Kundenrezensionen
Kokoloreslot
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Kostbare Momente möchte der Erzähler dieser Geschichte sammeln. Durch einen kleinen Schnitt am Finger betrachtet er das Leben und die kleinen Dinge nun anders, nachdem er fast gestorben wäre. Es ist ein Moment, der alles verändert. Dieses Buch lädt dazu ein, diese bewusste Sichtweise zu gewinnen, ohne einen Schicksalsschlag dafür zu brauchen. Sehr lebensbejahend geschrieben und mit wichtigen Eingebungen, über die es sich nachzudenken lohnt. Da kann "Jetzt gerade ist alles gut" als nützlicher Denkanstoß dienen. Ich finde diese Form der Vermittlung ohne erhobenen Zeigefinger gut gelungen.
Es ist eine kurzweilige Geschichte, die sich durch die einfache Sprache und kurzen Kapitel leicht lesen lässt. Als jemand, der manchmal weniger Seiten bevorzugt, war es genau richtig für mich. Es hat mich nicht nur wohlwollend unterhalten, sondern mir auch wieder bewusst gemacht, dass nichts selbstverständlich ist. Aus dem Alltag heraus kann das für den ein oder anderen auch ein wichtiges Aha-Erlebnis sein. Dass dem Thema Sepsis dadurch auch mehr Aufmerksamkeit gegeben wird, fand ich gut und richtig.
Ich würde meinen, "Jetzt gerade ist alles gut" eignet sich für jeden, aber am meisten für die, die die kleinen Momente aus den Augen verloren haben.
Herwig Oberlerchner
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Ja, Menschen haben Krisen. Ja, Krisen verändern Menschen. Ja, sie sehen die Welt dann anders, intensiver, nehmen Details und scheinbare Nebensächlichkeiten achtsamer wahr, entschleunigen und nehmen sich mehr Zeit für sich und ihre Beziehungen, freuen sich über zugesandtes Gebäck (Mohnschnecken) und Radausflüge mit der Schwiegermutter, sammeln subjektiv kostbare Momente.
Mehr kann ich aus dem Buch nicht rauslesen, inhaltlich mal berührend, mal oberflächlich, sprachlich enttäuschend. Ein zu schneller und voreiliger Nachschlag nach einem ersten Erfolg.
La Calavera Catrina
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
«25 letzte Sommer» von Stephan Schäfer hat mir gut gefallen. Sein neues Werk «Jetzt gerade ist alles gut» ist ähnlich aufgebaut: eine Aneinanderreihung kurzer Anekdoten eines Familienvaters und leidenschaftlichen Spaziergängers, dessen Leben sich nach einer Nahtoderfahrung im Kleinen, aber Wesentlichen verändert. Stephan Schäfer leistet damit einen wichtigen Beitrag und lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Sepsis, die von vielen unterschätzt wird.
Ohne Prolog und Epilog sind es 21 Kapitel, die sich unterschiedlichen Themen des Alltags widmen und die nur langsam voranschreitende Genesung zeigen.
„Die schönen Momente festzuhalten. Einfach das Hier und Jetzt beschreiben. Und nicht mehr so viel erwarten.“
Ich ertappte mich oft dabei, wie ich abschweifte, inspiriert von dem Gelesenen und bereits eigenen Ideen dazu gedanklich nachging. Das zeigt bereits, dass die Handlung wie ein Ratgeber in Form einer Erzählung funktioniert. Ob die Liebe zum Film, dem, was wir in Alltag übersehen, alltägliche Kommunikation oder das alltägliche Miteinander schätzen, Gespräche, die nachhallen, die im Dunkeln besser sind oder „im Allgemeinen, dass es sich nirgendwo so gut sprach wie beim Spaziergang“. Es gibt viele Anregungen. Besonders berührt hat mich das Kapitel „Der Geburtstag“, weil ich dem Protagonisten einen anderen Ausgang gewünscht hätte.
