Kundenrezensionen von Lese-Abenteurerin





Abfahrt ins Jenseits
von Salvatore Simonetti
Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Abfahrt ins Jenseits“ ein wunderbar unterhaltsamer und witziger Cosy Crime mit ganz viel ligurischem Lokalkolorit auf das Beste gelungen.
Die resolute, aber liebenswerte Marcella macht sich als echte italienische Mamma Sorgen um das Liebesleben ihres, von ihr trotz seiner 35 Jahre noch immer allzeit umhätschelten, Sohnes, der Gendarm von Beruf ist. Als er mit einer neuen Freundin auftaucht, kommt Marcella diese suspekt vor und so beginnt sie Erkundigungen über sie einzuholen und weil sie schon dabei ist, auch in einigen mysteriösen Todesfällen nachzuforschen. Sie bringt sich damit bald schon in Gefahr und schließlich muss sie selbst sogar um ihr Leben fürchten.
Mir bereitete der flotte Schreibstil des Autors großes Lesevergnügen und ich flog nur so durch die Seiten. Die kurzweilig geschriebenen Abenteuer und Ermittlungen von Mamma Marcella brachten mich immer wieder zum Schmunzeln, obwohl die Spannung bis zum Schluss gegeben war. Auch wenn einige typische Stereotype über Italien bedient wurden, so war es trotzdem wertschätzend und humorvoll geschrieben und ich empfand das ganze Setting als sehr stimmungsvoll.
Nicht nur Marcella wurde mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sondern auch die anderen Charaktere waren griffig und zur jeweiligen Rolle passend beschrieben. Die Hauptakteur*innen wuchsen mir rasch ans Herz. Es war die gesamte Geschichte für mich wie ein virtueller Ausflug nach Italien und ich freue mich schon heute darauf, womöglich bald schon einen Folgeband des Autors mit seiner Mamma Marcella lesen zu können.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem herzerfrischenden, aber dennoch spannenden, Cosy Crime mit viel italienischem Flair und einer aufgestellten italienischen Mamma als Hauptakteurin ist, dem sei „Abfahrt ins Jenseits“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig und amüsant unterhalten und vergebe gerne meine Leseempfehlung.





Schattendeich
von Heike Denzau
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Schattendeich“ ein nervenzerfetzender, mitreißender und vielschichtiger Krimi auf das Beste gelungen.
Obwohl ich die Vorgängerbände der Autorin nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingeflochtene Informationen im Beziehungsgeflecht der Hauptdarsteller*innen rasch zurecht. Der Band ist in sich abgeschlossen.
Ich war sofort vom flotten Schreibstil der Autorin gefesselt und die vielschichtig aufgebauten Handlungsstränge trugen wesentlich zur Spannung in diesem Krimi bei. Ich konnte zeitweise das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, da ich von der Geschichte regelrecht aufgesogen wurde. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mir die Personen und die gesamte Handlung wie einen Film vor meinem geistigen Auge abrufen. Ich denke, dass der Krimi auch das Zeug für eine Verfilmung hätte. Was mir besonders gut gefiel, war das norddeutsche Setting, das mich in eine Gegend entführte, die ich nicht kenne und mir dadurch ein wenig nähergebracht wurde.
Wer schwache Nerven hat und auf einen Cosy Crime hofft, wird mit diesem Krimi allerdings nicht glücklich werden. Einige Stellen waren schon harter Tobak, besonders dann, wenn es um Lyn Harms und ihre Familie ging. Ich fieberte bis zum Ende mit und verbrachte mit diesem Krimi sehr spannende Lesestunden.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem packenden, vielschichtigen und nervenaufreibenden Krimi im norddeutschen Setting ist, dem sei „Schattendeich“ bestens empfohlen. Ich vergebe gerne meine Leseempfehlung und 5 Sterne.





Winzermord
von Andreas Wagner
Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Winzermord“ ein geschickt eingefädelter, kurzweiliger Cosy Crime mit viel Lokalkolorit der Weingärten Rheinhessens sehr gut gelungen.
Während der Weinlese im Selztal kommt es zu mehreren merkwürdigen Unfällen mit teilweiser Todesfolge. Kurt-Otto Hattemer, pensionierter Winzer, glaubt nicht so recht an die Unfalltheorien und beginnt herumzuhorchen bzw. herumzuschnüffeln. Dabei stößt er auf alte Geheimnisse, die bis in die Gegenwart nachwirken und nun zu tödlichen Verwicklungen führen.
Was ich an dem Kriminalfall besonders mochte, war das Lokalkolorit der Weinberge und die fachlich zum Weinbau passenden eingebauten Informationen. Das mag ich immer besonders gerne, wenn ich neben unterhaltsamer Lektüre noch etwas Neues dazulernen kann. Manch skurrile, aber lustige Szenen gaben der Geschichte eine humorvolle Note, ohne dass die Spannung dabei auf der Strecke blieb. Lange tappte ich bei der Tätersuche im Dunkeln, bevor sich eine gewisse Ahnung einstellte, die dann mit einem schlüssigen Ende auch bestätigt wurde.
Was mir beim Einstieg in das Buch ein wenig zu schaffen machte, sind die vielen Namen der Winzer, die sich für mich nur schwer auseinanderhalten ließen, da sie zunächst wenige Unterscheidungsmerkmale aufwiesen. Hier wäre vielleicht ein Personenregister hilfreich gewesen.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem nicht allzu blutrünstigen Krimi mit viel Lokalkolorit der Weinbaugegend Rheinhessens ist, dem sei „Winzermord“ empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig unterhalten und konnte gleichzeitig meine Kenntnisse zum Weinbau erweitern.





