Kundenrezensionen von Niko





Goodbye, Honeysuckle
von Tayari Jones
Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones erzählt die Leben von Annie und Vernice, die von einer lebenslangen Freundschaft verbunden sind.
Annie und Vernice wachsen beide ohne Mutter in der Kleinstadt Honeysuckle auf. Annie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verlassen und von der Großmutter großgezogen. Vernices Mutter wurde von ihrem Ehemann erschossen; so wächst Vernice bei ihrer strengen Tante Irene auf.
Dieses tiefe Trauma verbindet die zwei Freundinnen von Anfang an und später wird sie ihren ganzen Leben beeinflussen. Nach der Schule wird Annie nach Menphis umziehen und in einem Nachtclub arbeiten, in der Hoffnung, dass ihre Mutter eines Tages am Tresen erscheint. Während dessen zieht Vernice nach Atlanta, wo sie am Spelman College studieren wird. Sie bleiben in Kontakt durch Briefe, auch wenn ihren Leben nicht unterschiedlicher sein können.
Tayari Jones schreibt klar und präzise, emotional und sehr persönlich. Durch die Briefe habe ich das Gefühl gehabt, dass ich die zwei Freundinnen viel besser kennenlerne.
Obwohl der Schreibstil leicht zugänglich ist, finde ich das Buch anspruchsvoll, vor allem wegen den vielen Themen. Annie und Vernice wachsen in Honeysuckle auf, eine Kleinstadt in Louisiana. Da merkt man gleich die Kleinstadt Atmosphäre, die Armut und die rassistischen Strukturen der 1940er–1950er‑Jahre.
Beide Mädchen sind durch Leben getrieben von dem Wunsch zu Zugehörigkeit und suchen nach eigener Identität. Das Leben hat ihnen unterschiedliche Wege bereitet. Annie arbeitet in einem Nachtklub, wo sie wenig berufliche Perspektiven hat, ist von Männern abhängig und muss mit Rassismus und Sexismus kämpfen. Vernice wird Studentin, wo sie den Druck Erwartungen zu erfühlen spürt.
Eine Tragödie wird die Stimmung radikal ändern und all das Gute, das immer vorhanden war, ins Licht bringen.
Ich empfehle Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones sehr gerne weiter. Der Roman lädt zur Selbstreflexion ein und zeigt, dass ein Verlust gleichzeitig ein Neubeginn bedeuten kann.





Wildboden
von Constantin Lieb
Mir hat das Cover besonders gut gefallen und es hat mich sofort an das Buch aufmerksam geworden.
"Wildboden" ist geschrieben von Constantin Lieb und erzählt die letzten zwei Jahren des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner, und seiner Lebensgefährtin Schilling Erna.
Sie leben abgeschieden in Schweiz, und kämpfen sowohl nach außen mit den politischen Umstände, sowohl innerlich mit verschiedenen Dämonen - er und Depressionen - sie.
Der Maler ist noch dazu Morphium abhängig was die ganze Situation nur erschwert.
Der Erzählstil ist ruhig und bildgewaltig und die Sprache ist kraftvoll und vermittelt sehr gut die Schwere der Situation. Ein Element, das sehr gut die Stimmung des Buches unterstützt.
Obwohl der Roman gut dokumentiert scheint, bleiben am Ende - bestimmt bewusst - einige Fragen offen.
Ich gebe eine Leseempfehlung an alle, die an biografischen Romane interessiert sind und sich vor schweren Themen wie Medikamentenabhängigkeit, Depression, sich nicht schrecken.





Herz König
von Lily King
Man kann so ein Cover nicht übersehen. Bei diesem Buch habe ich den Eindruck gehabt, dass die Geschichte schon mit dem Cover angefangen ist.
Lily King schafft mit "Herz König" ein berührendes Buch zu schreiben, die zeigt wie tief die Folgen der Entscheidungen aus den jungen Jahren sitzen können. Mir hat der flüssige und leichte Schreibstil sehr gut gefallen, und die Atmosphäre im Buch ist teilweise magisch.
Die Geschichte selber habe ich am Anfang sehr gut gefunden. Je mehr ich gelesen habe, desto enttäuschter war ich.
Die Protagonistin erzählt ihr letztes Studienjahr, als sie die Beziehung mit Sam beendet hat und die Liebe zu Yash neu war. Die Autorin hat eine schöne Welt für die drei Charaktere gebaut, sie waren verbunden durch Geschichte schreiben und Kartenspiele entwerfen. Dass die Liebe ins Spiel kommt ist was natürliches. Was nicht natürlich ist, ist wie dumm die Entscheidungen der ProtagonistInnen waren. Ich konnte sowohl Yash nicht verstehen, als auch die Protagonistin nicht. Beide haben Entscheidungen mit schweren Folgen getroffen.
Alle drei treffen sich viele Jahren später, in einer nicht so glückliche Situation. Die Protagonistin sieht sich gefangen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen und ich habe mich gefragt, was hätte sie gemacht wenn Yash in einer anderen Situation gewesen wäre? Für mich ist das keine Liebe, sondern nur Wunden, die man nicht geheilt hat.
Fazit: schöne Atmosphäre, wunderschöner Schreibstil. Die Charaktere selber haben nicht viel Tiefe und treffen für mich nicht nachvollziehbare Entscheidungen.