Zurück bleibt für mich vor allem Dankbarkeit für das Geschenk der Normalität und die eigene Gesundheit.
Ulgu1978
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr so wie es war. So erging es Stephan Schäfer, als er mit seiner Familie in den Urlaub verreisen wollte und sich unvermittelt im Krankenhaus wiederfand. Eine Sepsis hatte sich rasend schnell in seinem Körper ausgebreitet und ihn an den Rand des Todes gebracht. Einer schnellen Operation folgte ein monatelanger Heilungsprozess. In dieser Zeit stellt er fest, was ihm im Leben wichtig ist und hält diese mehr oder bewegenden Situationen in dem schmalen Büchlein fest. Ich konnte mich der Lektüre kaum entziehen. Obwohl hier wirklich nicht viel passiert, merkt man dem Schriftsteller an, dass er nach dieser Krankheitserfahrung versucht, auch in ganz banalen, täglichen Ereignissen etwas besonderes zu sehen. Und das ist doch die Kunst des Lebens, in dem Alltäglichen das Einzigartige zu sehen.
Ein lesenswertes Buch, um mit sich und seiner Welt zufrieden zu sein.
Martina Mimler
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Durch ein akutes, lebensbedrohendes Ereignis wird der Protagonist auf den Boden der Realität geholt und erkennt, wie wichtig es ist im Jetzt zu leben. So beginnt er "Momente zu sammeln".
Ein durchaus ermutigendes Buch das inspiriert...man bekommt Lust kostbare Momente bewusster zu erleben, sie zu genießen und sie aufzuschreiben.
Netti
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Das Buch „ Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer umfasst 171 Seiten und ist in kurze Kapitel unterteilt, was mit sehr gut gefallen hat.
Die Geschichte wird in der „ ich“ Perspektive erzählt. Der Erzähler hat am Anfang des Buchs einen kleinen Unfall, er schneidet sich an einem Messer. Nichts wildes, dass passiert jedem mal. Leider hatte es bei ihm fatale Folgen. Bakterien kamen in die Wunde und das ganze wurde sogar Lebensbedrohlich. Auch besteht noch die Möglichkeit dass eine Amputation vorgenommen werden muss.
Durch diesen Vorfall überdenkt der Erzähler sein Leben neu. Was ist ihm wichtig im Leben, warum tun wir Sachen so selten die uns so wichtig sind. Er bekommt einen neuen Blick auf das Leben , überdenkt vieles und daran kann der Leser in den kurzen Kapiteln teilhaben. Alles ist sehr gut verständlich geschrieben.
Es ist ein Buch um in sich zu gehen, um nachzudenken und auch um raus zu finden, was einem wichtig ist und manche Blickwinkel auf Dinge zu ändern. In der heutigen, schnelllebigen Zeit wo viele einfach nach Arbeit und Haushalt keine Energie mehr haben, was schönes zu machen, ist dieses Buch eine wichtige Message, um zufriedener und glücklicher weiter zu Leben. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es weiter empfehlen.
Hennie
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Ein kleiner Schnitt in den Finger! Unbeachtet, schnell abgetan, fast vergessen! Wie oft passiert so ein Missgeschick im Alltag. Hier erzielt diese winzige Ursache eine große Wirkung. Soeben war das Leben noch in Ordnung. Die Familie freute sich auf drei Wochen Urlaub am Atlantik, war schon auf dem Sprung, die Koffer gepackt. Fertig zum Starten. Doch von einem Moment auf den anderen steht die Welt Kopf. Der Familienvater schwebt in höchster Lebensgefahr. Diese Geschichte wollte ich gern weiterverfolgen. Sie erschien mir so vollkommen unabgehoben, so natürlich, so alltäglich. Und tatsächlich bereitete mir das Lesen dieses Büchleins Freude. Ich habe es zum großen Teil gelesen, als ich meinen Mann zu einer längeren Untersuchung ins Krankenhaus begleitete. Der Schreibstil gefällt mir und bereits die Leseprobe ließ sich flott lesen. Das Cover vermittelt Optimismus mit dem Blick übers Meer zum Horizont. Auch das gefällt mir. Ich liebe solche kleinen Bücher, die vom normalen Leben erzählen. Auf nur 176 Seiten führt Stephan Schäfer in kurzen, episodenhaften Kapiteln aus, wie vergänglich unser Dasein ist.
