreiben verbringt sie gerne Zeit mit ihrer Familie und sammelt auf Reisen neue Inspirationen für ihr kreatives Schaffen.

Hersteller: VANI Verlag GmbH
Teichgasse 5, 99880 Waltershausen DE
E-Mail: kontakt@vani-verlag.de

Freundschaft, die bleibt 2026-05-07 11:23:00
von Kat
Das aktuelle Buch aus dem Vani Verlag war für mich tatsächlich ein reiner Coverkauf, der Inhalt war zunächst nebensächlich, ich war und bin von der Aufmachung so begeistert, dass ich das Buch unbedingt haben musste. Hier wurde ganze Arbeit geleistet! Vom Einband über den Farbschnitt, der wunderschönen Überraschung im Buchinneren bis hin zum Lesebändchen wurde das Buch perfekt zu einem kleinen Kunstwerk gestaltet. Die Sprüche und Weisheiten, die jedes Kapitel einleiten, haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte über die Freundschaft von 3 Freunden hat mich größtenteils überzeugt und hat mich an meine eigene Jugend erinnert.
Zum Inhalt:
Pia, Britta und Martin sind Nachbarskinder und vertraute Freunde in ihrer Kindheit und Jugend bis im Sommer nach Abschluss der Schule etwas passiert, dass die Drei auseinandertreibt. Zwanzig Jahre später passiert erneut etwas Unvorhersehbares und die Drei bekommen eine neue Chance für ihre Freundschaft.
Meine Meinung:
Mit dem wunderschönen und außergewöhnlichen Cover kann die Geschichte nicht ganz mithalten. Ich mochte die behandelten Themen Freundschaft, Schuld, Entscheidungen, das Überdenken des eingeschlagenen Lebensweges und das Umgehen mit unheilbarer Krankheit. Auch der leise Schreibstil und die kurzen Kapitel haben gut zur Geschichte gepasst.
Pias Krankheit hat mich sehr berührt, aber es hätte noch so viele weitere Momente gegeben, wo man uns Leser gefühlsmäßig auf die Achterbahn hätte schicken können. Leider bleiben die Protagonisten allesamt ein bisschen farblos. Vor allem Martin, der unter seiner dominanten Mutter leidet, hätte ich so sehr gewünscht, dass er es schafft, mal eine richtige Distanz zwischen sich und ihr zu schaffen. Durch die fehlende Spannung bleibt alles ein bisschen flach. Die Geschichte ist solide geschrieben aber hält keine Überraschungen bereit. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.
Aus dem Leben gegriffen 2026-05-04 16:33:00
Britta, Pia und Martin sind gemeinsam aufgewachsen - Sommer am kleinen See, Spaß und schön langsam erwachsen werden. Und dann kam das Leben dazwischen, Entscheidungen wurden getroffen, welche die Weichen für die Zukunft gestellt haben. Nun, zwei Jahrzehnte später, haben sich alle drei ein Leben aufgebaut. Und doch treffen sie sich unerwartet wieder in ihrem Heimatort… und es wird sich zeigen, ob die Freundschaft nochmal aufleben kann…

„Der Sommer, der uns blieb“ ist ein Roman, der ohne große Hast, ohne übermäßige Spannungsmomente auskommt. Es ist ein Roman, wie aus dem Leben gegriffen. Es geht um Schuld, um Entscheidungen, die man vielleicht bereut, es geht um wieder Vertrauen zu schaffen und sich selbst klar werden, wohin der weitere Lebensweg führt. Ich habe die drei Hauptprotagonisten sehr gern begleitet, hab mit ihnen gelacht und mitgefühlt. Ein Roman, in dem die leisen Zwischentöne des Lebens groß rauskommen. Leseempfehlung von mir und um das Offensichtliche auch zu erwähnen: wie unglaublich schön ist die gesamte Gestaltung des Buchs.
Wunderschön verpackt, inhaltlich enttäuschend 2026-04-29 18:25:00
Optisch ist dieses Buch kaum zu übersehen. Cover, Farbschnitt und die liebevollen Details im Inneren wirken durchdacht und hochwertig, fast wie ein kleines Sammlerstück, das sofort Lust aufs Lesen macht. Genau diese starke äußere Wirkung steht jedoch in einem deutlichen Kontrast zu dem, was sich zwischen den Seiten entfaltet. Im Mittelpunkt stehen Britta, Pia und Martin, deren Freundschaft vor vielen Jahren an einem entscheidenden Sommer zerbrochen ist. Die Handlung bewegt sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit und versucht, die Ereignisse von damals nach und nach aufzuarbeiten, während unterschiedliche Perspektiven einen umfassenderen Blick ermöglichen sollen.

Was auf dem Papier nach einer intensiven, emotional aufgeladenen Geschichte klingt, bleibt in der Umsetzung überraschend blass. Viele Entwicklungen sind früh vorhersehbar, wodurch Spannung kaum entstehen kann und wichtige Wendepunkte ihre Wirkung verlieren. Noch schwerer wiegt für mich jedoch der Schreibstil, der es mir durchgehend erschwert hat, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Formulierungen wirken stellenweise holprig, wenig ausgearbeitet und lassen oft die Tiefe vermissen, die es gebraucht hätte, um die komplexen Themen glaubhaft zu transportieren. Gerade emotionale Szenen verlieren dadurch an Gewicht und schaffen es nicht, die notwendige Intensität aufzubauen.

Auch auf Figurenebene bleibt vieles unausgeschöpft. Britta bringt noch am ehesten eine gewisse Nahbarkeit mit, während Pia und Martin häufig distanziert wirken und in ihrem Verhalten nur bedingt nachvollziehbar sind. Die Dynamik zwischen ihnen hätte deutlich mehr Raum für Konflikte, ehrliche Auseinandersetzung und Entwicklung gebraucht, stattdessen verläuft die Annäherung stellenweise zu glatt und wirkt im Verhältnis zur gemeinsamen Vergangenheit wenig überzeugend. Hinzu kommt, dass sich die Geschichte zum Ende hin spürbar zieht, ohne dabei neue Impulse zu setzen, wodurch sich das Leseerlebnis insgesamt eher zäh anfühlt.

So bleibt ein Roman, der äußerlich beeindruckt, inhaltlich jedoch weder emotional noch sprachlich überzeugen kann und sein eigentlich starkes Grundthema nicht ausschöpft. Ein visuelles Highlight mit interessanter Ausgangsidee, das durch einen schwachen Schreibstil, vorhersehbare Entwicklungen und fehlende emotionale Tiefe deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt. Für mich leider eine Enttäuschung.