Freunde fürs Leben
von Fredrik Backman
Auf einem verlassenen Pier in einer kleinen Küstenstadt verbringen vier Teenager – Joar, Ali, Ted und C. Jat – lange Sommertage miteinander. Zwischen ihnen entsteht eine tiefe Freundschaft, denn der Pier ist ihr Zufluchtsort vor einem schwierigen Alltag. Alle vier kommen aus belastenden Familienverhältnissen und müssen sich mit Gewalt, Zukunftsängsten oder Vernachlässigung auseinandersetzen.
C. Jat wird später ein berühmter Maler und schafft das Gemälde, das viele Jahre danach Louisa tief berührt und sie dazu bringt, sich auf die Suche nach den vier Freunden zu machen.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen: dem magischen Sommer, der im Gemälde festgehalten ist, und der Gegenwart, 25 Jahre später, in der Louisa die Jugendlichen aus dem Bild wiederzufinden versucht.
Fredrik Backmans Schreibstil ist eine wunderschöne Mischung aus Herzerwärmendem und Herzzerreißendem. Niemand wird bei ihm schwarz‑weiß gezeichnet – jede Figur trägt tausend Schattierungen in sich. Besonders in Freunde fürs Leben zeigt sich, wie viel Empathie Backman für seine Charaktere empfindet. Seine Figuren sind sorgfältig gebaut: ganz normale Menschen, die hoffen, Fehler machen und Angst haben.
Gerade in Freunde fürs Leben schreibt Backman poetischer und melancholischer, als ich es von ihm gewohnt war. Vielleicht möchte er, dass wir noch stärker diese Sehnsucht nach einer Zeit spüren, die viel zu schnell vergeht – eine Zeit, die untrennbar mit dem Weg ins Leben verbunden ist, mit der Jugend.
Das zentrale Thema des Buches ist die Freundschaft. Louisa versteht dieses Thema aus eigene Erfahrung – vielleicht ist sie deshalb so tief von dem Gemälde Das vom Meer berührt. Als sie Ted begegnet, erfährt sie die Geschichte der Freundschaft der vier Jugendlichen und wie das Bild entstanden ist. Gleichzeitig vertieft der Roman das Motiv der Freundschaft immer weiter.
Fazit:
In all seinen Büchern schreibt Backman mit einem leisen, warmen Humor über ernste Themen und schafft es, Leserinnen und Leser im selben Satz zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Er ist ein Meister der großen Gefühle – besonders dann, wenn es um ganz normale Menschen geht.
In Freunde fürs Leben kommt zu seinem typischen Ton eine zusätzliche Schicht aus Melancholie und poetischer Sprache. Der Roman trägt eine Sehnsucht in sich: nach jener Zeit, in der Freundschaften noch unschuldig, selbstverständlich und ganz natürlich entstehen – nach der Jugend, die so schnell vergeht und doch ein Leben lang nachhallt.
Eine große Leseempfehlung von meiner Seite.





Fünf, sechs, sieben, acht
von Ewald Arenz
Ich bin auf das Buch Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz wegen seines Titels aufmerksam geworden. Der Titel zieht einen sofort in eine Welt voller Leidenschaft hinein – und plötzlich versteht man auch den Protagonisten viel leichter.
Auch das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches sind wunderschön gelungen. Ich habe mich richtig gefreut, es endlich in den Händen zu halten.
Anton ist mit seinen sechzig Jahren noch immer ein leidenschaftlicher Stepptänzer. Umso härter trifft es ihn, als das Theater seinen Vertrag nicht verlängert – das Team soll jünger werden, und damit wird Anton ersetzt. Niemand bereitet ihn darauf vor, dass ausgerechnet seine eigene Tochter die Choreografie übernehmen wird.
Das wirft Anton in eine Lebensphase, in der er gezwungen ist, zurückzublicken – auf das, was war, und auf das, was er verloren hat. Doch genau dadurch gelingt es ihm später, wieder mit echter Freude nach vorne zu schauen.
Der Autor Ewald Arenz lässt uns sehr eindrücklich spüren, wie es Anton in dieser Situation geht. Anton weiß genau, dass er nicht mehr der Jüngste oder der Schnellste ist. Er tanzt jedoch mit ungebrochener Leidenschaft – und das Publikum feiert ihn weiterhin, was das Loslassen nur noch schwerer macht.
Als er erfährt, dass ausgerechnet seine Tochter Emma seinen Platz einnimmt, ist er zugleich wütend und stolz auf sie. Auf ihrer gemeinsamen Reise nach Irland werden die Konflikte zwischen Vater und Tochter noch deutlicher – Arenz bringt sie mit großer Sensibilität ans Licht.
Das Buch ist ruhig erzählt und widmet sich dem Altwerden, dem Loslassen, der Familie und der Frage, ob man im Leben die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Ewald Arenz hat mit Anton eine authentische Figur geschaffen und lässt uns aufmerksam beobachten, wie sich sein Protagonist weiterentwickelt.
Ganz besonders haben mir die Beschreibungen des Tanzens gefallen. Sie vermitteln noch stärker das Gefühl von Leidenschaft und lassen einen spüren, wie viel Emotion mit Tanzen verbunden ist.
Ein tolles Buch für alle, die das Tanzen im Herzen tragen und sich mit der zweiten Jugend beschäftigen möchten.





