Kundenrezensionen von fitman





Winterwölfe
von Dan Jones
Wie wir es von Dan Jones gewohnt sind. Eine mitreißende Erzählung, faktengetreu recherchiert und trotzdem spannend und lesenswert. Auch ohne große Geschichtskenntnisse wird man von der Handlung gefesselt und taucht ein in das Leben während der lang andauernden Kriegswirren zwischen England und Frankreich. Gekonnt werden die Erlebnisse der "Essex Dogs" in den Mittelpunkt gestellt, ohne aber auch die geschichtlichen und politischen Hintergründe nicht außer Acht zu lassen. Auch der Wahnsinn und die Sinnlosigkeit dieses Krieges wird an zahlreichen Einzelschicksalen hervorgehoben. Es ist ein Sinnbild einer schrecklichen und grausamen Zeit. Es wird uns aber auch vor Augen geführt, welche Hintermänner auf beiden Seiten von diesem Vernichtungswahnsinn profitieren. Ein grandioses Werk eines grandiosen Verfassers. Unbedingt zu empfehlen.





Mirror: Weiß wie Schnee
von Lucia Herbst
Lena, eine Müchner Ärztin hat mit zwei Problemen zu kämpfen. Einerseits mit der Zuneigung zu ihrem Freund Eric, auf der anderen Seite will sie die Liebe zu ihrer Stiefschwester nicht um seinetwegen aufgeben. Aber in der Parallelwelt kämpft Lenas Ebenbild, die böse Stiefmutter Luna buchstäblich ums Überleben. Durch ihren Zauberspiegel tauscht sie mit Lena den Platz. Nun geht es erst richtig los in der Märchenwelt. Lena, die immer nur ans Gute glaubt, will alle diese Märchenfiguren alle dahingehend ändern. Ein hartes Stück Arbeit, durch welches sie selbst auch in tödliche Gefahr kommt. Denn der König will sie unbedingt aus dem Weg räumen. Doch Lena, nunmehr Königin, erarbeitet sich nun das Vertrauen von Schneewittchen und auch die anderen Märchenfiguren können ihren Charme nicht widerstehen. Doch noch ist Nichts gewonnen. In einem furiosen Finale soll sich Alles entscheiden. Eine wahrhaft märchenhafte Geschichte. Nicht nut für Kinder.





Invictum
von Danielle Trussoni
Mike Brink hat nach einem schweren Unfall bei einem Footballspiel das Savant-Syndrom bekommen. Seit diesem Zeitpunkt ist für ihn kein Rätsel mehr unlösbar. Doch diese seltene Gabe hat für den zum Mathematik-Genie gewordenen nicht nur Vorteile. Es belastet ihn auch, Alles lösen zu wollen. Doch dann tritt die japanische Königsfamilie in Gestalt von Sakura mit einer ungewöhnlichen Bitte an ihn heran. Er soll die sagenhafte Drachenrätselbox öffnen. Ein Unterfangen, welches bis jetzt jeden, der es versucht hat, das Leben gekostet hat. Trotz der Warnung seiner Freundin Rachel und des unerwarteten Todes seines Arztfreundes kann er nicht wiederstehen und er nimmt das Angebot an und reist in Begleitung von Sakura nach Japan. Es gelingt ihm trotz einiger gefährliche Schwierigkeiten, die Drachenboxschatulle zu öffnen, doch er ist noch lange nicht am Ziel. Es warten noch viele Prüfungen auf ihn und Sakura, welche in der Zwischenzeit, neben seiner Freundin Rachel, eine große Hilfe geworden ist. Bis zum großen Finale, mit einem unerwarteten Ende, ist aber noch ein weiter und gefährlicher Weg. Eine spannende Geschichte, meisterhaft erzählt, und mit vielen Details über die japanischen Lebensumstände , die überlieferten Bräuche und die damit verbundene Geschichte. Nicht nur für Japan-Fans auf jeden Fall zu empfehlen.