Buberlpartie
von Petra Hartlieb
Meine Meinung
Die Latte lag nach dem überaus brillanten Vorgängerband „Freunderlwirtschaft“ sehr hoch und konnte meiner Auffassung nach mit „Buberlpartie“ nicht ganz erreicht werden. Der Autorin ist mit „Buberlpartie“ allerdings ein vielschichtiger, packender Krimi mit viel österreichischem Flair sehr gut gelungen.
Durch geschickt eingefügte Informationen aus dem Vorgängerband findet man sich leicht im Personengeflecht zurecht. Der Fall ist in sich abgeschlossen. Die Protagonist*innen des Krimis sind authentisch und mit viel Feingefühl ausgestaltet, sodass ich sie sehr realistisch vor meinem inneren Auge sah.
Auch wenn es sich um eine erdachte Geschichte handelt, so konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass so manche Situation der österreichischen Innenpolitik einen Gedankenanstoß zu diesem Krimi lieferte.
Der packende Schreibstil der Autorin hielt mich bis zuletzt in Atem und die Länge der Kapitel fand ich sehr angenehm. Das Zusammenspiel aus Zufällen und bewussten Entscheidungen wurden von der Autorin sehr gut präsentiert und auch der Schluss der Geschichte passte perfekt.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannenden Krimi mit vielen Anspielungen auf die österreichische Innenpolitik ist, dem sei „Buberlpartie“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig und intelligent unterhalten und kann für dieses Buch meine Leseempfehlung aussprechen, wobei mir aber „Freunderlwirtschaft“ noch um ein „Eizerl“ besser gefallen hat.





Käichlmord
von Fabian Borkner
Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Käichlmord“ ein kurzweiliger, wendungsreicher und unterhaltsamer Cosy Crime auf das Beste gelungen.
Obwohl ich die Reihe um die beiden Versicherungsdetektive Agathe Viersen und Gerhard Leitner nicht kannte, fand ich mich durch geschickt eingebaute Informationen aus den Vorgängerbänden rasch im aktuellen Fall zurecht und schloss die beiden unkonventionellen Ermittler gleich ins Herz.
Die Städtepartnerschaft zwischen Schwandorf in der Oberpfalz und Libourne in Frankreich sind der Anlass für gegenseitige Besucher diverser Abordnungen aus den jeweiligen Orten. Dabei kommt es aber zu zwei Todesfällen, einer in Deutschland und einer in Frankreich, die sich die beiden Versicherungsdetektive im Zuge ihrer Berufstätigkeit näher betrachten sollen. Agathe und Gerhard ermitteln daher in Deutschland und Frankreich und stoßen alsbald auf Ungereimtheiten, die sie schließlich selbst in Gefahr bringen.
Ich mochte an diesem Cosy Crime besonders das Lokalkolorit und die immer wieder eingestreuten Vergleiche der deutschen und der bayerischen Lebensart. So manches wurde mit einem Augenzwinkern auf humorvolle Art und Weise kommentiert. Der Humor kam auch in den oftmals witzigen Dialogen nicht zu kurz und ich musste des Öfteren schmunzeln. Nichtsdestotrotz war der Plot spannend aufgebaut und mit einigen Wendungen versehen, sodass ich mehrmals mein Urteil über den möglichen Täter oder die Täterin revidieren musste. Auch ein Schuss Erotik machte den Krimi stellenweise pikant.
Ich freue mich auf weitere Bände mit den beiden Versicherungsdetektiven Agathe und Gerhard!
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen, witzigen, mitreißenden und gut eingefädelten Cosy Crime mit viel Oberpfälzer und französischem Lokalkolorit ist, dem sei „Käichlmord“ wärmstens ans Herz gelegt. Ich fühlte mich kurzweilig, humorvoll und dennoch spannend unterhalten.