John of John
von Douglas Stuart
Nachdem Cal in Edinburgh studiert hat, kehrt er auf Wunsch seines Vaters auf die Insel der Hebriden Insel Harris zurück, wo John und seine Großmutter Ella bereits auf ihn warten.
Die Insel ist klein, und nur wenige Bewohner sind geblieben, denn das Leben dort ist hart. Wie viele andere arbeitet Cals Vater John als Weber. Doch die Zeiten sind schwierig: Immer mehr Stoffe werden günstig aus China importiert, wodurch die Arbeit der Inselbewohner kaum noch genug einbringt, um davon leben zu können.
Der Autor Douglas Stuart beschreibt sehr detailliert das Leben auf der Insel, das zähe Wetter, die wenigen Bewohner, die trotz der schwierigen Lebensbedingungen auf der Insel geblieben sind und die sozialen Strukturen der Gemeinschaft.
Ich finde das Buch sehr gut, ich war einfach von der ersten Seite gefesselt. Die Charaktere sind vielschichtig und präzise gezeichnet. Man versteht ihre Beweggründe, selbst wenn man ihre Entscheidungen nicht immer teilen kann. Viele von ihnen tragen Geheimnisse mit sich, die ihr Leben prägen und sie zugleich verletzlich machen. Es gibt sehr viele Charaktere, die gut beschrieben sind, Cal und John, aber auch der netter Innes, die Großmutter Ella und die Mutter Grace, sowie Doll und Isla. Man sieht in dem Buch, wie intensiv der Autor sich mit seinen Charakteren und ihren Gefühlen auseinandergesetzt hat. Weiter möchte ich nicht zu viel verraten, da genau das ist, was das Buch so spannend macht.
Das ist ein wunderbarer Roman, der an vielen Themen nachdenklich macht: Zugehörigkeit vs. Einsamkeit, Identität als Individuum suchen und als Gemeinde bewahren, Tradition vs. eigene Wünsche erfüllen, familiäre Konflikte, Geheimnisse und Doppelleben, und vieles mehr.
Ich kann das Buch von ganzem Herzen weiterempfehlen. Wer ein Buch mit viel Tiefgang, starken Charakteren und einer breiten Palette an Gefühlen sucht, ist hier genau richtig.





Das Mosaik der Frauen
von Rafik Schami
Rafik Schami ist berühmt für seine Art zu erzählen. Das erkennt man gleich auch in "Das Mosaik der Frauen".
Das Buch ist flüssig geschrieben und in mehrere kleine, in sich abgeschlossene Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind den Frauen im Leben von Nadim Suri gewidmet, der auf dem Sterbebett liegt. Die Erzählweise hat mich auch dieses Mal beeindruckt.
Zur Einordnung möchte ich erwähnen, dass Nadim die Frauen aus der Perspektive eines Mannes beschreibt, der aus Syrien stammt – einem Land, in dem Frauen gesellschaftlich anders bewertet werden als in Deutschland. Auch wenn die Intention vielleicht darin liegt, zu zeigen, dass diese Frauen mehr verdienen, werden sie in diesem Buch dennoch vor allem danach beurteilt, wie sie in Nadims Leben „gepasst“ haben – letztlich nur nach einem anderen Maßstab.
Das Buch versteht sich als Hommage an all die Frauen, die sich für Nadim aufgeopfert haben, ihn geliebt haben und sich von ihm haben lieben lassen. Doch sobald das nicht mehr der Fall war, verloren sie für ihn an Bedeutung. Im Grunde werden die Frauen in diesem Buch nur so lange geschätzt, wie sie Nadims Erwartungen erfüllen.
Die Einblicke in die syrische Kultur und die politische Entwicklung des Landes sind jedoch sehr wertvoll. Allein dafür lohnt es sich, das Buch zu lesen.