Der Ire
von Peter Mann
Der Autor Peter Mann hat hier ein anscheinend authentisches Buch über einen irischen Spion während des Zweiten Weltkrieges geschrieben. An und für sich nichts Neues. Neu an dieser Geschichte ist, dass es hier zwei verschiedene Versionen betreffen dieser Person gibt. Ein Tagebuch seines Freundes und Agenten Adrian de Groot, Offizier beim Nachrichtendienst über den Iren Frank Pike. Andererseits gibt es die Aufzeichnungen des keltischen Helden Finn McCool, als der Pike hier auftritt. Es sind zwei gänzlich verschiedene Personenunter denen Pike dargestellt wird. Zu lesen ist dieses Buch nicht leicht, da dauernd zwischen den beiden, gänzlich verschiedenen Protagonisten gewechselt und man so leicht den Überblick verliert. Hilfreich ist auch, wenn man sich mit der Geschichte dieser Zeit in Irland auskennt. Man muss schon ein gutes Durchhaltevermögen besitzen, um bis zum Schluss dieser trotz Allem spannenden Handlung zu verweilen. Trotzdem, großartig geschrieben.





Die Gräfin
von Irma Nelles
Ende August 1944 stürzt ein englisches Aufklärungsflugzeug im Wattenmeer vor der Hallig Südfall ab. Die dort zurückgezogen lebende Gräfin Diana von Reventlow-Criminil, erkennt das Flugzeugwrack und lässt den verletzten Piloten in ihr Anwesen bringen. Die über achtzigjährige Gräfin, welche schon sehr lange in der Einsamkeit der Insel lebt, nur die Haushälterin Meta und der Arbeiter Maschmann sind bei ihr, blüht in der Gesellschaft des Piloten etwas auf. Sie schwelgt in Jugenderinnerungen und genießt die Anwesenheit des jungen Engländers. Auch ihr Haushälterin Meta scheint Gefallen an dem Abgestürzten zu finden. Die Autorin erzählt in knappen Worten von sechs Tagen der Anwesenheit des Piloten. Die Furcht des entdeckt werden des Vorfalles spielt auch mit. Etwas gewöhnungsbedürftig das Ende der Geschichte. Hier wird der Leser ratlos zurückgelassen. Das Cover spiegelt gekonnt die endlose Weite dieser Geschichte wieder.





Reise nach Laredo
von Arno Geiger
Ex-Kaiser und Ex-König Karl der Große, in seimen Reich ging angeblich die Sonne nie unter, sitzt in seinem selbtgewählten Alterssitz allein in dem abgelegenen Kloster Yuste in Spanien. Aufgrund seines körperlichen Zustandes kann er nur mehr auf sein Ende warten. Allein und einsam blickt er zurück und ist nicht zufrieden. Er wartet nur mehr auf den Tod. Doch plötzlich taucht in seinem Leben ein elfjähriger Bub auf. Angeblich auch einer seiner Söhne. Urplötzlich kehrt wieder Lebensmut zurück und er begibt isch mit ihm und einem Pferd und einem Maulesel auf die beschwerliche Reise nach Laredo. Unterwegs begegnen sie einem geschundem Mann und seiner Schwester. Sie freunden sich anund reisen gemeinsam weiter. Karl saugt die ganzen Erlebnisse auf, er fühlt sich erstmasn richtig frei. Arno Geiger ist es gelungen, dieses Abenteuer schriftlich grandios zu vermarkten. Mann fühlt richtig mit, mit dem einst mächtigste Mann auf der Erde. gelungenes Cover.