Red Star Down
von D. B. John
Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Red Star Down“ ein faszinierender, packender, wendungsreicher und der Realität nicht allzu ferner Spionagethriller auf das Beste gelungen.
Ich war von der Geschichte derart in den Bann gezogen, dass ich überlegte, Sonderurlaub zu nehmen, um die 716 Seiten möglichst in einem Rutsch lesen zu können. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und ich flog daher nur so durch die angenehm überschaubaren Kapitel. Dieser Thriller hat Suchtpotential!
Die fein und vielschichtig ausgearbeiteten Protagonist*innen entwickelten sich im Laufe der Handlung immer noch weiter und ich konnte mich sehr gut in ihre Denk- und Gefühlswelt hineinversetzen. Vieles schien aus ihrer Sichtweise logisch, auch wenn es moralisch stark anzuzweifeln war. Das Zusammen- bzw. Gegenspiel der Politik mehrerer Weltmächte und die Fragilität des internationalen Geflechtes wurden mit diesem Thriller auf besonders gelungene Weise dargestellt. Vieles war an tatsächliche Ereignisse angelehnt, sodass oftmals der Grat zwischen Fiktion und Realität ein recht schmaler war und damit bei mir Betroffenheit bewirkte. Die vielschichtige und mehrsträngige Handlung konzentrierte sich zunehmend und führte schließlich zu einem Ende, das mich das Buch zufrieden aus den Händen legen ließ und dabei gleichzeitig einen starken Nachhall auslöste.
Ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch des Autors, der hoffentlich bald mit einem ähnlich faszinierenden Thriller aufwarten kann.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem faszinierenden Spionagethriller mit einer perfekten Mischung aus Realität und Fiktion ist, dem sei „Red Star Down“ auf das Allerbeste empfohlen. Ich fühlte mich intelligent, kurzweilig und packend unterhalten und vergebe meine absolute Leseempfehlung. 6 von 5 Sternen!





Brünigpass
von Silvia Götschi
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Brünigpass“ ein Krimi mit viel Schweizer Lokalkolorit gut gelungen.
Ich kannte die Reihe um Max von Wirth, einem Privatdetektiv, nicht und hatte zu Beginn des Buches Probleme, die handelnden Personen in Beziehung zueinander zu setzen. So kam ich nicht so recht in die Geschichte hinein, zumal mir die Protagonist*innen etwas spröde erschienen. Auch wenn der Fall in sich abgeschlossen ist, würde ich empfehlen, die Vorgängerbände zunächst zu lesen.
Der Krimi ist handwerklich gut gemacht, doch dauerte es meiner Auffassung nach zu lange, bis die eigentliche Tat in der Geschichte auftauchte. So gab es nach meinem Geschmack ein paar Längen, welche die Spannung reduzierten. Der Plot ist zwar vielschichtig aufgebaut, doch das übereilte Ende nahm mir ein wenig die Freude an diesem Krimi.
Was mir gut gefiel, war die Verwendung von schweizerischen Spezifika der Sprache. Grammatische Eigenheiten gaben der Geschichte Authentizität und besonders Ausdrücke wie z. B. der Töfffahrer (=Motorradfahrer) brachten mich zum Schmunzeln. Diese Details verstärkten das transportierte Lokalkolorit.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem Krimi mit viel schweizerischem Lokalkolorit ist, dem sei „Brünigpass“ empfohlen. Ich würde allerdings davor die Lektüre der Vorgängerbände zum besseren Verständnis den Lesenden ans Herz legen.





Love and Rent
von Jo Cheetham
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Love and Rent“ ein Roman gut gelungen, der sich nicht in die Reihe der klassischen Liebesromane einfügt, obwohl er Elemente davon enthält. Wer auf ein herkömmliches Happy End hofft, wird vergeblich warten. Wer allerdings einen modernen Roman zur Liebe in unserer heutigen Zeit lesen möchte, der wird eine kurzweilige, mit unterhaltsamen Dialogen garnierte, aber auch traurige Geschichte präsentiert bekommen.
Die Hauptdarstellerin Hannah lebt trotz Vollzeitjob mehr schlecht als recht von ihrem Einkommen und als der wohlhabendere Oscar Interesse an ihr zeigt, erliegt sie der Versuchung, sich mit seinem finanziellen Polster ein angenehmeres Leben zu gestalten. Die beiden ziehen nach Schottland, doch die Beziehung hält nicht das, was sich Hannah davon versprochen hat. Bald schon wird sie mit Umständen konfrontiert, die sie dazu zwingen, ihr Leben zu überdenken.
Was mir an diesem Buch besonders gefiel, war die realistische Darstellung der Lebensumstände von Frauen in ihren Dreißigern, die zwar beruflich ihre Frau stehen, doch trotzdem in finanziellen Belangen nicht die Gleichberechtigung zu Männern erlangen. Welche Probleme damit einhergehen, wurde in diesem Roman gut aufgearbeitet. Auch das Thema Freundschaft wurde facettenreich beleuchtet, was ich als gelungen empfand.
Was mir an diesem Roman weniger gut gefiel, war die recht eindimensionale Darstellung der Männer, die meiner Ansicht nach, zu klischeehaft war.
Der Schreibstil ist flüssig und so liest sich die Geschichte flott und unkompliziert.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem nicht klassischen Liebesroman ist, der die heutigen Lebensumstände von Mittdreißigern recht realistisch darstellt, dem sei „Love and Rent“ empfohlen.