Kein Sommer ohne August
von Lucy Astner
Charlie Henderson wohnt in London. Als sie unerwartet eine Erbschaft bekommt, muss sie zurück nach Liberty Beach, ihr Heimatort. Dort trifft sie August, ihr bester Freund und ihre große Liebe aus der Jugend. Charlie und August verbindet auch die Liebe zu Büchern, sie schreiben zusammen Geschichten und dabei schreiben sie zusammen auch ihre eigene Geschichte, die über mehrere Sommer geht.
Das Buch ist sehr schön gestaltet und macht schon Lust auf Sommer. Ist definitiv ein Genuss das Buch in die Hände zu halten.
Der Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen, genau passend für eine Sommerlektüre. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebene erzählt. In der Gegenwart kehrt Charlie nach Liebrty Beach und dabei erfahren wir mehr über Charlies Leben, ihre alleinerziehende Mutter, die schwierigen Verhältnisse mit der Mutter, die warmherzige Molly, die ihr die Buchhandlung One Last Chapter überlassen hat und vor allem über August und ihrer Freundschaft, die im Laufe der Jahre ständig gewachsen ist und irgendwann in Liebe umgewandelt ist.
„Kein Sommer ohne August“ ist ein Roman über Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie und die erste Liebe – eine perfekte Lektüre für den Sommer.





Wir in zehn Jahren
von Jessica Stanley
Der Roman "Wir in zehn Jahre" von Jessica Stanley erzählt die ersten zehn Jahre aus Adams und Coralies Ehe.
Das Buch beginnt dort, wo andere Bücher schon aufhören, nämlich mit dem Happy End, und stellt die Frage, wie man sich in einer Partnerschaft durch die Überforderungen des Alltagslebens selbst bleibt.
Coralie Bower ist Werbetexterin und sie ist mit dreißig Jahren vor einem halben Jahr von Australien nach London umgezogen. Eines Tages rettet sie die 4-jährige Zora vor dem Ertrinken in einem Ententeich. So lernt sie Adam kennen lernen, Zoras Vater, und sie merken, wie viele sie verbinden. So ist keine Überraschung, dass sie bald ein Paar werden und Coralie in Adams Wohnung umzieht.
Das Buch ist flüssig geschrieben und ist sehr spannend, auch wenn es im Grunde um das alltägliche Leben erzählt. Von der leichten humorvollen Stimmung am Anfang des Buches, wird alles bald bedrückender. Coralie versucht, Beruf, Familie und Haushalt zu vereinbaren, und Adam von den häuslichen Aufgaben zu befreien, damit er sich um sein Buchprojekt sich kümmern kann.
Die Charaktere habe ich authentisch gefunden. Man kann mit Coralie mitfühlen, wie sie mit guten Absichten viel zu erledigen versucht, ohne an sich selbst zu denken. Adam ist Journalist und Podcaster und an Politik sehr interessiert. So erfahren wir aus erster Hand die politische Lage in England rund um Brexit.
Die politischen Einblicke habe ich am Anfang sehr interessant gefunden, aber nach einiger Zeit waren sie mir zu viel. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass für alle, die an Politik interessiert sind, wertvolle Insights sein können.
Insgesamt kann ich "Wir in zehn Jahre" gerne empfehlen. Das Buch erzählt sehr offen, wie das Leben in einer Partnerschaft nach zehn Jahre aussehen kann, welche Herausforderungen man bewältigen muss und man fühlt sich dabei nicht alleine. Dabei lern man sehr viel über die Politik Großbritanien.





Die Straße
von Robert Seethaler
Robert Seethaler erzählt in seinem neuen Buch Die Straße viele Geschichten, die eines gemeinsam haben: eine Straße, die zeitlos ist und überall sich befinden könnte.
An diesem Ort schildert Seethaler kurze Geschichten sowie kürzere oder längere Momente aus dem Leben der Bewohner. Manche Geschichten sind ausführlicher, sodass man sich die Charaktere besser vorstellen kann, andere sind sehr kurz.
Sehr interessant finde ich, wie der Autor so viele Themen auf einer einzigen Straße unterbringen kann. Er erzählt unter anderen von Leben und Tod, Liebe und Verlust, Einsamkeit und Zugehörigkeit. Der Autor ist ein sehr guter Beobachter; er findet immer das, was gerade im Leben gewöhnlicher Menschen passiert.
Der Schreibstil ist zwar flüssig, man muss sich jedoch schnell daran gewöhnen, wann die Geschichte eine andere Richtung einschlägt, da dies im Buch sehr schnell und häufig geschieht.
Insgesamt ein gutes Buch, das ich gerne weiterempfehlen kann. Aus so vielen Kleingeschichten werden sicherlich einigen in Erinnerung bleiben.