Triple Duty Bodyguards
von Lily Gold
In diesem Buch geht es um die Schauspielerin Briar, welche von drei Bodygards vor einem anonymen Stalker beschützt werden soll. In dieser sehr flüssig geschriebenen Handlung kommt aber noch hinzu, dass Briar jeden von den drei Bodygards ausnehmend begehrendswert findet. das findet auch in den ausführlich beschriebenen Bettszenen seinen Niederschlag. Interessant sind auch die persönlichen Erfahrungen, welche jeder Einzelne immer wieder von sich gibt. Sogar der vermutliche Stalker kommt zu Wort. Auch das nicht immer nur beschauliche Leben eines Stars wird ausgiebig beleuchtet. Mit all seinen Vorteilen und natürlich auch vielen Nachteilen, welche sich natürlich nachteilig auf das Verhalten der betreffenden Person auswirken. Alles in Allem ein vergnügliches Buch, welches tiefe Einblicke in den Tagesablauf der Bodygards bietet. Obwohl nicht jeder Bodygard so eine ausgehungerte Dienstgeberin bekommt. Gute Geschichte, einfallsloses Cover.





Die Blütenfreundinnen
von Ellen Martin
Wie das Leben so spielt. Zufällig treffen sich Kristin, Lena und Nicole in München und warten vergeblich auf ihren Zug nach Hamburg. Alle haben unterschiedliche, nicht gerade glückliche Tage hinter sich. Sie beschaffen sich gemeinsam einen Mietwagen und fahren nach Hause. Aus dieser zufälligen Bekanntschaft wird eine Gemeinschaft, zu der auch noch Antonia hinzukommt. Diese hat eine unangenehme Trennung hinter sich und braucht auch Unterstützung. Gemeinsam sind die Vier eine eingeschworene Clique, welche fast durch nichts zu unterkriegen ist. So meistern sie die auftretenden Schwierigkeiten, machen gemeinsame Treffen, bei welchen von Allen miteinander gekocht wird. So wird das Leben für alle Beteiligten erträglicher. Eine Geschichte, welche abwechslungsreich und auch humorvoll geschrieben ist. Das Lesen macht bei diesem Buch Spaß. Was will man mehr.





Ehemänner
von Holly Gramazio
Lauren kommt etwas angeheitert von einem Junggesellenabschied nach Hause und im Flur steht ihr Ehemann. Nichts Ungewöhnliches, nur Lauren ist nicht verheiratet und sie kennt dieses Mann nicht. Ein an und für sich interessanter Beginn. Doch das ist noch nicht Alles. Als der angebliche Ehemann in der Wohnung auf den Dachboden steigt, kommt ein anderer Ehemann zurück. Das wiederholt sich immer wieder. Was sich als spannender und interessanter Beginn angekündigt hat, geht leider nicht so interessant weiter. Man quält sich fast beim Lesen durch diese Geschichte und es ändert sich Nichts. Immer das Gleiche: Mann auf den Dachboden, ein Anderer kommt herunter. Immer je nach Aussehen und Verhalten austauschbar. Das ödet an und auch das Ende haut den Leser nicht vom Hocker. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch eine Enttäuschung. Gut begonnen, schlecht weitergeführt und beendet. Auch kein hinreißendes Cover.





Das falsche Blut
von Philipp Gravenbach
Die Geschichte legt gleich richtig los. Nach einem Mord die Verfolgungsjagd auf ein Mädchen, welches das Foto von Ishikli Caner in der Hand hält. Das ist der Beginn einer spannenden Handlung zwischen einem Pharmakonzern, Mädchenhändlern und hohen Politikern. Die Hauptdarsteller in diesem Krimi sind auf der guten Seite Die Agentin Ishikli Caner, der Polizist Thierry Meissner und die Polizistin Yvonne Cassel. Hinter dem Mädchen, welches augenscheinlich über besondere Fähigkeiten verfügt, ist auch der französische Staatsschutz hinterher. Das macht die Aufgabe für die die Drei nicht leichter und auch nicht ungefährlicher. Die spektakuläre Handlung wird meisterhaft erzählt und schlägt den Leser sofort in seinem Bann. Ein Buch, welches man vor dem spannendem Ende nur ungern aus der Hand lagt. Was kann man Besseres über eine Geschichte sagen. Gelungen und nur zu empfehlen.