Tödliche Eifelpfade
von Carla Capellmann
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Tödliche Eifelpfade“ ein Cosy Crime mit viel Lokalkolorit und einer sympathischen Privatermittlerin bestens gelungen.
Ellen Engels ist Privatdetektivin und verbringt mit ihrer Nichte Macy ein Wochenende auf einem Hof, der Schmugglerspiele anbietet. Was zunächst als Spiel und Spaß konzipiert ist, wird rasch ernst, denn die Veranstalterin der Schmugglerrouten wird tot aufgefunden. Ellen Engels ist zwar aufgrund des Wiedertreffens eines einstigen Schwarmes von ihr emotional zu nahe am Geschehen, doch sie lässt sich nicht beirren und nimmt neben der Polizei die Ermittlungen auf. Dabei stößt sie auf ein Gewirr an Machenschaften, Lügen und alten Feindschaften, was ihr die Suche nach den Tätern nicht gerade erleichtert.
Der flott und spannend geschriebene Cosy Crime wartet neben einem nicht allzu blutrünstigen Todesfall mit jeder Menge Twists und damit Verdächtigen auf, sodass ich ständig am Rätseln war, wie alles zusammenhängen könnte. Für mich war zumindest einmal jede Person des Krimis unter den Verdächtigen und so konnte mich die Autorin an der Nase herumführen, bis sich schließlich mit einem schlüssigen Ende alles aufklärte.
Was ich an diesem Krimi besonders mochte, war die intensive Schilderung der lokalen Gegebenheiten so nahe an der Grenze zu Luxemburg und Belgien. Dadurch ergaben sich mit den Schmugglerspielen noch zusätzliche interessante Punkte in der Krimihandlung. Ich habe auch ein paar Mal die örtlichen Gegebenheiten mit den realen Ortschaften auf der Karte abgeglichen, da ich diese Ecke Deutschlands gar nicht kenne, aber mit der Schilderung im Buch darauf neugierig wurde. Das wäre vielleicht sogar eine Urlaubsdestination für mich!
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannend zu lesenden, gut aufgebauten Cosy Crime mit viel Regionalbezug ist, dem sei „Tödliche Eifelpfade“ bestens empfohlen. Für mich war es kurzweilige Krimiunterhaltung, die Lust macht, diese Ecke Deutschlands selbst zu erkunden - jedoch bitte ohne Kriminalfall!





Murnauer Morde
von Inga Persson
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Murnauer Morde“ der zweite Fall rund um die Hauptdarstellerin Anna Sieveking mit viel Lokalkolorit der Region um Murnau in Oberbayern gut gelungen.
Anna Sieveking hat über Umwege ihren neuen Wohnsitz, und damit einen Neuanfang, in der Oberbayerischen Gemeinde Murnau gefunden. Als sie aber in einen mysteriösen Todesfall hineingezogen wird, findet sie sich rasch in einem Geflecht von Vertuschung, Macht und Lügen wieder und gerät auch selbst in Gefahr. Zum Glück steht ihr der momentan suspendierte Kommissar Andreas Kienlechner bei und gemeinsam starten sie im Wettlauf gegen die Zeit und das Wetter ihre Suche nach Verdächtigen.
Neben der Krimihandlung machen die Gefühle und die Beschreibung der Zerrissenheit der handelnden Hauptpersonen einen großen Teil des Plots aus, was ich aber durchaus interessant fand. Kunsthistorische Informationen zu den in Murnau einstmals ansässigen Künstler*innen sind ebenso in den Krimi mit aufgenommen, wie die authentische Schilderung des Lokalkolorits. Das machte die Handlung kurzweilig und sorgte so nebenbei für einen Wissenszugewinn.
Der flüssige und moderne Schreibstil ließ mich das Buch flott lesen und ich konnte nach einem schlüssigen Ende das Werk zufrieden aus den Händen legen.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem leicht zu lesenden, nicht allzu blutrünstigen Krimi mit Lokalkolorit der Gegend um Murnau in Oberbayern ist, dem sei „Murnauer Morde“ empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig unterhalten und vergebe gerne meine Leseempfehlung.