Die Überschriften enthalten die Tagesangabe und die Uhrzeit. Es beginnt an einem Mittwoch. Der Erzähler hatte überlebt, entdeckt die Menschen neu und wird zum Sammler kostbarer Momente. Diese Momente sind manchmal nur winzige Augenblicke oder auch wunderbare und prägende Erinnerungen wie im Kapitel LIEBLINGSRESTAURANT (bei der Oma) oder DER BADETAG. Er entdeckt das Lachen, das Unbeschwertsein. Die ganz normalen, alltäglichen Mitteilungen machen das Leben aus. Gefallen hat mir auch das Kapitel DER KNACKS. S. 138 Das ist mir auch schon passiert und ich konnte ebenfalls nicht mehr sagen, wann der Knacks erfolgte. Besondere Erlebnisse widerfahren ihm in der Landschaft, in Feld und Wald mit einem Freund, der Biologe ist. Das Werden und Vergehen. Die Natur. Das immer Wiederkehrende!
Die ganze Erzählung zeigt uns, was das Leben ausmacht, dass auch angeblich Belangloses bedeutend und wichtig werden kann.
Ein Buch zum Innehalten! Meine Empfehlung mit vier von fünf Sternen!
F.H.
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
Der Beginn des Buches ist fesselnd und mitreißend geschrieben, man kann sich in den Erzähler hineinversetzen und seine Angst fühlen. Auch der weitere Verlauf des Buches ist sehr spannend, wie wird es ihm mit seinem Arm ergehen? Der Ausgang ist vorerst offen. Als der Erzähler nach Hause kommt, folgt ein sehr schöner Teil: Er wird zum Sammler kostbarer Momente und erkennt, dass das Glück im Alltäglichen liegt. Die kurzen Kapitel lassen ein wohliges Gefühl aufkommen. Es geht viel um Perspektivenwechsel, das Genießen des Augenblicks, Sachen einfach mal zu machen und auszuprobieren und um Dankbarkeit. Rundum ein sehr schönes Buch, das mich selbst nachdenklich gestimmt und dazu gebracht hat, es dem Erzähler gleich zu tun. Sehr gut gefällt mir auch der Titel: Jetzt gerade ist alles gut. Das ist meine Lieblingsszene im Buch, als dieser Spruch fällt.
Piet1990
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Jetzt gerade ist alles gut
von Stephan Schäfer
„Jetzt gerade ist alles gut“ hat mich tief bewegt. Stephan Schäfer erzählt von einem Mann, dessen Leben durch eine plötzliche Krankheit aus den Fugen gerät und davon, wie man lernt, das Leben wieder bewusst wahrzunehmen. Ein kleiner Moment verändert alles, und genau diese Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Der Schreibstil ist ruhig, klar und sehr nah am Leben. Ich mochte, dass Schäfer ohne Pathos schreibt, aber trotzdem voller Gefühl. Viele Gedanken sind so treffend formuliert, dass ich sie mir markiert habe. Es geht um Dankbarkeit, Achtsamkeit und darum, im Hier und Jetzt zu leben! Ohne dabei kitschig zu werden.
Auch das Cover ist so so wunderschön: schlicht, aber mit einer Weite, die genau dieses neue Bewusstsein für das Leben widerspiegelt.
Fazit:
Ein Buch, das man langsam liest, um es wirklich zu spüren. „Jetzt gerade ist alles gut“ ist berührend, inspirierend und erinnert daran, dass Glück oft in den kleinen Momenten liegt. Eine klare Leseempfehlung! Nicht nur für Fans von „25 letzte Sommer“, sondern für alle, die sich eine Pause vom Alltag wünschen.
